FC St.Gallen vs. GC 0:0 - St. Gallen und GC trennen sich torlos.
St. Gallen enttäuscht und schiesst kein Tor gegen GC. Im Jahr 2026 gelingt weiterhin kein Sieg gegen Teams von unter dem Strich.
Fertig - Ein Grottenkick zwischen dem FC St.Gallen und den Zürcher Grasshoppers geht torlos aus. Es ist nicht so einfach, die richtigen Worte zu finden, denn eigentlich wäre das ein Pflichtsieg gewesen. Aber was solls, es geht halt weiter und dann spielt der FCSG am Mittwoch in Winterthur und versucht, drei Punkte zu holen. Bis dahin überwiegt die Enttäuschung über diesen Auftritt. Danke und en schöne.
"I gang morn Otmar go luege, döt gits wenigstens kei Nullnull", sagt C.W. und nippt am Bier. So ist es halt, aber das heute war wirklich kaum Fussball und die Nachspielzeit, die gleich vorbei ist, hat das nochmals bestätigt.
Das Spiel steht auf des Messers Schneide, beide könnten gewinnen, aber beide wollen nicht und dann geht es unentschieden aus und beide sind enttäuscht.
"Da isch doch dumm!", sagen wir beide. Die Frage aller Fragen ist, wer das schreibt. "Du", sagt R.Z. Also ich.
Es gab gerade den Beweis dafür, dass beide Mannschaften das Spiel nicht gewinnen wollen: GC-Goalie Hammel liess sich Zeit, wurde aber von keinem St.Galler unter Druck gesetzt. So kann man sich auch auf ein 0:0 einigen. Und zwar auf ein 0:0 der schlechten Sorte.
"Ez wär d Zit für en Geniestreich", sagt C.W., und doch landet der Ball in den Händen von GC-Goalie Justin Hammel. Und dann wird es nach einer heftigen Aktion eines Zürchers hektisch und C.W. fährt aus der Haut, aber es steht weiter 0:0 und 11:11 auf dem Feld. Schade. Beides.
Olympia schauen, oder irgendwo einen neuen Ground holen. Aber äbä.
Es steht immer noch 0:0 und in uns reift das Fazit, dass wir auch daheim Olympia hätten schauen können, aber die Leidenschaft halt stärker ist. Dann sieht Witzig die gelbe Karte. Die Gäste stehen dem Siegtor leider näher als unsere Buben.
Verinac hat die Gelbe gesehen und dann vergibt GC eine gute Chance. Und jetzt erhebt C.W. sich, um aufs W.C. zu gehen. Mal schauen, ob sein Glücksbisi besser ist als meiner. Im Moment ist das Halten des 0:0 schon fast glücklich...
"Sölled mir nomol ä Bier neh?" R.Z. bemägelt offensichtlich meine Trinkgeschwindigkeit. Er bricht auf, um neues zu holen.
Es ist ein Spiel, das keinen Sieger verdient hat, aber aus unserer Sicht einen braucht, taminomol.
Verinac steht immer noch auf dem Feld.
GC hat diesen Krasniqi rausgenommen, was ich nicht verstehe. Samuel Krasniqi erinnert mich an einen anderen S.(enad) Krasniqi, der bei Altstätten, Rebstein, Widnau, St.Margrethen, Rheineck und in Vorarlberg gespielt hat, denn er legt den gleichen Einsatz an den Tag. Naja, besser für uns. Vielleicht. Wahrscheinlich schiesst sein Ersatz gleich das 0:1.
Geil, Antonio Verinac kommt. Ich wette darauf, dass er uns noch zum Sieg schiesst!
Dann kommt auch die nächste Schmutzflanke, dieses Mal von Vandermersch.
Gestern war ich in Hard bei einem tor- und trostlosen Unentschieden. Einer der ausgewechselten Spieler sagte nach einem Pass: "Das war ein Schmutzpass". Das trifft auf das ganze Spiel zu. Wenn, dann wird es ein "Schmutzsieg".
Die Nettospielzeit der zweiten Hälfte beträgt bisher vielleicht viereinhalb Minuten.
Vielleicht böte dieses Spiel mehr Zunder, wären drei GC-Zürcher dabei, die heute fehlen. 1.: Abdoulaye Diaby, in St.Gallen bekannt als "er gab sich und hatte Mühe". 2.: Amir Abrashi oder auch: Bischofszell ist nicht St.Gallen, sondern GC. Zumindest, was ihn angeht. 3.: Michael Frey, auch bekannt als "willst du mit mir Enten füttern?". Diese Reizfiguren fehlen leider und weil auch Alexandre Comisetti, Ali Ibrahim und Kubilay Türkyilmaz nicht mehr bei GC spielen, ist das irgendwie langweilig.
"Chasch ruhig schriebe, dass nünt lauft." Genau so ist es, R.Z.
R.Z. hat geschätzt, es seien etwa 16'000 Fans heute. Nun die Bestätigung, er hat recht. Ein absoluter Fachmann.
"So, ez gangi au go schiffe." Ich mutmasse mal, dass du nix verpasst.
Aadorf liegt übrigens unmittelbar neben Elgg, für alle, die Extrazug-Unterbrüche mögen.
Der Schiedsrichter aus Aadorf - viel mehr in der Mitte zwischen St.Gallen und Zürich geht fast nicht - bekommt eine neue Ausrüstung, während die Spieler auf dem Feld rumgumpen, damit es ihnen nicht zu kalt wird.
Hektik und Gefahr im St.Galler Strafraum, Lukas görtlert den Schiedsrichter an, der Ball wird geklemmt, aber gefährlich wurde das nicht. Dann bekommt der Schiedsrichter den Hinweis, er soll den VAR konsultieren - oder doch nicht? Nein, Nico Starkhans ist einfach noch nicht genug gut verkabelt. Das war schon zur Pause ein Problem.
Da geht er, C.W., und fragt, ob ich ein Bier will.
Es sind jetzt definitiv Schneeflocken. Ein Eric-Hassli-Gedenkspiel scheint aber in weiter Ferne zu sein. Leider, eigentlich würde das Spass machen. Der Ball ist auch immer noch weiss und nicht orange.
18.55 Uhr - Ist es noch Regen oder schon Schnee? Kälter ist es jedenfalls geworden.
18.50 Uhr - Ich hab mir tatsächlich die Ballbesitzstatistik rausgesucht. Auch die ist langweilig ausgeglichen.
Pause - "Solange es null zu null steht, können wir kein 2:0 verspielen": So fällt das Pausenfazit von C.W. aus. Dem ist nichts hinzuzufügen. St.Gallen scheint die bessere Mannschaft, konkretisiert seine Aktionen aber nicht. Von GC kommt wenig, aber man kann nicht sagen, dass die Gäste hier nicht leidenschaftlich verteidigen. Was bleibt, ist ein eher emotionsloses 0:0.
Wer soll bei so vielen Spielen denn noch den Überblick behalten? Übrigens, der SC Rheintal führt im dritten Playoff-Viertelfinalspiel gegen Bellinzona gerade mit 3:2. Vor über 500 Fans.
R.Z. hat den Doppelpack von Vogt in Luzern vor zwei Wochen anscheinend schon wieder vergessen. Aber grundsätzlich hat er ja recht, Vogt lässt schon ein paar Chancen liegen.
Ein lautes "Jaaaaaiiiiiii" raunt durchs Stadion. Vogt trifft aus der gleichen Position wie am Mittwoch gege YB erneut das Gebälk. Der gute Bub hat im Moment auch einfach kein Glück im Abschluss.
Nicht zu verwechseln mit Philipp Muntgääler.
Tom Gääl ist echt der legitime Nachfolger von Stéphane Gääl. #nurfürkenner
Gaal gegen Krasniqi war gerade ein Zweikampf, der so aussah, als würde ein Lastwagen gegen einen Smart spielen. Eine Minute später gibt es dann die gaale Karte gegen den guten Tom.
Es gibt ein wenig Hektik und eine Gelbe gegen GC, aber gefährliche Szenen bleiben aus. Eigentlich gab es bisher nur eine, die Chance von Vogt. St.Gallen hat mehr vom Spiel, ist aber nicht gut. Immerhin: Im Rückstand ist der FCSG nicht. Und es sieht auch nicht danach aus, als könnte das bald passieren.
Der Platz macht einen recht guten Eindruck. Ein weiterer Grund, das Espenmoos zu vermissen. Da wäre der Rasen schon längst umgepflügt.
Baldé schiesst auch gar harmlos daneben. Dann echauffiert sich Enrico Maassen, der ein Foul an Vandermersch gesehen haben will. Ja, so plätschert dieses Spiel dahin. C.W. scheint sich derweil beim Kicker zu informieren, was sein geliebter VfB Stuttgart so treibt.
Aber auch diese Chance von Vogt passt einfach zum Spiel.
"Do muener doch mit rechts! In lingge Egge abe!", sagt C.W. zur Hundertprozentigen, die Vogt gerade versemmelt hat. Es war die bisher deutlich beste Chance des Spiels und Vogt hat sie, leider, echt stümperhaft vergeben.
Unsere Unterhaltung über legale und illegale Substanzen, die das Bewusstsein erweitern, ist irgendwie gerade interessanter als das Spiel…
Die letzte Flanke von Görtler war ein Sinnbild für das bisherige Spiel. Nun holt Vogt wenigstens eine Ecke heraus.
Luzern führt in Zürich. Nehmen wir zur Kenntnis. Und hoffen auf Besserung in St.Gallen gegen ein Team aus Zürich, bisher ist das nichts. Und dann macht Chima Okoroji ein Hands, das trotz des Unmuts aus dem Espenblock von hier aus als solches zu erkennen war.
Bei GC fehlen die Sympathiebolzen Frey und Abrashi. Letzterer sitzt immerhin auf der Bank. Und Frey: Bei ihm ist Vereinstreue etwa so realistisch wie für GC ein neues Stadion.
Da schreitet R.Z. von dannen und fragt wirklich, ob ich ein Bier will...
Nach einer Ecke scheint es gefährlich zu werden, doch der Stürmer des GCZ köpft einen eigenen Mitspieler an und es gibt Abstoss. Fast so schlecht wie mein Wortspiel.
R.Z. fragt, ob er den Bisi rauszögern soll, bis er neues Bier holen kann. Suuf halt schneller! Sein Wortspiel "i mues Baldé ufs WC"... naja, lassen wir so stehen.
Szenenapplaus für C.W. - jenen auf dem Platz, nicht jenen zu meiner rechten Seite. Er hat aber gut beschrieben, wie es gerade aussieht. Noch kommen beide Mannschaften nicht in den Tritt und es gibt keine Aufreger.
Sie merken, es läuft noch nicht viel auf dem Platz. "Langwilige Gingg" meint R.Z. dazu.
Dieses Wissen fällt in zwei Kategorien: Einerseits in die fussballerische Sozialisation der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre, andererseits in "Know your Enemy".
Ziemlich viel GC-Wissen, das du da an den Tag legst, R.Z., das ist mir suspekt!
Die GC-Fans zeigen eine kleine Pyroaktion, die an das GC-Dress der 90er-Jahre erinnert, als Romano Spadaro Mäzen war, Spross oder Beretta der Sponsor und der Verein das Mass aller Dinge. Ich suche Mats Gren, finde ihn aber nicht.
Grüsse erreichen uns heute sogar aus dem kalten Schleswig-Holstein. Neo-Papa M.R. meint nordisch knapp: "Scheiss GC!"
Die Pressetribüne ist heute ziemlich leer. Immerhin sitzen so keine Hoppers neben uns.
Noch keine Aufreger, das heisst aber nicht nur, dass noch kein Tor gefallen ist, sondern dass Görtler, Stanic und Gaal bisher ohne Verwarnung ausgekommen sind. Das ist nicht selbstverständlich!
Der Ball rollt. Sankt Gallen spielt auf den Espenblock zu.
17.58 Uhr - Die Teams betreten das Feld, beide Fankurven begrüssen die Mannschaften mit einer soliden Schalparade.
17.55 Uhr - R.Z. meint, das Wetter kann heute gern so bleiben. Es regnet, aber grad abe. Also nicht auf unsere Plätze. Die Temperatur ist bei ein paar Grad plus angenehm.
17.50 Uhr - Eine der unnötigsten Erfindungen der letzten zehn Fussballjahre wird wieder kurz erläutert. Kleiner Tipp: Schafft den VAR einfach endlich ab!
17.48 Uhr - Die GC-Aufstellung wird präsentiert. Da gab es auch schon lautere Pfiffe aus dem Espenblock als heute...
17.45 Uhr - Auf unserem Platz liegen Papierzettel mit den Aufstellungen. Ich hätte ja schon gedacht, dass sie uns mittlerweile besser kennen, nödwohr.
17.43 Uhr - Und er hat geliefert, Kollege C.W., so gelobe ich mir das. Das Stadion scheint noch nicht zu gut gefüllt, aber das wird noch. Ob es über 16'000 werden heute?
17.41 Uhr - "Chasch gad du go Bier hole." Das ist doch mal eine Begrüssung des Ticker-Gspänlis.
17.40 Uhr - Ich entschuldige mich in aller Form dafür. Aber zwei Freunde meines Bruders sind Fan der Gümper, beide habe ich heute gesehen. Und beide hoffen, St.Gallen möge sie nicht völlig demontieren. Das wünsche ich mir zwar, aber so sicher bin ich nicht. Lasse mich aber gern eines Besseren belehren.
17.36 Uhr - Ein erstes Hallo aus dem Sitterstadion. C.W. meldet sich zum Dienst an. Mit mir im Einsatz ist R.S., äh nein, der kann nicht. M.M., äh nein, auch nicht. Ok, schauen wir mal, wer kommt.
Das Spiel beginnt um 18 Uhr.
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