, 6. November 2012
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Es ist juriert

Jetzt sind die Namen draussen: die Auserkorenen für das diesjährige «Heimspiel». St.Gallen, Thurgau, beide Appenzell, Vorarlberg und Liechtenstein spannen dafür alle drei Jahre zusammen. 53 Kunstschaffende oder Teams haben es geschafft, aus über 400 Eingaben. Eine bunte Mischung, sagt die Jury. Viele kennt man, viele Arrivierte sind dabei, was für die Qualität ihres Schaffens spricht. […]

Jetzt sind die Namen draussen: die Auserkorenen für das diesjährige «Heimspiel». St.Gallen, Thurgau, beide Appenzell, Vorarlberg und Liechtenstein spannen dafür alle drei Jahre zusammen. 53 Kunstschaffende oder Teams haben es geschafft, aus über 400 Eingaben. Eine bunte Mischung, sagt die Jury.

Viele kennt man, viele Arrivierte sind dabei, was für die Qualität ihres Schaffens spricht. Manche bekannte Namen fehlen – was wiederum für die Unabhängigkeit der Jury spricht. Und für welche Neuentdeckungen gehen die Heimspiel-Türen auf?

Ursula Badrutt, beim Amt für Kultur des Kantons St.Gallen mitverantwortlich für die Durchführung des Heimspiels, nennt ein paar Beispiele, die ihr  persönlich aufgefallen sind: der junge Fotograf Sebastian Stadler, die Brüder Christoph und Markus Getzner aus Vorarlberg, das in Zürich tätige, aber mit St.Gallen verlinkte Kollektiv U5 – und nicht zu vergessen die Immerjungen: der unermüdliche Ernst Bonda, Jahrgang 1923, oder die Textilkünstlerin Johanna Nissen-Grosser, ebenfalls über 80.

In der Jury sassen diesmal der in Genf lebende Künstler Claudio Moser, die Zürcher Kuratorin Nadia Schneider und Winfried Nussbaummüller vom Kunstmuseum Bregenz: drei Fachleute von ausserhalb, die das Sagen hatten, unbekümmert um Kantons-, Frauen-, Alters- oder sonstige Quoten. «Die Jury sagt, wen sie will», betont Ursula Badrutt.

Und das sind die Namen: Roland Adlassnigg, Ingmar Alge, Joëlle Allet, Franz Amann, Ruben Aubrecht, Dieter Berke, David Berweger, Zora Berweger, Beni Bischof, André Bless, Michael Bodenmann, Ernst Bonda, Richard Bösch, Katalin Deér, Urs Eberle, Othmar Eder, Jon Etter, Marbod Fritsch, Marcus Geiger, Monica Germann Daniel Lorenzi, Christoph Getzner Markus Getzner, Rolf Graf, Alexander Hahn, Alex Hanimann, Barbara Hee, Thomas Hoor, huber.huber, Stefan Inauen, Peter Kamm, Aurelio Kopainig, Dominique Lämmli, Eric Lanz, Lutz&Guggisberg, Manon, Yves Mettler, Markus Müller, Caro Niederer, Johanna Nissen-Grosser, Marianne Rinderknecht, Patrick Rohner, Ilona Ruegg, Kilian Rüthemann, Christoph Rütimann, Karin Schwarzbek, Hans Schweizer, Francisco Sierra, Valentina Stieger, Peter Stoffel, Sebastian Stadler, Bernard Tagwerker, U5, Costa Vece und Christian Vetter.

Am 15. Dezember geht das Heimspiel los, dann kann die Auswahl diskutiert und in Frage gestellt werden.

Vorjuriert ist zeitgleich auch ein anderer, nationaler Wettbewerb: die Ausmarchung der «Hasen» für Architektur, Design und Landschaftsgestaltung, welche die Zeitschrift Hochparterre jeweils im Dezember vergibt. Die Vorauswahl ist jetzt online, die Ostschweiz ist nur sehr diskret vertreten.

Unter den 22 Architekturprojekten hat es einzig die Säntishalle in Arbon (Bild), ein Erweiterungsbau der Primarschule von Meier Hug Architekten, ins Finale geschafft. Im Landschaftswettbewerb gibt es zwei Ostschweizer Funde: die Aussengestaltung des neuen Bundesverwaltungsgerichts in St.Gallen und die Erweiterung der Anlage für muslimische Gräber in Winterthur. Die definitiven Hasen-Entscheide fallen am 4. Dezember.

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