FC St.Gallen vs. Basel 2:1 – St.Gallen steht im Halbfinal
Mit einem Treffer in der Nachspielzeit schafft St.Gallen den Einzug in den Halbfinal! Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
22.10 Uhr – Der FC St.Gallen rahmt dieses Spiel gewissermassen mit seinen Toren ein. Er trifft ganz zu Beginn und ganz zum Schluss. Weil der FCB dazwischen nur ein Tor schiesst, gewinnt der FCSG und zieht ins Halbfinale ein. St.Gallen träumt weiter!
Es reicht!
In der Nachspielzeit hämmert Boukhalfa den Ball ins Netz. Reicht das?
BOUKHALFA!!!!!!
Shaqiri und Stanic werden heute keine Freunde mehr. Aber Stanic spielt glaubs eh nicht Fussball, um sich Freunde zu machen.
Fünf Minuten gibts obendrauf. Und wenn in diesen nichts passiert, nochmal 30.
Witzig bringt heute echt kein Bein vors andere.
Watti rettet nicht nur, er leitet gleich eine Chance ein. Aus der wird zumindest ein Eckball.
Stanic erschreit sich eine gelbe Karte für den Gegner.
Mir ist ja bewusst, dass ich hier dauernd über Sportliches schreibe. Aber das ist dann doch zu spannend, um mich auf Nebenschauplätze zu konzentrieren.
St.Gallen hat die besseren Chancen, scheitert bisher aber immer am eigenen Unvermögen oder am Goalie.
Besio, Diego ringt einen Basler nieder.
Noch eine gute Chance. St.Gallen hat das Zepter wieder übernommen.
Gleich zwei hochkarätige Chancen für St.Gallen. Einmal pariert der Basler Goalie, einmal geht er knapp vorbei.
Die Espen glauben immer noch an den Sieg. Daschner zieht ab, allzu viel hat da nicht gefehlt.
Die St.Galler Verteidigung schwimmt schon wieder, dieses Mal nützt es Basel aus und gleicht aus.
Shaqiri diskutiert mit Watkowiak. Vermutlich müssen sie schreien, die sind soweit auseinander bei dem Grössenunterschied.
Nach diesem Eckball war die St.Galler Hintermannschaft ein ziemlicher Hühnerhaufen. Watkowiak fliegt am Ball vorbei, mehrere Verteidiger klären unsauber. Basel kann nicht profitieren.
St.Gallen hatte in den ersten Minuten Mühe, findet aber so langsam wieder den Tritt.
Watti schnuppert an der Gelben für Zeitspiel. Bisschen früh...
R.Z., der eigentlich arbeiten sollte und dessen Chef neben mir sitzt, vermeldet, dass Baldé mit Skechers-Schuhen kickt. Er ist aufgebracht. Nun denn, R.Z. findet auch farbige Tschuttschuhe läss.
16'955 Menschen frieren heute hier. Plus ein paar vom Staff, vermute ich.
Der Basler Rüegg mit einem Foul, wie ich es immer in FIFA auf der PS gemacht habe. Kompromisslos.
Der FC Basel kommt besser aus der Kabine. Das war zu befürchten. Und St.Gallen spielt mit dem Feuer. Watkowiak sollte nicht mit Kopfbällen operieren müssen.
Enttäuschend. Dieses Mal kein Tor in den ersten 60 Sekunden.
Es geht weiter.
21.14 Uhr – Stade Lausanne-Ouchy war gegen Luzern 2:0 vorne und hat in der 88. Minute den Anschlusstreffer kassiert. Im Gegensatz zu einem nicht näher genannten Club hat Lausanne-Ouchy den Sieg aber ins Trockene gebracht. Mit der Häme warten wir mal noch ab, das bringt schlechtes Karma und hier sind noch 45 Minuten zu spielen.
Der FC St.Gallen geht früh in Führung und bleibt auch danach über weite Strecken die bessere Mannschaft. Von Basel kommt erst ganz zum Schluss ein bisschen was. Immerhin führen wir nicht 2:0, Grüsse an R.S. und C.W.
Shaqiri mit dem ungefährlichsten Freistoss, seit es Freistösse gibt.
Görtler tut, was Görtler tut. Und sieht gelb.
Vermutlich die beste Chance für die Gäste bisher. Irgendein Basler verzieht aber. Schüsse loh!
Wieso haben die Schweizer Schiris eigentlich irgendwann beschlossen, immer so kleinlich zu pfeifen. Das hilft doch niemandem.
Die Medientribüne ist sich einig: "Basel isch u huere nüt hüt." Das beunruhigt mich ja eher, als dass es mich beruhigen würde.
Vogt tut, was Vogt tut: Er studiert nicht und zieht ab. Das war nur knapp am Tor vorbei.
Stanic heizt derweil die Gegentribüne auf. Herrlich.
Witzig gelingt heute gar nichts. Ich verzichte auf Wortspiele.
Baldé kommt seinem zweiten Treffer näher...
Watkowiak tanzt Shaqiri aus. Hätte ich auch nicht gedacht, dass ich das heute schreibe.
St.Gallen spielt heute super schnörkellos. Schnelle Bälle in die Spitze, fast egal aus welcher Situation.
Ich bin mit dem Hörnli uneins, ob eine gelbe Karte korrekt war. Nachdem ich zuerst engagiert meine Meinung vertrete, merke ich, da ist ja einer Schiri.
Shaqiri hat morgen Muskelkater in den Oberarmen, so oft wie er den Reklamierarm hebt.
Ist Lichtsteiners Wechsel von Wettwsil-Bonstetten eigentlich die berühmte Geschichte vom Tellerwäscher zum Millionär? Wobei, Millionär ist der ja eh schon. Vielleicht ist es dann das Umgekehrte?
Besser wieder unnützes Wissen: St.Gallen spielt heute die vierte Cup-Partie der Saison. Und noch nie mussten die Espen den Kanton verlassen. Walenstadt, Wil, Rappi und jetzt zuhause. Gabs wohl noch nicht so oft. Wir sind ja auch selten so lange noch dabei.
Jetzt hätte ich fast schon wieder was zum Spiel geschrieben. Dieses Alleine-Tickern macht was mit mir. Gefährlich.
Ajeti fällt, der Schiri pfeift. Ungerechtfertigt. Sag ich nicht, sagt Hörnli-N.K.
Ich denk ja bei jedem Spiel gegen den FC Basel an den allerersten SENF-Ticker überhaupt zurück. Damals hiess der Gegner auch Basel. Und St.Gallen verlor 0:7. Sie erinnern sich: Don't look back in Angha. Das fängt heute hier besser an. Deutlich besser.
Jesses. Kaum angepfiffen, schon führt St.Gallen. Baldé (glaubs) trifft.
Die Ausgangslage wurde noch schwieriger. St.Gallen startet von links nach rechts.
Es geht los. Was die Kurven zum Start so getrieben haben, gibts auf Instagram.
20.10 Uhr – Schwierige Ausgangslage heute. Ich tickere alleine und neben mir sitzt nau.ch. Immerhin habe ich auf der anderen Seite nette Gesellschaft gekriegt. M.O. lesen Sie morgen in einer Tageszeitung der Region.
20.08 Uhr – Kalt.
20.00 Uhr – Ich hab mir überlegt mir heute einen imaginären Freund als Tickergspänli zuzulegen. Ich hab aber mal gelernt, Selbstgespräche werden dann schwierig, wenn man sich widerspricht. Deshalb lass ich das lieber.
19.58 Uhr – Noch eine gute Viertelstunde, dann geht's los. Für euch heute am Ticker: R.S. Fertig. Ganz alleine.
Die Kunstgiesserei St.Gallen und die Stiftung Sitterwerk strahlen weit über die Region hinaus. Felix Lehner, Gründer und Leiter der Kunstgiesserei, Geschäftsleitungsmitglied Till Jäckli sowie Patricia Hartmann, Co-Leiterin der Stiftung Sitterwerk, sprechen im Interview über die letzten 40 Jahre, aktuelle Herausforderungen und Zukunftspläne.
Geschlechterspezifische Gewalt ist auch in Appenzell Realität, und doch wird zu wenig darüber geredet. Mit der Diskussionsveranstaltung «werom – schwätze statt schwiige» luden drei junge Appenzellerinnen zum offenen Austausch über Gewalt, Prävention und Zivilcourage.
Heimat – ein vielschichtiger Begriff. Das Kunstmuseum St.Gallen spürt ihm gemeinsam mit der Werksammlung der Schweizerischen Post nach. Zu sehen ist die entstandene Schau «Heimatflimmern» bis Ende Oktober in St.Gallen.
Die St.Galler Festspiele laden, nach der letztjährigen Pause, wieder zum Tanz in die Kathedrale. Choreograf Antonio Ruz und die Tanzkompanie nehmen den Raum mit Respekt in Beschlag – samt dem Klosterplatz.
Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 1: Openair-Kinos, Blablabor – «Guerilla Radio», Michail Pirgelis – «HYLE», «Heimatflimmern», Kulturfestival St.Gallen, Leonce und Lena, Kunstspaziergänge und Musik im «Flöözli» sowie Rundgänge zum Blumenwies und zur Schwammstadt.
Musik im Rorschacherberg
In Konstanz gastiert derzeit die Gruppe As Karuana – ein politischer Frauenchor aus dem Amazonas. Sie zeigt mit ihrer Musik, ihrem Tanz, ihrer Kunst und ihrem Wissen politische Résistance und kämpft für die Rückeroberung ihrer indigenen Kultur.
Malerin, lesbisch und glühende NS-Anhängerin. Stephanie Hollenstein (1886-1944) war vieles. Ein Widerspruch? Der neue Dokumentarfilm von Birgitta Weizenegger befasst sich mit dem Leben der vorarlbergischen Künstlerin.
Gastkommentar von Jacques Michel Conrad
Zum 20. Mal bringt das Kulturfestival internationale Entdeckungen und lokale Lieblingsbands in einen der schönsten Konzertorte St.Gallens. Zum Jubiläum blickt Organisator Lukas Hofstetter zurück – und behauptet sich zugleich in einem Musikgeschäft, das für kleinere Festivals immer schwieriger geworden ist.
Vor 40 Jahren gründete Felix Lehner in Beinwil am See die Kunstgiesserei, die 1994 nach St.Gallen zog. Und vor 20 Jahren entstand ergänzend dazu die Stiftung Sitterwerk, die unter anderem eine weltweit einzigartige Kunstbibliothek führt. Wir tauchen ein in diesen wundersamen Mikrokosmos im Sittertal. Ausserdem in der Juli/August-Doppelnummer: die unverzichtbaren Sommertipps, die Flaschenpost von Anna Stern aus Finnland und das Interview zum 100-Jahr-Jubiläum unserer Hausdruckerei Niedermann.
Florian Fuchs arbeitet an einer antik anmutenden, 2,5 Meter hohen Marmorstatue. Warum interessiert sich ein junger Bildhauer für diese klassische Herangehensweise? Ein Werkstattbesuch in Flawil.
Es war das Jahrzehnt der Kultur: In den 80ern kam die Stadt St.Gallen zu einer Kunsthalle, einem Programmkino, der Frauenbibliothek, der Grabenhalle, genossenschaftlichen Beizen und anderem. Wie das gelang und wer die Fäden zog, zeichnen Ralph Hug und Corinne Schatz im Buch Der grosse Aufbruch nach.
Das Filmdrama Fuori erzählt ein kurzes Kapitel der aussergewöhnlichen Lebensgeschichte italienischen Schriftstellerin, Schauspielerin und Widerstandskämpferin Goliarda Sapienza.
Mit verschreckten Securitys in einer bunten Inszenierung von Angelika Zacek präsentiert das Vorarlberger Landestheater in Bregenz Shakespeares Ein Sommernachtstraum.
Die St.Galler Festspiel-Oper spielt dieses Jahr im Haus statt auf dem Klosterplatz – ein Glücksfall für Verdis Aida, die menschlich und musikalisch in die Tiefe geht. Modestas Pitrenas dirigiert ein letztes Mal, Ben Baur inszeniert bildstark.
Im Werk 2 in Arbon dreht sich derzeit alles um Mythen. «Sehnsucht Mythos. Wie Geschichten unsere Welt gestalten» ist eine ästhetische Ausstellung, die mit ihrem sehr breiten Mythosbegriff arbeitet und vielfältige Geschichten unter einem Dach vereint.
Neue Eigenproduktion
Tunneleröffnung
Das musste ja so kommen! Es konnte nicht bei einem bleiben. Zum Glück! Jetzt gibt es das zweite grosse, schwere Psychobuch von Beni Bischof. Darin verwirbelt der Künstler erneut Eigenes, Fremdes, Befremdliches, Bekanntes, Neues, Unkenntliches mit lockerer Hand, Humor und Hintersinn.