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«Unser Angebot speist sich zurück»

2022 schloss die Kleine Kunstschule St.Gallen vorübergehend die Türen. Claudia Sturzenegger, die Präsidentin des strategischen Fördervereins, sowie Anuschca Conrad und Silja D’Agostino, Co-Präsidentinnen des operativen Vereins Kleine Kunstschule, berichten über Finanzen, neue Angebote und den Eröffnungsevent am Samstag.

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Die Klei­ne Kunst­schu­le hat vor drei Jah­ren ge­schlos­sen. Wes­halb?

Anusch­ca Con­rad: 2022 hat die Klei­ne Kunst­schu­le – die da­mals ih­re Räum­lich­kei­ten im Riet­hüs­li in St.Gal­len hat­te – den Be­trieb vor­über­ge­hend ein­ge­stellt, weil sich der Ver­ein ge­zwun­gen sah, sich or­ga­ni­sa­to­risch und fi­nan­zi­ell neu zu or­ga­ni­sie­ren und zu pro­fes­sio­na­li­sie­ren.

Vor­ge­se­hen war für die Schlies­sung ein Jahr, wes­halb sind mehr dar­aus ge­wor­den?

Sil­ja D’Ago­s­ti­no: Qua­li­ta­tiv tie­fer­grei­fen­de Pro­zes­se brau­chen Zeit. Wir ha­ben in der Zwi­schen­zeit aus­ser­dem un­ser Ma­te­ri­al­la­ger re­du­ziert und nach güns­ti­gen Räu­men ge­sucht. Die auf­bau­en­den Se­mes­ter­kur­se konn­ten wir in die­ser Zeit aber mit ei­ner kon­stan­ten Kin­der­zahl, aus­schliess­lich mit Mund-zu-Mund-Pro­pa­gan­da und oh­ne fes­te Lo­ca­ti­on fort­füh­ren.

Nicht verpassen

Wie­der­eröff­nungs-Event der Klei­nen Kunst­schu­le St.Gal­len: Sams­tag, 23. Au­gust, 9–15 Uhr, vor und im Ober­ge­schoss der We­ber Bu­tikk, Va­di­an­stras­se 11, St.Gal­len

Über­ra­schungs­ak­tio­nen um 11 und 14 Uhr

klei­ne­kunst­schu­le.ch

Die Su­che nach güns­ti­gen Räum­lich­kei­ten war er­folg­reich. Wo hat die klei­ne Kunst­schu­le ih­ren neu­en Stand­ort?

Clau­dia Stur­zen­eg­ger: Un­se­re neue Blei­be be­fin­det sich an der Va­di­an­stras­se 11 in St.Gal­len. Ganz oben im Dach über der «Mo­de We­ber Bu­tikk». Die Fa­mi­lie We­ber ver­mie­tet uns die Räu­me zu ei­nem güns­ti­gen Preis und freut sich, dass die Klei­ne Kunst­schu­le hier ihr neu­es Zu­hau­se ge­fun­den hat. Und in den neu­en Räu­men ist auch schon frü­her krea­tiv ge­ar­bei­tet wor­den: De­ko­ra­ti­ons­ge­stal­ten­de wa­ren dar­in vor­mals am Werk. 

Die fi­nan­zi­el­le Si­tua­ti­on der Klei­nen Kunst­schu­le war in der Ver­gan­gen­heit un­si­cher, wie wol­len Sie die­se län­ger­fris­tig si­chern?

SD: Wir stre­ben an, selbst­tra­gend zu sein. Je­de Un­ter­stüt­zung in Form von Spen­den­gel­dern oder tie­fen Miet­kos­ten er­mög­licht uns, auch die Kurs­kos­ten zu re­du­zie­ren. Das be­deu­tends­te Ele­ment der Neu­aus­rich­tung der Klei­nen Kunst­schu­le ist die kla­re struk­tu­rel­le Tren­nung in zwei ge­mein­nüt­zi­ge Ver­ei­ne: Der Ver­ein Klei­ne Kunst­schu­le agiert ope­ra­tiv und ist für das künst­le­risch-päd­ago­gi­sche Pro­gramm und die Durch­füh­rung der Kur­se vor Ort ver­ant­wort­lich. Der neu ge­grün­de­te, breit ab­ge­stütz­te För­der­ver­ein Klei­ne Kunst­schu­le fo­kus­siert sich der­weil auf stra­te­gi­sche Un­ter­stüt­zung, ideel­le und fi­nan­zi­el­le För­de­rung so­wie auf Netz­werk­bil­dung. Bei­de Ver­ei­ne ver­fol­gen ge­mein­sam das Ziel, Kunst und Krea­ti­vi­tät für al­le Men­schen zu­gäng­lich zu ma­chen. Aus­ser­dem er­hal­ten aus­schliess­lich die sechs Kurs­lei­te­rin­nen und -lei­ter ei­nen Lohn. Ei­ner da­von ist üb­ri­gens ein Il­lus­tra­tor, der als Kind selbst die Klei­ne Kunst­schu­le be­such­te hat. Un­ser An­ge­bot speist sich so qua­si zu­rück.

Gibt es wei­te­re Ver­än­de­run­gen, die mit der Wie­der­eröff­nung ein­her­ge­hen?

CS: Ak­tu­ell er­hält die Neu­auf­la­ge der klei­nen Kunst­schu­le fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung von ver­schie­de­nen Stif­tun­gen. Ei­ne un­ter­stützt uns bei­spiels­wei­se so, dass wir die Kur­se für die Un­ter­stu­fen­kin­der, die so­ge­nann­ten A-Kur­se, im nächs­ten hal­ben Jahr kos­ten­los an­bie­ten kön­nen. Aus­ser­dem bie­ten wir neu­er­dings flie­gen­de Kur­se an. Da­für sind wir mit meh­re­ren In­sti­tu­tio­nen wie et­wa dem Ma­te­ri­al­markt Off­cut in St.Gal­len, dem Ge­werb­li­chen Be­rufs- und Wei­ter­bil­dungs­zen­trum St.Gal­len oder den Re­gio­nal Di­dak­ti­schen Zen­tren der Päd­ago­gi­schen Hoch­schu­le im Ge­spräch. Ver­schie­de­ne neue An­ge­bo­te wie et­wa «Tan­zen mit Far­ben», «Zau­ber­kunst», «Holz­ho­cker ganz ein­fach» oder «Fi­gu­ren aus Holz» sind auf un­se­rer Web­site aus­ge­schrie­ben. 

An wen rich­tet sich Ihr An­ge­bot?

AC: An Kin­der und Ju­gend­li­che von 4 bis 16 Jah­ren, die ei­nen krea­ti­ven Zu­gang zu Kunst und Ge­stal­tung su­chen – in­spi­rie­rend und pro­fes­sio­nell be­glei­tet. Auch Kin­der aus­ser­halb der Stadt St.Gal­len sind will­kom­men: Vie­le Kurs­teil­neh­me­rin­nen und Kurs­teil­neh­mer stam­men aus der wei­te­ren Um­ge­bung, wo ein ähn­li­ches An­ge­bot rar ist.

Claudia Sturzenegger, Präsidentin Förderverein Kleine Kunstschule und Leiterin des Instituts Kulturelle und Ästhetische Bildung der PHSG (Bilder: pd)

Claudia Sturzenegger, Präsidentin Förderverein Kleine Kunstschule und Leiterin des Instituts Kulturelle und Ästhetische Bildung der PHSG (Bilder: pd)

Silja D'Agostino und Anuschca Conrad, Co-Präsidentinnen des operativen Vereins Kleine Kunstschule

Silja D'Agostino und Anuschca Conrad, Co-Präsidentinnen des operativen Vereins Kleine Kunstschule

Sie be­zeich­nen die Klei­ne Kunst­schu­he als die äl­tes­te Bild­schu­le der Schweiz. Was ist der Zweck von Bild­schu­len?

CS: Seit 2002 er­mög­licht un­ser An­ge­bot Kin­dern und Ju­gend­li­chen den Zu­gang zu Hand­lungs­fel­dern aus dem ei­ge­nen Le­bens­raum. Un­ser Kurs­pro­gramm glie­dert sich in auf­ein­an­der auf­bau­en­de Se­mes­ter­kur­se für Un­ter-, Mit­tel- und Ober­stu­fen­schul­kin­der, the­men- und ma­te­ri­al­ori­en­tier­te Fach­kur­se, krea­ti­ve Fe­ri­en­kur­se mit fle­xi­bler Dau­er, so­wie ei­ner of­fe­nen Werk­statt am Sams­tag, die Raum für in­di­vi­du­el­les Ar­bei­ten in ei­nem frei­en, al­ters­un­ab­hän­gi­gen Rah­men bie­tet. Das über­grei­fen­de Ziel der Kon­fe­renz der Bild­schu­len ist es auch, sich schweiz­weit zu or­ga­ni­sie­ren, sich zu eta­blie­ren und ei­ne Lob­by zu grün­den. Wir hät­ten ger­ne den glei­chen Platz in der Ge­sell­schaft wie Mu­sik­schu­len, de­ren Lob­by viel eta­blier­ter ist. Dies bie­tet Kin­dern die Mög­lich­keit in ih­rer Frei­zeit, ähn­lich wie in Sport­ver­ei­nen oder Mu­sik­kur­sen, ih­rem in­trin­si­schen In­ter­es­se nach Kunst und Ge­stal­tung nach­zu­ge­hen.

Was pla­nen Sie zur Wie­der­eröff­nung?

AC: Die of­fi­zi­el­le Er­öff­nung der Klei­nen Kunst­schu­le fin­det am Sams­tag, 23. Au­gust, an der Va­di­an­stras­se 11, von 9 bis 15 Uhr mit ei­ner Stand­ak­ti­on statt. Die Kin­der und ih­re Fa­mi­li­en wer­den vor der We­ber Bu­tikk mit Ma­te­ri­al und Ge­stal­tungs­v­an­ge­bo­ten emp­fan­gen und dann in un­se­re Räu­me hoch­ge­führt, wo sie in un­se­rer Druck­werk­statt ih­re ei­ge­nen Pro­duk­te be­dru­cken kön­nen. Es wird et­was zu knab­bern und zu ent­de­cken vor­han­den sein. Um 11 und 14 Uhr ha­ben wir aus­ser­dem ei­nen Über­ra­schungs­event or­ga­ni­siert.

Kampf­sport als Safe Space

In St.Gal­len hat am Sams­tag zum ers­ten Mal ein eman­zi­pa­to­risch-an­ti­fa­schis­tisch-que­er­fe­mi­nis­ti­sches Kampf­sport­tur­nier statt­ge­fun­den. Wie das aus­sieht? Schon ziem­lich bru­tal, aber dann auch wie­der herz­lich.

Von Malena Widmer,
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Be­stän­dig­keit, die ero­diert 

Seit 35 Jah­ren un­ter­sucht Pa­trick Roh­ner Na­tur­pro­zes­se, ins­be­son­de­re im Zu­sam­men­hang mit Geo­lo­gie, zeich­ne­risch, ma­le­risch und bild­haue­risch. Die Aus­stel­lung «Fal­tun­gen» im Mu­se­um Bickel zeigt noch bis zum 22. No­vem­ber ei­nen Quer­schnitt die­ser kon­ti­nu­ier­li­chen Be­schäf­ti­gung. 

Von Angela Kuratli,
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Chil­len am Steinach­strand

Vor dem Karls­tor ein Pick­nick un­ter Bäu­men am Ufer, die Mit­tags­pau­se mit den Füs­sen im Was­ser vor der Kan­tons­schul-Bi­blio­thek oder ein Bier am Bäch­lein zwi­schen der Bar La Bue­na On­da und dem «Bier­hof» – das al­les soll ge­mäss der Mach­bar­keits­stu­die «Al­te Stein­ach» mög­lich wer­den. Am Mon­tag ha­ben sie die Ver­ant­wort­li­chen vor­ge­stellt. 

Von René Hornung,
Alte Steinach Karlstor Zukunft

Hu­mor und Hal­tung

Del­fi­ne, Her­zen und Flag­gen. Die «Il­lo Kon­stanz Vol. 5» zeigt über 60 Ar­bei­ten von in­ter­na­tio­na­len Il­lus­tra­to­ren. Die Schau lässt viel Raum für ei­ge­ne Zu­gän­ge, übt aber auch Kri­tik und zeigt Hal­tung.

Von Vera Zatti,
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«Die­ser Ort braucht ei­ne Per­spek­ti­ve»

Der Ver­ein Lat­tich im Gü­ter­bahn­hof­are­al St.Gal­len fei­ert das 10-Jahr-Ju­bi­lä­um. Noch im­mer kämpft er mit Ein­spra­chen. Der Vor­stand der Grün­dungs­pha­se hat auf­ge­ge­ben. Seit gut ei­nem Jahr bil­den Adel­heid Kar­li und Flo­rim Ša­ba­ni das Co-Prä­si­di­um.

Von Andi Giger, Bilder: Nayla Baumgartner,
2610 Redeplatz

Nachruf auf Urs Ullmann

«Wir nann­ten ihn ‹Sun­ny› we­gen sei­nes auf­ge­stell­ten Ge­müts»

Von Urs Oskar Keller,
Urs Ullmann Maerz 2023 Altnau Urs Oskar Keller

Bücherherbst: Mondläufer von Daniel Badraun

Vom Le­ben und Schrei­ben

Von Sieglinde Wöhrer,
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Wenn Mu­se­ums­ob­jek­te ei­nen neu­en Sinn be­kom­men

Ei­ne ben­zin­be­trie­be­ne Glüh­bir­ne? Ein ro­bus­tes Schnaps­glas? Oder ein Kat­zen­hals­band, das die Raub­tie­re vom Vö­gel­fan­gen ab­hal­ten soll? Im His­to­ri­schen Mu­se­um Thur­gau schlum­mern ei­ni­ge Ge­gen­stän­de, de­ren Funk­ti­on auf den ers­ten Blick nicht ganz klar ist. Tho­mas Götz, Mar­ti­na Hü­gi und Ste­fan Kel­ler muss­ten die­se am Icon Po­et her­aus­fin­den.

Von Judith Schuck,
Icon Poet Judith Schuck

Lang­sam­keit als Mo­tor

Die St.Gal­ler Rock­band The Black Salt ver­öf­fent­licht ihr zwei­tes Al­bum. Und ver­ab­schie­det sich ein Stück­weit von ih­ren An­fän­gen.

Von David Gadze,
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Fah­nen der Ver­gäng­lich­keit

Die Welt ist in ste­tem Wan­del. Und man­che Ver­än­de­run­gen sind ir­rever­si­bel – Glet­scher schmel­zen, Tier- und Pflan­zen­ar­ten ster­ben aus. Die Aus­stel­lung «Flim­mern» wid­met sich der Be­wusst­wer­dung die­ses Wan­dels – und dem Schmerz, den er aus­löst.

Von Judith Schuck,
Flimmern Blossom 0 2 von Hoa Luo Patrik Muchenberger

Du­bio­se Zah­len zum Au­to­bahn­aus­bau

Die Grund­la­gen, mit de­nen die Be­für­wor­ter:in­nen die drit­te Au­to­b­anhröh­re durch den Ro­sen­berg in St.Gal­len und die Teil­span­ge mit dem An­schluss im Gü­ter­bahn­hof­are­al for­dern, ba­sie­ren auf frag­wür­di­gen Zah­len. Zu die­sem Schluss kommt der Raum- und Ver­kehrs­pla­ner Tho­mas Hug-Di Le­na.

Von René Hornung,
Anschluss gueterbahnhof

Grüs­se aus ei­nem kom­pli­zier­ten Land

Die St.Gal­ler Tanz­kom­pa­nie fei­er­te ver­gan­ge­nen Sams­tag mit From Eng­land wi­th Love Pre­mie­re. Das Stück wagt sich aber­mals aus dem Gleich­schritt – mit un­miss­ver­ständ­li­chen Ges­ten.

Von Andi Giger,
From England with Love

Eman­zi­pa­ti­on in geo­me­tri­scher Form

Das Kunst­haus Bre­genz zeigt in der neu­en Aus­stel­lung Ar­bei­ten der US-ame­ri­ka­ni­schen Künst­le­rin Tork­wa­se Dys­on. Aus­gangs­punkt ih­rer gross­for­ma­ti­gen geo­me­tri­schen Skulp­tu­ren und poe­ti­schen Ma­le­rei­en bil­det das Le­ben und die Be­frei­ung Schwar­zer Men­schen.

Von Sieglinde Wöhrer,
Torkwase Dyson EG Y3 A3594 Foto Markus Tretter

Vom Ges­tern in die Zu­kunft tau­chen

Wie stehts heu­te um die Gleich­stel­lung? Und wie war das frü­her? Die Pop-up-Aus­stel­lung «Frau­en­spu­ren im Hal­len­bad» in Gos­sau ar­bei­tet ein Stück Ge­sell­schafts­ge­schich­te auf. Zeigt, wo es heu­te noch hakt, und dass es nicht blei­ben muss, wie es ist.

Von Vera Zatti,
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Kolumne: 24/7 Traumacore

Ich bin Bra­ve­he­art (Mel Gib­son ty­pe shit)

Von Mia Nägeli,

Theater

Kein Kom­pli­ment

Von Vera Zatti,
Unreif Presse 05

Von Trans­sil­va­ni­en in den Thur­gau

Jo­han­na und Szi­lamer ar­bei­ten seit vier Jah­ren als Ern­te­hel­fer:in­nen in Fru­thwi­len. In ih­rer Hei­mat Ru­mä­ni­en ist die wirt­schaft­li­che La­ge an­ge­spannt und die kör­per­li­che Ar­beit auf dem Feld sind sie ge­wohnt.

Von Daria Frick, Bilder: Ueli Steingruber,
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Er­satz­wahl in den Stadt­rat: Vor­ent­scheid fällt an SP-No­mi­na­ti­ons­ver­samm­lung

Am 29. Ok­to­ber ent­schei­det die SP der Stadt St.Gal­len, wen sie in die Er­satz­wahl um den Stadt­rats­sitz von Pe­ter Jans schickt. Was ur­sprüng­lich wie ei­ne For­ma­li­tät aus­sah, hat sich zu ei­nem span­nen­den Ren­nen ent­wi­ckelt. Mit of­fe­nem Aus­gang.

Von Reto Voneschen,
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Jock Kobels zweiter Fall

Die Welt ist im­mer He­ris­au

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Der Hai­fisch beisst wie­der zu

Von David Gadze,
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