Kategorie
Autor:innen
Jahr

Spleen, Schrulle, Tick

Refugium des Rückzugs und Widerstands: Dem Eigensinn auf den Zahn gefühlt.
Von  Rolf Bossart

Der Eigensinn hat seit Greta Konjunktur, aber man ist auch froh, hat man eine Diagnose dafür und kann ihn gut in Aspergers Wunderkiste versorgen.

Alle, die in ihrer Arbeit mit Kindern zu tun haben, wissen: Es gibt Kinder, die sind seltsam eigen. Es sind nicht jene, die Extrawürste brauchen als extra Aufmerksamkeitseinheit, sondern jene, denen die Aufmerksamkeit und die Reaktionen der anderen Wurst sind. Sie machen einfach ihr Ding. Die Erwachsenen mögen das irgendwie und zugleich ahnen sie, dass Eigensinn dysfunktional ist und auch von irgendeinem Defekt herrühren könnte. Sie befürchten Defizite in der Wahrnehmung, der Anpassungsbereitschaft, der Sozialkompetenz und der Teamfähigkeit. Bei den Eltern dieser Kinder mischt sich daher in den Stolz auch Sorge über die Unangepasstheit. Aber gemischte Gefühle gibts ebenfalls bei den Eltern der angepassten Kinder, weil sie fürchten, dass diese nicht genug speziell sind für eine Welt, die immerzu lechzt nach Intuition und Kreativität.

Sicher ist die Frage nach dem Eigensinn immer eine pädagogische Frage. Ihre romantische Variante lautet: Wie schafft man es, den Eigensinn der Kinder hinüber zu retten ins Erwachsenenleben? Wer auf die so gestellte Frage Antworten hat, gründet eine Privatschule. Ihre kompetenzorientierte Variante lautet: Wie stellen wir sicher, dass der Eigensinn zu einer Fähigkeit wird, die als Kreativität anlässlich von komplexen Aufgabestellungen produktiv werden kann? Wer darauf Antworten hat, leitet entsprechende Forschungsprojekte und gibt Didaktikkurse. Ihre gesellschaftlich beunruhigende Variante schliesslich lautet: Warum passen sich die meisten so mühelos an alle Erfordernisse an, dass es an Unterwerfung grenzt? Und warum sind es nur wenige, deren Eigensinn nicht nur ein Nicht-Mitmachen-Können, sondern im entscheidenden Augenblick auch ein Nicht-Mitmachen-Wollen miteinschliesst? Wer auf diese Frage eine Antwort hat, sollte vielleicht in einer Regierung das Bildungsdepartement übernehmen.

Das Bedürfnis, sich in der Herde zusammenzutun, sich dem Strom anzuschliessen oder sich mit den Vielen am warmen Herd zu versammeln, statt alleine zu stehen oder selber Wärme auszustrahlen, ist nach mindestens 6000 Jahren Individuationsgeschichte immer noch erschreckend hoch. Die ganze abendländische Literatur kann zum Beispiel gelesen werden als eine permanente Erzählung von Herausbildung und Verteidigung, Verkümmerung und Verlust des Eigensinns. Seine Austreibung und Vertilgung ist der Hauptstoff in den patriarchalen Mythen im Kampf gegen die Weiblichkeit und das Fremde und die Zurichtungsriten für die herrschende Klasse.

Spielzeug und Waffe der Machtlosen

Die uralte Unterdrückung des Eigensinns offenbart zwei Dinge. Erstens, dass dieser nicht nur kein Merkmal von Herrschaft ist (denn, wo er überhaupt vorhanden war, wird er unter dem Vorzeichen von Macht zu Willkür), sondern dass er vielmehr nur fern der Macht gedeihen kann. Dort, wo niemand genau hinschaut, wo scheinbar nichts Wichtiges passiert und sich nicht einmal Kontrolle lohnt. Doch sobald er sich zeigt, wird er, zweitens, aus der Perspektive der Macht meist als gefährlich eingestuft und eingehegt, weil die Eigenbrötlerei schlecht kontrollierbar ist und jederzeit vom Eigensinn in Eigenmacht oder von Desinteresse an der Macht in Selbstermächtigung kippen kann. Somit ist Eigensinn zugleich Spielzeug wie auch Waffe der Machtlosen. Er ist eine Bedingung für den Weg zu Macht und Erfolg und zugleich das, was man, wenn man Erfolg haben will, als erstes ablegen muss.

Das illustriert die paradoxe Situation, der das Ich heute ausgesetzt ist. Einerseits muss es sich dauernd anpassen, im Veränderungsmodus sein, und anderseits muss es den ausdauernden, unbedingten Willen zeigen, etwas Besonderes darzustellen, das aber nur so besonders sein soll, dass es jedermann als das Besondere erkennt, das er selber gerne sein würde. Das Streben nach der «Unique Selling Proposition», der USP des modernen Individuums ist der Tod des Eigensinns, da unique nur sells, wenn es alle wollen. Und damit es alle wollen, muss es ständig neu sein.

Aber der Eigensinn beharrt, hält aus und hält stand, bleibt einer einmal gefassten Neigung treu. Bei Theodor Adorno, für den der Eigensinn fast die einzige Hoffnung auf Widerstand gegen die Zwänge der «verwalteten Welt» war, heisst es: «Nur der liebt, wer die Kraft hat, an der Liebe festzuhalten. (…) Es ist die Probe auf das Gefühl, ob es über das Gefühl hinausgeht durch Dauer, wäre es auch selbst als Obsession.» Das Wort Obsession markiert den Unterschied des Eigensinns zum konsequent und beharrlich durchgeführten Plan, wie er immer in den Erfolgsstorys unserer Tage auftaucht. Während hier aber immer Ziele verfolgt werden, die noch im Scheitern als ganz vernünftig gelten, fehlen dort meist Vernunft und Ziel.

Eigensinn können wir den Willen nennen, etwas unbedingt tun zu wollen, das in der Situation weder für einen selber noch für andere nützlich erscheint – und es auch dann noch tun zu wollen, wenn die Kosten eigentlich viel zu hoch sind. Die Schrulle, wie man das früher nannte, der Spleen oder der Tick ist nichts weiter als eine Ressourcenverschwendung und wirkt sich negativ auf die Work-Life Balance aus. Der Eigensinn kann beides sein: Behinderung oder Egoismus, letzterer freilich ohne Nutzen, weder für sich noch für die Herrschenden. Also ist er mehr ein Leerlauf, der, wenns gut geht, auch anderes leerlaufen lässt.

Zu erinnern ist in diesem Zusammenhang eindringlich an die mit nutzlosem Krimskrams gefüllten Taschen und Schubladen mancher Kinder, die die Ordnung schaffenden Eltern in jedem Fall lächerlich machen – schmeissen sie es weg, entfesseln sie ein Drama, lassen sie es liegen oder arrangieren es gar hübsch, war es doch nur unwichtiges Zeug. Und zu erinnern ist an Giorgio Perlasca. Ein klassischer Eigenbrötler, ein Abenteurer, Mitglied einer faschistischen Jugendbewegung in Italien, Freiwilliger beim imperialistischen Abessinien-Feldzug und doch stets nicht ganz dabei. Perlasca gibt sich aus spontanem Ärger, aber auch aus Spass und unter Lebensgefahr in Budapest zwischen 1944 und 45 als falscher spanischer Gesandter aus und rettet so in «seiner» Botschaft Hunderte von Juden vor Deportation und Vernichtung.

Das Kopfschütteln der Anderen

Der Eigensinn verfolgt also keine eigenen Zwecke, noch viel weniger solche von anderen oder für andere. Er verfolgt aber ganz entschieden Zwecke und zwar bestimmte, aber weil es keine positiven, vernünftigen sind, können wir sagen, dass sie darin bestehen, an die Stelle von geforderten Zwecken andere, nicht geforderte zu setzen. Eigensinn ist daher nichts Eigenes. Insofern das Eigene in einer individualisierten Leistungsgesellschaft ja immer nur das von allen Seiten Geforderte sein kann, also das Allgemeine, kann das Eigene nur das radikal Fremde, das dem eigenen und dem kollektiven Nutzen Entzogene sein, eben das Nutzlose. Der Eigensinn verfolgt Zwecke, die ihm weder jemand nehmen kann noch will. Das Kopfschütteln der anderen bestätigt ihn, auf dem richtigen Weg zu sein.

Manchmal kommt doch etwas dabei raus. Der Eigensinnige ist plötzlich nützlich und wird gefeiert als Träger heimlicher Vernunft, dessen Plan aufgegangen sei, als hätte er es immer gewusst. Und man hofiert ihm, nimmt ihn unter Vertrag und die Fittiche, nur um später erstaunt zu sein, dass er sich doch nicht auf Dauer einspannen lässt (weil er sich ja einer eigenen Dauer verschrieben hat). Dass man den Eigensinn brauchen kann, beruht immer nur auf Zufall.

Und damit wird er im Kapitalismus, der per Definition nie alle brauchen kann, zu dem, was er in Kindertagen schon immer war, einem Refugium des Rückzugs und des Widerstands: «Wenn du mich sowieso nirgends brauchen kannst», spricht der Eigensinn zur kapitalistischen Gesellschaft, «dann will ich meine Unbrauchbarkeit wenigstens selber gestalten. Jedoch indem ich Unbrauchbarkeit demonstriere, präsentiere ich euch, die ihr für das Wachstum eurer Wirtschaft immer neue und immer absurdere Zwecke erfinden müsst, Zwecke, von denen ihr noch gar nicht wisst, ob ihr sie einst brauchen könnt, und zeige euch damit, wie unsicher ihr damit seid, ob dieses ist oder jenes brauchbar ist, dieses oder jenes vernünftig, dieses oder jenes gut.»

Soll man den Eigensinn nun nach Kräften fördern und loben, wo er auftritt? Wohl kaum, denn er kann ja nicht anders als zu nerven und alle Zwecke, ohne die wir auch in der besten aller Welten nicht auskommen, zu sabotieren. Aber man sollte ihn wenigstens nie verfluchen, ohne ihn im Stillen zu achten als ein Potential von Widerstand, das vielleicht im entscheidenden Augenblick das Richtige tut, indem es sich dem Falschen verweigert.

Rolf Bossart, 1970, Publizist, Gymnasiallehrer und Theologe in St.Gallen.

Jetzt mitreden:
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.

«Gros­ses Lob für die­sen Kel­ler»

Nach 22 Jah­ren gibt Mat­thi­as Pe­ter die Lei­tung der St.Gal­ler Kel­ler­büh­ne ab. Vom Raum ist er nach wie vor be­geis­tert. Aber dem Ka­ba­rett ging es auch schon bes­ser, er­zählt er im Ge­spräch.

Von  Peter Surber
2606 Redeplatz Matthias Peter

Für ei­nen Mo­ment be­rührt

Die Thur­gau­er Künst­le­rin Mi­cha Stuhl­mann be­fasst sich in ih­rem neu­en Pro­jekt mit dem Da­sein im Mo­ment. Am 7. Ju­ni fin­det da­zu ein Work­shop in St.Gal­len statt und am 26. Ju­ni zeigt sie mit ih­rem En­sem­ble die fi­na­le Per­for­mance in Kreuz­lin­gen. 

Von  Vera Zatti
Martin Schweingruber DA SEIN Vorpremiere 20260509 tgkultur 31 von 49

Mu­si­ka­li­sches Fest zum 150.

Die Ton­hal­le Wil wur­de 1876 er­öff­net. Seit­her be­rei­chert sie prak­tisch un­un­ter­bro­chen das kul­tu­rel­le Le­ben der Äb­te­stadt. An den kom­men­den zwei Wo­chen­en­den wird ge­fei­ert.

Von  Roman Hertler
DSC2639

Lau­te Ein­sam­keit

Jo­nas Ul­rich taucht mit sei­nem ers­ten Spiel­film in die Black-Me­tal-Welt ab. Wol­ves ist ei­ne bild­star­ke Ge­schich­te über Ein­sam­keit und das Da­zu­ge­hö­ren, vol­ler Ge­gen­sät­ze und mit et­was holp­ri­gen Dia­lo­gen.

Von  Daria Frick
001 wolves

Das Ge­dächt­nis der Zu­kunft

St.Gal­len be­wahrt nicht mehr nur 1000-jäh­ri­ge Hand­schrif­ten. Mit dem In­ter­net Ar­chi­ve Switz­er­land ent­steht hier ein Ar­chiv für Web­sei­ten, künst­li­che In­tel­li­genz und das di­gi­ta­le Ge­dächt­nis der Zu­kunft.

Von  Philipp Bürkler
2606 Internet Archive 01
Heftvorschau 06/26
archive.org, Generalverdacht, 80er-Aufbruch

Mit In­ter­net Ar­chi­ve Switz­er­land ent­steht in St.Gal­len ein Ab­le­ger des gröss­ten Ar­chivs für Web­si­ten und Künst­li­che In­tel­li­genz welt­weit. Aus­ser­dem im Ju­ni­heft: Män­ner un­ter Ge­ne­ral­ver­dacht, das gros­se St.Gal­ler 80er-Buch, das Ab­schieds­in­ter­view mit dem lang­jäh­ri­gen Kel­ler­büh­nen­chef und die Fla­schen­post aus Ve­ne­dig.

Saiten 2606 01 Cover

«Han­deln wi­der bes­se­res Wis­sen ist wie­der po­pu­lär»

Der WWF St.Gal­len wird 50 Jah­re alt. Sein Ge­schäfts­lei­ter Lu­kas In­der­maur zieht bei der Be­ur­tei­lung der ak­tu­el­len Si­tua­ti­on von Na­tur und Um­welt ei­ne durch­zo­ge­ne Bi­lanz.

Von  Reto Voneschen
2605 Redeplatz Lukas Indermaur

Freu­de am Ma­chen

«Urs Frei. A – Z» im Kunst­mu­se­um St. Gal­len ist die ers­te Re­tro­spek­ti­ve zum aus­ser­or­dent­li­chen Schaf­fen von Urs Frei (1958 – 2023). Rund 140 Ar­bei­ten ge­ben Ein­blick in ein Werk, das kaum zu fas­sen ist. Das ge­hört zu sei­ner Qua­li­tät.

Von  Ursula Badrutt
Urs frei online

Ideen für die Zu­kunft

Wie wol­len wir künf­tig le­ben und un­se­re Nah­rungs­mit­tel pro­du­zie­ren? Die Aus­stel­lung «How goes To­mor­row» der Ost­schwei­zer Künst­le­rin Clau­de Büh­ler in der Shed­hal­le in Frau­en­feld sen­si­bi­li­siert für nach­hal­ti­ge Hand­lungs­stra­te­gien. 

Von  Vera Zatti
IMG 9114

Vom Un­glück der Frau, die ihn ge­bo­ren hat

«Das Kind zu­rück­las­sen? Wie kann man so dumm und herz­los sein», schreibt der Schwei­zer Au­tor Lu­kas Bär­fuss über sei­ne Mut­ter, die kei­ne Mut­ter für ihn sein konn­te. In sei­nem neu­en Buch schaut er in die Ver­gan­gen­heit und hat Ver­ständ­nis, nicht für die Mut­ter, aber doch für die­se Frau, die nie Glück und im­mer zu we­nig Geld hat­te.

Von  Sieglinde Wöhrer
Jhqzg1tg 1 1 Stefano de Marchi

Lau­sanne-Ouchy vs. FCSG – St. Gal­len ist end­lich Cup­sie­ger!

Gaal, Gört­ler und Wit­zig schies­sen St. Gal­len zum lang­ersehn­ten Cup­sieg!

Von  SENF Kollektiv
Senf

Bis­se am Bo­den­see­ufer

Die Me­di­ka­men­ten­ver­su­che von Müns­ter­lin­gen als Teil ei­nes Vam­pir-Mu­si­cals? Auf die Idee muss man erst ein­mal kom­men. Die Büh­ne Mam­mern wagt den Ver­such. Ab 29. Mai im Zir­kus­zelt.

Von  Michael Lünstroth
Cast landscape

Zwi­schen Gleis, Ge­gen­wart und Ge­sell­schaft

Die dies­jäh­ri­ge Kul­tur­lands­ge­mein­de fin­det ent­lang der Bahn­li­nie zwi­schen Gos­sau und Was­ser­au­en statt. Es ist ein in­ter­dis­zi­pli­nä­res Ex­pe­ri­m­ent­zwi­schen Kunst, Ge­sell­schaft und Ak­ti­vis­mus. Aus­ser­dem stellt die Kul­tur­lands­ge­mein­de künst­le­risch und or­ga­ni­sa­to­risch die Wei­chen für die Zu­kunft.

Von  Philipp Bürkler
KULA Vorstand Oleksandra Tsapko

Ein Fes­ti­val für Punk­rock

Am Sams­tag fin­det in St.Gal­len erst­mals das Punk­fes­ti­val El Car­tel statt. Es soll da­zu bei­tra­gen, die Sze­ne zu stär­ken. Da­bei fehlt es ge­ra­de in St.Gal­len an Nach­wuchs.

Von  David Gadze
Yellow tales grabepunk

Wy­bora­da: Die fe­mi­nis­ti­sche Bi­blio­thek der Ost­schweiz

Seit 40 Jah­ren macht die Bi­blio­thek Wy­bora­da in St.Gal­len sicht­bar, was lan­ge fehl­te: Li­te­ra­tur von und über Frau­en. Heu­te sind Au­torin­nen und fe­mi­nis­ti­sche The­men zwar stär­ker prä­sent in der Öf­fent­lich­keit, doch die Re­le­vanz der Bi­blio­thek ist nach wie vor gross.

Von  Marion Loher
2605 Wyborada Laura Tura room

Or­ches­trier­ter An­griff ge­gen ex­ter­nen Auf­klä­rungs­un­ter­richt 

Mit ei­ner In­ter­pel­la­ti­on grei­fen SVP und EDU im St.Gal­ler Kan­tons­rat den aus­ser­schu­li­schen Auf­klä­rungs­un­ter­richt an. Und mit Un­ter­stüt­zung des «Leh­rer­netz­werks Schweiz» wol­len El­tern aus Büt­schwil ei­ne Mit­ar­bei­te­rin der Fach­stel­le für Aids- und Se­xu­al­fra­gen vor Ge­richt brin­gen. Da­hin­ter steckt ei­ne or­ches­trier­te Ak­ti­on.

Von  René Hornung
2502 Aufklaerung Badges Inv nr 1300

Brü­cke zwi­schen mu­si­ka­li­scher und sprach­li­cher Tra­di­ti­on

«Die­ci», die ita­lie­ni­sche Zahl für zehn, ist das Mot­to des dies­jäh­ri­gen Hei­den-Fes­ti­vals. Es ver­weist da­bei nicht nur auf das Ju­bi­lä­um, son­dern auch auf ei­ne kul­tur­po­li­ti­sche Hal­tung.

Von  Lilli Kim Schreiber
Heiden Festival Nicoals Senn Tom Rigney USA

Naturmuseum Thurgau

Der Grim­bart zum An­fas­sen

Von  Vera Zatti
Dachs Illustration quer def 1

Ein Ber­ner in St.Gal­len

Das St.Gal­ler Thea­ter Trou­vail­le ent­deckt den Mu­si­ker und Ju­ris­ten Ma­ni Mat­ter neu. «’S isch ei­nisch ei­ne gsy»– 90 Jah­re Ma­ni Mat­ter ver­bin­det zahl­rei­che Lie­der und li­te­ra­ri­sche Tex­te des Ber­ners zu ei­nem abend­fül­len­den Pro­gramm. Sai­ten hat mit dem Thea­ter­lei­ter Mat­thi­as Flü­cki­ger ge­spro­chen.

Von  Vera Zatti
Mani Matter Pressefoto

Ein Kurz­trip durch Schein­wel­ten

Vier Jah­re nach ih­rem De­büt keh­ren Lev Ti­gro­vich mit ei­ner neu­en EP zu­rück. Die­se han­delt von Kon­troll­ver­lust, Il­lu­sio­nen und gros­sen Ge­füh­len – und ent­hält erst­mals ei­nen Song, der nicht auf Rus­sisch ge­sun­gen ist.

Von  David Gadze
Lev Tigrovich Press Photo 4 Lena Frei