, 21. April 2018
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FCSG vs. Thun 0:1 – St.Gallen war besser, verliert aber trotzdem

Eigentlich war der FC St.Gallen das bessere Team, aber richtig zwingend waren die Espen nie. Das nützte der FC Thun kurz vor Schluss aus. Der dritte Platz könnte damit morgen verloren gehen. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.

Die St.Galler Heimkurve «Espenblock» besingt ihre Liebe zum FCSG. (Bild: zvg)

(Bild: zvg)

FCSG – FC Thun 0:1

20.55 Uhr – R.S. gewinnt übrigens auch das Rückspiel gegen Bier. Das Schlussresultat: 4:0 für R.S.!!! Somit qualifiziert sich R.S. für die nächste Runde. Diese findet am 6. Mai gegen Basel statt. Wie immer tickern wir dann live für Sie, liebe Leserinnen und Leser. Mit dieser Ankündigung verabschieden wir uns von Ihnen und danken fürs Mitlesen.

20.52 Uhr – Während sich die St.Galler gesenkten Hauptes vor den Espenblock begeben, feiern die 13.5 mitgereisten Thuner ihre Mannschaft frenetisch. 12 davon haben einen Sonnenbrand.

20.50 Uhr – Schluss, aus, fertig. Unser FCSG verliert gegen Thun mit 0:1. Igendwie unverdient, irgendwie verdient. Wir sind und da nicht so sicher. Eigentlich hatte St.Gallen die Chancen, dieses Spiel schon früh für sich zu entscheiden, eigentlich hatte sie aber auch Thun.

Minute 90+ – St.Gallen rennt noch an. Aber ob das noch was wird? Und GC ist auch in Führung. So macht Frühling keinen Spass.

Minute 90 – „Wenns nüt wird mitm Europacup, gangi halt 3 Wuche uf Thailand.“ – R.S., gewohnt pragmatisch.

Minute 88 – Ausgerechnet Roy Gelmi schiesst hier ein Tor. 0:1 für die Thuner. Der ging da im Strafraum irgendwie vergessen. So steigt Thun nicht ab. Aber hoffentlich GC.

Minute 86 – R.S. lässt seinen journalistische Gelassenheit und Objektivität fallen und schreit wie wild „Hopp Sangallä“. SENF – dis objektive Mediehuus.

Minute 84 – Während Gönitzer immer noch auf dem Feld steht, finden wir uns damit ab, dass dieses Spiel wohl 0:0 ausgeht. Es sei denn, eines der beiden Teams schiesst noch ein Tor. Dann wäre es nicht mehr 0:0.

Minute 83 – Bei Thun kommt derweil Hunziker für Sorgic. Na, liebe LeserInnen, haben Sie das Aufstellungsrätsel schon gelöst?

Minute 82 – R.S. sagt übrigens nicht die gesamte Wahrheit. R.S. und ich tickern für lau. SENF behält alles Geld zurück, wir kriegen nicht mal Essensmarken oder Bierjetons.

Minute 80 – Unser Arbeitgeber sagt derweil, wir seien jeden Rappen wert. Diese Wertschätzung… darauf haben wir lange gewartet. Wir sind zu Tränen gerührt. Ältere LeserInnen erinnern sich an die harten Tage im letzten Sommer, ohne hitzefrei, ohne Bestätigung aus der Chefetage. Und jetzt diese tröstenden Worte. Balsam für die Ticker-Seele.

Minute 79 – Itten kommt, Buess geht, Tschernegg versucht die Direktabnahme, trifft aber knapp über das Tor.

Minute 77 – Die Kartons aus Minute 75, liebe Kinder, sind übrigens dazu da, gleichzeitig vier Rivella oder Sirupbecher zu tragen. Sehr praktisch.

Minute 75 – Das Adrenalin-Team baut derweil ein eigenes Fort.



Minute 74 – Die gleiche #cr7 weist uns zudem darauf hin, dass das in Minute 68 kein Pfostenschuss war, sondern der Thuner Goalie, der parierte. Wir meinen: Pfosten, Goalie, Hauptsache Italien.

Minute 72 – 11’047 ZuschauerInnen sind heute hier. „Alli am grilliere?“, fragt Leserin #cr7

Minute 71 – Tschernegg kommt für Kukuruzovic. Für Trainer Contini ein erfolgsversprechender Wechsel, für Sie, liebe Leserinnen und Leser, ein weiterer Teil des Aufstellungsrätsels.

Minute 70 – Kurz darauf kommt Buess zum Abschluss. Der Thuner Schlussmann kann zum Eckball klären. St.Gallen nun doch deutlich besser. Aber bisher noch mit wenig Erfolg.

Minute 68 – Das hätte jetzt das 1:0 sein können. Ben Khalifa schiesst, trifft aber nur den Pfosten. Auch aus dem Nachschuss wird nichts.

Minute 63 – In der Verteidigung übrigens zur Zeit 35.25 Jahre eigene Junioren. Etwa so alt wie Haggui aber zu dritt.

Minute 62 – Gasser für Wiss. Das Durchschnittsalter der St.Galler Verteidigung sinkt damit auf 11.75 Jahre.

Minute 61 – Van der Werff spielt einen guten Pass auf Aratore, der kann flanken, Sigurjonsson köpft, drüber. Schöner Spielzug des FCSG!

Minute 60 – Wir sind uns momentan relativ unsicher, ob wir dem Gezeigten hier zustimmen oder unzufrieden sind. St. Gallen spielt eigentlich ganz gefällig, ist aber noch noch nicht 7:0 in Führung und Thun wird auch manchmal gefährlich. Wir warten ab und melden uns, wenn wir definitiv zufrieden sind.

Minute 57 – Zum sportlichen: Uff…. Beinahe ein Tor. Irgend ein Thuner ist aber zu klein, trifft dem Ball nicht optimal mit dem Kopf oder zielte über das leere Tor.

Minute 57 – Noch ein Nachtrag zu Minute 54. Aussehen tut das übrigens so, wie sie nachfolgend sehen. Die Engländer pflegen da ja jeweils zu singen: „Luis Suarez, your teeth are offside“



Minute 56 – Nachtrag zu Minute 54: Zwei Bier, wir sind ja zu zweit.

Minute 55 – „Mittä i d’St.Galler Druckphase“ (Zitat R.S.) schiesst ein Thuner an den Pfosten. „Aber eigentli hät er wölle i d’Mitti passe. Er isch eifach so schlecht, dass er dä Pfoschte troffe hät“, ist sich R.S. sicher.

Minute 54 – Derweil ein verzweifelter Hilferuf von Leserin #cr7: Sie sucht noch das Bildli von Suarez. Also das Tschuttiheftli-Bildli, nicht diesen Panini-Quatsch. Wer das hat, darf sich gerne an uns wenden. Wir übergeben es ihr dann. Für ein Bier, oder zwei.

Minute 52 – Damit unsere Adrenalin-Leser informiert sind: Keine Angst, Sie verpassen nichts vom Spiel, es passiert nur nicht allzu viel. Wenn, dann schreiben wir das schon.

Minute 51 – Ben Khalifa schiesst ganz knapp am Tor vorbei. R.S. verwertet derweil gekonnt. 3:0.

Minute 50 – Im Kampf gegen Birke ist R.S. übrigens noch immer im Hintertreffen. Nun versucht er es mit Leistungsfördernden Substanzen. Wie bei den Radfahrern war es übrigens die Zahnpasta.

Minute 49 – Nun eine Druckphase von R.S. – das dritte wird wohl gleich fallen.

Minute 47 – Es steht übrigens mittlerweile 2:0 im Kampf R.S. gegen Bier. Sie merken, es läuft etwas zäher als beim letzten Auftritt.

Minute 46 – Ohne Kiss Cam geht die Pause zu Ende. Die Partie läuft wieder. Beide Mannschaften gemäss R.S. in vermutlich unveränderter Formation.

PAUSE – Warum die Kiss Cam unbedingt zurück kommen muss:



PAUSE – Warum die Kiss Cam unbedingt zurück kommen muss:



PAUSE

Minute 45 – Die letzten paar Minuten waren bestimmt vom Zufall. Zufälligerweise waren aber alles Fehlpässe beider Teams.

Minute 43 – Ältere Leser erinnern sich: Die letzten 15 Minuten vor der Pause sind eigentlich die besten 15 Minuten des FCSG. Heute zeigt sich das nicht.

Minute 42 – Das Spiel läuft übrigens noch. Immer noch 0:0.

Minute 40 – Adrenalin holt kein Bier. So sad!

Minute 39 – Sigurjonsson schiesst. Nicht gut.

Minute 39 – Herd war aus. Gut.

Minute 36 – Uns wurden eben Bilder aus dem Probelokal zugespielt.



Minute 34 – Eine Art Lebenszeichen vom FCSG. Toko zieht ab. Der Thun-Goalie hält.

Minute 33 – Schatz, kannst du mal nachsehen, habe ich den Herd ausgemacht bevor ich gegangen bin?

Minute 31 – An die Leserinnen und Leser, die zum ersten Mal bei uns zu Gast sind, ein Hinweis: Mit Einträgen wie in Minute 27 können Sie sich die Aufstellung bis zum Ende des Spiels selber zusammenstellen.

Minute 29 – Derweilt ruft Leserin S.Z. per Kurznachricht dazu auf, die Trompeter ruhigzustellen. „Vor allem, wenns irgend än andere Mischt driguuget als d’Kurve sing“. Muss am TV wohl ähnlich wie mühsam sein wie die Vuvuzelas anno dazumal. SENF bleibt natürlich friedlich, pazifistisch wie wir sind. Mit dem Grundgedanken können wir uns aber insgeheim anfreunden.

Minute 27 – Thun wechselt bereits. Ferreira geht raus. „Ig mag nüm, ds schisst mi ah. Würklech!“ meinte er vor dem Wechsel.

Minute 25 – Zurück zum Spiel: Der FCSG darf einen Eckball treten und spielt diesen kurz. Hat jemals, in der Geschichte des Fussballs, ein kurzer Eckball zu irgendwas geführt?

Minute 22 – Sind Sie auch Blasmusikliebhaber und der Meinung, dass ein Stadion keine posaunengerechte Umgebung ist? Dann melden Sie sich bitte direkt beim FCSG. Die Sicherheit unserer Posaunen geht vor.

Minute 20 – Das weckt Erinnerungen an die beste Stadiondurchsage, die es wohl je in einem Stadion gegeben hat: „Dä Bahreisatz wird ihnä präsentiert vu Perskindol“. Brügglifeld olé!

Minute 16 – Die Thuner „Bare Ranze“-Fraktion im besonnten Gästesektor wird Ihnen präsentiert von Daylong after sun Repair, die Posauner von Ohropax.

Minute 14 – Kaum haben wir uns beschwert, kommt der FCSG gefährlich vors Tor. Ben Khalifa schiesst, der Thuner Goalie kann abwehren, Buess kommt fast an den Abpraller, aber eben nur fast.

Minute 13 – Diese Verantwortung, alle Adrenalin-Leser informieren zu müssen, liegt schwer auf uns. Aber wir sind ja trotz allem auch pflichtbewusst. In diesem Sinne: Hier ist eigentlich noch absolut gar nichts passiert. Das Stadion langweilt sich.

Minute 11 – R.S. legt isch heute mit allem und allen an. Gegen Bier ist er zwar mittlerweile in Führung gegangen, gegen Angstgegner Birke steht es aber 0:1 für den Gast aus der Natur. Wir bleiben am Ball Pollen.

Minute 9 – Noch eine Warnung an unsere Adrenalin-Leser: Die Aufstellung liefern wie hier erst kurz vor Schluss. Wenn überhaupt. Wir sind Unterhaltung, nicht Information!

Minute 5 – Wie wir gerade erfahren haben, kann Toxic.fm heute nicht auf Sendung gehen. Sie haben ihre Leser an uns verwiesen. Vorletzte Woche FM1, diese Woche Adrenalin auf Toxic.fm, SENF – Din sichere Hafe! In diesem Sinne: Willkommen! Und ein Wort der Warnung: Wir verfolgen keine journalistischen Absichten.

Minute 3 – Nein, liebe Leserinnen und Leser, ich weiss auch nicht, was R.S. da schreibt… Er holt jetzt Bier.

Minute 1 – Das Spiel läuft. Kurz vor Schluss steht es noch immer 0:0. Fällt hier heute noch das entscheidende Tor oder bleibt es beim gerechten Unentschieden?

18:58 Uhr – Im Sektor B sitzen zwei Typen mit Posaunen. Wie wenn die Nati spielt. Schlimm.

18:45 Uhr  – Ein herzliches Hallo auch von R.S. an unsere Leser. R.S. und ich haben für das Rückspiel leicht andere Voraussetzungen, ich topfit, R.S. angeschlagen. ich kann Sie, meine sehr geehrten Damen und Herren aber beruhigen. Wer R.S. kennt, der weiss, dass mit Ihm auch in bedauernswertem Zustand zu rechnen ist. R.S. hat gegen Bier bis jetzt immer eine top Leistung abgerufen. Wer einen Blick auf die Statistik wirft erkennt schnell, dass es sich bei Bier ganz klar um den Lieblingsgegener von R.S. handelt. Gegen keinen anderen hat R.S. eine bessere Billanz.

18.42 Uhr – Bei dieser Gelegenheit: Hallo und herzlich willkommen zum Rückspiel. Ältere Leser erinnern sich: Beim letzten SENF-Ticker fuhr R.S. einen ungefährdeten Sieg gegen Bier nach Hause. 6:0 das klare Verdikt. Kann er diesen Erfolg im Rückspiel verteidigen? Vielleicht gar übertrumpfen? Dagegen spricht, dass R.S. mit einem kleinen Formdefizit in die Partie startet. Der SENF-Arzt hat ihn jedoch rechtzeitig fürs Spiel fit gekriegt. R.S. hingegen zeigt sich bestens in Form. Beim gestrigen Abschlusstraining im Black Angel zeigte er bereits, was in ihm steckt. Ob er das auch heute abrufen kann? Für Spannung ist gesorgt.

18.37 Uhr – „Da sind aber meh als 11, wo ufm Platz stönd“. R.S. hat nicht begriffen, dass das Spiel erst in rund 20 Minuten startet. Verständlich, so früh sind wir selten schon am Platz. R.S. klärt ihn auf: „S’Spil lauft no nöd“. Und R.S., konsterniert: „Schad, ez hani mi scho gfreut, dass no 0:0 isch.“

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