, 4. August 2019
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Zimmer gesucht!

Am Mittwoch starten die 44. Winterthurer Musikfestwochen mit viel Kunst und Musik. Unter anderem auf den Bühnen: Alice Phoebe Lou, Annenmaykantereit, Madrugada und Emilie Zoé.

Cat Clyde spielt am 12. August in der Steinberggasse. (Bilder: pd)

Die diesjährigen Musikfestwochen geben über 70 Acts aus aller Welt nicht nur eine Bühne, sondern gleich fünf: Stadtkirche, Steinberggasse, Kirchplatz, Roulotte und Startrampe. Drum herum gibt es ein Rahmenprogramm für Gross und Klein und auch ganz viel Kunst, denn die Stadt verwandelt sich in eine grosse Galerie.

Winterthur will nämlich nicht nur Musikhauptstadt sein, sondern die Kultur als Ganzes im öffentlichen Raum zeigen. Zehn Kunstschaffende präsentieren ihre Arbeiten in einer Freiluft-Kunst-Galerie rund um die Schlemmerei, und nach dem Festival wird alles zugunsten der Kultur verkauft.

Nun aber zur Musik: Definitiv ein Highlight und bisher noch eher mit Geheimtipp-Status versehen ist die südafrikanische Musikerin Alice Phoebe Lou, die in ihrer Elfenhaftigkeit einfach nur absolut fantastisch ist. Sie lebt als Strassenmusikerin in Berlin und war in diesem Festivalsommer schon auf dem Primavera Sound in Barcelona zu sehen und hören. Ihre Lieder sind leicht und melancholisch, ihre Stimme stark und weise.

Winterthurer Musikfestwochen:
7. bis 18. August, diverse Orte in Winterthur

musikfestwochen.ch

Nach ihr werden Annenmaykantereit barfuss ans Klavier treten. Diese Band lässt Pocahontas-Herzen im Akkord schmelzen – und steht man da, vor der Bühne, so fragt man sich zwangsläufig: Wie machen sie das nur? Liegt es nur an der rauen Stimme des Sängers? Oder an den Texten, die so schön sind? Die Mischung machts wohl… Dieser Abend ist also ein Muss: der 16. August.

Aber auch die anderen Termine sehen ganz wunderbar aus. Zwar haben Beirut aus den USA aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Aber es stehen noch Madrugada aus Norwegen, Nothing but Thieves aus England, Ocean Alley aus Australien oder Emilie Zoé aus der Schweiz auf dem Speiseplan. Und noch viel, viel, viel mehr.

Vielleicht kann man vom 7. bis 18. August irgendwo in Winterthur ein Zimmer anmieten oder ein Zelt aufschlagen? Die Konzerte bis zum 15. August sind übrigens kostenlos, von daher lässt sich vielleicht sogar in ein Hotel investieren.

Dieser Beitrag erschien im Sommerheft von Saiten.

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