Aus unterschiedlichsten Quellen schafft Chalisée Naamani Objekte, die an Kleidungsstücke erinnern oder auf die Geschichte der Textilkunst verweisen, ohne aber je zum Tragen bestimmt zu sein: Als skulpturale vêtements-images («Bild-Kleider»), wie sie die Künstlerin selbst bezeichnet, werden die sorgfältig handgenähten und -gestickten Unikaten zur reinen Projektionsfläche.
Naamanis Bezüge reichen von politischen Protestbewegungen, über persische und christliche Ikonografien bis hin zu Bildern aus der Popkultur oder privaten Familienarchiven.