Raphy Frei, 25. Oktober 2017 um 03:37 Uhr Sicher, der Roman "Durcheinandertal" von Friedrich Dürrenmatt ist gekonnt ! Trotzdem fing ich, obwohl ich bis 1989 ein absoluter Dürrenmatt-Fan war, ihn, - nach diesem Brand des Hotels Waldhaus in Vulpera, - an zu hassen !! Er trug doch eine Art Verantwortung, nicht Schuld, aber diese detaillierte Beschreibung in seinem Roman, kommt dem Teufel-an-die-Wand-malen gleich ! Zudem bringt man Profitgeier und Psychopathen auf düstere "Ideen", ein Hotel in Brand zu stecken ! Ähnlich wie die Killer-Computerspiele und Horrorfilme, die meistens Jugendliche zu Terroranschlägen oder Amokläufen verleiten oder provozieren !! - Ich und Experten sind fest davon überzeugt: Hätte Dürrenmatt in seiner Handlung das Hotel Waldhaus NICHT NIEDERBRENNEN LASSEN, wäre auch in zivil das wunderschöne Grandhotel, die Perle des Historismus und Nikolaus Hartmann seniors Meisterstück, VERSCHONT GEBLIEBEN !! Ich bin Historiker und Mitglied beim Schweizer Heimatschutz Ausserdem ist unsere Gesellschaft überfordert mit historischen Grandhotels: Ein subjektives Musterbeispiel, wurde dem Harzburger Hof in Bad Harzburg (BRD) in Niedersachsen beschert: In nur 4 Jahren, wurde der 270 Zimmerkomplex (ältester teil 1874) komplett zerstört: Zuerst Vandalismus, dann brannte es 2014, 2015 und 2016 in den Dachgeschossen, sowie Treppenhäusern aus. Durch das Löschwasser stürzte bereits 2014 die Decke des ehemaligen Casinosaals ein. Nun wird es seit August 2017 bis Ende November 2017 abgebrochen, da es auch statisch unmöglich war, die Anlage zu stabilisieren oder zu retten. Das Hotel Waldhaus wurde ja mit wesentlich mehr Brandbeschleuniger vernichtet, sodass es sofort nach Beendigung der Löscharbeiten einsturzgefährdet war !!