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Next Relations - Zukunft gestalten
«Bactory» Matthis Plaga & Leon Ehrmann Semesterprojekt «Microbial Factories», Sommer 2025

11.9.26—28.3.27

Next Relations - Zukunft gestalten

Wie kön­nen wir in Zu­kunft nach­hal­ti­ger pro­du­zie­ren und kon­su­mie­ren? Was kann und muss De­sign da­für leis­ten? Stu­die­ren­de der Burg Gie­bi­chen­stein Kunst­hoch­schu­le Hal­le zei­gen mu­ti­ge Zu­kunfts­vi­sio­nen.

Wie wollen wir in Zukunft leben, produzieren und miteinander umgehen? Das Gewerbemuseum Winterthur widmet sich regelmässig den Fragen und Visionen der jungen Generation und bietet Studierenden und jungen Designschaffenden eine Plattform, um ihre Ideen für die Gestaltung unserer Zukunft zu präsentieren.

Denn die Herausforderungen von Klimawandel, Ressourcenknappheit und gesellschaftlichem Wandel verlangen nach neuen Perspektiven und nach Menschen, die Verantwortung übernehmen. «Next Relations – Zukunft gestalten» zeigt, wie angehende Designschaffende diese Verantwortung verstehen und welche Impulse sie für eine nachhaltige Zukunft entwickeln.

Das Gewerbemuseum Winterthur wirft in «Next Relations – Zukunft gestalten» einen Blick in die Zukunft und präsentiert Semesterarbeiten von Studierenden der Studienrichtung Industriedesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle/DE. Im Zentrum steht die Frage, welchen Stellenwert Kreislaufwirtschaft und nachhaltiges Gestalten für den Designnachwuchs haben.

Wie können wir in Zukunft nachhaltiger produzieren und auch konsumieren? Was kann und muss Design leisten? Welche Visionen entwerfen die Studierenden und was können wir aus ihren Ideen für die Gestaltung unserer Zukunft lernen? Die Ausstellung lädt dazu ein, Gestaltung als offene Praxis im Netzwerk komplexer Beziehungen zu erleben – mit dem Ziel, Gedankenmodelle für eine gemeinsame Zukunft zu entwerfen.

Die Herausforderungen unserer Zeit sind zu komplex, um sie isoliert zu lösen. Deshalb braucht es neue Formen der Zusammenarbeit sowie umfassendere und fächerübergreifende Konzepte, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Design steht heute mehr denn je vor der Aufgabe – und Chance –, sich neu zu verorten: nicht für klassische Problemlösungen, sondern neu auch als vermittelnde Rolle inmitten komplexer Beziehungen. So können Designer:innen wissenschaftliche Erkenntnisse, lokale Erfahrungen, technologische Entwicklungen, ökologische Bedingungen sowie Perspektiven menschlicher und nicht-menschlicher Akteur:innen verknüpfen.

Das Gewerbemuseum Winterthur und die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle/DE sind als Mitglieder des Vereins «Material-Archiv» eng miteinander verbunden. Für die Einladung zu dieser Ausstellung war zudem die ausgeprägte Praxisorientierung der Hochschule entscheidend. Studierende werden früh dazu motiviert, Partnerinstitutionen für ihre Feldforschungen zu finden und Kollaborationen für innovative Entwürfe und Projekte einzugehen.

Design der Zukunft neu denken
Die Vielfalt der Möglichkeiten, mit Materialien und Technologien Produkte und Anwendungen zu formen, ist schon heute immens. Täglich kommen neue hinzu. Die Frage ist: Wohin wollen wir diese Potenziale lenken? Insbesondere in einer Zeit, die von Unsicherheit geprägt ist? Viele Zukunftsthemen – die Nachhaltigkeit weit vorne – sind mehr denn je aktuell und akut geworden. Längst ist es nicht mehr einzig eine Frage nach umweltverträglichen Materialien und Technologien. Für eine nachhaltige Zukunft braucht es ein grundsätzliches Umdenken und einen interdisziplinären Dialog.

In zwei Projekten widmeten sich die Studierenden der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle/DE, Richtung Industriedesign, diesen Fragen. Im Modul «Sorry, we are open!» haben sie Konsumgewohnheiten hinterfragt und zirkuläre Service- und Nutzungskonzepte mit entsprechenden Produkten entworfen. Daneben untersuchten sie im Modul «Microbial Factories», wie mikrobielle Prozesse, mechanische Formgebung und lokale Ressourcen miteinander verwoben werden können. Alle Resultate zeigen: Zukunft entsteht nicht im Alleingang – sondern im gemeinsamen Entwerfen von Verbindungen, die zuvor nicht denkbar waren.

Teilen, leihen, updaten, reparieren, kompostieren, zirkulieren, tauschen
Nachhaltiger Konsum wird für viele Menschen immer wichtiger und sie sind immer mehr bereit, ihre Gewohnheiten zu ändern. Das betrifft neben dem Wohnen, Arbeiten und der Mobilität vor allem auch kurzlebige Konsumgüter. Sie möchten Produkte aus recycelten Materialien oder regionale Erzeugnisse kaufen, Dinge länger nutzen und reparieren lassen – und geben dafür sogar mehr Geld aus.

Auch möchten sie Produkte leihen, statt besitzen, ihre eigenen Besitztümer oder auch ihr Know-how teilen. Gleichzeitig wächst das Interesse zu wissen, woher Produkte kommen und welche Auswirkungen der Konsum hat.

Mit Ideen wie Teilen, Leihen, Updaten, Reparieren, Kompostieren, Verkaufen, Zirkulieren, Austauschen oder Anpassen machen die Studierenden im Projekt «Sorry, we are open!» alternative Geschäftsmodelle vorstellbar und zeigen mögliche Wege des Konsums auf. Ressourcen sollen geschont, Materialien im Kreislauf gehalten und nachhaltiges Handeln im Alltag erlebbar werden.

Biobasierte Produktion: dezentral, regenerativ und gemeinsam mit Mikroben 
Was wäre, wenn wir mithilfe von Mikroorganismen nicht nur Lebensmittel wie Brot, Sauerkraut oder Käse herstellen, sondern auch Alltagsprodukte als Alternative zu Kunststoff? Erste Grundstoffe für Konsumgüter werden bereits mikrobiell produziert – oftmals in grossen Bioraffinerien, die wenig flexibel sind und bestehende Abhängigkeiten fortschreiben. Doch wie lassen sich solche Prozesse kleiner, flexibler und vor Ort umsetzen? Wie können Produkte dabei direkt in ihre Form wachsen? Und wie können verschiedene Akteur:innen zusammenarbeiten, um nachhaltige Produktionsweisen zu entwickeln?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Studierenden im Projekt «Microbial Factories». Sie kombinierten biologische Wachstumsprozesse mit mechanischer Formgebung und experimentierten mit ausgewählten Mikroorganismen und selbst entwickelten Produktionsapparaten. Entstanden sind erste Prototypen und Materialstudien, die zeigen, wie biobasierte Produktion dezentral, regenerativ und gemeinsam mit Mikroben gestaltet werden kann.

Projektleitung
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, DE
Prof. Mareike Gast, Professorin für Industriedesign / Projektleiterin BurgLabs
Andreas Wagner, Künstlerischer Mitarbeiter Industriedesign

Kooperation
«Next Relations» wurde von der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle/DE in Zusammenarbeit mit dem Gewerbemuseum Winterthur konzipiert.

Veranstaltungen
Die Ausstellung wird von einem breiten Veranstaltungsprogramm begleitet.

Besondere Öffnungszeiten an Feiertagen.

Veranstaltungsort
Kirchplatz 14
8400 Winterthur
Barrierefreiheit Ort
Öffnungszeiten
Di bis So 10:00 – 17:00 Uhr
Do 10:00 – 20:00 Uhr
Mo geschlossen
Preise / Kosten
CHF 12.00 / 8.00
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Weiterführende Links
Veranstalter:in
Weinfest Maienfeld
Sa.5.9.
17:30—17:00
Maienfeld
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Kunst: Claudia Valer zeigt bis Mitte November eine Werkschau.
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Wissen: Öffentliche Stadtführung
Herbert Rauch so gesehen
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Rorschach
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Kunst: Frühstück und spannende Einblicke.
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Kunst: Eine Entdeckungsreise für die ganze Familie.
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Kunst: Eine Entdeckungsreise für die ganze Familie.
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7. JazzChurFestvial
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Reiseziel Museum und Vorträge
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Brauchtum: Ekkharthof Herbstfest – Vielfalt, die verbindet. Gemeinschaft, die bewegt.
Reiseziel Museum
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Wissen: Reiseziel Museum – Familien entdecken die Museumswelt.
Reiseziel Museum
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Museum Prestegg
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Wissen: Reiseziel Museum – Familien entdecken die Museumswelt
Jodel So Lo - Tournee
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Musik: 34 Auftritte, 6 Jodelplätze Mitte Juni - Mitte September
Jodel So Lo
So.6.9.
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Musik
Musik: 34 Auftritte, 6 Jodelplätze Mitte Juni - Mitte September
Reiseziel Museum
So.6.9.
10:00—17:00
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St.Gallen
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Diverses: Familienspass im Naturmuseum: Spuren entdecken & basteln.
Museum mit allen Sinnen
So.6.9.
10:00—17:00
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St. Gallen
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Wissen: Reiseziel Museum: Das Kulturmuseum lädt zu einer Familien-Entdeckungsreise mit allen Sinnen ein: Dufträtsel, Verkleidungsecke, Muschel-Amulette und MUCAFÉ-Genuss.
Reiseziel Museum im Textilmuseum
So.6.9.
10:00—17:00
Textilmuseum
St.Gallen
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Diverses: Das Reiseziel im Textilmuseum mit kreativem Drop-in-Textilworkshop.
Kunstpostkarten bedrucken
So.6.9.
10:00—17:00
open art museum
St.Gallen
Kunst
Kunst: Familien-Workshop im Rahmen von Reiseziel Museum.
Reiseziel Museum | Entdeckungsreise für die ganze Familie!
So.6.9.
10:00—17:00
Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation
Vaduz
Kunst
Kunst: Reiseziel Museum
Reiseziel Museum
So.6.9.
10:00—17:00
Forum Würth Rorschach
Rorschach
Kunst
Kunst: Entdeckungsreise für die ganze Familie.
Reiseziel Museum
So.6.9.
10:00—17:00
Schloss Werdenberg
Werdenberg
Diverses
Diverses: An den ersten Sonntagen von Juli bis September kannst du im Schloss Werdenberg im Rahmen der Kooperation "Reiseziel Museum" an spannenden Workshops teilnehmen.
Komm Glüückck
So.6.9.
10:00—17:00
open art museum
St.Gallen
Kunst
Kunst: Gedanken, Grüsse, Gedichte, Bildgeschichten und Art Postal.
Komm Glüückck
Komm Glüückck
So.6.9.
10:00—17:00
open art museum
St.Gallen
Kunst
Kunst: Gedanken, Grüsse, Gedichte, Bildgeschichten und Art Postal.
Komm Glüückck
Dauerausstellung und Jüdisches Viertel
So.6.9.
10:00 Uhr
Jüdisches Museum
Hohenems
Wissen
Wissen: Führung.
Erinnerungstank Haldengut
So.6.9.
10:00—17:00
Museum Schaffen
Winterthur
Kunst
Kunst
Ausstellung Chuäfödlä - Christoph Fuchs
So.6.9.
10:00—14:00
Haus zur alten Sonne
Eichberg
Kunst
Kunst: Christoph Fuchs: Künstlerische Chuäfödlä aus Stein und Holz
Die Luchsin HEIA
So.6.9.
10:00—17:00
Liechtensteinisches LandesMuseum
Vaduz
Wissen
Wissen: Die Geschichte des Luchsweibchens HEIA.
Backstein Reloaded
So.6.9.
10:00—17:00
Gewerbemuseum Winterthur
Winterthur
Kunst
Kunst: «Backstein Reloaded» vereint rund fünfzig Arbeiten aus Architektur, Design und Kunst, die das Material aus unterschiedlichen Blickwinkeln zeigen.
Stereotypes: Neanderthalerin
So.6.9.
10:00—17:00
Kulturmuseum St.Gallen
St. Gallen
Wissen
Wissen: Interaktive Sonderausstellung, die Steinzeit-Klischees hinterfragt und anhand aktueller Forschung die Lebenswelten von Neanderthalerinnen zeigt.
Weiss auch, grau, vielleicht schillernd
So.6.9.
10:00—17:00
Kunstverein Konstanz e.V. im Kulturzentrum am Münster
Konstanz
Kunst
Kunst: Christiane Dessecker, Katharina Hinsberg, Leonie Mertes und Jaeyun Moon.
Gabriella Tundo - Zwischen Samen und Sternen
So.6.9.
10:00—18:00
Galerie Schloss Dottenwil
Wittenbach SG
Kunst
Kunst: Werke aus Eitempera und Blattgold auf Holz.
Was bleibt. Erinnern und Vergessen in der Kunst
So.6.9.
10:00—17:00
Städtische Wessenberg-Galerie
Konstanz
Kunst
Kunst: Künstlerische Auseinandersetzung über Erinnerungskultur.
Erinnerungstank Haldengut
So.6.9.
10:00—17:00
Museum Schaffen
Winterthur
Wissen
Wissen: Menschen in über 80 verschiedenen Berufen haben die Geschichte der Brauerei Haldengut zwischen 1843 und 2002 geprägt.
Sonderausstellung: Spuren – Fährten, Frass und Federn
So.6.9.
10:00—17:00
Naturmuseum St.Gallen
St.Gallen
Wissen
Wissen: Was lebt, hinterlässt Spuren. Doch was sagt eine Spur aus?
Sonderausstellung: Spuren – Fährten, Frass und Federn
So.6.9.
10:00—17:00
Naturmuseum St.Gallen
St.Gallen
Wissen
Wissen: Was lebt, hinterlässt Spuren. Doch was sagt eine Spur aus?
Sonderausstellung: Spuren – Fährten, Frass und Federn
So.6.9.
10:00—20:00
Naturmuseum St.Gallen
St.Gallen
Wissen
Wissen: Was lebt, hinterlässt Spuren. Doch was sagt eine Spur aus?
Was heute wichtig war. Eine Bilderchronik von Ursula Wolf
So.6.9.
10:00—17:00
Liechtensteinisches LandesMuseum
Vaduz
Kunst
Kunst: Die Liechtensteinische Künstlerin Ursula Wolf hat zehn Jahre lang Tag für Tag gezeichnet, was in den Liechtensteinischen Zeitungen berichtet wurde.
«Du mein liebster Schatz!» – Liebesbriefe im Wandel der Zeit
So.6.9.
10:00—17:00
Liechtensteinisches PostMuseum
Vaduz
Wissen
Wissen: «Du mein liebster Schatz!» – Mit Worten wie diesen beginnt seit Jahrhunderten ein Wagnis: die eigenen Gefühle jemand anderem anzuvertrauen.