, 16. August 2022
keine Kommentare

FC Rorschach-Goldach – FCSG 0:15

FC Rorschach-Goldach – FCSG 0:1517.49 Uhr – Die Partie endet. Eine kleine Gruppe an Fans stürmt das Feld. Es war eine deutliche Sache heute im Espenmoos. Bereits nach 21 Minuten war die Sache hier durch. Das wird nächste Woche sicherlich anders sein. Dann gehts für den FCSG nach Lugano. Auch dann sind wir natürlich wieder […]

FC Rorschach-Goldach – FCSG 0:15

17.49 Uhr – Die Partie endet. Eine kleine Gruppe an Fans stürmt das Feld. Es war eine deutliche Sache heute im Espenmoos. Bereits nach 21 Minuten war die Sache hier durch. Das wird nächste Woche sicherlich anders sein. Dann gehts für den FCSG nach Lugano. Auch dann sind wir natürlich wieder live vor Ort und tickern. Ziemlich sicher wieder mit Bier.

Minute 90 – Jetzt gibts noch eine Welle, für die Gästefans gibts Pfiffe, weil sie nicht mitmachen.

Minute 88 – Kaum erwähne ich einen gegnerischen Spieler, landet der Ball erneut im Tor der Rorschacher.

Minute 87 – Es gibt hier keinen Grund, lange nachzuspielen. Ausser, dass ich weiter sehen will, wie Janjatovic den Ball streichelt. Er ist immer noch ein feiner Fussballer.

Minute 86 – Nein, der Ball wird konsequent herausgeschlagen. St.Gallen zeigt keine Anzeichen, Geschenke verteilen zu wollen.

Minute 85 – Eckball für Rorschach. Gibts doch noch ein Tor für den Aussenseiter?

Minute 84 – Die Zuschauerinnen und Zuschauer erheben sich. St.Gallen mit dem nächsten Treffer.

Minute 82 – Der Chor, der von Beginn weg zu erwarten war, wird erst jetzt angestimmt: Espenmoos!

Minute 79 – Im Espenmoos gibts gerade Szenenapplaus für den Rorschacher Masseur. Ach, Cup und das im Espenmoos. Das St.Galler Fest ist wirklich erst heute.

Minute 78 – Ein Raunen geht durchs Rund. Einige raufen sich die Haare. Ich weiss nicht wieso.

Minute 77 – Zumindest die St.Galler Fans machen aber munter weiter. Ehrensache, sind schliesslich nicht so oft im Espenmoos.

Minute 75 – Mein PC-Akku hat noch 81 Prozent und hat somit deutlich mehr Energie als ich.

Minute 73 – Die ersten Fans scheinen hier bereits genug gesehen zu haben und verlassen die Tribüne. Zumindest kein Verkehr auf dem Heimweg. Aber hey, das Espenmoos frühzeitig verlassen? Ein No-Go, oder?

Minute 72 – Gemäss Speaker wars doch erneut Akolo. Vermutlich habe ich sogar wiedermal einen Spieler auf dem Feld gesehen, der gar nicht spielt. Bin echt ausser Form ohne Bier.

Minute 71 – Nächstes Tor, nächster Torschütze. Ich glaube es war Latte Lath.

Minute 70 – Wurde schon zu lange nicht mehr erwähnt: Espenmoos!

Minute 69 – Hihi, der ist für dich M.M.

Minute 65 – Also wer sich nach dem heutigen Spiel fragt, wo er einen Aufzug bekommt, der hat wirklich geschlafen nach den Toren. #Sponsorendealdesjahres

Minute 64 – Ich sagte ja, dass es Akolo freut, dass er spielen darf. Das Dutzend ist voll.

Minute 62 – Konsequenterweise wechselt ihn P.Z. aus, während die Menschen im Espenmoos artig klatschen.

Minute 61 – JG9 scheint nicht mehr bei der Sache zu sein. Leichter Kontakt im gegnerischen Strafraum und er fliegt nicht um.

Minute 60 – Also hoch wird Rorschach-Goldach dieses Spiel nicht mehr gewinnen.

Minute 56 – Elftes Tor und das erste, das ich wirklich verpasst habe. Gar nicht so schlecht.

Minute 56 – Natürlich hat sich auch das SENF-Kollektiv bereits sehr, sehr, sehr intensiv mit dem Espenmoos befasst. Wer unsere 9. Ausgabe bisher nicht hat, der schäme sich und bestelle hier.

Minute 53 – Prakitsch jeder weiss, wann er das Espenmoos – verdammt, eigene Challenge vergessen – das erste Mal besucht hat. Das wird auch nicht anders sein für jene, die heute das erste Mal hier sind.

Minute 50 – Und da kommt schon wieder ein Ball in Richtung St.Galler Tor. Im Gegenzug gibts aber bereits wieder Eckball für grün-weiss.

Minute 48 – So etwas wie eine Chance für Rorschach! Der Ball geht gar nicht so weit am Tor vorbei.

Minute 47 – Ich mache mich auf die Suche nach Männern mit einem Dauergrinsen. Wetten, dass Sie die Chefs des Tor-Sponsors sind?

Minute 46 – Sodeli, der Ball rollt wieder und zack bumm: Akolo trifft nach 21 Sekunden.

17.03 Uhr – Applaus aus dem Gästesektor für die Rorschacher. Sie räumen die Überbleibsel der St.Galler Choreo – die ich natürlich verpasst habe – auf. Der Anstoss zur zweiten Halbzeit verzögert sich etwas.

17.00 Uhr – Espenmoos heisst übrigens nichts anderes als Stimmung, Ekstase, Nostalgie, Fussballgeschichte.

16.59 Uhr – Challenge für die zweite Halbzeit, in mindestens jeden zweiten Eintrag kommt jetzt ein „Espenmoos“.

16.58 Uhr – Mein Rücken macht vermutlich vorher schlapp. Ich gebe es zu, ich bin verwöhnt. Aber: Espenmoos!

16.56 Uhr – Good news für zwischendurch. Am Akku wirds heute ziemlich sicher nicht scheitern.

16.53 Uhr – Wegen meines Malheurs werden nun sicherlich viele sagen, dass das halt immer so war im Espenmoos. Und ich kann eigentlich nur „ja, ich weiss“ antworten. Aber wenn mir von Anfang an richtig wohl gewesen wäre heute, dann hätte ich vermutlich auch schon Bier getrunken, oder?

16.50 Uhr – Ich werde hier mit Wasser versorgt, da geht einem das Herz auf. Und ja, ich war gerade im TV zu sehen, glücklicherweise nicht zum Zeitpunkt als mir kotzübel war.

Pause – Ich erhole mich ein wenig. Insofern das mit dem Stumpen im Rücken möglich ist.

Minute 45 – Wieder Penalty, scheint so, als ob sie gewartet hätten, bis ich mich besser fühle. Akolo versenkt ihn souverän. Und dann ist Pause.

Minute 44 – Die Befürchtung, dass mir wegen des Stumpens schlecht wird, ist eingetroffen. Deshalb war hier auch Funkstille. Der Herr neben mir mit Wasser hat einen Orden verdient. Die erste Frage war natürlich: „Häsch zviel gsoffe?“ Und ich musste doch tatsächlich sagen, dass ich weder heute noch gestern Bier hatte.

Minute 37 – Jetzt wars wirklich Schubi.

Minute 35 – Von Moos hat bereits Feierabend. Vermutlich will man da einfach nichts riskieren. Hat sich offenbar weh getan, anders kann ich es mir nicht erklären. Akolo wirds freuen.

Minute 34 – Ebenfalls eher humorlos: „Und jetzt schüss ä mol es Goal“ go singe.

Minute 33 – Ich glaube jetzt standen gerade erstmals alle Spieler in der Hälfte des FCSG. Der Freistoss der Männer vom Bodensee aber harmlos.

Minute 31 – Ich bin Raucher, aber leckomio, wegen des Stumpens hinter mir wirds mir langsam schlecht.

Minute 29 – Witzig kann auch humorlos. 7:0, ein Hullapalu hinterher und erneut darf sich der Tor-Sponsor freuen.

Minute 27 – Der Mann neben mir hat kontrolliert. Der höchste Sieg in einem Cupspiel: 21:0. Les amis aus Xamax gewannen einst in dieser Höhe.

Minute 26 – Aus einer Ecke von Rorschach wird… das nächste St.Galler Tor. Von Moos im Alleingang, versorgt ihn mit links. Ich entschuldige mich, dass ich keine Zeit für Witze habe.

Minute 24 – Görtler, humorlos.

Minute 23 – Erster Akkukontrollblick. 92 Prozent. Ich schaue auf: Penalty für St.Gallen.

Minute 20 – Die Investition des Tor-Sponsors hat sich bereits jetzt gelohnt.

Minute 19 – Heute sieht das alles so leicht aus. Gümenot alleine vor dem Tormann: 4:0.

Minute 18 – Der Rorschacher Goalie hat gerade einen gehalten. Wird ihm sicherlich gut tun sowie der Applaus.

Minute 16 – Auch drei gegen Janjatovic ist eher unfair. Ja, bei dem Spielstand beginnt man automatisch, den Gegner zu unterstützen.

Minute 14 – Habe ich offenbar falsch gesehen, JG9 durfte ins leere Tor schieben. Äxgüsi.

Minute 13 – Jetzt darf auch Schubi, zu zweit gegen einen Torwart ist aber auch nicht fair.

Minute 10 – Um auf die Frage bezüglich der Position der Auswärtsfans zu kommen. Die war natürlich rhetorisch, ich weiss, wer früher wo stand. Und das nicht nur vom Hörensagen. Ich wette, dass es hier heute aber Hunderte gibt, die zum ersten Mal hier sind.

Minute 7 – Heute herrscht – im Gegensatz zu gestern und vorgestern – Kaiserwetter. Der Wettergott scheint nur etwas gegen DAS St.Galler Fest zu haben, aber nichts gegen St.Galler Feste per se.

Minute 6 – Knapp am ersten Schubidubidu vorbei.

Minute 5 – Die Auswärtsfans standen doch früher auf der anderen Seite, oder?

Minute 4 – Durchatmen, wiedermal den Kopf heben und direkt eine Zigi anzünden, heute darf ich nicht zu viel studieren.

Minute 1 – Achtung, fertig, los. Erster Angriff des Auswärtsteams und schon geht der FCSG in Führung. Sah aus dem Augenwinkel souverän aus, wie von Moos ihn versenkt. Und wissen Sie was? Jetzt während dem Tippen fällt bereits Tor zwei, wieder JVM!


Anpfiff – Nun beginnts wirklich.

15.59 Uhr – Fussballgott Zellweger und der Hai Meier begeben sich aufs Feld für den Anstoss. Sensationell. Die Menge applaudiert. Aber come one, das war nur ein Pass.

15.59 Uhr – Alleine tickern heisst auch: Pyroshow verpassen, keine Chance auf Bier oder Pinkelpausen. Und schon stelle ich mir die nächste Frage: Weshalb mache ich das überhaupt?

15.59 Uhr – Trychelklänge zum Einmarsch der Teams. Der Journalist neben mir: „Scho no geil, Espenmoos!“

15.58 Uhr – Falls ich heute irgendwann verstumme, dann weil es hier im Stadion keine Medienplätze mit Strom gibt. Aber eigentlich sollte ich es hinbekommen. Habe einen Ersatz-Laptop dabei. Wenn man bedenkt, dass wir Leute haben, die ganz ohne Laptop zum Tickern erscheinen, dann habe ich heute schon Grosses vollbracht.

15.56 Uhr – Ich bin heute wiedermal mit dem Zug an den Match gereist. Und dabei habe ich mich gefragt, wann und weshalb ich zuletzt in St.Fiden ausgestiegen bin. Ich bin noch auf der Suche nach der Antwort.

15.55 Uhr – Grüezi Wohl und herzlich Willkommen von historischer Stätte. Die erste Mannschaft des FCSG kehrt heute nach 14 Jahren zurück ins Espenmoos. A.B. ist das Ticker-Team in Personalunion. Meine Gspänli wollten heute alle in die Kurve.
Impressum

Herausgeber:

 

Verein Saiten
Gutenbergstrasse 2
Postfach 2246
9001 St. Gallen

 

Telefon: +41 71 222 30 66

 

Hindernisfreier Zugang via St.Leonhardstrasse 40

 

Redaktion

Corinne Riedener, Peter Surber, Roman Hertler

redaktion@saiten.ch

 

Verlag/Anzeigen

Marc Jenny, Philip Stuber

verlag@saiten.ch

 

Anzeigentarife

siehe Mediadaten

 

Sekretariat

Irene Brodbeck

sekretariat@saiten.ch

 

Kalender

Michael Felix Grieder

kalender@saiten.ch

 

Gestaltung

Samuel Bänziger, Larissa Kasper, Rosario Florio
grafik@saiten.ch

 

Saiten unterstützen

 

Saiten steht seit über 25 Jahren für kritischen und unabhängigen Journalismus – unterstütze uns dabei.

 

Spenden auf das Postkonto IBAN:

CH87 0900 0000 9016 8856 1

 

Herzlichen Dank!