Kategorie
Autor:innen
Jahr

Zwischen Festhütte und Konzertsaal

Mels hat ein neues Kongress- und Kulturhaus. Das «Verrucano» wurde in erster Linie für die Dorfvereine gebaut, soll aber auch externe Kulturschaffende und Produktionen anziehen. Eine Konkurrenz für kleinere Kulturveranstalter sei es nicht, sagen Beteiligte.
Von  Marion Loher
Bilder: Hannes Thalmann

Das Restaurant Löwen mitten im Dorfzentrum war für viele Melserinnen und Melser fast wie eine zweite Stube. Im ehrwürdigen Löwen-Saal spielte sich während Jahrzehnten das Dorfleben ab. Hier wurde gefeiert und gefestet, diskutiert und politisiert. Es fanden die unterschiedlichsten Veranstaltungen der über 70 Dorfvereine statt: von der Turnshow über die Fasnacht bis hin zur Kinderkleiderbörse. An unzähligen Haupt- und Bürgerversammlungen von Vereinen und Behörden wurde über Projekte, Jahresrechnungen und Budgets entschieden.

Mittlerweile ist der «Löwen» Geschichte, das Restaurant und der Saal waren baufällig und wurden abgebrochen. An deren Stelle steht heute ein modernes, multifunktionales Kultur- und Kongresshaus. Der Platz vor dem Gebäude ist gepflastert, darauf sprudelt ein hübsches Wasserspiel und junge, frisch gepflanzte Bäume spenden ein wenig Schatten. Der Ort erinnert an eine südländische Piazza und eine frühere Zeit, als der Dorfplatz von Mels noch ein bedeutender Marktplatz war. Über den Glastüren des neuen Kultur- und Kongresshauses steht in Grossbuchstaben: Verrucano.

Das Haus ist nach der heimischen rötlich-violetten Gesteinsart benannt. Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Verrucano-Mühlstein, auch Melserstein genannt, aus dem gemeindeeigenen Steinbruch bis nach Übersee verkauft und der Name Mels damit in die Welt hinausgetragen. Eine grosse Ausstrahlungskraft soll auch das neue Kultur- und Kongresshaus haben, zwar nicht gerade weltweit, aber immerhin über die Region hinaus. «In der Umgebung gibt es nichts Vergleichbares, was für uns eine grosse Chance ist», sagt Geschäftsführerin Eva Maron.

Das Haus muss mit Leben gefüllt werden, sagt Eva Maron.

Nach dreijähriger Bauzeit findet die Einsegnung noch in diesem Oktober statt. Die offizielle Eröffnung wird coronabedingt auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, an dem sich das Verrucano richtig und nicht nur eingeschränkt präsentieren kann.

Die Freude über das neue Kultur- und Kongresshaus ist dadurch aber nicht getrübt. «Wichtig ist nun, dass das Haus mit Leben gefüllt wird», sagt die gebürtige Romanshornerin, die seit gut eineinhalb Jahren im Amt ist und mittlerweile auch in Mels wohnt. Zuvor hat sie den «Hirschen» in Wildhaus geführt und die «Wunderbar» in Arbon aufgebaut.

Gross, aber nicht dominant

Zu füllen gibt es im Verrucano viel, denn das Haus ist gross, was von aussen auf den ersten Blick nicht unbedingt auffällt. Trotz einer Fläche von 3000 Quadratmetern wirkt es nicht wie ein Fremdkörper. Im Gegenteil, das Gebäude fügt sich gut in die schmalen Gassen mit den engen Häuserzeilen ein. Das muss es aber auch, da der Dorfkern von Mels zu den schützenswerten Ortsbildern der Schweiz gehört. In der Beschreibung der Architekten von Raumfindung Architekten aus Rapperswil heisst es: Die Architektur zeige sich bescheiden und changiere zwischen einer hölzernen Festhütte und einem eleganten Konzertsaal.

Die feine Eichenholzfassade in Weinrot passt farblich zum bekannten Melser Gestein. Überhaupt wird der lokale Bezug im Verrucano grossgeschrieben. So sind beispielsweise drei der vier Säle nach heimischen Flurnamen benannt: Ragnatsch, Runggalina und Gafarra.

Da wäre es naheliegend, dass der vierte und grösste Saal des Gebäudes wie einer der beiden Berge vor der Haustüre heisst. «Pizol oder Gonzen? Das wäre zu klischeehaft gewesen», sagt Eva Maron und lacht. Man habe eine «emotionale Brücke» zur Vergangenheit schlagen wollen und den grössten Raum deshalb «Löwensaal» getauft.

So ganz auf die Bergwelt verzichten muss drinnen aber niemand: Im Löwensaal und im Ragnatsch, dem Proberaum der dorfeigenen Musikgesellschaft, ist der Gonzen durchs Dachfenster gut sichtbar.

Beim zweiten Mal wars knapp

Das Kultur- und Kongresshaus Verrucano ist Teil der Strategie Dorfkernentwicklung, welche die Gemeinde vor zehn Jahren lanciert hat. Der Gemeinderat wollte das Leben im maroden, wenig einladend wirkenden Zentrum stärken und unterbreitete den Melser Stimmberechtigten einen Antrag zum Kauf von Grundstücken rund um den «Löwen» und das Rathaus. Kosten: 4,8 Millionen Franken. Auf dieser Fläche sollten nebst dem Kulturhaus ein komplett neugestalteter Rathausplatz, ein Ergänzungsbau zum Rathaus sowie eine Tiefgarage entstehen.

Öffentliche Gwundertage im Verrucano: 21. bis 24. Oktober und 28. bis 31. Oktober.

Weitere Infos: verrucano.ch

Über das Projekt selbst, für das weitere rund 27 Millionen Franken veranschlagt waren und das im negativsten Falle eine Steuererhöhung von bis 10 Prozent zur Folge hätte haben können, sollte zu einem späteren Zeitpunkt abgestimmt werden. Trotzdem: Den Melserinnen und Melsern schien die Entwicklung ihres Dorfes am Herzen zu liegen. Mit grosser Mehrheit sagten sie Ja zum Grundstückkauf. Daraufhin konnte der Gemeinderat mit der Planung zur Aufwertung des Dorfkerns weiterfahren.

Fünf Jahre später legte er den Stimmberechtigten ein konkretes Projekt für den Neubau des Kulturhauses mit Erweiterung des Rathauses sowie neuer Platzgestaltung vor. Rund 31,5 Millionen Franken kostete das Gesamtpaket schliesslich. Das Abstimmungsergebnis war dieses Mal jedoch alles andere als deutlich. Es gab ein hauchdünnes Ja, gerademal 74 Stimmen machten den Unterschied (Ja: 1645, Nein: 1571). Die Stimmbeteiligung betrug 56,2 Prozent.

Gemeindepräsident Guido Fischer hat das knappe Resultat damals überrascht. Er erinnert sich: «Die kritischen Stimmen gabs hauptsächlich im Hintergrund und kaum in der Öffentlichkeit. Das machte es schwer, die Situation vor der Abstimmung abzuschätzen.»

Die Kritik habe sich aber weniger gegen das Verrucano gerichtet, sondern viel mehr gegen die damit kombinierte Rathaus-Erweiterung. «Einige hätten lieber getrennt über die Erweiterung und das Verrucano abgestimmt», sagt Fischer. «Dem Gemeinderat war jedoch eine Gesamtlösung wichtig; sowohl aus Kostengründen als auch wegen den Chancen, die sich zusätzlich boten.» So sei es beispielsweise möglich gewesen, einen attraktiven Vorplatz zu schaffen oder die Weinproduktion im Rathauskeller für die Zukunft zu sichern.

Die Rückmeldungen der Melserinnen und Melser, die das neue Kulturhaus bereits besichtigen konnten, seien sehr gut, und der neue Rathausplatz werde rege genutzt, sagt der Gemeindepräsident und fügt nicht ohne Stolz hinzu: «Die Steuern mussten wir nicht erhöhen – und nach aktuellem Stand ist eine Erhöhung auch nicht absehbar.»

Ergänzung, nicht Konkurrenz

Der Löwensaal ist für Eva Maron das «Prachtstück» des neuen Kultur- und Kongresshauses. Er bietet bei Konzertbestuhlung Platz für bis zu 744 Personen, wobei etwa 145 Personen von der Galerie aus das Geschehen auf der Bühne mitverfolgen können.

Der Saal und die Bühne sind multifunktonal konzipiert worden, so dass sie sich sowohl für den Unterhaltungsabend der Trachtengruppe und des Turnvereins als auch für Bankette, Theatervorführungen, Musicalproduktionen und Konzerte eignen. Auch für klassische Konzerte. So wird das Sinfonieorchester St.Gallen am zweiten Tag des neuen Jahres in Mels zu Gast sein. «Die Akustik ist hervorragend», sagt die Geschäftsführerin und zeigt zuerst auf die Decke über der Bühne, dann auf die Fenster an der Wand. «An beiden Orten sind die Akustikelemente individuell verstellbar.»

Das Verrucano ist in erster Linie für das Dorf, seine Vereine und die Bevölkerung gebaut worden. Die Betriebskosten lassen sich jedoch nicht allein durch eigene Veranstaltungen decken. Deshalb soll es auch externe Kulturschaffende, Produktionen und Unternehmen anlocken.

Die ersten Auftritte konnten bereits gebucht werden. So kommen beispielsweise im Dezember die vier Klaviervirtuosen des Gershwin Piano Quartetts sowie der deutsche Comedian Kaya Yanar ins Sarganserland. Als Konkurrenz gegenüber alteingesessenen Kulturveranstaltern wie dem Alten Kino Mels sieht Eva Maron, die auch im Vorstand der Melser Kulturvereinigung sitzt, das Verrucano nicht.

Hans Bärtsch, Interimspräsident des Alten Kino, bezeichnet es als eine Ergänzung. «Die Platzzahl im Alten Kino ist beschränkt, was es uns mit der Verpflichtung von bekannten Künstlerinnen und Künstlern nicht immer einfach macht», sagt er. «Dank des neuen Kulturhauses gibt es insgesamt mehr Möglichkeiten, grössere Acts nach Mels zu holen und die Kultur, egal welcher Sparte, im Sarganserland noch mehr zu etablieren.»

Dieser Beitrag erschien im Oktoberheft von Saiten.

Metz­ger, En­gel, Him­mel und Tan­te Bergs Ro­sen­ge­büsch

Ani­ta Zim­mer­mann ali­as Lei­la Bock prägt die St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne seit Jahr­zehn­ten – als Künst­le­rin, als Ver­mitt­le­rin, als Er­mög­li­che­rin. Sie hat Wi­der­stän­de über­wun­den und an­de­re Künst­ler:in­nen im­mer wie­der her­aus­ge­for­dert. Ei­ne Wür­di­gung

Von  Angela Kuratli , Bilder:  Ladina Bischof
2609 Anita Zimmermann SAI2602 1308 C WEB

«Nicht neu er­fin­den, was funk­tio­niert»

Die St.Gal­ler Mu­se­ums­nacht fin­det in die­sem Jahr zum 20. Mal statt. Zum Ju­bi­lä­um blickt Ver­eins­prä­si­den­tin Bar­ba­ra Af­fol­ter zu­rück und nach vor­ne. Sie sagt, was die Mu­se­ums­nacht bis heu­te aus­macht und wo­hin sie sich ent­wi­ckeln soll.

Von  Marion Loher
Museumsnacht Kunstmuseum pd

Le­bens­be­ja­hen­de Wer­ke im Kunst­zeug­haus

Die Aus­stel­lung «Vol­ler Le­ben» des Ver­eins IG Hal­le Rap­pers­wil wirft Schlag­lich­ter auf künst­le­ri­sche Schaf­fens­pro­zes­se und ih­re Ver­bin­dun­gen zur Na­tur.

Von  Lilli Kim Schreiber
Regula Syz 2

Kolumne: Stimmrecht

St.Gal­len in den Au­gen ei­nes Sol­da­ten

Von  Liliia Matviiv

Kunst­ki­osk trifft Nacht­klub 

Der St.Gal­ler Kunst­ki­osk wird fünf­zehn Jah­re alt. Ge­fei­ert wird das mit ei­ner Ju­bi­lä­ums­aus­stel­lung im ehe­ma­li­gen Tif­fa­ny Night Club. Die Ver­nis­sa­ge ist am 12. Sep­tem­ber. Sai­ten hat schon vor der Er­öff­nung vor­bei­ge­schaut.

Von  Vera Zatti
01 Gruppenfoto Kurationsteam 15 Jahre Kunstkiosk QUERFORMAT

Musiktheater

Auf See im Park­haus

Von  Vera Zatti
Bild 08 07 24 um 07 42

Ein tem­po­rä­res Kunst­haus am Ro­ten Platz

Zum 36-jäh­ri­gen Be­stehen sei­ner Ga­le­rie Macel­le­ria d'ar­te trans­for­miert Fran­ces­co Bo­n­an­no ein leer­ste­hen­des Ge­bäu­de am Ro­ten Platz in St.Gal­len in ein bun­tes Haus vol­ler Kunst. Was als klei­nes Pro­jekt be­gann, wuchs zu ei­nem Ge­mein­schafts­werk von fast 100 Kunst­schaf­fen­den. 

Von  Lilli Kim Schreiber
Kunsthaus am roten platz lilli kim schreiber 1

Das Schö­ne an der Pro­vinz

St.Gal­len und Lu­zern ha­ben mehr ge­mein­sam, als man zu­nächst denkt – oder doch nicht? «Null41» war mit der Sai­ten-Re­dak­ti­on in St.Gal­len un­ter­wegs.

Von  Giulia Bernardi Robyn Muffler  und  Raphael Albisser , Bilder:  Claudia Schildknecht
2609 Staetevergleich 4 D3 A9291

Auf der Su­che nach (Un)Ru­he

Von St.Gal­len bis nach Süd­afri­ka. Ein Ost­schwei­zer Ehe­paar reist im Land­ro­ver De­fen­der um die Welt. Ih­re Er­leb­nis­se hal­ten die Bau­mel­ers mit ei­ner Ka­me­ra fest. Nun er­scheint ihr Film Im­mer wei­ter in Ost­schwei­zer Ki­nos – ei­ne ehr­li­che Do­ku­men­ta­ti­on, der ei­ne Ein­ord­nung gut ge­tan hät­te.

Von  Daria Frick
B 8

«Open House St.Gallen»

Of­fe­ne Tü­ren – tie­fe Ein­bli­cke

Von  Daria Frick
Bildschirmfoto 2026 09 01 um 10 17 40

Museum Herisau

Zeit­rei­se zu den An­fän­gen der Schul­bil­dung

Von  Redaktion Saiten
Bildschirmfoto 2026 09 01 um 10 08 43

Ein Rück­blick auf die ver­ges­se­ne Künst­le­rin Mag­gy Mau­ritz

Das Küefer-Mar­tis-Hu­us in Rug­gell wid­met sich in ei­ner Re­tro­spek­ti­ve der Wie­der­ent­de­ckung ei­ner völ­lig über­se­he­nen Künst­le­rin: Mag­gy Mau­ritz war ei­ne Pio­nie­rin der Graf­fi­ti­kunst und des Lett­ris­mus.

Von  Sieglinde Wöhrer
IMG 5826 Paul Trummer 2

Der lan­ge Weg nach Hau­se – ein Stol­per­stein für Ja­kob Lütschg

Ja­kob Lütschg kehr­te nie nach Bal­gach zu­rück. 82 Jah­re nach sei­nem Tod im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Bu­chen­wald kehrt we­nigs­tens sein Na­me heim. Der ers­te Stol­per­stein im St. Gal­ler Rhein­tal er­in­nert an ein Le­ben, das bei­na­he ver­ges­sen ging.

Von  Shqipton Rexhaj
IMG 1558

Musik am See

Pia­no­klän­ge für al­le

Von  Vera Zatti
IMG 0757 2

FC St.Gal­len vs. FC Thun 3:4 – Es wird heu­te nicht mehr bes­ser

Tor­reich, span­nend und doch ent­täu­schend - nur ei­ne Vier­tel­stun­de gu­ter Fuss­ball reicht halt nicht zum Punkt ge­gen Thun. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Fast ein gan­zes Le­ben spä­ter 

Nach Jahr­zehn­ten tref­fen sich Eva und Franz wie­der. Bei­de im fort­ge­schrit­te­nen Al­ter. Viel ist pas­siert und doch ist da noch Zu­nei­gung. Schwind­lig heisst der neue Ro­man der Ost­schwei­zer Au­torin Chris­ti­ne Fi­scher, in dem viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re auf fei­nes Sprach­ge­fühl tref­fen. 

Von  Vera Zatti
Abutz DSC 9766 Portrait wahl fischer klein cmky

Neu­start für Me­ter und Off­cut

Die­ses Wo­chen­en­de er­öff­net die of­fe­ne Werk­statt Me­ter den neu­en Stand­ort an der Burg­stras­se. Und im No­vem­ber zü­gelt Off­cut nach St.Fi­den. Das ist der An­fang vom En­de der Ge­mein­schaft «Ul­men5» – zu­min­dest in ih­rer bis­he­ri­gen Form. Denn 2027 könn­te es zur teil­wei­sen Wie­der­ver­ei­ni­gung kom­men.

Von  David Gadze
Meter 6 david gadze

WG gaf­fen

Ei­ne neue SRF-Se­rie por­trä­tiert ei­ne elf­köp­fi­ge WG aus St.Gal­len. End­lich wie­der mal ei­ne se­hens­wer­te SRF-Pro­duk­ti­on, fin­det Sai­ten-Au­tor An­di Gi­ger.

Von  Andi Giger
6085807

FC St.Gal­len vs. FC Nordsjæl­land 2:3 – St. Gal­len un­ter­liegt Nordsjæl­land

St. Gal­len schlägt sich am En­de auch selbst und muss den Traum von Eu­ro­pa be­gra­ben. Ent­schei­dend war er Platz­ver­wei­se ge­gen Mihai­lo Steva­no­vic vor der Pau­se.

Von  SENF Kollektiv
Senf
Heftvorschau 09/26
Luzern Winti St.Gallen, Neonazipfarrer, A(nita) bis Z(immermann)

Drei Kul­tur­ma­ga­zi­ne tun sich zu­sam­men, ver­glei­chen ih­re Städ­te und die Her­aus­for­de­run­gen, de­nen die Kul­tur ge­gen­über­steht. Sai­ten hat die Kol­leg:in­nen vom «Coucou» in Win­ter­thur be­sucht und das «Null41» war in St.Gal­len zu Be­such. Aus­ser­dem im Sep­tem­ber­heft: lau­ter Ju­bi­lä­en – von Ani­ta Zim­mer­mann über das Fi­gu­ren­thea­ter bis zur Mu­se­ums­nacht –, ein Pfar­rer auf brau­nen Ab­we­gen, ei­ne Fla­schen­post aus Af­gha­ni­stan und ein In­ter­view zum Hit­ze­som­mer und dem Kli­ma­wan­del.

Saiten 2609 Cover 01