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Saiten im Sommer: Es knirscht im Kulturmuseum St.Gallen

Das Kulturmuseum St.Gallen unter Direktor Peter Fux befindet sich derzeit in einem Spannungsfeld zwischen Neuausrichtung, kolonialem Erbe und Personalfragen. Ausserdem im Sommerheft: Wie der Frauenfussball in der Ostschweiz von der EM profitieren könnte sowie die unverzichtbaren Sommertipps. 

Das Künstlerinnenduo Kappenthuler/Federer hat für diesen Schwerpunkt das Kulturmuseum St.Gallen mit seinen selbstgebauten Camerae obscurae durchleuchtet. 

Das Künstlerinnenduo Kappenthuler/Federer hat für diesen Schwerpunkt das Kulturmuseum St.Gallen mit seinen selbstgebauten Camerae obscurae durchleuchtet. 

Wäh­rend man sich hü­ben an den ers­ten «me­di­ter­ra­nen» Näch­ten er­freut und die son­ni­gen Fe­ri­en­ta­ge her­bei­sehnt, haut man sich drü­ben die Köp­fe ein. Die lau­en Som­mer­ge­füh­le ver­mi­schen sich die­ser Ta­ge ganz ei­gen­ar­tig mit dem Ent­set­zen über ei­ne zu­neh­mend krie­ge­ri­sche Welt. Was soll man tun? Ein­fach zum Wirt­schafts­teil um­blät­tern, auf den Schla­ger­ka­nal zap­pen, run­ter­scrol­len, bis nichts mehr kommt? Oder ein­fach nach Aus­tra­li­en flie­gen? Aber Down Un­der ist die Nach­rich­ten­la­ge schliess­lich die­sel­be.

Wie soll man als im Prin­zip un­be­schol­te­ne:r, pri­vi­le­gier­te:r Mit­tel­eu­ro­pä­er:in an­ge­mes­sen auf die Welt­la­ge re­agie­ren? Wir wis­sen nur so viel: le­sen hilft, re­den hilft. Hilft, die Ge­dan­ken zu sor­tie­ren, kur­belt die Krea­ti­vi­tät an, um der ei­ge­nen Ohn­macht et­was Po­si­ti­ves, et­was Sinn­stif­ten­des ent­ge­gen­hal­ten zu kön­nen, im ei­ge­nen Um­feld Gu­tes zu be­wir­ken. Ab­len­kung und Zer­streu­ung ist wich­tig, die Welt um sich her­um da­bei nicht zu ver­ges­sen, aber eben­so.

Un­an­ge­neh­mes ein­fach aus­zu­blen­den, hat noch nie­man­den wei­ter­ge­bracht. Das gilt zum Bei­spiel auch für Mu­se­en. Beim Kul­tur­mu­se­um St.Gal­len wur­de schon öf­ters die Zu­rück­hal­tung im Um­gang mit dem ei­ge­nen his­to­risch be­las­te­ten Er­be in der Samm­lung kri­ti­siert. Zwar kam es in der Ver­gan­gen­heit schon zu Rück­ga­ben und wird ak­tu­ell die Ge­schich­te der Ost­schwei­ze­ri­schen Geo­gra­phisch-­Com­mer­ciel­len Ge­sell­schaft, de­ren Samm­lung vor über 100 Jah­ren die Ba­sis für die Mu­se­ums­grün­dung bil­de­te, auf­ge­ar­bei­tet. Im Herbst gibt es ei­ne Aus­stel­lung da­zu. Auch bei der Ben­in-­In­itia­ti­ve Schweiz ist man be­tei­ligt. Doch nach aus­sen kom­mu­ni­ziert wird in die­ser Hin­sicht so gut wie gar nicht, es wirkt, als ob man sich fürs ei­ge­ne En­ga­ge­ment schä­me. Man will of­fen­sicht­lich kein Mo­de­op­fer zeit­geis­ti­ger Wo­ke­ness­-De­bat­ten wer­den. 

Er­schwe­rend kommt hin­zu, dass seit der Ein­set­zung des neu­en Di­rek­to­ri­ums 2021 sechs Per­so­nen das Mu­se­um ver­las­sen ha­ben, dar­un­ter die Eth­no­lo­gin und der Pro­ve­ni­enz­for­scher, die sich bei­de stark – even­tu­ell zu stark? – für ei­ne kri­ti­sche fach­li­che Auf­ar­bei­tung der Samm­lungs­ge­schich­te en­ga­gier­ten. Für Sai­ten Grund ge­nug, beim Kul­tur­mu­se­um und in des­sen Um­feld ein­mal ei­ne Be­stan­des­auf­nah­me zu ver­su­chen und nach­zu­fra­gen, wie es tat­säch­lich um die Be­reit­schaft zu ei­nem of­fe­nen Dia­log steht. Die Re­cher­che gibts ab Sei­te 14.

Aus­ser­dem im Som­mer­heft: die Aus­le­ge­ord­nung zu den Chan­cen, wel­che die ak­tu­el­le Frau­en­fuss­ball-­EM für den Sport vor Ort mit sich bringt, die fi­na­le Sai­ten­li­nie-­Ko­lum­ne von Na­tha­lie Grand, ei­ne his­to­ri­sche Re­cher­che über reichs­deut­sche und na­tio­nal­so­zia­lis­ti­sche Um­trie­be in der Ost­schweiz, die Fla­schen­post aus Ar­me­ni­en, und – wie ge­wohnt – die Sai­ten-­Som­mer­kul­tur­tipps für al­le Da­heim­ge­blie­be­nen und Zu­rück­ge­las­se­nen, die sich die­ser Ta­ge in hie­si­gen Brei­ten et­was Gu­tes tun wol­len.

Er­spriess­li­che Lek­tü­re, er­bau­li­che Ge­sprä­che und gu­ten Som­mer wünscht das Sai­ten-­Team!

Ro­man Hertler 

 

Der In­halt:

 

Po­si­tio­nen

«Bei uns wird das Ve­lo für po­li­ti­sche Stim­mungs­ma­che miss­braucht» 
Re­de­platz mit Mi­cha­el Städ­ler 

Sai­ten­li­nie (zum letz­ten Mal): Kun­ter­bunt aus dem Ab­seits
von Na­tha­lie Grand

24/7 Trau­ma­co­re: I will (never) choo­se you over me­di­ci­ne </3
von Mia Nä­ge­li

Stimm­recht: Es ist Le­se­zeit!
von Li­li­ia Matviiv

 

Per­spek­ti­ven

Kul­tur­mu­se­um St.Gal­len: In neu­em Licht – mit neu­en Schat­ten  

Seit dem Stel­len­an­tritt von Di­rek­tor Pe­ter Fux vor vier Jah­ren ar­bei­tet das Kul­tur­mu­se­um St.Gal­len an sei­ner Neu­aus­rich­tung. Es ver­zeich­net ers­te Er­fol­ge, lässt aber auch Fra­gen of­fen– et­wa bei der Auf­ar­bei­tung des ko­lo­nia­len Er­bes und bei der Per­so­nal­po­li­tik. An­mer­kun­gen zum Stand der Din­ge im Kul­tur­mu­se­um. von Ro­man Hertler 

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250708 Kulturmuseum Kappenthuler Federer 8 Broderbrunnen Fisch

 

Fuss­ball-EM der Frau­en 

Ei­ne Chan­ce für den Frau­en­fuss­ball – wenn man sie nutzt: Im Ju­li fin­det die Fuss­ball-Eu­ro­pa­meis­ter­schaft der Frau­en in der Schweiz statt. Die Eu­pho­rie ist gross, die Er­war­tun­gen sind hoch. Doch wie nach­hal­tig ist die­ses Tur­nier wirk­lich für den hie­si­gen Frau­en­fuss­ball? von Da­vid Gad­ze

«Es braucht ei­ne Um­ge­bung, in der sich Mäd­chen und Frau­en wohl­füh­len»: Wir ha­ben bei Lea Cer­mus­o­ni, Ver­ant­wort­li­che Mäd­chen und jun­ge Frau­en im Sport beim Bun­des­amt für Sport, nach­ge­fragt, was es braucht, um Mäd­chen für Sport zu be­geis­tern und sie nach­hal­tig zu för­dern. von Daria Frick

Foto aus einer «Blick»-Bildreportage vom Hallentraining des DFC Zürich 1976.  (Bild: aus dem Buch Das Recht zu kicken - Die Geschichte des Schweizer Frauenfussballs)

Foto aus einer «Blick»-Bildreportage vom Hallentraining des DFC Zürich 1976.  (Bild: aus dem Buch Das Recht zu kicken - Die Geschichte des Schweizer Frauenfussballs)

 

Fla­schen­post aus Ar­me­ni­en: Ei­ne Tra­gö­die – in den Me­di­en nur ei­ne Rand­no­tiz. von Bri­git­te Schmid-Gug­ler

 

Die Ost­schweiz im Drit­ten Reich (VI): Be­hör­den­ver­bo­te und Mord­an­schlag – NS-Or­ga­ni­sa­tio­nen in der Ost­schweiz 

Trotz der Be­reit­schaft hier­zu­lan­de, dem nörd­li­chen Nach­barn ent­ge­gen­zu­kom­men: Die Na­tio­nal-so­zia­lis­ten hat­ten es nicht nur leicht im Os­ten der Schweiz. 1936 wur­de der Schwei­zer NSDAP-Lan­des­lei­ter in Da­vos er­schos­sen. von Cenk Ak­do­gan­bu­lut

Mitten im Zweiten Weltkrieg, aber nicht etwa in Deutschland, sondern in St.Gallen: Nationalsozialist:innen feiern 1942 im Schützengarten-Saal den Tag der Deutschen Arbeit. (Bild: Staatsarchiv St.Gallen)

Mitten im Zweiten Weltkrieg, aber nicht etwa in Deutschland, sondern in St.Gallen: Nationalsozialist:innen feiern 1942 im Schützengarten-Saal den Tag der Deutschen Arbeit. (Bild: Staatsarchiv St.Gallen)

 

Kul­tur

Som­mer­tipps 

Sai­ten prä­sen­tiert Som­mer­tipps: Rund­gän­ge, Kon­zer­te, Ki­no­aben­de, Aus­stel­lun­gen und Le­se-stoff für die Da­heim­ge­blie­be­nen. von Eva Bach­mann, Ri­chard Butz, San­dra Ču­bra­no­vić, Daria Frick, Da­vid Gad­ze, Ro­man Hertler, An­dre­as Kneu­büh­ler, In­ge Lütt, Kris­tin Schmidt, Pe­ter Sur­ber und Flo­ri­an Vetsch. 

 

Plat­ten­tipps: Ana­log im Ju­li und Au­gust. von Li­di­ja Dra­go­je­vić, To­bi­as Im­bach und Phil­ipp Bu­ob

 

Fa­bri­ken schau­en (IV): Gros­se Mo­cken – frü­he Ar­chi­tek­ten von Re­né Hor­nung  

 

Bou­le­vard: Weg und doch nicht weg. von Jo­sip Gos­sip 
 

Ab­ge­sang

Kel­lers Ge­schich­ten: Schloss­ge­spens­ter. von Ste­fan Kel­ler

Co­mic (oder eben nicht) von Ju­lia Ku­bik: Fe­ri­en­grüs­se aus St.Fi­den

Theater

Kein Kom­pli­ment

Von Vera Zatti,
Unreif Presse 05

Von Trans­sil­va­ni­en in den Thur­gau

Jo­han­na und Szi­lamer ar­bei­ten seit vier Jah­ren als Ern­te­hel­fer:in­nen in Fru­thwi­len. In ih­rer Hei­mat Ru­mä­ni­en ist die wirt­schaft­li­che La­ge an­ge­spannt und die kör­per­li­che Ar­beit auf dem Feld sind sie ge­wohnt.

Von Daria Frick, Bilder: Ueli Steingruber,
2610 Erntehelferei 260044 us 0505 max

Er­satz­wahl in den Stadt­rat: Vor­ent­scheid fällt an SP-No­mi­na­ti­ons­ver­samm­lung

Am 29. Ok­to­ber ent­schei­det die SP der Stadt St.Gal­len, wen sie in die Er­satz­wahl um den Stadt­rats­sitz von Pe­ter Jans schickt. Was ur­sprüng­lich wie ei­ne For­ma­li­tät aus­sah, hat sich zu ei­nem span­nen­den Ren­nen ent­wi­ckelt. Mit of­fe­nem Aus­gang.

Von Reto Voneschen,
2026 Stadtrat Collage farbig

Jock Kobels zweiter Fall

Die Welt ist im­mer He­ris­au

Von Andrej Millius,
Bildschirmfoto 2026 10 14 um 18 12 43

Musik

Der Hai­fisch beisst wie­der zu

Von David Gadze,
Bildschirmfoto 2026 10 14 um 18 07 57

Heppelers Bestiarium

100 Jah­re Ein­sam­keit

Von Jeremias Heppeler,

FC St. Gal­len vs. Lau­sanne-Sport – Die Es­pen er­kämp­fen sich die 3 Punk­te

Nach ei­ner ganz pas­sa­blen ers­ten Halb­zeit der Es­pen so­wie Füh­rung durch ei­nen Elf­me­ter von Gört­ler vor der Pau­se, spie­len die St. Gal­ler die­ses Re­sul­tat an­schlies­send her­un­ter und ho­len sich die 3 Punk­te.

Von SENF Kollektiv,
Senf

Die Ge­walt hat ei­nen Schlüs­sel

Mehr als vier­ein­halb Stun­den dau­er­te Der Pro­zess Pe­li­cot im Thea­ter St.Gal­len. Mi­lo Rau und Ser­va­ne Dè­cle in­sze­nier­ten ei­nen Abend über se­xua­li­sier­te Ge­walt und che­mi­sche Un­ter­wer­fung – und über ei­ne Ge­sell­schaft, die von Män­nern mehr Ver­ant­wor­tung ver­langt.

Von Philipp Bürkler,
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Men­schen­rech­te sind kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit

Die Men­schen­rech­te ste­hen welt­weit un­ter Druck. Doch wie kon­se­quent setzt sich die Schweiz für sie ein? Ein neu­es Buch nimmt die Schwei­zer Men­schen­rechts­po­li­tik kri­tisch un­ter die Lu­pe. An der Buch­vor­stel­lung im Squa­re wur­de über Wi­der­sprü­che, Ver­säum­nis­se und mög­li­che Lö­sun­gen dis­ku­tiert.

Von Marion Loher,
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Die Po­li­zei woll­te nichts se­hen und nichts hö­ren

In ei­ner Ten­nis­hal­le im tog­gen­bur­gi­schen Un­ter­was­ser tra­fen sich vor zehn Jah­ren 5000 Neo­na­zis zum gröss­ten Rechts­rock-Kon­zert, das je im deutsch­spra­chi­gen Raum statt­ge­fun­den hat. Lin­ke Po­li­ti­ker:in­nen re­agier­ten schnell, doch das Er­geb­nis ist er­nüch­ternd.

Von Hans Stutz,
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Leopoldstadt am Vorarlberger Landestheater

Ver­schwun­de­ne Na­men im Fa­mi­li­en­stamm­baum

Von Sieglinde Wöhrer,
Leopoldstadt R anjakoehler 260217 1

Stimmrecht

Im Re­gen tan­zen

Von Liliia Matviiv,

Ern­ten in der Grau­zo­ne

Ern­te­hel­fer:in­nen sind in der Schweiz schlecht ge­schützt. Ih­re Ar­beits­be­din­gun­gen lie­gen oft in Grau­be­rei­chen, Kon­trol­len sind schwie­rig. Ei­ne Ver­än­de­rung wür­de je­doch be­deu­ten, ein gan­zes Sys­tem auf den Kopf zu stel­len.

Von Daria Frick, Bilder: Ueli Steingruber,
2610 Erntehelferei 260044 us 0218 max

Bücherherbst: Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst von Gion Mathias Cavelty

Gran­dio­se Gro­tes­ke

Von Florian Vetsch,

Ein En­de mit Aus­ru­fe­zei­chen

Die St.Gal­ler Re­stau­rants Tos­ca­na und The Pinch mach­ten ver­gan­ge­ne Wo­che über Nacht dicht. 15 Per­so­nen stan­den un­vor­be­rei­tet auf der Stras­se. Das ver­ant­wort­li­che In­ves­to­ren-Duo schliesst nicht zum ers­ten Mal ein Re­stau­rant in der Stadt. Das ab­rup­te En­de wirft Fra­gen auf.

Von Andi Giger,
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Volks­bad­sa­nie­rung: Trau­er­spiel seit über 40 Jah­ren

Die Stadt St.Gal­len muss spa­ren und will das his­to­ri­sche Volks­bad nach der Wie­der­eröff­nung des Hal­len­bads Blu­men­wies schlies­sen. Da­bei ver­spricht die Stadt seit über 40 Jah­ren die Sa­nie­rung.

Von René Hornung,
Volksbad rene hornung 1

Der St.Gal­ler Kul­tur gehts an den Kra­gen

Die St.Gal­ler Re­gie­rung spart ge­gen ih­ren Wil­len wei­te­re 60 Mil­lio­nen Fran­ken ein und rech­net für 2027 mit ei­nem Plus von 55 Mil­lio­nen Fran­ken. Kul­tu­rel­le Ar­beit wird da­bei wei­ter pre­ka­ri­siert – mit ei­ner gros­sen Aus­nah­me.

Von Roman Hertler,
Kanton sparmassnahme

Filminstallation über Vergänglichkeit

Nur Vor­wärts

Von Daria Frick,
Emilija Skarnulyte Time of Arrow 2026 Kunstmuseum St Gallen Lokremise Foto Stefan Altenburger

Win­tis Glücks­fall

Die al­ten Fa­brik­hal­len sind aus Win­ter­thurs Kul­tur­le­ben nicht mehr weg­zu­den­ken. Sie wä­ren aber nichts oh­ne en­ga­gier­te und gut ver­netz­te Men­schen. Sai­ten konn­te auf Ein­la­dung des Kul­tur­ma­ga­zins «Coucou» ei­ni­ge von ih­nen tref­fen. Ein klei­ner Stadt­rund­gang

Von Roman Hertler, Bilder: Daria Frick,
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Sai­son­start mit pu­rem Wahn­sinn

Das Kon­zert und Thea­ter St.Gal­len zeigt ein­dring­lich auf: Fe­mi­zi­de exis­tie­ren in der Schweiz noch im­mer im un­ge­heu­ren Aus­mass. Die In­sze­nie­rung von Co­rin­na von Rad setzt auf das Gro­tes­ke in Ge­org Büch­ners Woy­zeck und fei­er­te am Sams­tag Pre­mie­re im Gros­sen Haus. Ei­ne Pro­duk­ti­on für «je­der-Mann»!

Von Viviane Sonderegger,
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