, 1. Dezember 2017
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Saiten lässt tief blicken #3

Saiten hat keine Offshore-Konten in Panama. Auch keine Subventionen, keine Gebührengelder und keine Alte Tante in Zürich. Es geht auch ohne dies alles. Hier sind die Zahlen. Teil drei, geografisch: die Mitglieder, die Auflageorte, die Mafia.

Saiten: Das sind knapp 2000 abonnierte, von unseren Mitgliedern bezahlte Hefte und rund 3500 in der ganzen Ostschweiz aufliegende Gratisexemplare. Saiten im Abo monatlich im Briefkasten –
und Saiten gratis, zum Mitnehmen, Mitlaufenlassen quasi, zum Mitnachhausenehmen: Das ist seit jeher das doppelte Modell.

Wo aber liegt Saiten auf? Willkürlich herausgegriffen: zum Beispiel im Bundesverwaltungsgericht St.Gallen und im Bioladen Zürich, im Brustzentrum des Kantonsspitals St.Gallen und im Gasometer Triesen, im Kulturforum Amriswil und im Alten Kino Mels, bei Visilab, im Blumenmarkt, bei der Unia und in der Tonhalle, in der Denkbar, in der Süd Bar, im Fanlokal, im Treppenhaus, im Salzhaus und im Kunsthaus, im Jeans Hüsli und bei Amiata, in der Stadtkanzlei Amriswil und bei Kultur is Dorf Herisau, in Buchhandlungen, Schwimmbädern, Schlössern, Kneipen, Musikschulen, bei den Architekten und an der HSG…

244 Auflageorte für Paketabos sind aktuell gemeldet, sie bringen etwa 3500 Saiten-Exemplare Monat für Monat an den Mann und die Frau. Sie sind Saitens Multiplikatoren, altmödischer gesagt: Sie sind das Netzwerk, sie ziehen die Fäden, sie kennen ihre Pappenheimerinnen, die zuverlässig am letzten Freitag im Monat «ihr» Heft holen, und sie melden sich manchmal, wenn eine Nummer vorzeitig ausgegangen ist, und bitten um Nachschub.

Ostschweizer Kulturmagazin: Der Titel bestätigt sich beim Blick auf die Auflageorte. Die Ostschweiz ist da sogar grösser
 als die Region zwischen Diepoldsau und Winterthur, Sargans und Schaffhausen, Rapperswil und Romanshorn. Zum einen gehört das Vorarlberg dazu, das wir kurzerhand ostschweizerisch eingemeinden und kulturell bewundern. Zum andern geht es bis in Regionen, in denen Saiten noch nicht in aller Munde ist. Bekannte in Lavin im Engadin, in Olten, Luzern oder in Rikon im Tösstal legen Saiten auf.

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Erst recht buntfleckig präsentiert sich die Liste der Saiten-Mitglieder oder -Abonnenten. Deren weitaus grösster Teil lebt
in der Stadt St.Gallen, eher wenige sind es in den Nachbardörfern. Nächste Schwerpunkte sind Wil, Rorschach und Winterthur.

Ein knappes Dutzend Postleitzahlen sind international – mutmasslich am weitesten entfernt liest Roger Walch Saiten: in Kyoto.
 Mit weniger als zehn Abos ist die Romandie noch Brachland. Dafür freuen wir uns über starke Mitglieder-Fraktionen im Toggenburg, in Amriswil und Umgebung oder in der politkulturell aufgeweckten Region Trogen-Speicher-Rehetobel-Heiden.

Und wir freuen uns sehr über die drei Saiten-Patenschaften mit einem Jahresbeitrag von 1000 Franken. Pate, Patin, das ist die Anfang 2017 neu eingeführte VIP-Kategorie der Saiten-Unterstützerinnen und -Unterstützer. Wir überreichen ihnen – und allen, die Saiten lesen und schätzen – hiermit feierlich die Goldmedaille zur Förderung der Medienvielfalt in der Ostschweiz.

Dieser Beitrag erscheint im Dezemberheft von Saiten.

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