Am Dienstag ist im Palace St.Gallen das neue Talkformat der Erfreulichen Universität gestartet. Journalistin Doris Kleck und Osteuropaexperte Ulrich Schmid sprachen über die Halbierungsinitiative.
Clément Moreau (1903–1988) war in St.Gallen als Grafiker bekannt. Zusammen mit seiner Frau, der St.Gallerin Nelly Meffert-Guggenbühl (1904–1999), lebte er lange im argentinischen Exil. Ein gemeinsames Werk der beiden ist jetzt nach 85 Jahren erschienen: ein Kinderbuch.
Hepplers Bestarium
24/7 Traumacore
Offener Brief von Autor Christoph Keller
Zum fünften Mal hat der Kanton St.Gallen anlässlich des Treatment-Wettbewerbs die besten Filmideen ausgezeichnet. Vier Ostschweizer Geschichten erhalten mit dem Preisgeld Unterstützung in der ersten Realisierungsphase ihrer Werke – bis sie jedoch in die Kinos kommen, können gut zehn Jahre vergehen.
Jährlich werden in der Deutschschweiz rund 600 Millionen Franken von den Lotterien auf die Kantone verteilt. Während der ausgeschüttete Reingewinn kontinuierlich steigt, stapeln sich auch die Reserven in den kantonalen Fonds.
Die St.Galler SVP versucht vermehrt, aus ideologischen Gründen Beiträge aus dem Lotteriefonds zu streichen. Es laufen verschiedene Bestrebungen, die Vergabepolitik neuzuregeln. Eine Motion der bürgerlichen Fraktionen wirft diverse Fragen auf.
Anders Thomas Jensen schlägt in seinem neusten Film einmal mehr Brücken zwischen tieftraurigen Geschichten und skurrilem, schwarzem Humor. Mitten drin ein brillanter Mads Mikkelsen, die Suche nach der eigenen Identität und ein Koffer voller Geld.
Der Ostschweizer Fotograf Florian Bachmann stellt im Zeughaus Teufen eine Serie übers Erinnern aus. «Lieux de Mémoire» beschäftigt sich mit (un)scheinbaren Spuren der Vergangenheit und deren Auswirkungen auf die Gegenwart.
Die Sparmassnahmen des Bundes dürften sich insgesamt negativ auf die Kulturförderpolitik der Kantone auswirken. Kommt hinzu, dass diese ihrerseits sparen. Es gibt aber nicht nur schlechte Nachrichten.
Und alle so still läuft derzeit am Konstanzer Theater, ein Stück nach dem Roman der österreichischen Autorin Mareike Fallwickl. Über zweieinhalb Stunden werden Care-Krise, Erschöpfungszustände und die Schattenseiten des Patriarchats in all ihren Facetten ausgeleuchtet. Es ist kein erbauliches, aber ein wichtiges Stück in Vorbereitung auf den Frauenstreik am 9. März.
Vor 25 Jahren organisierte der -Verein Slam Gallen seinen ersten Poetry Slam – damals noch als waghalsiges Vorprogramm von Jack Stoiker. Seither ist das Format gewachsen, gefeiert worden und hat eine Reihe prominenter Talente hervorgebracht. Am 20. Dezember kehren viele von ihnen für das Jubiläum in der Grabenhalle zurück auf die Poetry-Slam-Bühne.
Kulturstammtisch
Die Stadt St.Gallen war bei der Abgabe von sauberem Spritzenbesteck eine Pionierin in der Schweiz. Bei der staatlichen Heroinabgabe musste sie Zürich den Vortritt lassen, tut dies mittlerweile aber auch schon seit 30 Jahren. Saiten war am Jubiläumsanlass.
Spielfilmdebüt von Sven Bresser
Mit dem Entlastungspaket 27 will der Bund sparen. Ein Blick in die 59 Massnahmen zeigt: Viele davon haben direkte und indirekte Folgen für die Schweizer Kultur – es sind die wohl schädlichsten seit langer Zeit.
Das Stück Vater (Le Père) am Theater Konstanz zeigt das Thema Demenz aus der Innenperspektive. Wie ist es, wenn sich die eigene Wahrnehmung verschiebt und Erinnerungen nicht mehr verlässlich sind? Ein Theaterabend, der sehr ans Herz geht und zum Reflektieren einlädt.
Am letzten Kulturstammtisch des Jahres wird über den Zustand des Kulturjournalismus diskutiert. Darüber, was ihn ausmacht und wie sich Leser:innen im Kulturkosmos orientieren könnten, wenn sich dieser verändert.