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Rechtsextreme wittern Morgenluft

Impfkritik war für die Anführer der Hellebarden-Demo nur vorgeschoben: Der Jungen Tat und anderen Rechtsextremen ging es am 14. Februar 2026 vor alle darum Präsenz zu markieren und ihre Ideologie nach aussen zu tragen. (Bild: fam)

Impfkritik war für die Anführer der Hellebarden-Demo nur vorgeschoben: Der Jungen Tat und anderen Rechtsextremen ging es am 14. Februar 2026 vor alle darum Präsenz zu markieren und ihre Ideologie nach aussen zu tragen. (Bild: fam)

Nächsten Donnerstag sollte in St.Gallen ein Gespräch über «neuen Rechtsextremismus» stattfinden, organisiert von den Grünen und den Jungen Grünen der Stadt St.Gallen. Weil rechte Kreise weit über die Landesgrenze hinaus Wind davon bekommen und zur Teilnahme aufgerufen haben, wird der Anlass jetzt verschoben.

Der Auf­marsch der rechts­extre­men Jun­gen Tat un­ter dem Ban­ner der eins­ti­gen Co­ro­na- und heu­te weit rechts ste­hen­den Pro­test­be­we­gung Mass-Voll vor drei Wo­chen hat in der Gal­len­stadt vie­le Ge­mü­ter be­wegt. Un­ter dem Deck­man­tel der Impf­kri­tik ha­ben völ­ki­sche und iden­ti­tä­re Per­so­nen, vor­wie­gend jun­ge Män­ner, die Öf­fent­lich­keit ge­sucht. Und mit der me­dia­len Be­richt­erstat­tung rund um den Hel­le­bar­den­zug durch die St.Gal­ler Alt­stadt auch ei­ne Platt­form er­hal­ten, die sie nun ge­nüss­lich aus­kos­ten.

In St.Gal­len funk­tio­niert es eben. Ob­wohl die Po­li­zei den Pro­test­zug kurz­fris­tig ver­bo­ten hat­te, setz­te sich der Tross in Be­we­gung. Man ha­be die Po­li­zei ein­fach «weg­ge­drückt», wie Mass-Voll-An­füh­rer Ni­co­las Ri­mol­di spä­ter on­line protz­te. Dass die De­mons­tra­ti­on trotz Ver­bots los­ge­zo­gen ist, hat jetzt ein ju­ris­ti­sches Nach­spiel.

Grü­ner Ap­pell an bür­ger­li­che Par­tei­en

Im Zu­ge die­ser an­geb­li­chen Impf­de­mo hat sich Wi­der­stand ge­regt. Ei­ner­seits war es zwi­schen der Po­li­zei und lin­ken Ge­gen­de­mons­trant:in­nen zu Ran­ge­lei­en ge­kom­men. An­de­rer­seits ver­fass­ten die Grü­nen und die Jun­gen Grü­nen von Stadt und Re­gi­on St.Gal­len im Nach­gang ei­nen of­fe­nen Brief, adres­siert an die Prä­si­di­en der bür­ger­li­chen Par­tei­en. Dar­in hiel­ten sie un­ter an­de­rem fest: «Es ist die Pflicht al­ler Par­tei­en in die­sem Kan­ton, jeg­li­ches rechts­extre­me Ge­dan­ken­gut aus­drück­lich zu ver­ur­tei­len und sich da­von ab­zu­gren­zen. Ihr Schwei­gen be­deu­tet ei­ne Ka­pi­tu­la­ti­on ge­gen­über den Rechts­extre­mis­ten. Wir for­dern Sie aus­drück­lich da­zu auf, ei­ne kla­re Ver­ur­tei­lung des Neo­na­zi-Auf­mar­sches vom 14. Fe­bru­ar schnellst­mög­lich zu tä­ti­gen. Dies ist nichts an­de­res als Ih­re Pflicht als Mensch, Po­li­ti­ker:in und Par­tei­prä­si­di­um.» Das Schwei­gen der Bür­ger­li­chen sei kein ein­fa­cher Fehl­tritt, son­dern ei­ne «Ein­la­dung an den Rechts­extre­mis­mus».

Flyer Vortrag

Ver­bun­den war der of­fe­ne Brief mit der Ein­la­dung zu ei­ner Bil­dungs­ver­an­stal­tung, die sie als «ers­te Nach­hilf­elek­ti­on für die bür­ger­li­chen Par­tei­en» be­zeich­ne­ten. Ein Framing, das im bür­ger­li­chen La­ger für ei­ni­gen Un­mut ge­sorgt ha­ben dürf­te. Ge­plant war aber im Grun­de ein­fach ein Fach­ge­spräch mit dem His­to­ri­ker und Rechts­extre­mis­mus­exper­ten Cenk Ak­do­gan­bu­lut un­ter dem Ti­tel «Neu­er Rechts­extre­mis­mus: Ana­ly­se, De­bat­ten, Ge­gen­stra­te­gien» mit an­schlies­sen­der Pu­bli­kums­dis­kus­si­on.

Schein­hei­li­ge Ver­tei­di­ger der De­mo­kra­tie

Al­ler­dings be­kam auch Mass-Voll-Ri­mol­di Wind vom ge­plan­ten An­lass. Und wenn ir­gend­wo ein Fünk­chen öf­fent­li­che Auf­merk­sam­keit winkt, ist der rech­te Scharf­ma­cher na­tür­lich so­fort zur Stel­le. Auf In­sta­gram kün­dig­te er an, die Ein­la­dung an­zu­neh­men. Er be­zeich­net die Jun­gen Grü­nen als «Frei­heits­fein­de» und mein­te, Mass-Voll freue sich auf den Aus­tausch mit den «so­ge­nann­ten An­ti-Fa­schis­ten». Ver­bun­den war die­se Ant­wort mit dem Auf­ruf: «Kommt al­le vor­bei und teilt ih­ren Fly­er.»

Es dau­er­te nicht lan­ge, bis der Fy­ler in rech­ten Chats wie­der auf­tauch­te, so et­wa bei der an­onym agie­ren­den Grup­pe «Schwei­zer Na­tio­na­lis­ten», die auf ih­rem Te­le­gram­ka­nal mit viel Pa­thos, Al­pen­ro­man­tik, iden­ti­tä­rem Ge­ha­be und Ru­nen­sym­bo­lik han­tiert. Auch der Ac­ti­ve Club Hel­ve­tia, Schwei­zer Ab­le­ger ei­nes welt­weit wach­sen­den Netz­werks mi­li­tan­ter weis­ser Su­pre­ma­tis­ten, die auf den «Tag X» hin­trai­nie­ren, teil­te den Bei­trag. Zu­dem wand­ten sich die «Schwei­zer Na­tio­na­lis­ten» ih­rer­seits in ei­nem of­fe­nen Brief di­rekt an die St.Gal­ler Grü­nen. Viel­mehr als die Ver­harm­lo­sung ei­ge­ner Po­si­tio­nen und die Um­kehr­for­de­rung, lin­ke Par­tei­en soll­ten sich von links­extre­mis­ti­scher Ge­walt di­stan­zie­ren, weil die­se ge­mäss Zah­len des Nach­rich­ten­diens­tes des Bun­des we­sent­lich mehr Scha­den ver­ur­sach­ten, ist dem Schrei­ben al­ler­dings nicht zu ent­neh­men.

Den­noch hat das On­line­por­tal «stgal­len24.ch» gros­se Tei­le des Briefs will­fäh­rig und oh­ne kri­ti­sche Ein­ord­nung pu­bli­ziert. Macht man das bei al­len of­fe­nen Brie­fen, die oh­ne kennt­li­chen Ab­sen­der und oh­ne Kon­takt­da­ten für all­fäl­li­ge Rück­fra­gen durchs In­ter­net geis­tern?

Grü­ne ver­schie­ben den An­lass – Ri­mol­di will trotz­dem kom­men

Die Ge­schich­te hat mitt­ler­wei­le in­ter­na­tio­na­le Di­men­sio­nen an­ge­nom­men. Rechts­extre­me wie an­ti­fa­schis­ti­sche Krei­se in der Schweiz und Deutsch­land ru­fen zur Mo­bi­li­sie­rung re­spek­ti­ve zur Ge­gen­mo­bi­li­sie­rung auf. Den Or­ga­ni­sa­tor:in­nen des Ge­sprächs­abends, der am nächs­ten Don­ners­tag­abend im St.Gal­ler Waag­haus hät­te statt­fin­den sol­len, ist die gan­ze Sa­che nicht mehr ge­heu­er. Und man steckt im Di­lem­ma: Wird der An­lass ab­ge­sagt, hat die Ein­schüch­te­rung von Rechts­aus­sen funk­tio­niert. Bei ei­ner Durch­füh­rung wie ge­plant ist für die Or­ga­ni­sa­tor:in­nen nicht ab­schätz­bar, wie vie­le Per­so­nen im und vor dem Waag­haus auf­mar­schie­ren wer­den.

«Nach­dem wir ver­schie­de­ne Op­tio­nen ge­prüft ha­ben, ha­ben wir uns für den Mit­tel­weg ent­schie­den», sagt Grü­nen-Prä­si­dent Mi­cha­el Breu. «Die gan­ze On­line­dy­na­mik hat so wei­te Krei­se ge­zo­gen, dass wir nicht mehr für die si­che­re und fried­li­che Durch­füh­rung des Abends ga­ran­tie­ren kön­nen. Des­halb wer­den wir das Fach­ge­spräch zu ei­nem spä­te­ren Zeit­punkt on­line durch­füh­ren.» Man wol­le da­mit nicht die öf­fent­li­che De­bat­te ver­hin­dern, aber es soll auch ver­mie­den wer­den, dass Per­so­nen den An­lass stö­ren, die nur vor­ge­ben, den of­fe­nen Dia­log zu su­chen, und in ers­ter Li­nie ihr ex­tre­mis­ti­sches Ge­dan­ken­gut im net­ten Tarn­män­te­li ver­brei­ten wol­len.

Der­weil kün­digt Mass-Voll wei­te­re Schrit­te an. Ei­ne Be­wil­li­gung für ei­nen Pro­test­an­lass ge­gen den Grü­nen-Ge­sprächs­abend wur­de von der Stadt­po­li­zei nicht be­wil­ligt. Die­se be­grün­det ih­ren Ent­scheid da­mit, dass kein po­li­ti­scher In­halt er­kenn­bar und viel­mehr er­sicht­lich sei, dass der Ge­gen­pro­test dar­auf ab­zie­le, die Ver­an­stal­tung von Grü­nen/Jun­gen Grü­nen zu stö­ren. Das On­line­por­tal «stgal­len24.ch» ho­fiert Ri­mol­di wei­ter und lässt ihn im jüngs­ten Bei­trag um­fang­reich zu Wort kom­men. Dort ver­kün­det der Mass-Voll-Chef, man über­le­ge sich der­zeit, den «fried­li­chen» An­lass – an­ge­dacht sind Blu­men- und Scho­ko­la­den­ver­tei­len – oder so­gar ei­ne De­mons­tra­ti­on auch oh­ne be­hörd­li­che Ge­neh­mi­gung durch­zu­füh­ren. Man be­ruft sich da­bei auf die «ver­fas­sungs­mäs­si­gen Grund­rech­te».

Und «stgal­len24» will auch mit an die Front, es hat an­ge­kün­digt, am Don­ners­tag auch vor Ort zu sein und zu be­rich­ten. Bei den Or­ga­ni­sa­tor:in­nen des mitt­ler­wei­le ver­scho­be­nen Ge­sprächs­abends ist vom sel­ben On­line­por­tal hin­ge­gen noch kei­ne Me­di­en­an­fra­ge ein­ge­gan­gen.

Musiktheater

Auf See im Park­haus

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Ein tem­po­rä­res Kunst­haus am Ro­ten Platz

Zum 36-jäh­ri­gen Be­stehen sei­ner Ga­le­rie Macel­le­ria d'ar­te trans­for­miert Fran­ces­co Bo­n­an­no ein leer­ste­hen­des Ge­bäu­de am Ro­ten Platz in St.Gal­len in ein bun­tes Haus vol­ler Kunst. Was als klei­nes Pro­jekt be­gann, wuchs zu ei­nem Ge­mein­schafts­werk von fast 100 Kunst­schaf­fen­den. 

Von  Lilli Kim Schreiber
Kunsthaus am roten platz lilli kim schreiber 1

Das Schö­ne an der Pro­vinz

St.Gal­len und Lu­zern ha­ben mehr ge­mein­sam, als man zu­nächst denkt – oder doch nicht? «Null41» war mit der Sai­ten-Re­dak­ti­on in St.Gal­len un­ter­wegs.

Von  Giulia Bernardi Robyn Muffler  und  Raphael Albisser , Bilder:  Claudia Schildknecht
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Auf der Su­che nach (Un)Ru­he

Von St.Gal­len bis nach Süd­afri­ka. Ein Ost­schwei­zer Ehe­paar reist im Land­ro­ver De­fen­der um die Welt. Ih­re Er­leb­nis­se hal­ten die Bau­mel­ers mit ei­ner Ka­me­ra fest. Nun er­scheint ihr Film Im­mer wei­ter in Ost­schwei­zer Ki­nos – ei­ne ehr­li­che Do­ku­men­ta­ti­on, der ei­ne Ein­ord­nung gut ge­tan hät­te.

Von  Daria Frick
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«Open House St.Gallen»

Of­fe­ne Tü­ren – tie­fe Ein­bli­cke

Von  Daria Frick
Bildschirmfoto 2026 09 01 um 10 17 40

Museum Herisau

Zeit­rei­se zu den An­fän­gen der Schul­bil­dung

Von  Redaktion Saiten
Bildschirmfoto 2026 09 01 um 10 08 43

Ein Rück­blick auf die ver­ges­se­ne Künst­le­rin Mag­gy Mau­ritz

Das Küefer-Mar­tis-Hu­us in Rug­gell wid­met sich in ei­ner Re­tro­spek­ti­ve der Wie­der­ent­de­ckung ei­ner völ­lig über­se­he­nen Künst­le­rin: Mag­gy Mau­ritz war ei­ne Pio­nie­rin der Graf­fi­ti­kunst und des Lett­ris­mus.

Von  Sieglinde Wöhrer
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Der lan­ge Weg nach Hau­se – ein Stol­per­stein für Ja­kob Lütschg

Ja­kob Lütschg kehr­te nie nach Bal­gach zu­rück. 82 Jah­re nach sei­nem Tod im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Bu­chen­wald kehrt we­nigs­tens sein Na­me heim. Der ers­te Stol­per­stein im St. Gal­ler Rhein­tal er­in­nert an ein Le­ben, das bei­na­he ver­ges­sen ging.

Von  Shqipton Rexhaj
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Musik am See

Pia­no­klän­ge für al­le

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IMG 0757 2

FC St.Gal­len vs. FC Thun 3:4 – Es wird heu­te nicht mehr bes­ser

Tor­reich, span­nend und doch ent­täu­schend - nur ei­ne Vier­tel­stun­de gu­ter Fuss­ball reicht halt nicht zum Punkt ge­gen Thun. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Fast ein gan­zes Le­ben spä­ter 

Nach Jahr­zehn­ten tref­fen sich Eva und Franz wie­der. Bei­de im fort­ge­schrit­te­nen Al­ter. Viel ist pas­siert und doch ist da noch Zu­nei­gung. Schwind­lig heisst der neue Ro­man der Ost­schwei­zer Au­torin Chris­ti­ne Fi­scher, in dem viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re auf fei­nes Sprach­ge­fühl tref­fen. 

Von  Vera Zatti
Abutz DSC 9766 Portrait wahl fischer klein cmky

Neu­start für Me­ter und Off­cut

Die­ses Wo­chen­en­de er­öff­net die of­fe­ne Werk­statt Me­ter den neu­en Stand­ort an der Burg­stras­se. Und im No­vem­ber zü­gelt Off­cut nach St.Fi­den. Das ist der An­fang vom En­de der Ge­mein­schaft «Ul­men5» – zu­min­dest in ih­rer bis­he­ri­gen Form. Denn 2027 könn­te es zur teil­wei­sen Wie­der­ver­ei­ni­gung kom­men.

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Heftvorschau 09/26
Luzern Winti St.Gallen, Neonazipfarrer, A(nita) bis Z(immermann)

Drei Kul­tur­ma­ga­zi­ne tun sich zu­sam­men, ver­glei­chen ih­re Städ­te und die Her­aus­for­de­run­gen, de­nen die Kul­tur ge­gen­über­steht. Sai­ten hat die Kol­leg:in­nen vom «Coucou» in Win­ter­thur be­sucht und das «Null41» war in St.Gal­len zu Be­such. Aus­ser­dem im Sep­tem­ber­heft: lau­ter Ju­bi­lä­en – von Ani­ta Zim­mer­mann über das Fi­gu­ren­thea­ter bis zur Mu­se­ums­nacht –, ein Pfar­rer auf brau­nen Ab­we­gen, ei­ne Fla­schen­post aus Af­gha­ni­stan und ein In­ter­view zum Hit­ze­som­mer und dem Kli­ma­wan­del.

Saiten 2609 Cover 01

Mehr Di­ver­si­tät, mehr Durch­mi­schung

An sei­ner ers­ten Pres­se­kon­fe­renz als Lei­ter der St.Gal­ler Kel­ler­büh­ne schil­dert Hü­sey­in Cir­pi­ci sei­ne Ein­drü­cke der Stadt und ver­rät, was das Pu­bli­kum un­ter sei­ner Re­gie er­war­tet.

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Whats App Image 2026 08 26 at 08 36 26

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Der St.Gal­ler Kom­po­nist Charles Uz­or hat ei­ne Art po­li­ti­sches Ora­to­ri­um ge­schrie­ben. Am Sonn­tag wur­de es in der Kir­che Tro­gen auf­ge­führt: The Gre­at Wall. A La­by­rinth mit dem gran­dio­sen New Yor­ker Vo­kal­ensem­ble Ek­me­les.

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Charles Uzor photo Michel Canonica

Ma­schi­nen­in­tel­li­genz trifft den Ton, aber nicht die Mu­sik

An den Ap­pen­zel­ler Bach­ta­gen er­klär­te die Me­di­en­wis­sen­schaft­le­rin Mer­ce­des Bunz, wes­halb die künst­li­che In­tel­li­genz krea­tiv sein kann – und war­um sie den­noch grund­le­gend an­ders ar­bei­tet als der Mensch. 

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Bachtage ki und musik 1

Kunstausstellung

Kunst öff­net Tü­ren

Von  Vera Zatti
Arthur Stobete nah

Weis­ses Va­ku­um und ei­ne ro­te Kra­wat­te

Ge­sell­schafts­kri­tik, Wir­bel­säu­len und Ge­len­ke, die kei­ne sind. Im Rah­men ei­ner Zwi­schen­nut­zung zei­gen vier Kunst­schaf­fen­de noch bis zum 29. Au­gust ih­re Ar­bei­ten im Ku­bik-Are­al in St. Gal­len.

Von  Vera Zatti
Transluzent Saiten 5