Kategorie
Autor:innen
Jahr

Statt die Armut hat man die Armen bekämpft

«Der Staat hat fundamentale Grundrechte missachtet.» Das sagt Regierungsrat Martin Klöti mit Blick auf die fürsorgerischen Zwangsmassnahmen, denen im 20. Jahrhundert Tausende in der Schweiz zum Opfer fielen. Am 21. September lädt der Kanton zum Gedenkanlass.
Von  Peter Surber
Legitimierte Willkür: Einer der insgesamt 29 kantonalen Erlasse zur administrativen Versorgung.

Erst 1981 wurde das entsprechende Gesetz aufgehoben, ab 2014 wurde die Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen systematisch aufgearbeitet. Fünf Jahre später liegen die Ergebnisse der Unabhängigen Expertenkommission vor, die Berichte dazu hier und hier. Auch das Theater St.Gallen hat das Thema aufgegriffen, Wiederaufnahme von Verminte Seelen ist im November.

Die Geschichte der «administrativen Versorgung» sei, so Klöti am Mittwoch vor den Medien, eine «tiefe Wunde» und ein düsteres Kapitel der jüngeren Schweizer Geschichte. Er nennt als Beispiel Antonio Ligabue, den Maler, den das St.Galler Museum im Lagerhaus gerade als «Schweizer Van Gogh» gefeiert hat: Er wurde als Kind adoptiert, umherbugsiert und schliesslich nach Italien, die Heimat seiner Eltern abgeschoben. Biografien wie diese seien typisch für eine Gesellschaft, die jene abstrafte, die die rigiden Familiennormen oder Moralvorstellungen nicht erfüllten.

Männer, die als «arbeitsscheu» oder Frauen, die als «liederlich» eingestuft wurden, Mütter, die ein Kind unehelich zur Welt brachten, Fahrende oder Kinder und Erwachsene, die sonst aus Sicht der Gesellschaft «vom Karren gefallen» waren, konnten, ohne dass sie straffällig wurden, ihrer Freiheit beraubt werden. Das System des fürsorgerischen Freiheitsentzugs lasse sich bis auf die im 19. Jahrhundert gebräuchliche Unterscheidung von «würdigen» und «unwürdigen» Armen zurückführen, ergänzte Regula Zürcher vom Staatsarchiv. Ersteren gestand man zu, an ihrer Situation nicht selber schuld zu sein, die andern wurden sanktioniert.

St.Gallen hatte einen Spitzenplatz

St.Gallen gilt dabei als eigentlicher Heim- und Anstaltskanton mit überdurchschnittlich vielen Betroffenen. Insbesondere in den ländlichen Gebieten gab es eine Vielzahl von meist privaten Heimen; teils wurden sie von ausserkantonalen Institutionen geführt, teils wurden Personen bewusst aus ihren regionalen Zusammenhängen gerissen. Die Heime trugen sprechende Namen: Arbeitserziehungsanstalt, Besserungsanstalt, Heim «Zum Guten Hirten»…

Heime und Anstalten im Kanton St.Gallen. (Bild: Staatsarchiv)

Viele dieser Anstalten existieren nicht mehr, ebenso wenig ihre Akten; entsprechend fehlen genaue oder auch nur ungefähre Zahlen über das Ausmass. 2014 bis 2018 hat das Staatsarchiv über 350 Personen beraten und bei der Aktensuche unterstützt – vermutlich nur die «Spitze des Eisbergs», sagt Zürcher. Die meisten Anfragen kamen von Personen, die als Kind fürsorgerisch fremdplatziert worden waren und sich als Erwachsene ihre eigene Lebensgeschichte rückerobern wollten.

Die Opferhilfe St.Gallen hat ihrerseits über 480 Betroffene zu Gesprächen getroffen und beraten. Nach heutigem Stand wurden 450 Personen dabei unterstützt, ein Gesuch für den Beitrag zur Wiedergutmachung zu stellen, den der Bund 2014 festgelegt hatte. Die 25000 Franken seien nicht viel, aber als symbolischer Beitrag wichtig, hiess es an der Medienkonferenz. Die Unabhängige Expertenkommission UEK hat in ihrem Schlussbericht allerdings angeregt, eine Rente für die Betroffenen zu prüfen und den (bereits abgelaufenen) Schlusstermin für die Einreichung von Gesuchen zu verlängern.

Dokumente der Stigmatisierung

Eine Verlängerung wäre wichtig – denn sich als Betroffene zu melden, brauche Mut und manchmal auch Zeit, sagt Brigitte Huber, Geschäftsführerin der Stiftung Opferhilfe. Die Menschen litten unter teils lebenslangen Traumatisierungen; es sei eine grosse Herausforderung, sich mit der eigenen leidvollen Geschichte zu konfrontieren, die Scham zu überwinden oder das von früh auf eingeimpfte Gefühl, selber schuld zu sein.

Die Akten seien Dokumente einer Stigmatisierung, die oft ganze Familien betraf und Kindern von Beginn weg kaum eine Chance liess – die Mutter wird als «liederlich» abqualifiziert, ihre Tochter auch schon früh als «sittlich verwahrlost» abgestempelt. Oder: Ein Kind gibt gemäss den Anstaltsakten «keinen Anlass zu Klagen» – aber das eigene Gedächtnis und Körpergefühl weiss von Misshandlungen und Angst. Oft herrsche eine grosse Diskrepanz zwischen den Erinnerungen und dem, was in den Akten vermerkt sei.

Hinter all den Einzelschicksalen stehe ein Staat, den das Kindswohl nicht interessierte und der es – anders als heute – für richtig ansah, Kinder aus einem angeblich «verderblichen Milieu» wegzunehmen und fremdzuplatzieren. Und dahinter wiederum stand eine Gesellschaft, die es akzeptierte, sozial Schwächere auszuschliessen und wegzusperren: für Brigitte Huber eine «Armutsbekämpfung, die nicht die Armut, sondern die Armen selber bekämpfte.»

Den Betroffenen die Stimme zurückgeben

Das seelische und körperliche Leid habe die Betroffenen zum Teil ein Leben lang geprägt und auch Leben zerstört, sagte Martin Klöti. Jetzt entschuldigt sich der Staat zumindest für das begangene Unrecht. Und dies auf mehreren Ebenen.

Zum einen finanziell: An den heutigen Fonds des Bundes richtet der Kanton während dreier Jahre (bis 2020) je 300 000 Franken aus, also insgesamt 900 000 Franken – aus dem ordentlichen Staatshaushalt, wie Klöti betonte. Bereits im Sommer 2014 waren gut 300’000 Franken aus dem Lotteriefonds gesprochen worden, die es erlaubten, Opfern von Zwangsmassnahmen, die sich in prekären finanziellen Situationen befinden, rasch finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen.

Zum zweiten sollen die Betroffenen ihre Stimme zurückbekommen. Über die Gespräche mit der Opferhilfe und über die Akteneinsicht hinaus können sie in den Akten im Staatsarchiv ihre eigene Sicht der Dinge darstellen und damit die offiziellen Dokumente ergänzen. Einzelne Betroffene hätten von dieser Möglichkeit ausführlich Gebrauch gemacht, sagt Regula Zürcher.

Gedenkanlass: Samstag 21. September 14 Uhr Lokremise St.Gallen

Und schliesslich findet am 21. September ein Gedenkanlass in der Lokremise statt, getragen von Stadt und Kanton und vom Gemeindeverband VSGP. Aus der Sicht der Betroffenen spricht Werner Fürer, ausserdem kommen Historiker Jakob Tanner und Lukas Gschwend, Professor für Rechtsgeschichte und Mitglied der UEK, zu Wort. Regierungsrat Klöti wird für den Kanton St.Gallen sprechen. Im Anschluss an die Reden wird auf der Kreuzbleiche ein Erinnerungszeichen eingeweiht.

Die Geschichte sei mit diesen Aktivitäten aber noch nicht abgeschlossen, sagt Klöti. Die historische Forschung müsse weitergehen – für Regula Zürcher gibt es über den UEK-Bericht hinaus noch viele blinde Flecken in der Geschichte. Und schliesslich, betonte Brigitte Huber, seien Armut und Stigmatisierung auch in der heutigen Zeit Themen, vor denen man die Augen nicht verschliessen dürfe.

Mehr zum Thema:
Sybille Knecht: Zwangsversorgungen. Administrative Anstaltsanweisungen im Kanton St.Gallen 1872-1971, St.Gallen 2015
Lisbeth Herger: Lebenslänglich. Briefwechsel zweier Heimkinder, Verlag Hier&Jetzt 2018
Max Baumann: Versorgt im Thurhof. Alltagsleben und Führungsstil in einer Rettungsanstalt für verwahrloste Knaben 1920-1940, St.Galler Kultur und Geschichte Bd. 41.

 

 

Jetzt mitreden: 2 Kommentare
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.
Stampfli Eugen,  

Es braucht mehr.

Medienspiegel 11. September 2019 – antira.org,  

… und Erwachsenen in der Schweiz zum Opfer fielen. Am 21. September lädt der Kanton zum Gedenkanlass.https://www.saiten.ch/statt-die-armut-hat-man-die-armen-bekaempft/ Exzentriker-Kommune von Fiume 1919: Nackte Helden für den „Duce“ Die Orgie währte 15 …

Bren­nen­de Wa­den und leuch­ten­de Kat­zen

In leich­ten Pas­tell­tö­nen und dunk­len Öl­far­ben setzt sich der deut­sche Künst­ler Mar­cel Hüpp­auff mit dem Pro­fi­rad­sport aus­ein­an­der. Da­bei tre­ten in sei­ner Schau im Chambre Di­rec­te-Schubi­ger in St.Gal­len nicht nur Men­schen, son­dern auch Kat­zen in die Pe­da­le.

Von  Vera Zatti
IMG 0330

Ein Wer­den­ber­ger Po­lit­star – lau­fend, stri­ckend, stets ge­er­det

Mit Hil­de­gard Fäss­ler (1951–2026) ver­starb kurz vor ih­rem 75. Ge­burts­tag ei­ne der pro­fi­lier­tes­ten Ost­schwei­zer Po­li­ti­ke­rin­nen an den Fol­gen ei­ner schwe­ren Er­kran­kung. Nach­ruf ei­ner lang­jäh­ri­gen Weg­ge­fähr­tin.

Von  Käthi Gut
P8262285

Wo Kunst ent­steht

Ver­steckt im Sit­ter­tal pro­du­ziert die Kunst­gies­se­rei Wer­ke re­nom­mier­ter Künst­ler:in­nen. Da­bei gilt es oft, Neu­es aus­zu­pro­bie­ren und Lö­sun­gen zu fin­den – mit Zu­cker, Wachs und na­tür­lich Me­tall. Sai­ten er­hält ei­nen Ein­blick in das ver­rück­te Schaf­fen am Ran­de St.Gal­lens.

Von  Daria Frick , Bilder:  Andri Vöhringer
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 11

FC St.Gal­len vs. Ben­fi­ca 2:1 – St.Gal­len schafft die Sen­sa­ti­on!

Der FC St.Gal­len ge­winnt ge­gen den haus­ho­hen Fa­vo­ri­ten aus Lis­sa­bon mit 2:1. Die gröss­te Sen­sa­ti­on, die die­ses Sta­di­on je ge­se­hen hat. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 4

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 4: Cy­prien Gail­lard – «When you ex­pect flu­tes, it whist­les», «Komm Glüückck» und Je­re­my Reeds Buch Du stirbst nur zwei­mal – Ein Syl­via Plath-/Vic­to­ria Lu­cas-Ro­man.

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Emma Kunzs grotte copy

Kolumne: Heppelers Bestiarium

Flip­per im Mi­li­tär­dienst

Von  Jeremias Heppeler

Bad­hüt­te Ror­schach: Re­kon­struk­ti­on bis zum Tür­schar­nier

Die Bau­plä­ne sind ge­zeich­net, das Bau­ge­such liegt zur Vor­prü­fung bei der Stadt – doch noch ist ei­ni­ges rund um den Wie­der­auf­bau der Ror­scha­cher Bad­hüt­te zu klä­ren. Was pas­siert zum Bei­spiel mit all den an­ge­ros­te­ten und teils ver­bo­ge­nen Schar­nie­ren, Schlös­sern und an­de­ren Ei­sen­tei­len, die die Tau­cher aus dem See her­auf­ge­bracht ha­ben?

Von  René Hornung
Badhuette rorschach

«Sie wis­sen, dass ih­nen Ge­fäng­nis oder der Tod droht, wenn sie an Pro­tes­ten teil­neh­men. Und sie tun es trotz­dem.»

Moh­sen Ma­sou­di ist 2022 aus dem Iran in die Schweiz ge­flo­hen. Heu­te lebt er in Stein AR und ist Teil der Exil-Op­po­si­ti­on. Er er­zählt, war­um es die Schlies­sung der ira­ni­schen Bot­schaft braucht und was sich mit den Pro­tes­ten An­fang Jahr ver­än­dert hat.

Von  Matthias Fässler , Bilder:  Sara Spirig
260708 Redeplatz Mohsen Masoudi

Ein Pi­ra­ten­schiff am Bo­den­see­ufer

Das See-Burg­thea­ter macht aus sei­ner Pi­ra­tin­nen­ge­schich­te Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny ein akro­ba­ti­sches Spek­ta­kel vom Feins­ten. Bei al­ler Som­mer­thea­ter-Leich­tig­keit hät­te man aber doch ein biss­chen mehr Eman­zi­pa­ti­ons­ge­schich­te er­war­tet.  

Von  Maria Schorpp
Piratencrew Bildnachweis Ilja Mess

Ei­ne ein­ma­li­ge Ge­burts­tags­par­ty

Zu sei­nem 20. Ge­burts­tag hat das Kul­tur­fes­ti­val am Wo­chen­en­de Bands aus St.Gal­len und der Re­gi­on zu ei­nem zwei­tä­gi­gen Kon­zert­fest ein­ge­la­den. Die­ses war so viel­fäl­tig wie ge­lun­gen – auch we­gen der Idee, Co­vers aus der Grün­dungs­zeit des Fes­ti­vals in die Sets ein­zu­bau­en. 

Von  David Gadze
Kulturfestival 20 Jahre Jubilaeum 2026 Kasimir Hoehener

Bregenzer Festspiele

Mehr als die See­büh­ne: Ent­de­ckun­gen an den Bre­gen­zer Fest­spie­len

Von  Nathalie Grand
Pressetag broucek anjakoehler 260236

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 3

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 3: «Was der Kai­ser noch sah», Olaf Breu­ning – «Hu­mans» und Oria­na Bruseghi­ni  – Das ver­las­se­ne Ret­tungs­boot. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Colazione Sull Erba Pfister Noemi copy

Von Mo­de und Kör­pern

Wie setzt Fo­to­gra­fie Mo­de in Sze­ne? Und wer fo­to­gra­fiert da­bei ei­gent­lich wen? Das Tex­til­mu­se­um St.Gal­len gibt mit «Mi­se en Scè­ne» Ein­bli­cke in 120 Jah­re Mo­de­ge­schich­te. Es ist die letz­te Schau vor dem Mu­se­umsum­bau. 

Von  Vera Zatti
TMF 22 4 1 V

«Ich ma­che das für al­le, die auf ei­nen Ent­scheid war­ten.»

Seit elf Ta­gen be­fin­det sich Ve­lat Ay­din vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in St.Gal­len im Hun­ger­streik. Im Ge­spräch mit Sai­ten er­zählt der Kur­de, wo­her er kommt und wes­halb po­li­ti­scher Ak­ti­vis­mus so wich­tig ist.

Von  Daria Frick
DSC 6579

Lus­ti­ges Mas­sen­ar­ten­ster­ben

Die St.Gal­ler Fest­spie­le sind vor­bei. Oper war in­door, draus­sen im Stadt­park spiel­te die End­zeit­ko­mö­die Pla­net B. Näh­me man die Bot­schaft des Stücks ernst, müss­te die Fest­spiel-Oper auch künf­tig res­sour­cen­scho­nend drin­nen blei­ben.

Von  Peter Surber
Festspiele planet b tanja dorendorf 1095

Zwi­schen Pon­gal und Turn­ver­ein

Sin­du­jan* lebt schon sein gan­zes Le­ben in der Schweiz. Die Ein­bür­ge­rung ist fast ab­ge­schlos­sen, war aber mit ho­hen Kos­ten und ei­nem un­an­ge­neh­men Ge­spräch ver­bun­den.

Von  Andi Giger
260707 Saiten 0807 08

Ei­ne kur­ze In­dus­trie­ge­schichg­te des Sit­ter­tals

Be­vor die Kunst Ein­zug hielt, war das Sit­ter­tal in­dus­tria­li­siert. Hier wur­de ge­stickt, ge­wirkt, ge­färbt, mer­ceri­siert – aber auch ge­streikt und ge­liebt.

Von  István Scheibler
260708 Sitterwerk Industriegeschichte Das Sittertal zu Zeiten der Motorenstickerei Rittmeyer Staatsarchiv W 054 51 D 8

Kolumne: Stimmrecht

Wer ist die ukrai­ni­sche Dia­spo­ra?

Von  Liliia Matviiv

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 2

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 2: Ki­nok-Open-Air, So­lar­ki­no, Chris­ta Nä­her – «Ex­cess», Li­ving Mu­se­um, Pool­bar Fes­ti­val, Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny und SP-Spa­zier­gän­ge. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps 7 The Long Seat

Wie ein Fisch im Was­ser

In der Kunst­ka­bi­ne bei der St.Le­on­hard-Brü­cke in St.Gal­len stel­len bis Sep­tem­ber vier Per­so­nen mit Be­ein­träch­ti­gung ih­re Kunst aus. Den An­fang macht Son­ja Lip­pu­ner mit ih­rer «Roll­stuhl­kunst».

Von  Roman Hertler
Whats App Image 2026 07 01 at 22 09 10