, 5. Dezember 2021
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FCSG vs. GC 0:4 – Ein weiteres Spiel zum Vergessen

Der FC St.Gallen bezieht gegen GC erneut eine Klatsche. Dies nur auf den frühen Platzverweis von Stillhart zu schieben, wäre jedoch falsch. Das Trauerspiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.

Bild: SENF

FCSG – GC 0:4

18.26 Uhr – Einen schönen Sonntag wünschen wir trotzdem. Warum die Mannschaft trotzdem beklatscht wird, kann zumindest D.R. nicht nachvollziehen.

18.23 Uhr – Diskussionslose Niederlage. Stilli erwies seiner Mannschaft mit der roten Karte einen Bärendienst. Viel mehr braucht es heute gar nicht zu schreiben. Die Negativspirale nimmt seinen Lauf.

Minute 90+ – Noch mehr Good News: A.B. wird heute verschonnt: kein weiteres 5-Gegentore-Trauma.

Minute 90+ – Jetzt noch etwas Good News: Wir haben es gleich geschafft.

Minute 90 – Wenn ein Hasslied zu einem Schunkellied verkommt, ist alles gesagt. Ein gebrauchter Tag.

Minute 89 – Und jetzt setzt Schneefall ein. Den hätten der FC vermutlich schon früher gebraucht. Ja, wir stellen jetzt wilde Hypothesen auf, was der Truppe heute gefehlt hat, beziehungsweise hätte helfen können.

Minute 88 – Da sind wir mit vier Gegentoren gerade noch gut bedient. Trotzdem offenbaren sich Auflösungserscheinungen.

Minute 87 – 6:0 und Demirovic hat noch nicht getroffen, obwohl er spielt. Wäre bei uns vermutlich nie so passiert.

Minute 85 – Bei den Kollegen von Toxic wurde ich gerade darauf aufmerksam gemacht, dass es noch schlimmer geht. Was ist da in Gladbach los? Freiburg führt kurz vor Ende der ersten Halbzeit 6:0. Offenbar ein raurer Sommertag oder handelt es sich schlicht und ergreifend um einen Meisterstreich?

Minute 83 – GC erhöht auf 4:0. Jetzt aber bitte nicht wieder fünf kassieren.

Minute 79 – Die Glocke bleibt trotz guter Abschlusschance weiter stumm.

Minute 76 – Schubert wird steil geschickt. Er ist wiedermal bemüht. Es gibt einen Eckball für den FCSG und auch dieser endet wie immer.

Minute 75 – Görtler erhält derweil einen Spickzettel, liest ihn durch und lässt ihn in seinen Stülpen versorgen. Was wohl darauf gestanden ist? Vielleicht wurden er darüber aufgeklärt, dass Campana auf italienisch Glocke bedeutet und heute ausnahmsweise nicht klingelt.

Minute 74 – Freistoss für GC. Campana lässt es glücklicherweise aber nicht klingeln.

Minute 73 – Seit dem 3:0 lief hier kaum etwas. Aber sobald D.R. wieder hier ist, fliesst zumindest wieder etwas.

Minute 71 – Übrigens bitteschön für die Geschäftsidee.

Minute 69 – Die Heimspiele des FCSG könnte man langsam aber sicher auch als Masochistentreffen vermarkten. Eventuell würden dann Leute aus der ganzen Schweiz anreisen und die Hütte wäre ständig ausverkauft.

Minute 68 – D.R. kündigt die nächste Runde Bier an. Zuschauerinnen und Zuschauer sind heute 14’335 hier. Die meisten fragen sich vermutlich wie wir, weshalb sie sich das einmal mehr angetan haben.

Minute 67 – Wenn man keine Tore erzielt, dann fällt der Blick wohl auf die Hose. Wäre wirklich schön, wenn wir uns nicht um solche Dinge kümmern müssten.

Minute 65 – Warum Schubert mit 1,94cm Körpergrösse immer nur eine Hose in der Grösse S erhält, bleibt mir unerklärlich.

Minute 64 – Dieses Mal zählt ein Treffer von GC wegen Offside wirklich nicht.

Minute 63 – Das Fazit des Tages lässt sich eigentlich bereits jetzt ziehen: Gott sei Dank gibt es Lausanne und Luzern.

Minute 62 – Wir sind am Punkt angekommen, an dem wir nach der Einwechslung von Schubert scherzen, dass nun alles gut komme.

Minute 61 – Wir nähern uns allmählich dem 5-Gegentore-Trauma von A.B.

Minute 59 – Oder doch nicht. Das Tor zählt nach VAR-Eingriff. Scheinbar kein Abseits. Hattrick von der Nummer 17, Doppelpack vom VAR. FCSG – GC 0:3, FCSG – VAR 0:2.

Minute 58 – Die Fackeln reichen nicht. Zwei Böller lassen das Stadion kochen. Derweil trifft Sene zum dritten Mal. Für einmal entscheidet das Trio in Hellblau für St.Gallen. Abseits.

Minute 56 – „Nöd wenig, hä?“, fragt mich D.R. nachdem die gut 25. Fackel im Auswärtssektor angezündet wurde. Die Führung alleine heizt offenbar nicht genügend ein.

Minute 55 – Hier muss in der Erziehung deutlich was schief gegangen sein. Mindestens so viel wie heute beim FCSG auf dem Rasen.

Minute 54 – Auf der Haupttribüne schwingt ein Bub eine GC-Fahne. Eigentlich können wir nun bereits aufhören.

Minute 53 – Der Espenblock ist zurück, die Stimmung ist zurück. Die Hoffnung aber noch nicht.

Minute 52 – Immer kann Nuhu von sich behaupten, den härteren Schädel zu haben als sein Gegner beim Kopfballduell und Zusammenstoss.

Minute 50 – Dieser leider nicht. Stattdessen liegt wiedermal ein Zürcher am Boden und muss gepflegt werden.

Minute 49 – Eckball St.Gallen, bisher waren zwei schon relativ gefährlich.

Minute 48 – GC bereits mit einer gefährlichen Aktion. Keine Besserung in Sicht. Und Diakité musste behandelt werden. „Da isch i jedem Spiel dä Fall“, sagt D.R. Und auch wie beinahe in jedem Spiel: Der Schiri ermahnt P.Z. zur Ruhe.


Minute 47 – Sene luchst einem St.Galler vor unsere Nase den Ball ab. „Immer er, Ehrewort!“

Minute 46 – Also ihr lieben Espen, ich hoffe auf bessere 45 Minuten. Die zweite Halbzeit hat soeben angefangen.

17.35 Uhr – Auch der Kollege rechts von mir glaubt nicht mehr an ein Wunder. Er ist sich offenbar sehr sicher. Falls St.Gallen hier noch gewinnt, versorgt er mich gegen Lugano mit Bier. Aso: Hopp Sanggallä!

17.34 Uhr – GC ist schon wieder da. Heugümper haben offenbar wirklich keine Angst vor einer Verkältung. D.R. versuchts derweil mit Glücksbisi vor Wiederbeginn. Ob der echt für die ganze zweite Halbzeit wirkt?

17.32 Uhr- Ich bin gerade das erste Mal in dieser Saison länger am Bierstand angestanden und habe etwas festgestellt. Den hundskommunen und stinknormalen Cervelat bekommt man hiert nicht mehr. Stattdessen ist eine Veggie Nugget Box auf der Karte. Willkommen im Jahr 2021.

17.28 Uhr – Und tatsächlich gibt es bei dieser Saukälte abgesehen von den Spielern einen, der freiwillig mit kurzen Hosen rumläuft. Captain Greenkeeper ist hart im Nehmen und präsentiert uns seine strammen Unterschenkel.

17.25 Uhr – Da denkst du, es kann nicht mehr schlimmer kommen. Doch tatsächlich, es kommt noch schlimmer. Zeit für die Bongo-Cam. Schrecklich.

17.20 Uhr – Halbzeitpause im Kühlschrank im Westen der Stadt St.Gallen. Es überrascht eigentlich wirklich nicht, dass der FCSG einmal mehr hinten liegt.

Minute 45+ – Ich brauche noch zwei Bier und evt ist dann der Optimist wieder wach, Gegentore darfs in dieser Zeit aber nicht geben.

Minute 44 – Ob das heute noch was wird? D.R. glaubt nicht mehr daran.

Minute 43 – Wieder er, der vermaledeite 17er. GC führt 2:0. Und wie er das macht, per Fallrückzieher. Vor uns hält sich ein Herr den Kopf mit beiden Händen. Er scheint GC-Fan zu sein und findets offenbar toll. Es war aber ehrlichgesagt auch wirklich sehr schön anzusehen.

Minute 36 – Auch der Espenblock protestiert. Die Stimmung gleicht einem Geisterspiel. Zu zehnt wehrt sich die Zeidler-Elf nicht schlecht und kommt zu einer weiteren Chance

Minute 35 – Zurück zum Spielgeschehen: St.Gallen lebt noch. Innert kürzester Zeit kommen die Ostschweizer zu drei Offensivaktionen. Das sieht deutlich besser aus als auch schon in dieser Saison. Und Nuhu zeigt bereits ein erstes Mal, dass er Innenverteidiger ist.

Minute 33 – Die GC-Fans verlassen ihren Block. Aufgrund der geplanten personalisierten Tickets wird auch heute hier in St.Gallen ein Zeichen gesetzt.

Minute 32 – P.Z. stellt nun um, nachdem das Gegentor gefallen ist. Mit Nuhu kommt ein Innenverteidiger. Münst hat Feierabend.

Minute 31 – Kaum sagt A.B., dass man zum ersten Mal die Unterzahl von Grünweiss sieht, schäppert es. St.Gallen liegt hinten. Ein gewisser Sene hat getroffen, nicht zum ersten Mal gegen SG in dieser Saison. A.B. hat ein Déja-vu.

Minute 28 – Zigi mit einer tollen Parade, im Anschluss ein schneller Gegenstoss der St.Galler. Endlich wieder etwas Fussball hier.

Minute 27 – GC setzt hier offenbar als taktisches Mittel auf Video-Power. Kaum kommts zu einem Abpraller im St.Galler Strafraum wird nach dem VAR gefragt.

Minute 26 – Die sind morgen dafür alle verkältet.

Minute 25 – Kaum eine Minute vergeht, ohne dass ein Hopper am Boden liegt. Das Schmerzempfinden ist in Zürich scheinbar ziemlich gross. „Simulant“ ruft einer hinter uns.

Minute 23 – Um ein Haar wäre es wirklich gut gekommen. Aber auch dieser Abschluss ging übers Tor.

Minute 23 – Eckball für St.Gallen. Jetzt komt alles gut!

Minute 22 – Und das nächste Foul. Dieses Mal an Duah. Temperaturen und Gangart entsprechen aktuell eher einem Hockey-Match.

Minute 21 – Kaum Spielfluss, viel Zunder drin. Einfach wird das nicht mit einem Mann weniger.

Minute 19 – Und da liegt schon wieder ein Zürcher am Boden. Dieses Mal im Strafraum der St.Galler. Er steht aber wieder und joggt bereits wieder ziemlich rund.

Minute 18 – D.R. kommt mit Bier und sagt: „Da kasch ge“, am Bierstand erfährt man offenbar mehr als auf der Tribüne.

Minute 17 – Huch, der Schiri läuft gerade zum Var. War da was?  Offenbar, denn Dudic schickt Stillhart in die Kabine.

Minute 16 – Kein Glück gebracht. Ab an den Bierstand.

Minute 14 – Der nächste Freistoss für Grünweiss. Derweil muss der Foulende noch gepflegt werden. GC spielt heute zwar nicht in pink, der Gegner wird trotzdem als etwas Pinkes beleidigt. D.R. kündigt an, nach dem Freistoss Bier zu holen. Bringt das Glück?

Minute 13 – Die Numerr 11 von GC – Bonatini heisst der Herr – setzt den nächsten Abschluss über das Tor von Zigi. Er darf gerne so weiter machen.

Minute 12 – Freistoss aus aussichtsreicher Position. Ruiz setzt ihn knapp neben das Tor. Und ich muss D.R. korrigieren. Ich habe gesagt, dass Schubert den gemacht hätte. Bitte bei den Fakten bleiben.

Minute 10 – Der trifft ja nicht mal ein offenes Scheunentor. Wir wähnen uns schon im Rückstand. Doch der Heugümper schafft es tatsächlich, den Ball aus 4 Metern über die Latte zu schiessen. Und dies doch ziemlich deutlich. Ob Schubert diese Chance verwertet hätte? A.B. wagt dies zu bezweifeln.

Minute 8 – Das Geläuf scheint rutschig zu sein. Ruiz ist nicht der Erste, der ausrutscht.

Minute 6 – Die Nummer 17 von GC sei noch schnell, sagt D.R. und ich beginne mich unweigerlich an das Hinspiel gegen die Heugümper zu erinnern. Plötzlich schüttelt es mich nicht nur wegen der Kälte.

Minute 5 – Seit dem furiosen Start gibts kaum noch etwas mit Hand und Fuss. Aber beide Teams scheinen zumindest bemüht, zügig nach vorne zu spielen.

Minute 3 – Schon mehr passiert als im letzten Heimspiel gegen Lausanne.

Minute 2 – 20 Sekunden gespielt und D.R. hat Fahrt aufgenommen. St.Gallen kommt direkt zu einem Abschluss, was ihn zum ersten Mal animiert, die Hände zu verwerferfen und GC fährt direkt einen gefährlichen Konter.

Minute 1 – Auf los gehts los! Die St.Galler Wundertütentruppe trifft auf den Aufsteiger und spielt zunächst auf die eigene Kurve.

16.28 Uhr – Ich glaube, dass ich heute erstmals meine Spezialhandschuhe brauche. Ist irgendwie kälter als in Sion am vergangenen Samstag.


16.27 Uhr – Es scheint einfach nicht ohne zu gehen. Auch heute befindet sich wieder ein R.S. auf der Medientribüne. Aber seinen Senf gibt er hier heute nicht dazu.

16.24 Uhr – Ousmane is back. Das wird unserem Spiel gut tun.

16.22 Uhr – Die Maske hindert nicht, sein Team nach vorne zu peitschen. Die Stimmung ist bereits vor dem Anpfiff gut.

16.20 Uhr – Die Aufstellung der Gäste wird gerade verkündet. Die Namen sind uns egal, aber das ist nicht die Stimme des legendären R.F.

16.17 Uhr – Im Stadion wurde gerade an die Maskenpflicht erinnert: „Damit mir alli au künftig cho töred.“ D.R. hat einen Backflash und sagt: „Isch aber au würkli trostlos gsi ohni Zueschauer.“

16.15 Uhr – Für gewöhnlich hat man vor einem Spiel jeweils ein Gefühl, wie es ausgehen könnte. Heute habe ich wirklich keinen Plan. Ich will einfach nicht wie beim Hinspiel fünf Gegentore vermelden müssen.

16.11 Uhr – Bierexpress A.B. hat seinen Job zum ersten Mal schon zufriedenstellend erfüllt, während ein leises, kaum zu hörendes „Scheiss St.Galle“ aus dem spärlich besuchten Gästesektor der Alleslosen zu hören ist.

16.07 Uhr – Hallo zusammen. A.B. und D.R. fungieren heute zum ersten Mal als Ticker-Duo. Mütze montiert, Handschuhe nicht – kalt ist es allemal. Drei Punkte müssen auch bei frostigen Bedingungen her.
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