Jürg Hadorn, 4. November 2019 um 11:50 Uhr Agassiz wurde auch mit einer Schlange Phylodrias agassizi geehrt.
antira-Wochenschau: Bundeslager in Zürich eröffnet, Antisemitismus in Deutschland erstarkt, italienisches Abkommen mit libyscher Küstenwache erneuert – antira.org, 3. November 2019 um 18:26 Uhr … Basler Fasnacht wegen Rassismus von der UNESCO-Liste streichenEine belgische Fastnacht könnte demnächst von der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes gestrichen werden. Die UNESCO hat die rassistischen und antisemitischen Sujets, die an dieser Fasnacht zu sehen waren, scharf verurteilt. Trotzdem haben die Organisator*innen im Vorfeld der diesjährigen Ausgabe 150 antisemitische Karrikaturen veröffentlicht. Die UNESCO diskutiert an der nächsten Sitzung vom 9. bis 14. Dezember in Kolumbien über den Fall. 2017 hat die UNESCO 2017 entschieden, die basler Fasnacht auf die Liste des immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO zu setzen. Just die Fasnacht, die in den vergangenen Jahren mit rassistischen Sujets Aufmerksamkeit erlangte. Es wäre also logisch über die Streichung der basler Fasnacht von der UNESCO-Liste zu entscheiden. https://fr.timesofisrael.com/un-carnaval-belge-imprime-caricatures-antisemites-pour-les-participants/Forderungen nach Reparaturzahlungen für den Schaden der Kolonialzeit unterstützen2013 hat die CARICOM, die Gemeinschaft von 14 Staaten der Karibik, eine Initiative für die Wiedergutmachung der Sklaverei lanciert. Die CARICOM forderte in einem ersten Schritt klassische Kolonialmächte wie Portugal, Spanien, Grossbritannien, Frankreich, Holland und Dänemark auf, sich mit ihnen für eine materielle Wiedergutmachung für den Schaden der Sklaverei zu einigen. Seit Juni dieses Jahres steht nun auch die Schweiz auf dieser Liste. Nicht zuletzt ist dies dem antirassistischen Historiker Hans Fässler zu verdanken, der zusammen mit einer jungen Generation von Historiker*innen auf die Rolle der Schweiz während der Kolonialzeit aufmerksam macht. Die jüngere Forschung zeigt deutlich: schweizer Geschäftsleute, Firmen, Handelsbankiers, Familienunternehmen, Intellektuelle, Soldunternehmer und Offiziere haben sich vom 16. bis ins 19. Jahrhundert in der Karibik (und darüber hinaus) an allen für die Sklaverei relevanten Aktivitäten beteiligt und davon profitiert. Familien wie Eschers, Villigers und die Guisans haben mit Sklav*innen gehandelt, Sklav*innenplantagen besessen und verwaltet, in Dreieckshandels-Expeditionen investiert, Kolonialgebiete verwaltet, mit Gütern aus dem und für den Sklav*innenhandel Geschäfte gemacht und spekuliert, die Sklaverei militärisch abgesichert und den antischwarzen Rassismus entwickelt und gefördert. Dafür sollen sie endlich eine Entschädigung bezahlen. https://www.saiten.ch/schweizer-sklavereigeschichte-in-der-karibik/https://blog.derbund.ch/historyreloaded/index.php/4818/schweizer-heldengeschichten-mit-dunklen-flecken/ …
Medienspiegel 28.10.2019 – antira.org, 29. Oktober 2019 um 00:43 Uhr … Konferenz auf der Antilleninsel Antigua über die Wiedergutmachung der karibischen Sklaverei macht.https://www.saiten.ch/schweizer-sklavereigeschichte-in-der-karibik/ Wo Sklaverei lange ausgeblendet wurde Auch Schweizer Unternehmerfamilien wie die Eschers und die …