Als der Bürgerkrieg in den 90er Jahren Bosnien heimsucht, flieht der junge Aleksandar mit seinen Eltern in den Westen, genauer gesagt in eine Stadt mit dem Namen Essen. Rastlos neugierig erobert er sich das fremde Deutschland und erzählt mit unbändiger Lust die irrwitzigen Geschichten von damals, von der großen Familie und den kuriosen Begebenheiten im kleinen Visegrad. Aleksandar fabuliert sich die Angst weg und "die Zeit, als alles gut war" wieder herbei.
Mit dem Musiker Goran Kovacevic erzählt die Choreographin & Tänzerin Jelena Ivanovic, angelehnt an den Roman „Wie der Soldat das Grammofon repariert" von Sasa Stanisic, die Geschichte eines Menschen in der Fremde.
Besetzung:
Schauspiel: Nadia Ihjeij, Annette Wunsch
Regie, Choreografie, Tanz: Jelena Ivanovic
Musik: Goran Kovacevic
Licht-Ton: Manuel Gmür