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St.Galler Kultur gehts an den Kragen

Die St.Galler Regierung spart gegen ihren Willen weitere 60 Millionen Franken ein und rechnet für 2027 mit einem Plus von 55 Millionen Franken. Kulturelle Arbeit wird dabei weiter prekarisiert – mit einer grossen Ausnahme.

Ketzerische Frage: Könnte auch Konzert und Theater St.Gallen 14,5 Prozent sparen? (Illu: red.; KI hat die schraffierte Fläche errechnet.)

Ketzerische Frage: Könnte auch Konzert und Theater St.Gallen 14,5 Prozent sparen? (Illu: red.; KI hat die schraffierte Fläche errechnet.)

Schon ver­gan­ge­nen De­zem­ber sprach die Rats­lin­ke vom «Aus­blu­ten» der Kan­tons­fi­nan­zen, weil das bür­ger­lich do­mi­nier­te Par­la­ment die Steu­er­senk- und Spar­spi­ra­le im­mer wei­ter an­kur­bel­te, dass es so­gar Fi­nanz­di­rek­tor Marc Mäch­ler schwind­lig wur­de. Im Rat sag­te er da­mals, man ha­be mit den 180 Mil­lio­nen aus dem Spar­pa­ket 2026 das Ziel be­reits er­reicht. Nun zie­he die bür­ger­lich do­mi­nier­te Fi­nanz­kom­mis­si­on aber die An­re­chen­bar­keit ei­ni­ger Spar­mass­nah­men in Zwei­fel, kon­stru­ie­re da­mit ein «künst­li­ches Del­ta» von 54 Mil­lio­nen Fran­ken und run­de die­ses noch «gross­zü­gig» auf 60 Mil­lio­nen auf. «Mei­ne Da­men und Her­ren, da­mit über­schies­sen Sie deut­lich ihr Ziel», re­sü­mier­te Mäch­ler im De­zem­ber.

Das sind aus­ser­ge­wöhn­lich mar­ki­ge Wor­te für den bür­ger­li­chen Ma­gis­tra­ten mit Ban­ken­hin­ter­grund. Und ge­ra­de für die Kul­tur in St.Gal­len ein alar­mie­ren­des Zei­chen. So sind im ak­tu­el­len 60-Mil­lio­nen-Ab­bau­pa­ket, das die Re­gie­rung ver­gan­ge­ne Wo­che zu­sam­men mit dem Bud­get 2027 prä­sen­tiert hat, ei­ni­ge ein­schnei­den­de Mass­nah­men ent­hal­ten.

Die här­tes­te kul­tur­po­li­ti­sche Mass­nah­me im ak­tu­el­len Ab­bau­pa­ket be­trifft die 81 In­sti­tu­tio­nen, die vom Kan­ton ei­nen jähr­li­chen Be­triebs­bei­trag er­hal­ten. Da­zu zäh­len grös­se­re In­sti­tu­tio­nen wie das Tex­til­mu­se­um St.Gal­len (er­hielt 2026 vom Kan­ton 446'000 Fran­ken), das Schloss Wer­den­berg (902'000 Fran­ken) oder das Kunst­zeug­haus in Rap­pers­wil-Jo­na (290'000 Fran­ken), aber auch klei­ne­re Or­ga­ni­sa­tio­nen wie das Chös­si Thea­ter in Lich­ten­steig (30'000), der Ver­ein Rockamwei­er in Wil (15'000) oder das Schloss Dot­ten­wil in Wit­ten­bach (10'000).

Thea­ter­mil­lio­nen blei­ben un­an­ge­tas­tet

Sie al­le müs­sen – so­fern das Par­la­ment im De­zem­ber nicht kor­ri­gie­rend ein­greift – ab 2028 auf 14,5 Pro­zent ih­rer Kan­tons­bei­trä­ge ver­zich­ten. Aus­ge­nom­men da­von ist al­ler­dings Kon­zert und Thea­ter St.Gal­len (KTSG), der mit Ab­stand gröss­te Emp­fän­ger kan­to­na­ler Mit­tel (21,6 Mil­lio­nen). Die Aus­nah­me be­grün­det die Re­gie­rung da­mit, dass KTSG be­reits seit die­sem Jahr 350'000 Fran­ken oder um­ge­rech­net rund 1,6 Pro­zent we­ni­ger vom Kan­ton er­hält. Für al­le an­de­ren sind es aber 14,5 Pro­zent.

Zur Ein­ord­nung der kul­tur­po­li­ti­schen Ver­hält­nis­se im Kan­ton hier nur ein klei­nes, ket­ze­ri­sches Re­chen­spiel: Es könn­te auch ein­fach der Bei­trag an KTSG um 14,5 Pro­zent ge­senkt wer­den. Al­le an­dern müss­ten dann ih­re Bud­gets nicht kür­zen, ih­re Bei­trä­ge könn­ten im Ge­gen­teil noch um 14,5 Pro­zent er­höht wer­den und der Kan­ton wür­de im­mer noch fast die an­ge­streb­ten 1,6 Mil­lio­nen Fran­ken in die­sem Be­reich ein­spa­ren.

14,5 Pro­zent we­ni­ger Kan­tons­bei­trä­ge: Das geht an die Sub­stanz, ei­ni­gen auch an die Exis­tenz. Die Ent­las­tungs­mass­nah­men «er­hö­hen den Druck auf die In­sti­tu­tio­nen und tra­gen zur Pre­ka­ri­sie­rung der kul­tu­rel­len Ar­beit bei», schreibt der Kan­ton denn auch im De­tail­be­schrieb der Spar­mass­nah­men.

War­um den Lot­te­rie­fonds wei­ter be­las­ten?

Auch wenn kaum je­mand im Kul­tur­ku­chen ein In­ter­es­se dar­an ha­ben kann, dass Kon­zert und Thea­ter ka­putt­ge­spart wird, muss sich das Amt für Kul­tur die Fra­ge nach ei­ner nach­voll­zieh­ba­ren För­der­stra­te­gie ge­fal­len las­sen. Al­les über ei­nen Kamm zu sche­ren und bei al­len In­sti­tu­tio­nen mit Jah­res­bei­trä­gen 14,5 Pro­zent ein­zu­spa­ren und das zu­guns­ten des gröss­ten Emp­fän­gers? Das klingt nach «the win­ner ta­kes it all» (resp.: «the win­ner ta­kes what’s left») statt nach Viel­falt und steht da­mit im ar­gen Wi­der­spruch zur kan­to­na­len För­der­stra­te­gie, die je­doch 2027 aus­läuft.

Zum Ver­gleich: Im Nach­bar­kan­ton Thur­gau geht die Ten­denz eher Rich­tung Aus­bau der Jah­res­bei­trä­ge an In­sti­tu­tio­nen mit Leis­tungs­ver­ein­ba­run­gen. Mit dem Schön­heits­feh­ler al­ler­dings, dass der Aus­bau nicht aus Steu­er­mit­teln fi­nan­ziert wird, son­dern aus dem Lot­te­rie­fonds, mit­hil­fe des­sen sich die Kan­to­ne zu­neh­mend aus ih­rer kul­tur­po­li­ti­schen Ver­ant­wor­tung steh­len. Auch St.Gal­len will die ak­tu­ells­ten Kür­zun­gen im Kul­tur­be­reich über den Lot­te­rie­fonds auf­fan­gen. An­sons­ten müss­ten die ge­för­der­ten In­sti­tu­tio­nen ab 2028 so­gar mit 29 Pro­zent we­ni­ger Bei­trä­gen rech­nen.

Der Lot­te­rie­fonds steht in St.Gal­len po­li­tisch eh schon un­ter Druck. An­fang Jahr be­schloss der Kan­tons­rat ei­ne teil­wei­se Ver­la­ge­rung der Gel­der weg von so­zia­len, ge­mein­nüt­zi­gen und kul­tu­rel­len Pro­jek­ten zu­guns­ten des Sport­fonds (Sai­ten hat be­rich­tet). Von bür­ger­li­cher Sei­te ist zu­min­dest ver­spro­chen wor­den, dass der An­teil aus dem Lot­te­rie­fonds an die Kul­tur auf dem Stand von 2026 ein­ge­fro­ren wird. Man wird sie bei der Be­ra­tung des ent­spre­chen­den Ge­set­zes beim Wort neh­men dür­fen.

IG Kul­tur kri­ti­siert die Mass­nah­men

Nicht nur die Jah­res­bei­trä­ge sol­len re­du­ziert wer­den. Auch die kan­to­na­len Bei­trä­ge an die Re­gio­na­len För­der­or­ga­ni­sa­tio­nen (RFO), bei de­nen der Kan­ton bis­lang die Ge­mein­de­bei­trä­ge um 100 Pro­zent ver­dop­pel­te, wer­den auf 75 Pro­zent ge­senkt. Da­mit wer­den 316'000 Fran­ken ein­ge­spart. 70'000 Fran­ken, die der Kan­ton bis­lang für klei­ne­re Pro­jek­te be­reit­stell­te, die nicht in den Auf­ga­ben­be­reich der RFO ge­hö­ren, ent­fal­len kom­plett. Aus­ser­dem müs­sen auch Staats­ar­chiv, Kan­tons­bi­blio­thek, Ar­chäo­lo­gie, Denk­mal­pfle­ge und das Amt für Kul­tur auf Pro­jekt­ebe­ne Fe­dern las­sen. So wer­den beim Staats­ar­chiv et­wa durch die Um­stel­lung auf ein güns­ti­ge­res Ar­chi­vin­for­ma­ti­ons­sys­tem mit­tel­fris­tig 331'000 Fran­ken jähr­lich ein­ge­spart.

SP, Grü­ne und Ge­werk­schaf­ten kri­ti­sie­ren die kan­to­na­len Spar­mass­nah­men grund­sätz­lich und be­dau­er­ten in Me­di­en­mit­tei­lun­gen, dass auch bei der Kul­tur stark ge­spart wird. Die IG Kul­tur Ost spricht von ei­nem «er­heb­li­chen Leis­tungs­ab­bau». Be­son­ders ge­fähr­det sei­en klei­ne­re In­sti­tu­tio­nen, die freie Sze­ne und Kul­tur­ange­bo­te in den Ge­mein­den, dar­un­ter Thea­ter, Mu­se­en, Fes­ti­vals und Kul­tur­zen­tren. Das sei «kein blos­ser ad­mi­nis­tra­ti­ver Ein­schnitt, son­dern ein sub­stan­zi­el­ler Ab­bau kul­tu­rel­ler Leis­tun­gen», schreibt die IG in ih­rer Mit­tei­lung. Zu­dem wer­de durch dir Kür­zung der Kan­tons­bei­trä­ge an die RFO um ei­nen Vier­tel die Zu­sam­men­ar­beit mit den Ge­mein­den er­schwert. Und die «Kul­tur vor Ort», wie es die Kul­tur­för­der­stra­te­gie ver­langt, ge­schwächt. Dar­un­ter lei­den nicht zu­letzt auch Tou­ris­mus, Gas­tro­no­mie und lo­ka­les Ge­wer­be. Denn Kul­tur sei kein rei­ner Kos­ten­fak­tor, son­dern ein wich­ti­ger Stand­ort­fak­tor, der we­sent­lich zur re­gio­na­len Wert­schöp­fung bei­tra­ge.

Mehr zum The­ma gibts in der No­vem­ber­aus­ga­be von Sai­ten.

St.Gal­ler Kul­tur gehts an den Kra­gen

Die St.Gal­ler Re­gie­rung spart ge­gen ih­ren Wil­len wei­te­re 60 Mil­lio­nen Fran­ken ein und rech­net für 2027 mit ei­nem Plus von 55 Mil­lio­nen Fran­ken. Kul­tu­rel­le Ar­beit wird da­bei wei­ter pre­ka­ri­siert – mit ei­ner gros­sen Aus­nah­me.

Von Roman Hertler,
Kanton sparmassnahme

Ausstellung

Nur Vor­wärts

Von Daria Frick,

Win­tis Glücks­fall

Die al­ten Fa­brik­hal­len sind aus Win­ter­thurs Kul­tur­le­ben nicht mehr weg­zu­den­ken. Sie wä­ren aber nichts oh­ne en­ga­gier­te und gut ver­netz­te Men­schen. Sai­ten konn­te auf Ein­la­dung des Kul­tur­ma­ga­zins «Coucou» ei­ni­ge von ih­nen tref­fen. Ein klei­ner Stadt­rund­gang

Von Roman Hertler, Bilder: Daria Frick,
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Sai­son­start mit pu­rem Wahn­sinn

Das Kon­zert und Thea­ter St.Gal­len zeigt ein­dring­lich auf: Fe­mi­zi­de exis­tie­ren in der Schweiz noch im­mer im un­ge­heu­ren Aus­mass. Die In­sze­nie­rung von Co­rin­na von Rad setzt auf das Gro­tes­ke in Ge­org Büch­ners Woy­zeck und fei­er­te am Sams­tag Pre­mie­re im Gros­sen Haus. Ei­ne Pro­duk­ti­on für «je­der-Mann»!

Von Viviane Sonderegger,
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Es kratzt, knallt und schep­pert

Viel En­er­gie und noch viel mehr Punk gibts auf dem neu­en Al­bum Now To Ru­in der Thur­gau­er Band S.G.A.T.V.. Ge­tauft wird am 1. Ok­to­ber im Win­ter­thu­rer Kraft­feld. Sai­ten hat vor­ab rein­ge­hört.

Von Jeremias Heppeler,
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Bak­te­ri­en und ein Fun­ke Hoff­nung 

Wie kön­nen wir un­se­ren Kon­sum nach­hal­ti­ger ge­stal­ten? In «Next Re­la­ti­ons – Zu­kunft ge­stal­ten» zeigt das Ge­wer­be­mu­se­um Win­ter­thur an­hand von Ar­bei­ten von Stu­die­ren­den mög­li­che An­sät­ze. Ei­ne an­spruchs­vol­le Schau, die Hoff­nung macht.

Von Vera Zatti,
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Tra­gi­ko­mö­die über das Le­ben

Ein Schre­ber­gar­ten wird im neu­en Ro­man Ver­tei­di­gung ei­nes Gar­tens von Chris­ti­na Wal­ker zum Zu­fluchts­ort. Dar­in lässt die Vor­arl­ber­ger Au­torin viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re eben­so auf­blü­hen wie Ap­fel­baum und Jo­han­nis­strauch. 

Von Annette Raschner,
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Mit­spie­len dür­fen. Aber auch die Spiel­re­geln mit­be­stim­men?

Der Kan­ton St.Gal­len hat Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de zur jähr­li­chen Kul­tur­kon­fe­renz nach Wil ein­ge­la­den. Spie­le­risch wur­de ver­sucht, die Aus­rich­tung der Kul­tur­för­de­rung zu klä­ren und Mög­lich­kei­ten der neu­en Kul­tur­stra­te­gie zu dis­ku­tie­ren. Doch die zen­tra­le Fra­ge blieb of­fen: Wie stark kann die Kul­tur­sze­ne den In­halt der Stra­te­gie tat­säch­lich mit­be­stim­men?

Von Philipp Bürkler,
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Heftvorschau 10/26
Erntehilfe, Unterwasser, Bücherherbst

Wer als Ern­te­hel­fer:in in der Schweiz ar­bei­tet, tut dies in ei­ner recht­li­chen Grau­zo­ne. Das nützt vor al­lem ei­nem Sys­tem, das we­der die Land­wirt:in­nen noch die Kon­su­ment:in­nen im Al­lein­gang än­dern kön­nen. Aus­ser­dem im Ok­to­ber­heft: zehn Jah­re Un­ter­was­ser, ei­ne Fla­schen­post aus Hal­le (Saa­le), Kunst zum The­ma Männ­lich­keit, Mu­sik von The Black Salt und na­tür­lich der Bü­cher­herbst – mit neu­er Li­te­ra­tur von Ost­schwei­zer Au­tor:in­nen.

Saiten 2610 Cover

Sound­track für den Herbst

Hu­man Hu­man spie­len me­lan­cho­li­schen und fra­gi­len In­die-Pop, der trotz­dem warm und licht­durch­flu­tet ist. Das St.Gal­ler Duo hat jetzt sei­ne ers­te EP ver­öf­fent­licht und tritt am Wo­chen­en­de gleich zwei­mal im Bahn­hof Brug­gen auf – erst­mals mit ei­ner Band.

Von David Gadze,
Humanhuman 2026 calexandrakochdevos lowres 2

Kommentar zur Beratung der Inklusionsinitiative im Nationalrat

Men­schen­wür­de, nicht Bud­get­pos­ten

Von Christoph Keller,

Der Neo­na­zipfar­rer

1976 lässt sich Gerd Zi­keli in der evan­ge­li­schen Kirch­ge­mein­de St.Gal­len-Strau­ben­zell zum Pfar­rer wäh­len. Drei Jah­re spä­ter wird er als gut ver­netz­ter Ho­lo­caust-Leug­ner und Vor­stands­mit­glie­der der ers­ten Neo­na­zi­grup­pe der Schweiz ent­tarnt. Heu­te be­ob­ach­tet er Lauf­enten.

Von Roman Hertler,
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Das Glück, bei Pe­ter Kamm Stein zu sein

Bild­hau­er Pe­ter Kamm haut kei­ne Stei­ne mehr im Ate­lier. Trotz­dem ent­ste­hen neue Skulp­tu­ren, die ak­tu­ell in Steck­born zu se­hen sind. Wie geht das?

Von Ursula Badrutt,
Peter Kamm Kunst am Bau Erweiterungsbau Paedagogische Hochschule Kreuzlingen

Die Stick­ma­schi­ne steht still

In vie­len Aus­ser­rho­der Dör­fern klap­per­ten frü­her Web­stüh­le und spä­ter Stick­ma­schi­nen. In­zwi­schen sind sie al­le ver­stummt. Der Film Das En­de ei­ner Ära por­trä­tiert die Sti­cker Wal­ter Son­der­eg­ger Se­ni­or und Ju­ni­or aus Re­he­to­bel und setzt der Bran­che ein Denk­mal.

Von René Hornung,
01 1 Stickerei Dok Walters beide an Maschine von hinten Kopie

Nur das Jetzt zählt

Der Schwei­zer Fil­me­ma­cher Kas­par Ka­sics über­lässt in sei­nem neu­en Film Das un­end­li­che Jetzt Men­schen, die mit De­menz le­ben, die Büh­ne. Ein Ex­pe­ri­ment mit ei­nem aus­ser­ge­wöhn­li­chen Sto­rytel­ling, auf das es sich ein­zu­las­sen lohnt.

Von Vera Zatti,
Still das unendliche jetzt christian sonderegger johanna rensing vinca film distant lights

Das Kro­ko­dil schnappt wie­der zu

Die Schwei­zer Rock­le­gen­den Kro­ko­dil ha­ben kürz­lich ihr neu­es Al­bum Bey­ond The Eye ver­öf­fent­licht. Ur-Kro­ko­dil Dü­de Dürst schwärmt von der En­er­gie der 2019 wie­der­be­leb­ten Band – und hat noch lan­ge nicht ge­nug. Am Frei­tag spie­len sie in der Gra­ben­hal­le.

Von Pius Frey und David Gadze,
Krokodil 2026 pd

24/7 Traumacore

Heat Girl Sum­mer

Von Mia Nägeli,

Kunst in Oberuzwil

Spu­ren der Hei­mat

Von Vera Zatti,
Dieses

Musik

Mehr als Jazz im Kult­bau

Von Richard Butz,
GP Trio MF90302 k

«Die Wahr­neh­mung nicht be­die­nen, son­dern schär­fen»

Pa­trick Kess­ler er­hält den Aus­ser­rho­der Kul­tur­preis 2026. Der Kon­tra­bas­sist, Klang­künst­ler und Ku­ra­tor aus Gais reist mit al­ten Laut­spre­chern nach Wien und Ha­noi, tritt mit In­sek­ten in ei­nen mu­si­ka­li­schen Dia­log und fin­det sei­ne wich­tigs­ten Lek­tio­nen nicht un­be­dingt an Hoch­schu­len.

Von Philipp Bürkler,
Bassilikum 04