Kategorie
Autor:innen
Jahr

Was die Flammen übrig liessen

Ausstellungsansicht im Stadlerhaus Konstanz. (Bild: pd/Markus Brenner)

Ausstellungsansicht im Stadlerhaus Konstanz. (Bild: pd/Markus Brenner)

Konkrete Poesie: Die Fotografien von Markus Brenner und Jörg Hundertpfund ergänzen sich an einem denkwürdigen Ort in Konstanz zu einem Gesamtkunstwerk. 

Als das Stad­ler­haus in der Kon­stan­zer Alt­stadt vor mehr als ei­nem Jahr fast ab­brann­te, war das ein Schock für vie­le Kon­stan­ze­rin­nen und Kon­stan­zer. Weil das Ju­gend­stil­ge­bäu­de, er­baut An­fang des 20. Jahr­hun­derts, ei­nes der pracht­volls­ten Häu­ser in ei­ner an pracht­vol­len Häu­sern nicht ar­men Kon­stan­zer Alt­stadt ist. Und weil die Zol­lern­stras­se, in der das Ge­bäu­de liegt, als be­lieb­ter Rück­zugs­ort für Kon­stan­zer:in­nen gilt, wenn sie sich vom Alt­stadt­an­sturm der Tou­rist:in­nen im Som­mer kurz er­ho­len wol­len. Nicht we­ni­ge ha­ben das Ge­fühl, dass die Stadt zu­min­dest hier noch ein biss­chen ih­nen ge­hört.

Wo­bei das wahr­schein­lich eher ei­ne ge­fühl­te als ei­ne fak­ti­sche Wahr­heit ist. Denn das Stad­ler­haus ist auch des­halb über die Stadt­gren­zen hin­aus be­kannt, weil hier ein no­bles Ein­rich­tungs­haus sei­ne ex­qui­si­ten Wa­ren an­bot – zu­min­dest bis zum Brand am 25. Ju­li. Ak­tu­ell ist das Ge­bäu­de ei­ne gros­se Bau­stel­le. Das Feu­er, ver­ur­sacht durch ei­nen tech­ni­schen De­fekt an ei­nem Ka­bel, zer­stör­te das Hin­ter­haus und den Ver­bin­dungs­bau voll­stän­dig. Das denk­mal­ge­schütz­te Vor­der­haus wur­de schwer be­schä­digt, konn­te aber dank ei­ner in­ne­ren Brand­wand und ei­nes vier­tä­gi­gen Ein­sat­zes der Feu­er­wehr vor der voll­stän­di­gen Zer­stö­rung be­wahrt wer­den.

Kurz nach dem Brand war er im Haus

Mar­kus Bren­ner, Fo­to­graf, Licht- und Vi­deo­künst­ler aus Kon­stanz, hat das Ge­sche­hen da­mals mit ei­ge­nen Au­gen be­ob­ach­tet: «Di­rekt nach dem Feu­er stand ich fas­sungs­los vor dem eins­ti­gen Ver­lags­ge­bäu­de», er­in­nert sich Bren­ner. Durch ei­nen glück­li­chen Zu­fall konn­te er nach dem En­de der Lösch­ar­bei­ten in das Haus. «Als Ver­si­che­rungs­fo­to­graf», sagt Bren­ner. Die Sze­nen, die sich vor ihm aus­brei­te­ten, nennt er «schreck­lich und schön zu­gleich. Pa­ra­dox, fas­zi­nie­rend». Ihm sei gleich auf­ge­fal­len, wel­che Ge­gen­sät­ze hier vi­su­ell auf­ein­an­der­tra­fen: «To­ta­ler Ver­lust, ver­brann­ter All­tag hier, poe­ti­sche Sze­nen und fil­misch an­mu­ten­de In­sze­nie­run­gen da, wie für die Ka­me­ra ge­macht.»

Fotograf Markus Brenner zeigt im Stadlerhaus Konstanz, wie aus verbranntem Alltag poetische Bilder entstehen. (Bild: Michael Lünstroth)

Fotograf Markus Brenner zeigt im Stadlerhaus Konstanz, wie aus verbranntem Alltag poetische Bilder entstehen. (Bild: Michael Lünstroth)

Dass aus sei­nen Auf­nah­men nun ein Kunst­pro­jekt wur­de, hat wie­der­um mit glück­li­chen Fü­gun­gen zu tun. Dem Haus­ei­gen­tü­mer, der Ver­le­ger­fa­mi­lie Stad­ler, ist dar­an ge­le­gen, dass bald wie­der Le­ben ins Haus zieht. Die Kon­stan­zer Cre­sce­re Stif­tung in­ter­es­siert sich für Kunst und Kul­tur und stell­te Mit­tel für die Rea­li­sie­rung ei­ner Aus­stel­lung be­reit. Und Bren­ner, der sich schon seit Jah­ren für mehr zeit­ge­nös­si­sche Kunst in sei­ner Hei­mat­stadt ein­setzt, nutz­te die Chan­ce, um nach vie­len theo­re­ti­schen Über­le­gun­gen, wie mehr ak­tu­el­le Kunst in Kon­stanz ge­zeigt wer­den könn­te, nun ein prak­ti­sches Bei­spiel lie­fern zu kön­nen.

Die Aus­stel­lungs­rei­he soll durch die Stadt wan­dern

Un­ter dem et­was sper­ri­gen Ti­tel «con­s­tance con­tem­po­ra­ry» er­dach­te Mar­kus Bren­ner ei­ne Aus­stel­lungs­rei­he, die künf­tig ver­schie­de­ne Or­te in Kon­stanz be­spie­len soll. Der Auf­takt mit den ei­ge­nen Fo­tos in dem bei­na­he ver­lo­re­nen Ge­bäu­de dräng­te sich qua­si von selbst auf. «This is Not the End» heisst die Aus­stel­lung, die Bren­ner aber nicht al­lei­ne be­strei­tet, son­dern ge­mein­sam mit dem Ge­stal­ter und Pro­fes­sor für Pro­dukt­de­sign Jörg Hun­dert­pfund. Der stammt eben­falls aus Kon­stanz, lebt aber in­zwi­schen in Pots­dam. Im Stad­ler­haus zeigt er jetzt Stu­di­en von Stüh­len, auf de­nen man nur schwer sit­zen kann – ziem­lich pas­send in ei­nem ehe­ma­li­gen Mö­bel­haus.

Aber na­tür­lich sind Bren­ners Fo­to­gra­fien zu­nächst die Zug­pfer­de die­ser Aus­stel­lung. Die Lust an der Ka­ta­stro­phe und die Neu­gier auf die bei­na­he vom Feu­er ver­nich­te­ten Räu­me sol­len die Men­schen in Scha­ren auf die Bau­stel­le brin­gen. Und bei al­len Vor­be­hal­ten, die man ha­ben kann – zum Bei­spiel die Fra­ge, ob es nicht ir­gend­wie pie­tät­los ist, den Ort ei­ner Bei­na­he-Ka­ta­stro­phe zum Kunst­ort zu sti­li­sie­ren –, muss man schon auch sa­gen: Mar­kus Bren­ners Fo­to­gra­fien sind so fan­tas­tisch, dass es scha­de ge­we­sen wä­re, sie nicht ei­ner grös­se­ren Öf­fent­lich­keit zu zei­gen.

Ist es pie­tät­los, ei­nen Brand­ort in ei­nen Kunst­ort zu ver­wan­deln?

Er ha­be be­wusst kei­ne ver­kohl­ten Mö­bel­ge­rip­pe in aus­ge­brann­ten Zim­mern fo­to­gra­fiert, sagt Bren­ner, wenn man ihn auf ei­nen Voy­eu­ris­mus­ver­dacht an­spricht. «Mich ha­ben viel­mehr je­ne Räu­me in­ter­es­siert, in de­nen das Feu­er nicht di­rekt ge­wü­tet hat, in de­nen die Ka­ta­stro­phe, das Un­heil je­doch spür­bar wird», so der Fo­to­graf. Er ha­be den Brand­ge­ruch sicht­bar ma­chen wol­len, sagt er noch. Das ge­lingt ihm in sei­ner Aus­stel­lung ziem­lich gut.

Filmkulisse oder Katastrophenszenario? (Bild: pd/Markus Brenner)

Filmkulisse oder Katastrophenszenario? (Bild: pd/Markus Brenner)

In der Düsternis ein Goldschimmer (Bild: pd/Markus Brenner)

In der Düsternis ein Goldschimmer (Bild: pd/Markus Brenner)

Die Asch­epig­men­te in der Luft, die das Licht trü­ben; ei­ne bei­na­he im­pres­sio­nis­ti­sche De­tail­auf­nah­me aus ros­tig-oran­ge­nen bis braun­far­be­nen Tö­nen; die zer­ris­se­nen Fo­li­en vor ei­nem Fens­ter­ober­licht, die wie ge­malt wir­ken. In­ter­es­sant ist die Schau auch, weil Bren­ner sie so auf­ge­baut hat, dass sich Be­su­cher:in­nen-Per­spek­ti­ve und Fo­to­gra­fen-Per­spek­ti­ve teil­wei­se de­cken. Das er­laubt den Be­trach­ter:in­nen ei­ne klei­ne Zeit­rei­se in ein Da­vor und Da­nach.

Kurz vor kit­schig noch mal ab­ge­bo­gen

Läuft man jetzt durch die Aus­stel­lung, merkt man, was für ein gu­tes Au­ge Bren­ner für sei­ne Mo­ti­ve hat­te und wie meis­ter­haft er die Stim­mungs­la­ge vor Ort ein­ge­fan­gen hat: ein Mö­bel­aus­stel­lungs­raum, der ir­gend­wie un­be­rührt und doch gleich­zei­tig to­tal ver­wüs­tet aus­sieht; ei­ne kunst­voll ge­schmol­ze­ne Le­go-In­stal­la­ti­on auf ei­ner Kom­mo­de; so­wie ein gol­den schim­mern­der Spie­gel über ei­ner mys­ti­schen Dun­kel­heit aus ver­russ­ten Flie­sen, kal­ten Schwarz­b­lau­tö­nen und ei­nem klei­nen Stahl­wasch­be­cken, aus dem je­der­zeit das Grau­en her­aus­ge­kro­chen kom­men könn­te. Bren­ner zeigt das Por­trät ei­nes Hor­ror­sze­na­ri­os, durch­bro­chen vom gol­de­nen Schim­mer des Spie­gels – ganz kurz vor kit­schig, aber eben recht­zei­tig ab­ge­bo­gen in Rich­tung kunst­voll.

Das Fo­to steht ge­wis­ser­mas­sen pro­to­ty­pisch für den Aus­stel­lungs­ti­tel «This is Not the End». Selbst in ei­nem ver­hee­ren­den Feu­er kann ein Neu­an­fang ste­cken. Wenn man so will, ist Bren­ners Se­rie auch ei­ne Durch­hal­te­pa­ro­le an uns al­le in die­sen manch­mal schwer zu er­tra­gen­den Zei­ten vol­ler Kri­sen und Ka­ta­stro­phen: «Gebt nicht auf, glaubt an das Gu­te – auch aus der Düs­ter­nis kann neu­es Licht ent­ste­hen!»

Stüh­le ge­gen das Pa­thos

Um jetzt nicht voll­kom­men dem Pa­thos zu er­lie­gen, er­weist es sich als klu­ge Ent­schei­dung der Aus­stel­lungs­ma­cher:in­nen, Bren­ners Fo­to­gra­fien nicht al­lei­ne ste­hen zu las­sen, son­dern sie mit Ar­bei­ten des Künst­lers und Pro­dukt­de­si­gners Jörg Hun­dert­pfund zu er­gän­zen. So kon­kret, poe­tisch und wim­mel­bild­ar­tig Bren­ners Auf­nah­men sind, so abs­trakt, kühl und clean sind die Stu­di­en des Wahl­ber­li­ners über Stüh­le. Al­le Stüh­le sind schwarz, ha­ben vier Bei­ne und ei­ne Leh­ne. Aus die­sem Grund­re­zept kre­iert Hun­dert­pfund ei­ne Ar­ma­da von Va­ri­an­ten, die vor al­lem ei­nes ver­bin­det: Die ur­sprüng­li­che Funk­ti­on ei­nes Stuhls – dar­auf zu sit­zen – wird mög­lichst er­schwert.

Schwierige Sitzgelegenheit von Jörg Hundertpfund im Stadlerhaus Konstanz. (Bild: pd/Jana Mantel)

Schwierige Sitzgelegenheit von Jörg Hundertpfund im Stadlerhaus Konstanz. (Bild: pd/Jana Mantel)

«Ei­gent­lich ist ein Stuhl ein Stuhl», sagt Hun­dert­pfund, «aber mich in­ter­es­sier­te an die­ser Ar­beit vor al­lem die nicht ei­gent­li­chen Funk­tio­nen von Stüh­len». Denn: Selbst et­was mit ei­ner so kla­ren Funk­tio­na­li­tät aus­ge­stat­te­tes wie ein Stuhl könn­te theo­re­tisch auch et­was ganz an­de­res sein. Der Aus­stel­lungs­ti­tel «This is Not the End» be­kommt hier noch ein­mal ei­ne ganz an­de­re Ebe­ne.

Führt die Aus­dif­fe­ren­zie­rung zum to­ta­len Be­deu­tungs­ver­lust?

Be­deu­tung ist in die­sem Sin­ne nie fest­ge­schrie­ben, son­dern im­mer Ver­hand­lungs­mas­se. Al­les kann so oder so sein. In ei­ner Welt der Un­si­cher­hei­ten und al­ter­na­ti­ven Fak­ten ist das ei­ne Er­fah­rung, die wir al­le bei­na­he täg­lich ma­chen. Hun­dert­pfunds Ar­beit ist al­ler­dings kein Kom­men­tar zur ak­tu­el­len Ge­gen­wart – be­zie­hungs­wei­se, sie war nicht als sol­cher ge­dacht, schliess­lich ent­stand sie be­reits An­fang der 2000er-Jah­re.

Was der Künst­ler da­mals eher im Sinn hat­te, war, an­hand ei­nes Ge­brauchs­ge­gen­stands zu zei­gen, dass man die­sen zwar bei­na­he un­end­lich va­ri­ie­ren kann, ihn da­mit aber auch sei­ner ei­gent­li­chen Be­deu­tung be­raubt. «Und das führt nicht nur auf dem Feld der Kunst, son­dern all­ge­mein zu ei­nem Ver­lust ei­nes we­sent­li­chen Aspekts, näm­lich Ori­gi­na­li­tät. Wenn be­reits al­les ge­sagt ist, man­gelt es an Über­ra­schun­gen», schreibt Hun­dert­pfund über sei­ne Stuhl­stu­die.

Am deut­lichs­ten wird dies in ei­ner Auf­nah­me, in der Hun­dert­pfund sei­ne sehr in­di­vi­du­el­len Stüh­le in ei­ner in meh­re­re Qua­dra­te auf­ge­teil­ten, mi­li­tär­ähn­li­chen An­ord­nung zeigt. Es wirkt plötz­lich wie ei­ne Ar­mee aus Stüh­len. Die Ein­zig­ar­tig­keit des ein­zel­nen Mo­dells löst sich in der Mas­se auf. Ori­gi­na­li­tät und In­di­vi­dua­li­tät sind in die­ser Per­spek­ti­ve nur Schein­rie­sen, die im Grun­de nicht exis­tie­ren. Ganz gleich, ob man der The­se zu­stimmt oder nicht – in sei­ner Ra­di­ka­li­tät ist das erst ein­mal ei­ne An­sa­ge.

Ra­di­kal und ver­söhn­lich zu­gleich

Wer nicht mit die­sem Ge­fühl die Aus­stel­lung ver­las­sen möch­te, dem sei an die­ser Stel­le ei­ne Rück­kehr in den Raum mit Mar­kus Bren­ners Fo­to­gra­fien emp­foh­len. Be­trach­tet man sie näm­lich un­ter dem Ein­druck von Hun­dert­pfunds Ar­bei­ten er­neut, tra­gen sie plötz­lich ei­ne noch ver­söhn­li­che­re Mil­de und Wär­me in sich. Die Bot­schaft: Ganz gleich, was du ge­ra­de tust, ganz gleich, wie gross sich die Ka­ta­stro­phe an­fühlt, die du ge­ra­de er­lebst – ir­gend­wo da draus­sen ist im­mer ein Licht­schim­mer. Du musst ihn nur fin­den.

(Die­ser Ar­ti­kel er­schien am 18. Sep­tem­ber 2025 auf Thur­gau Kul­tur)

Mar­kus Bren­ner und Jörg Hun­dert­pfund – «This Is Not the End»: bis 16. No­vem­ber 2025, Kunst­bau­stel­le Stad­ler­haus, Kon­stanz.

Jetzt mitreden:
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.

«Ich bin mir voll­kom­men fremd, wenn ich nicht schrei­be»

Die deut­sche Fil­me­ma­che­rin Re­gi­na Schil­ling bringt zum 100. Ge­burts­tag von In­ge­borg Bach­mann Je­mand, der ein­mal ich war ins Ki­no. Der Do­ku­men­tar­film ver­knüpft gross­ar­ti­ge Ar­chiv­auf­nah­men mit fik­tio­na­len Sze­nen aus dem letz­ten Le­bens­jahr der Dich­te­rin zu ei­nem zu­gäng­li­chen Plot.

Von  Eva Bachmann
Ingeborg Bachmann Still 01 Elliott Kreyenberg 1920x1080 jpg

Zu Be­such in der El-Hi­da­je-Mo­schee 

Die SVP macht seit Wo­chen Stim­mung ge­gen die ge­plan­te neue Mo­schee der al­ba­nisch-is­la­mi­schen Ge­mein­schaft El-Hi­da­je in St.Gal­len. An­läss­lich ei­nes öf­fent­li­chen Rund­gangs der SP stell­ten die Ver­ant­wort­li­chen das Pro­jekt vor – und räum­ten mit vie­len Vor­ur­tei­len auf.

Von  David Gadze
El hidaje rundgang david gadze

Ein le­ben für die Kunst

Jim Di­ne ge­hört zu den be­deu­tends­ten zeit­ge­nös­si­schen Künst­ler:in­nen. Seit ein paar Jah­ren er­schafft er sei­ne Skulp­tu­ren vor­nehm­lich im Sit­ter­tal. In die Kunst­gies­se­rei ver­lieb­te sich der Pop-Art-Pio­nier bei sei­nem ers­ten Be­such vor fast 20 Jah­ren.

Von  David Gadze
260708 Jim Dime Florin Roeoesli DSC6138

Noch mehr Spit­zen­ar­chi­tek­tur für die HSG

Al­les deu­tet drauf hin, dass die Uni St.Gal­len dem­nächst in den bis­he­ri­gen Haupt­sitz der Hel­ve­tia-Ver­si­che­rung, ge­plant vom Bas­ler Ar­chi­tek­tur­bü­ro Her­zog und de Meu­ron, als zwei­ten gros­sen Stand­ort auf dem Ro­sen­berg ein­zie­hen kann. Zu­sätz­lich ist ein Holz­bau mit Se­mi­nar­räu­men in Pla­nung.

Von  René Hornung
Hekvetia Hd M

FCSG vs. She­riff Ti­ras­pol 5:1 – St.Gal­len nach Schüt­zen­fest ei­ne Run­de wei­ter

Der FC St.Gal­len zeigt sich ge­gen She­riff Ti­ras­pol von sei­ner bes­ten Sei­te und ge­winnt das Spiel nicht nur sou­ve­rän, son­dern auch hoch mit 5:1. Wei­ter geh­t's im Play­off ge­gen den FC Nordsjæl­land aus Dæ­ne­mark.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Jubiläum

«Je­de Ge­ne­ra­ti­on muss­te die Fir­ma neu er­fin­den»

Von  Roman Hertler
Gallus Samuel Portrait sw WEB

Hin­term Bahn­gleis be­ginnt das Uni­ver­sum 

Durch bun­te Ga­la­xien bis in ein Meer aus Kat­zen­streu. Die Aus­stel­lung «Hin­ter’m Mond» vom Künst­ler:in­nen­kol­lek­tiv U5 und Mo­ni­ka Stal­der im Stell­werk in Heer­brugg lädt zu ei­ner in­ter­ga­lak­ti­schen Rei­se ein. 

Von  Vera Zatti
IMG 0500

Ex­ci­ting, un­hin­ged und häs­sig

Die Ost­schwei­zer Band Drill bringt mit Ca­thar­sis ei­ne neue EP raus. Die sechs Songs sind ein wil­der Ritt auf schwe­ren Gi­tar­ren­riffs, bei dem Me­tal­co­re auch mal auf Hy­per­pop trifft.

Von  Jeremias Heppeler
DRILL Pressphoto 2 Full

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 7

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 7: Rat­haus­oper Kon­stanz, Charles Uz­ors The Gre­at Wall. A La­by­rinth, Clanx-Fes­ti­val und Rund­gän­ge zu Wi­bora­das Schwes­tern. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Till The Morning Rises Pfister Noemi

FC St.Gal­len vs. FC Lu­zern 2:2 – Im­mer­hin ein Punkt

Ge­gen die­ses Lu­zern müss­te der FC St.Gal­len ei­gent­lich drei Punk­te ein­fah­ren. Zum Schluss muss er aber froh sein, dass es im­mer­hin ei­ner wird. Der Aus­gleich ge­lingt erst weit in der Nach­spiel­zeit per Pe­nal­ty. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Ein er­staun­li­ches Werk

Her­bert Rauch (1929–2012) war Brief­trä­ger und Künst­ler. In den Schwarz-Weiss-Fo­to­gra­fien des Rank­wei­lers er­schei­nen Ob­jek­te wie Stei­ne und Fe­dern als abs­trak­te, gra­fi­sche Ge­bil­de. Nun ist ein Fo­to­band zu sei­nem Spät­werk er­schie­nen, und im Schau­raum Re­né Dal­pra in Alt­ach sind sei­ne Ar­bei­ten aus­ge­stellt.

Von  Ariane Grabher
2 HR M Steine 2009 124x154 r duplex WG5 RGB

Stadt der Un­der­dogs

Ei­ne Bun­des­rä­tin, meh­re­re Na­tio­nal­rät:in­nen und die Po­li­trap­per der Stun­de: Al­le kom­men sie aus der Klein­stadt Wil. Ei­ne Er­kun­dung vor den Lo­kal­wah­len.

Von  Kaspar Surber
Lukas reimann mike sarbach ursula haene

Mehr Platz für Bü­cher und Ma­te­ri­al­mus­ter

Ei­nes der vie­len Ge­bäu­de des Sit­ter­werks, die vor ge­nau 100 Jah­ren er­bau­te Schwarz­fär­be­rei, be­her­bergt heu­te die Kunst­bi­blio­thek und die Ma­te­ri­al­mus­ter­schrän­ke. Ei­ne Auf­sto­ckung soll künf­tig mehr Platz schaf­fen.

Von  René Hornung
Sittwerwerk Aufstockung Bibliothek

Sze­na­ri­en für die Vo­lie­re im St.Gal­ler Stadt­park

Noch bis in den Herbst hin­ein und auch in den zwei fol­gen­den Som­mern bleibt die Vo­lie­re im Stadt­park ei­ne Bu­vet­te. Ab 2029 wird sie zur «Mai­son des œufs», zum di­dak­ti­schen Hüh­ner­hof. Die ein­ge­reich­ten Ideen sa­hen noch ganz an­de­re Nut­zun­gen vor.

Von  René Hornung
Maison des oeufs 1

Stimm­bür­ger:in­nen ent­schei­den über Tem­po 30 auf Haupt­stras­sen

Der Streit ums St.Gal­ler Ver­bot von Tem­po 30 auf Haupt­ver­kehrs­ach­sen geht in die nächs­te Run­de: Das Re­fe­ren­dums­ko­mi­tee hat die not­wen­di­gen Un­ter­schrif­ten ge­gen ei­ne Än­de­rung des kan­to­na­len Stras­sen­ver­kehrs­ge­set­zes ein­ge­reicht. Da­mit wird das Stimm­volk über die Fra­ge ent­schei­den. 

Von  Reto Voneschen
Tempo 30 1 reto voneschen

Kolumne: 24/7 Traumacore

He­al­ing Jour­ney von Wil nach Wie­ner Neu­stadt

Von  Mia Nägeli

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 6

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 6: «Weg­war­te 002», Sur le Lac, Win­ter­thu­rer Mu­sik­fest­wo­chen und Schloss­fest­spie­le Wer­den­berg. 

Von  Redaktion Saiten
Noemi Pfister Ragazzi di vita 2024

Ben­fi­ca vs FC St.Gal­len 5:0 – Wei­ter geh­t's in der Con­fe­rence Le­ague

Der FCSG kriegt beim Aus­wärts­spiel in Lis­sa­bon die Gren­zen deut­lich auf­ge­zeigt. Sie ver­lie­ren das Spiel 0:5. Da­mit geh­t's für den FCSG jetzt ge­gen She­riff Ti­ras­pol in der Con­fe­rence Le­ague wei­ter. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Bild­ge­wal­ti­ges Epos mit nach­hal­ti­gem Sei­ten­ef­fekt

No­ti­zen zu Chris­to­pher Nolans The Odys­sey

Von  Florian Vetsch
Odysseus und Athene

Vie­le For­mu­la­re, zwei Ge­sprä­che und ei­ne Power­point-Prä­sen­ta­ti­on

An­ja Braun leb­te be­reits 18 Jah­re in der Schweiz, als sie sich ge­mein­sam mit ih­rer Fa­mi­lie ent­schied, sich ein­zu­bür­gern. Es war ein lo­gi­scher Schritt. Das Ver­fah­ren war es nicht im­mer.

Von  Andi Giger
260722 illustration einbuergerung 2