, 18. August 2021
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«Viel schlimmer, als man es sich vorstellt»

Morteza Hakimi ist 2015 aus Afghanistan in die Schweiz geflüchtet, weil er ins Visier der Taliban geriet. Im Gespräch erklärt er, wieso Afghanistan so ein umkämpftes Land ist, was die Machtübernahme der Taliban konkret bedeutet und was die Schweiz jetzt tun müsste. von Matthias Fässler

Saiten: Morteza, die Taliban haben mittlerweile fast die ganze Stadt Kabul unter ihre Kontrolle gebracht. Fast alle anderen Provinzen des Landes haben sie bereits erobert. Was ging dir durch den Kopf als du die Bilder aus Kabul gesehen hast?

Morteza Hakimi: Heute erfährt man via Internet ja alles sehr schnell. Ich war schockiert und auch überrascht, als ich gesehen habe, dass die Taliban schon in Kabul sind, hatte Panik. Grosse Teile meiner Familie und viele Freund:innen leben dort. Ich habe sie am Anfang nicht erreicht. Ich bin in Tränen ausgebrochen.

Wie geht es deiner Familie und deinen Bekannten?

Sie sind alle in grosser Panik, jeden Tag hören sie Schüsse und Bomben in nächster Nähe. Viele verstecken sich. Und es ist ja nicht so, dass nur die Taliban sie bedrohen und sie Angst um ihre Sicherheit haben. Auch ihre wirtschaftliche Not ist gross. Es fehlt an allem. Mein Bruder lebt in Kabul. Weil alle Banken geschlossen sind und sämtliche Infrastruktur zusammengebrochen ist, kann ich ihm kein Geld schicken. Die Lebensmittelpreise sind innert kürzester Zeit in die Höhe geschossen.

In den Medien ist aktuell vor allem die Situation am Flughafen in Kabul ein grosses Thema, weil noch immer tausende Afghan:innen hoffen, per Flugzeug aus dem Land fliehen zu können. Was weisst du über die Situation dort?

Das, was man über die sozialen Medien hört und sieht, ist nur ein kleiner Teil. In der Realität ist es noch viel schlimmer. Tausende Menschen harren noch immer am Flughafen aus und warten auf ein Flugzeug, viele Kinder und Frauen. Auch einige Freund:innen sind aktuell dort, obwohl sie wissen, dass sie kaum eine Chance haben. Die amerikanische und deutsche Armee wollen nur ihre eigenen Leute retten, die normalen Leute werden zurückgelassen. Die amerikanische Armee hat sogar Schüsse abgegeben. Und die Bilder von den Leuten, die von den Flugzeugen fallen, an denen sie sich anfangs noch festgehalten haben, brechen mir das Herz. Man sieht, wie verzweifelt die Leute sind.

Die USA ist seit 2001 in Afghanistan präsent. Was hat sich in diesen 20 Jahren geändert?

Es hat sich tatsächlich viel zum Besseren gewandt: Frauen-, bzw. allgemein die Menschenrechte haben sich allmählich durchgesetzt. Viele hatten erstmals Zugang zu Bildung, auch Frauen. Afghanistan wurde zu einem mehr oder weniger stabilen Staat, es gab politische Strukturen, es war eine kleine Demokratie. Auch darum treffen mich die aktuellen Ereignisse so: Wie über Nacht verschwindet das alles wieder.

Die Machtübernahme der Taliban lässt Erinnerungen an ihre letzte Herrschaft von 1996 bis 2001 aufkommen.

Genau. Das war eine Katastrophe. Vor allem für Frauen und Kinder. Die Frauenrechte sind jetzt wieder bei null. Frauen durften weder arbeiten noch studieren, mussten Burka tragen. Die Behauptung der Taliban, sie würden die Frauenrechte achten, ist eine Lüge, das glaubt kein Mensch. Ich höre bereits jetzt von Freund:innen, dass Taliban-Kämpfer von Haus zu Haus gehen und junge Frauen mitnehmen und sie zur Heirat zwingen. Wer hat ihnen das Recht dazu gegeben?

1996 bis 2001 war auch sonst eine schreckliche Zeit: Es gab keine politische Mitbestimmung, die Taliban verlangten absoluten Gehorsam. Ich habe diese Zeit als Kind erlebt. Wir mussten Koranschulen besuchen. Und überhaupt die Kultur: Die Taliban zerstörten zahlreiche historischen Stätten, ausserdem war es verboten, Musik zu hören.

War die politische Repression auch der Grund, wieso du 2013 geflüchtet bist?

Ja. Ich hatte mich an der Universität für Kinder- und Frauenrechte engagiert. Als unsere Gruppe immer grösser wurde, gerieten wir auf den Radar der Taliban. Drei meiner besten Freunde, die auch in dieser Gruppe aktiv waren, wurden von den Taliban ermordet. Nur durch einen Zufall sass ich nicht mit ihnen im Taxi, als auf sie geschossen wurde. Der Taxifahrer berichtete mir danach, dass auch ich auf der Schwarzen Liste der Taliban stand – mit Foto! Hinzu kam, dass ich der Ethnie der Hazara angehöre, eine Minderheit, die wie viele andere von den Taliban verfolgt werden.

Bereits im Kalten Krieg, zwischen 1979 und 1989, besetzte die Sowjetunion Afghanistan. Wieso ist das Land eigentlich so umkämpft?

Es ist klar, dass die USA 2001 nicht nur nach Afghanistan gekommen sind, um den Terrorismus zu bekämpfen. Es ging ihnen und der Nato immer auch um das Opiumgeschäft und um Bodenschätze, wovon es in Afghanistan reichlich gibt. Gerade der Opiumhandel hat in den letzten 20 Jahren stark zugenommen. Auch wegen diesen wirtschaftlichen Interessen haben zahlreiche Staaten immer wieder mit den Taliban verhandelt. Wenn das so schlimme Terroristen sind, wieso hat man sie nicht einfach verhaftet? Und wieso sollte die USA so viel Geld in Afghanistan ausgeben, wenn sie keinen Vorteil daraus ziehen?

Wie konnten die Taliban so stark werden?

Soviel ist klar: Der Grossteil der Bevölkerung hasst die Taliban noch mehr als die USA oder die Deutschen. Sie haben erlebt, was es bedeutet unter den Taliban zu leben. Das war eine Diktatur. Es ist auch klar, dass die Taliban nie so stark wären, wenn sie keine Unterstützung aus dem Ausland hätten, aus Katar, dem Iran und aus Pakistan, woher übrigens die meisten Taliban-Kämpfer stammen. Es gibt in Afghanistan keine Waffenindustrie, woher sollten sie also sonst ihre Waffen haben? Alle profitieren von Afghanistan, das zu einem Spielball der grossen Mächte geworden ist. Aber natürlich sind die Taliban auch attraktiv für Leute ohne Perspektive: Sie wollen einfach überleben und schliessen sich ihnen darum an.

Die SP und die Grünen fordern, dass die Schweiz sofort 10’000 Flüchtlinge aufnehmen soll. Was müsste aus deiner Sicht passieren?

Das wäre ein wichtiger Schritt. Die Leute brauchen aber auch sehr direkt, vor Ort, Hilfe. Viele Menschen sind an der Grenze zum Iran, zur Türkei, verstecken sich in den Bergen. Da geht es ums Überleben. Und ich habe es selber erlebt, es ist keine einfache Flucht.

Wie geht es für deine Familie weiter?

Ich habe kürzlich beim Migrationsamt angerufen und ihnen meine Situation geschildert. Meine Eltern sind in Indien, sie können und wollen nicht zurück nach Afghanistan. Mein Bruder ist wie erwähnt noch in Kabul. Ich habe gefragt, ob es eine Möglichkeit gebe, sie in die Schweiz zu holen. Man hat mir gesagt, ich müsse dafür finanziell abgesichert sein, mindestens 180’000 Franken auf meinem Konto haben. Eine solche Summe konnte ich mir bislang nicht einmal vorstellen. Das ist unfair. Mit erleichtertem Familiennachzug für Angehörige in Afghanistan könnte man jetzt schnell helfen.

Morteza Hakimi ist 29 und lebt in Berneck. Aktuell macht er eine Lehre als Polymechaniker und arbeitet nebenbei in der Grabenhalle in St.Gallen. Er engagiert sich zudem beim Jugendrotkreuz des Kantons St.Gallen.

9 Kommentare zu «Viel schlimmer, als man es sich vorstellt»

  • Harry Rosenbaum sagt:

    Einfach die „Opfersymmetrie“ der Mainstream-Medien in der Afghanistanfrage zu adaptieren, weil es gerade ein Hype ist, erweckt den Eindruck: „Wir sind die Besser-Menschen“. Besonders bemühend ist es, wenn auch noch die zur Zeit völlig unbestätigten Schreckens-Projektionen der Indoktrinations-Medien übernommen werden.
    Viel aufschlussreicher wäre es doch gerade jetzt zum Afghanistan-Konflikt mal die richtigen Fragen zu stellen: „Wer hat diesen verbrecherischen Krieg überhaupt begonnen und warum? Wer ist in diesem Zusammenhang für die Opfer verantwortlich? Wer sind heute die Taliban – immer noch die „bad guys“ aus den 1990er Jahren? Stimmt das westliche Narrativ, dass die Talibans militante Islamisten sind, welche die ganze Welt terrorisieren wollen oder sind es nur Leute mit konservativen paschtunischen Wertvorstellungen und genau so gearteten Koranauslegungen, die in ihrem Gebirgsland keine Fremdherrschaft dulden?
    Hier der Link zu einem Artikel im Infosperber, der aus politischer Sicht wirklich Sinn macht: https://www.infosperber.ch/politik/welt/die-illusion-von-der-einzigen-weltmacht-usa-ist-geplatzt/

    • Bianca A sagt:

      Jemand aus Afghanistan berichtet, dass die Taliban die Menschen unterdrücken und Sie hinterfragen das Narrativ? Im Moment geht es einfach darum Menschen Schutz zu bieten, die flüchten. Wer Schuld am Krieg ist, wie es weiter geht, kann niemand im Moment beantworten.

  • Franz sagt:

    Lol Brudi, was willst du eigentlich sagen?

  • Heidi Steiner sagt:

    Guter Harry
    nur ein herzloser Mann kann jetzt so einen Besserwisser- Fragekatalog verbreiten.
    Da erzählt ein geflüchteter Afghane, was wirklich in Afghanistan geschieht und da schreibt dieser Rosenbaum- Mann von Mainstream-Medien…
    Was die Familien brauchen ist keine Dissertation, sondern konkrete Hilfe.
    Heidi S.

  • Michael Hug sagt:

    «Da erzählt ein geflüchteter Afghane, was wirklich in Afghanistan geschieht…» – nunja, der Mann ist vor einiger Zeit geflohen und weiss heute etwa soviel wie wir. Wir sehen die Bilder auch und hören die von Europa aus zusammengedichteten Kommentare in den Medien. Noch ist keine/r da unten gewesen und hat berichtet, was jetzt, also gar jetzt/heute passiert.
    Wir sehen Bilder von aufgebrachten Menschen – doch was sind das für Menschen? Was haben sie für Beweggründe? Sind es gar am Ende Meute aus der Elite, die in 20 Jahren US-Militär- und Zivilhilfe mehr als genug profitiert haben und nun um ihr Leben (und ihr Geld) fürchten müssen?
    2’250 Milliarden US$ haben die Amis in 20 Jahren runtergeschickt – was ist davoon beim Volk angekommen? Das Land müsste steinreich sein. Nichts davon hat das Volk gesehen, es ist alles bei den Warlords, den Eliten, Beamten und solche die sich dafür halten, bei der Mafia und den Beteiligten der Drogenwirtschaft hängengeblieben.
    Wer es genauer wissen will, höre/lese die Kommentare der Journalisten, Etnologen und Experten, die das Land in den vergangenen 20 Jahren besucht und erforscht haben. Z.B. Ulrich Tilgner gestern abend im SRF.

  • Harry Rosenbaum sagt:

    Lieber Michael Hug
    Vielen Dank für deine wirklich in der Sache kompetente und vom menschlichen und politischen Standpunkt reflektierte Antwort.
    Die anderen Reaktionen auf meinen Beitrag sind – es tut mir leide, das so sagen zu müssen – Humanitätsduselei. Eine infantile Reaktion auf Bilder, Fragmente von Informationen und auf effektvoll zusammengeschnipselte Aussagen von (angeblichen) Zeugen der Ereignisse.
    Hier zwei Beispiele wie das funktioniert: Einmarsch der Irakis in Kuwait. Ein TV-Interview eines US-Senders, das um Die Welt geht. Eine junge Frau erzählt wie sie erlebt hat als irakische Soldaten die Geburtenabteilung in einem Spital stürmten, die Babys aus den Brutkästen zerrten und an den Wänden totschlugen. Ein paar Wochen später haben wirklich recherchierende Journalist*innen herausgefunden, dass die junge Frau die Tochter eines Angestellten der kuwaitischen Botschaft in Washington war. Sie ist ihr Leben lang nie in Kuwait gewesen und wurde für das TV-Interview von einer darauf spezialisierten PR-Agentur präpariert.
    Das andere Beispiel: Der deutsche Journalist Georg Laschen wird in den Libanon geschickt, um über den Bürgerkrieg zu berichten. Er beginnt rasch an seinem Beruf zu zweifeln, weil er sieht wie der Krieg mit den entsprechend arrangierten Bildern medial gewinnversprechend verkauft wird. Darüber schreibt er einen Roman. Der deutsche Regisseur Volker Schlöndorff hat ihn 1981 unter dem Titel „Die Fälschung“ verfilmt.
    Wie die Medien funktionieren, um ein Massenpublikum zu manipulieren und auszubeuten, weiss ich aus eigener Erfahrung. Ich war 42 Jahre lang News-Journalist u.a. für die Nachrichtenagentur The Associated Press (AP) und den SonntagsBlick.
    Was mich betroffen macht, das jetzt sogenannte Gutmenschen durch die entsprechende mediale Bearbeitung über die aktuellen Ereignisse in Afghanistan in helle Empörung ausbrechen. Ich frage mich, warum sich diese Gutmenschen nicht schon 2001 in gleichem Masse empörten, als die USA und ihre Natoverbündeten in Afghanistan einmarschiert sind, unter der für die Öffentlichkeit bestimmten Rechtfertigung, in dem Land seien die Anschläge des 9/11 ausgeheckt worden, was bis heute unbewiesen geblieben ist. Und wenn es wirklich so gewesen wäre, hätte man die Verantwortlichen für das Verbrechen mit einer gut organisierten Polizeiaktion dingfest machen können. Aber nein, ein 40-Millionen-Volk musste in einen Krieg hineingezogen werden, der Hunderttausenden das Leben gekostet hat und Millionen von Existenzen ruinierte.
    Und warum haben sich die Gutmenschen nicht in gleichem Masse wie heute über die unzähligen Drohnen-Morde der Amis in Afghanistan empört, denen meistens unbeteiligte Zivilisten (Kinder, Hochzeitsgesellschaften, Spitalpatienten etc.) zum Opfer gefallen sind und nicht die gejagten Terroristenführer.
    Die Leitmedien interessiert dieser Fakt wenig, weil man daraus keinen Hype machen kann, mit dem sich ein Massenpublikum in Fortsetzungsfolge immer mehr aufheizen lässt.
    Irgendwann aber ist die Sache medial ausgelutscht und dann kann man sich wieder den Staatsführungen in Kuba, Venezuela, Belarus, Iran und Nordkorea widmen, wo angeblich der nackte Terror herrscht. Auch die Bad Guys Putin und Xi Jinping, die angeblich den Weltfrieden bedrohen, müssen wieder irgendwann ins Rampenlicht treten, damit sie nicht plötzlich vergessen gehen, sonst funktioniert die Spirale der medialen Horrormeldung nicht mehr.
    Der verstorbene SPD-Politiker Egon Bahr hat einmal sehr treffend formuliert, worum es bei der Aussenpolitik wirklich geht: Nicht um Demokratie, Menschenrechte und Freiheit, sondern allein um Staatsinteressen. – Das sollte sich auch das Medienpublikum merken. – Diese Denkart fördert das Bewusstsein und nicht Emotionen.

  • Herbert Weber sagt:

    Liebe Herren Hug und Rosenbaum
    Ihr schreibt viel und mit Bezügen, das liest sich dann intelligent und stringent und man denkt wow, Klug gedacht und nicht einfach so ein bisschen Herzdaher. Aber hey, vieles was ihr beschreibt wird im Interview gar nicht erwähnt, Herr Hakimi hat Angst um seine Familie und um seine Freunde. Und da kommen sie mit Fragen, oder beinahe Unterstellungen wie, was sind das für Leute, die da fliehen wollen und ihr Geld retten möchten. Ganz viele Fragen stellen, ja, unbedingt, aber ihre Polemik scheint mir doch ein wenig über den Husch geschnauft. Und Gutmensch, echt jetzt, Blocherspeech, sehr schwierig.

  • Herbert Weber sagt:

    Hoi Moderation, hier noch ein Nachtrag zu obigem Leserbrief:

    Ja und weiter oben könnte noch stehen: Was weiss ein Afghane schon von seinem Land, ruft einfach mal seine Verwandten an, geht ja gar nicht. Und betreffend wer Schuld an allem hat? Die „Gutmenschen“ waren wohl eher gegen den war on terror. Wahrscheinlich genau wie sie.

  • Harry Rosenbaum sagt:

    Lieber Herr Weber
    Ich möchte Sie bitten, meinen ersten Kommentar zu dem Interview mit dem Flüchtling aus Afghanistan seriös durchzulesen. Mit dem Inhalt des Interviews habe ich mich überhaupt nicht auseinandergesetzt, sondern die Opfersymmetrie der industriell arbeitenden Empörungsmedien kritisiert und bemängelt, dass zu Afghanistan nicht die richtigen Fragen gestellt werden. In diesem Zusammenhang habe ich einen Link gepostet, zu einem Beitrag auf dem Onlineportal „Infosperber“, wo meiner Meinung nach die richtigen Fragen zu diesem seit Jahrhunderten von fremden Mächten geschundenen Land gestellt werden. Leider lassen sich diese Verbrechen in ihrer schrecklichen Tragweite nicht über einzelne Interviews mit Opfern verdeutlichen. Es besteht sogar die Gefahr, dass über die Darstellung von Opferschicksalen ein gewisses voyeuristisches Verlangen in der westlichen Wohlstands- und Langeweile-Gesellschaft bedient wird.

    In meinem zweiten Kommentar habe ich versucht, darzustellen wie die Empörungsmedien funktionieren. Schliesslich war ich selbst 42 Jahre lang News-Journalist und habe da zur Genüge meine Erfahrungen gemacht.

    Den industriell arbeitenden Empörungsmedien geht es nie um Menschenrechte, Freiheit und Demokratie, sondern immer nur um Auflage, Einschaltquoten und Klicks – zu guter Letzt nur um Kohle. Ich behaupte an dieser Stelle, dass die Empörungsmedien ein grosses Interesse an Kriegen und dem Kriegselend der betroffenen Zivilbevölkerungen haben.

    Ich hoffe, lieber Herr Weber, Sie haben jetzt verstanden.

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