Im Rahmen der Ausstellung Stranger Than Paradise besuchen die Teilnehmenden gemeinsam den Botanische Garten St.Gallen.
Bei einer öffentliche Führung zum «Festival der Natur» im Botanischen Garten St.Gallen gibt es viel Spannendes über den Garten, sowie Natur- und Biodiversitätsthemen zu erfahren. Der Botanische Garten St.Gallen zeigt 8’000 beschriftete Pflanzen aus aller Welt und legt Wert darauf, seine Pflanzenschätze dem interessierten Publikum auf lebendige und unterhaltsame Art näherzubringen.
Die Führung ist Teil der Ausstellung Stranger Than Paradise, in deren Zentrum die monumentale Bildcollage aus der Olma 2025 steht. Im Museum erscheint der Teppich in einem neuen Kontext zwischen paradiesischer Harmonie und gebrochener Idylle. Neben dem Teppich (Boden) sind in der Ausstellung die Motive der Collage im Original zu sehen (Wände). Im Kabinett zeigt Thessy Schoenholzer Nichols Hortus conclusus – textile Miniaturgärten.
Die Ausstellung hinterfragt die Vorstellung vom Paradies als harmonisches Naturidyll, als ideales Paar oder himmlischen Ort. Sie zeigt: Das Paradies ist eine fragile Fiktion. Blumengärten sind Symbol des Lebens. So verspricht der Paradiesgarten sinnlichen Reichtum. Der geschlossene Garten, der Hortus conclusus, ist ein geschützter Ort der Reinheit und Schönheit. Im heutigen Verständnis eines Mindfulness Garden dient er dem Rückzug in kontemplativer Stille. Das Paradies ist ein Sehnsuchtsort zur inneren Zuflucht.