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Erfolgreiche Raumplanung im Dorf – Bottighofen zeigt, wie es geht

Vision 9: Im Zuge der Verdichtung sind der Umgang mit freiräumlichen Themen essenziell. Die Freilegung des Baches und klimagerechte Pflanzungen beispielsweise tragen dazu bei, dass die Biodiversität auch in den Quartieren erhöht werden kann.

Vision 9: Im Zuge der Verdichtung sind der Umgang mit freiräumlichen Themen essenziell. Die Freilegung des Baches und klimagerechte Pflanzungen beispielsweise tragen dazu bei, dass die Biodiversität auch in den Quartieren erhöht werden kann.

Bottighofen ist es gelungen, die vorhandenen Qualitäten für eine nachhaltige innere Verdichtung nicht nur zu sichern, sondern mit einem Masterplan auch deren langfristige Entwicklung und Umsetzung zu garantieren. Das Erfolgsrezept: ein enges Zusammenspiel von Bürger:innen, Politik und Planenden. Am 28. September zeigt sich, ob in einem ersten Schritt die Vision «Dorfzentrum» Realität wird.

Die thur­gaui­sche Ge­mein­de Bot­tig­ho­fen zählt heu­te rund 2’700 Ein­woh­ner:in­nen. Die Le­bens­qua­li­tät ist au­gen­fäl­lig hoch: die La­ge am Bo­den­see mit ei­ge­nem Ha­fen, die durch­grün­ten Wohn­quar­tie­re, weit­läu­fi­ge Nah­erho­lungs­ge­bie­te, ei­ne gut funk­tio­nie­ren­de In­fra­struk­tur und nicht zu­letzt die Nä­he zu Kreuz­lin­gen und Kon­stanz als at­trak­ti­ve ur­ba­ne Zen­tren. We­nig über­ra­schend al­so, dass die steu­er­güns­ti­ge Ge­mein­de wächst: Woh­nun­gen sind ge­sucht, die An­zahl Schü­ler:in­nen nimmt zu, Bau­land­re­ser­ven sind bald auf­ge­braucht, der Druck auf die In­nen­ent­wick­lung steigt. Wie kön­nen an­ge­sichts des be­stehen­den Wachs­tums­drucks die Qua­li­tä­ten und der Cha­rak­ter der Ge­mein­de er­hal­ten und ge­stärkt wer­den?

Ein Bür­ger von Bot­tig­ho­fen be­ob­ach­te­te die Ent­wick­lung kri­tisch. Ri­co Lau­per, in Bot­tig­ho­fen auf­ge­wach­sen und als Ar­chi­tekt und Mit­glied der Ge­schäfts­lei­tung im re­nom­mier­ten Bü­ro Stau­fer & Has­ler Ar­chi­tek­ten in Frau­en­feld tä­tig, sah viel Po­ten­zi­al für ei­ne qua­li­täts­vol­le Ent­wick­lung sei­ner Wohn­ge­mein­de und er­griff vor knapp vier Jah­ren die In­itia­ti­ve für die Er­ar­bei­tung ei­ner raum­pla­ne­ri­schen Vi­si­on. Der Ge­mein­de­prä­si­dent Mat­thi­as Hof­mann war da­mals noch nicht lan­ge im Amt, man kann­te sich noch nicht gut. Ri­co Lau­per ging, un­ter­stützt durch die Bür­ger­ver­ei­ni­gung, auf Hof­mann zu, die­ser war von der Idee so­fort über­zeugt.

Ein en­ga­gier­ter Ar­chi­tekt und ein neu ge­wähl­ter Ge­mein­de­prä­si­dent rei­chen für die Er­ar­bei­tung ei­nes Mas­ter­plans je­doch noch nicht aus. Für ei­ne mehr­heits­fä­hi­ge Ent­wick­lung un­ter­stütz­te ein Steue­rungs­gre­mi­um be­stehend aus po­li­ti­schen Ver­tre­ter:in­nen der Res­sorts Bau und Ver­kehr, Fi­nan­zen so­wie So­zia­les, der Schul­ge­mein­de und zwei bür­ger­li­chen Ver­ei­ni­gun­gen den Pro­zess. Der An­schub war ge­leis­tet, der po­li­ti­sche Wil­le vor­han­den, die fi­nan­zi­el­len Mit­tel ge­si­chert, so fehl­te nur noch ein ge­eig­ne­tes Pla­nungs­team. Drei Bü­ros wur­den ein­ge­la­den, mit ei­ner Prä­sen­ta­ti­on ih­re Sicht auf das Dorf und ih­re Vor­ge­hens­wei­se zu schil­dern. Tho­mas K. Kel­ler Ar­chi­tek­ten aus St.Gal­len und der Land­schafts­ar­chi­tekt Mar­tin Klau­ser aus Ror­schach er­fass­ten die Iden­ti­tät der Ge­mein­de schnell und be­ka­men den Zu­schlag.

Neun Vi­sio­nen für den Mas­ter­plan

Ein Mas­ter­plan für ei­ne gan­ze Ge­mein­de zu ent­wi­ckeln, ist kei­ne all­täg­li­che Auf­ga­be. Er soll für die orts­bau­li­che und frei­räum­li­che Ent­wick­lung vi­sio­nä­re Hand­lungs­fel­der for­mu­lie­ren. Da­mit ein­her geht die gros­se Her­aus­for­de­rung, die rich­ti­ge Flug­hö­he zwi­schen abs­trak­ten und kon­kre­ten Ziel­bil­dern so­wohl in der For­mu­lie­rung als auch in der Plan­dar­stel­lung zu fin­den. Ein ge­nug ho­her Abs­trak­ti­ons­grad ist wich­tig für die spe­zi­fi­sche Pla­nung von Area­len wie auch für die Ver­än­de­run­gen der Zeit.

Vision 4: Das Zentrum ist ein attraktiver Ort für alle öffentlichen Funktionen. Der Gebäudepark der Schulgemeinde soll im Zentrum weiterentwickelt werden.

Vision 4: Das Zentrum ist ein attraktiver Ort für alle öffentlichen Funktionen. Der Gebäudepark der Schulgemeinde soll im Zentrum weiterentwickelt werden.

Vision 5: Aussichtspunkt 'Klein Rigi’: Weitläufige Naherholungsgebiete gehören ebenso zur Identität von Bottighofen wie die ruhigen Wohnquartiere.

Vision 5: Aussichtspunkt 'Klein Rigi’: Weitläufige Naherholungsgebiete gehören ebenso zur Identität von Bottighofen wie die ruhigen Wohnquartiere.

Wäh­rend le­dig­lich 11 Mo­na­ten tra­fen sich das Pla­nungs­team und die Be­gleit­grup­pe re­gel­mäs­sig – als Re­sul­tat liegt seit Sep­tem­ber 2022 ein Mas­ter­plan mit neun Vi­sio­nen vor. Be­wusst wur­de auf zu­sätz­li­che Ex­pert:in­nen ver­zich­tet. Das Pla­nungs­duo Kel­ler/Klau­ser agier­te als Ge­ne­ra­list und deck­te al­le The­men­be­rei­che der Raum- und Städ­te­pla­nung ab. Dies er­mög­lich­te ei­nen di­rek­ten un­kom­pli­zier­ten Aus­tausch mit dem Gre­mi­um und kur­ze We­ge. Wei­ter bil­de­ten das dia­lo­gi­sche Ver­fah­ren und die ak­ti­ve Teil­nah­me der Be­völ­ke­rung von Be­ginn an ei­nen ent­schei­den­den Fak­tor für die Kon­sens­bil­dung. An öf­fent­li­chen Dorf­rund­gän­gen konn­ten Be­dürf­nis­se an kon­kre­ten Bei­spie­len dis­ku­tiert wer­den, In­ter­es­sier­te ha­ben sich mit ei­ge­nen Ideen ein­ge­bracht oder all­fäl­li­ge Be­den­ken ge­äus­sert. Der Mas­ter­plan fin­det heu­te ei­ne brei­te Ak­zep­tanz in der Be­völ­ke­rung.

Im We­sent­li­chen be­schreibt er neun Vi­sio­nen mit Hand­lungs­fel­dern, die auf ei­ner sorg­fäl­ti­gen Ana­ly­se der ge­sell­schaft­li­chen, bau­li­chen, frei­räum­li­chen und ver­kehrs­tech­ni­schen Aspek­te ba­sie­ren. Bei­spiels­wei­se lie­gen heu­te öf­fent­li­che Funk­tio­nen wie Schu­le, Kin­der­gar­ten, Ge­mein­de­saal und -ver­wal­tung städ­te­bau­lich am rich­ti­gen Ort – die Vi­si­on «Dorf­zen­trum» sieht da­her vor, die­ses Zen­trum bau­lich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und die Schul­stras­se als ver­kehrs­be­frei­ter Be­geg­nungs­raum des neu­en Schul- und Ge­mein­de­cam­pus auf­zu­wer­ten.

Vision 9: Landschaftsräumliche und ökologische Herausforderungen erfordern eine fortschrittliche Strategie. Gegen Osten soll der Übergang von den Quartieren zum Kulturland mit Grünstrukturen aufgewertet werden.

Vision 9: Landschaftsräumliche und ökologische Herausforderungen erfordern eine fortschrittliche Strategie. Gegen Osten soll der Übergang von den Quartieren zum Kulturland mit Grünstrukturen aufgewertet werden.

Vision 6: Der viel befahrende Weg am Gleis entlang – zukünftig werden Velowege und Fussgängerpfade gut einander abgestimmt.

Vision 6: Der viel befahrende Weg am Gleis entlang – zukünftig werden Velowege und Fussgängerpfade gut einander abgestimmt.

Als stra­te­gi­sches Raum­ent­wick­lungs­in­stru­ment ist der Mas­ter­plan be­hör­den­ver­bind­lich, das heisst al­le Pro­jek­te müs­sen sich auf die im Mas­ter­plan be­schrie­be­nen Zie­le be­zie­hen. Die Bau­ver­wal­tung for­dert Va­ri­anz­ver­fah­ren zur Qua­li­täts­si­che­rung ein und ist ver­ant­wort­lich für die Be­rück­sich­ti­gung des Mas­ter­plan im Be­wil­li­gungs­ver­fah­ren. So wird die Um­set­zung ga­ran­tiert.

Zu­sam­men­ar­beit als Er­folgs­fak­tor

Durch die en­ge Zu­sam­men­ar­beit von Be­völ­ke­rung, Po­li­tik und Pla­nungs­team ist das In­ter­es­se an der Um­set­zung der Vi­sio­nen sehr gross. Die ak­tu­ell lau­fen­den Pro­jek­te zeu­gen be­reits vom Er­folg der pla­ne­ri­schen Richt­schnur. Für das in der Vi­si­on «In­nen­ent­wick­lung» aus­ge­wie­se­ne Ge­biet Moos­wie­sen­stras­se liegt ein städ­te­bau­lich über­zeu­gen­des Sie­ger­pro­jekt von Strut Ar­chi­tek­ten aus Win­ter­thur vor – es ba­siert auf dem Mas­ter­plan.

Vor drei Jah­ren wur­de der Mas­ter­plan pu­blik. Al­les lief bis­her rei­bungs­los. Raum­pla­nung wie im Bil­der­buch? Die ge­mein­schaft­li­che Her­an­ge­hens­wei­se, die ho­he Be­tei­li­gung der Be­völ­ke­rung so­wie die Si­che­rung der Um­set­zung durch die Be­gleit­grup­pe kann tat­säch­lich als Er­folgs­mo­dell be­zeich­net wer­den, das auch auf an­de­re Ge­mein­den über­trag­bar wä­re. Die ei­gent­li­che Be­wäh­rungs­pro­be des Mas­ter­plans steht je­doch kurz be­vor, wenn es kon­kret wird. Am Wo­chen­en­de vom 28. Sep­tem­ber wird in Bot­tig­ho­fen über die Zu­kunft des Dorf­zen­trums ab­ge­stimmt: es soll sa­niert, der Dorf­platz neu ge­stal­tet so­wie Kin­der­gar­ten und Hort neu ge­baut wer­den, für 17,4 Mil­lio­nen Fran­ken – auch für die wohl­ha­ben­de Ge­mein­de ein ho­her Be­trag. Die (Stimm-)Be­völ­ke­rung hat es nun selbst in der Hand, wie sich ihr Dorf ent­wi­ckeln wird. 

An­mer­kung der Re­dak­ti­on: Die Be­völ­ke­rung von Bot­tig­ho­fen hat die Vor­la­gen am 28. Sep­tem­ber an­ge­nom­men.

Gutes Bauen Ostschweiz

Die Ar­ti­kel­se­rie «Gu­tes Bau­en Ost­schweiz» möch­te die Dis­kus­si­on um ei­ne re­gio­na­le Bau­kul­tur an­re­gen. Sie be­han­delt über­grei­fen­de The­men aus den Be­rei­chen Raum­pla­nung, Städ­te­bau, Ar­chi­tek­tur und Land­schafts­ar­chi­tek­tur. Fra­gen zum Zu­stand un­se­rer Bau­kul­tur und der Zu­kunft der Pla­nung wer­den eben­so be­spro­chen wie an­de­re, et­wa wie die Kli­ma­kri­se zu be­wäl­ti­gen ist und wel­chen Bei­trag das Bau­en da­zu leis­ten kann, oder wie die Ver­dich­tung his­to­risch wert­vol­ler Dör­fer und Stadt­tei­le ge­lin­gen kann. 

Die Se­rie wur­de lan­ciert und wird be­treut durch das Ar­chi­tek­tur Fo­rum Ost­schweiz (AFO). Das AFO ver­steht al­le For­men an­ge­wand­ter Ge­stal­tung un­se­rer Um­welt als wich­ti­ge Be­stand­tei­le un­se­rer Kul­tur und möch­te die­se ei­ner brei­ten Öf­fent­lich­keit nä­her­brin­gen.

a-f-o.ch/gu­tes-bau­en-ost­schweiz

Nur das Jetzt zählt

Der Schwei­zer Fil­me­ma­cher Kas­par Ka­sics über­lässt in sei­nem neu­en Film Das un­end­li­che Jetzt Men­schen, die mit De­menz le­ben, die Büh­ne. Ein Ex­pe­ri­ment mit ei­nem aus­ser­ge­wöhn­li­chen Sto­rytel­ling, auf das es sich ein­zu­las­sen lohnt.

Von  Vera Zatti
Still das unendliche jetzt christian sonderegger johanna rensing vinca film distant lights

Das Kro­ko­dil schnappt wie­der zu

Von  Pius Frey  und  David Gadze
Krokodil 2026 pd

24/7 Traumacore

Heat Girl Sum­mer

Von  Mia Nägeli

Kunst in Oberuzwil

Spu­ren der Hei­mat

Von  Vera Zatti
Dieses

Musik

Mehr als Jazz im Kult­bau

Von  Richard Butz
GP Trio MF90302 k

«Die Wahr­neh­mung nicht be­die­nen, son­dern schär­fen»

Pa­trick Kess­ler er­hält den Aus­ser­rho­der Kul­tur­preis 2026. Der Kon­tra­bas­sist, Klang­künst­ler und Ku­ra­tor aus Gais reist mit al­ten Laut­spre­chern nach Wien und Ha­noi, tritt mit In­sek­ten in ei­nen mu­si­ka­li­schen Dia­log und fin­det sei­ne wich­tigs­ten Lek­tio­nen nicht un­be­dingt an Hoch­schu­len.

Von  Philipp Bürkler
Bassilikum 04

Mo­bi­li­täts­al­li­anz nimmt Fahrt auf

Die Mo­bi­li­täts­al­li­anz Ost­schweiz will Pend­ler:in­nen zum Um­stieg vom Au­to auf Bus, Bahn und Ve­lo be­we­gen. Bei den zehn be­tei­lig­ten Gross­un­ter­neh­men lässt be­reits je­de fünf­te Per­son das Au­to am Mor­gen ste­hen. Nun sol­len 500 wei­te­re Fir­men fol­gen. 

Von  Philipp Bürkler
Mobilitaetsallianz 1 philipp buerkler

Tu­bes, Pipe­lines, Cords

Au­gus­tin Re­be­tez macht kei­ne hal­ben Sa­chen. Sei­ne Kunst ist aus­ufernd und dicht zu­gleich. Er ent­wi­ckelt an­spie­lungs­rei­che Bild­wel­ten – ak­tu­ell in der Kunst­hal­le Ar­bon.

Von  Kristin Schmidt
Augustin Rebetez key visual Kunsthalle Arbon Augustin Rebetez

Zu hoch für Ap­pen­zell

Der Kan­ton Ap­pen­zell In­ner­rho­den plan­te am Lands­ge­mein­de­platz in Ap­pen­zell ein neu­es Ge­bäu­de für die Ge­rich­te, die Bi­blio­thek und die kan­to­na­le Ver­wal­tung. Die eid­ge­nös­si­schen Kom­mis­sio­nen für Na­tur- und Hei­mat­schutz und je­ne für Denk­mal­pfle­ge brach­ten das Pro­jekt je­doch zu Fall.

Von  René Hornung
Verwaltungsgebaeude appenzell pd

Offener Brief an die Bundespolitik

Wir wol­len Rech­te, kei­ne Al­mo­sen

Von  Christoph Keller

In­no­va­ti­on ge­hört zur DNA

Das Fi­gu­ren­thea­ter St.Gal­len wird 70. Was sich ver­än­dert hat, war­um Pup­pen Kin­der wie Er­wach­se­ne fas­zi­nie­ren und wie man auch Ju­gend­li­che er­rei­chen kann: ein Ge­spräch zum Ju­bi­lä­um.

Von  Peter Surber
Hochdruck Crasch Polizei 04665

Mit Sound und Vi­su­als ge­gen den Öko­kol­laps

Die zwei­te Aus­ga­be des au­dio­vi­su­el­len Fes­ti­vals Su­s­ur­rus in der Mü­le­nen­schlucht wid­met sich der «mehr-als-mensch­li­chen» Mit­welt. Mit akus­ti­schen und per­for­ma­ti­ven In­ter­ven­tio­nen er­kun­det das Fes­ti­val neue For­men der Be­zie­hung zwi­schen Mensch und Na­tur. 

Von  Lilli Kim Schreiber
DSC3137

Un­ter­schied und Wir­kung

In der Aus­stel­lung «Die lei­sen Un­ter­schie­de» im Haus zur Glo­cke in Steck­born be­fas­sen sich fünf Künst­ler:in­nen mit der Wahr­neh­mung von Un­ter­schie­den. 

Von  Vera Zatti
03 Schuetz Chraeje n un Gwaage ss Foto

Kolumne: Heppelers Bestiarium

Cy­borg-Ka­ker­la­ken

Von  Jeremias Heppeler

Fu­rio­ses Klang­ge­wit­ter

Mit dem En­sem­ble TAK aus New York gas­tier­te am Diens­tag ein Neue-Mu­sik-Quin­tett von Welt­rang im St.Gal­ler Kult­bau. Or­ga­ni­siert vom Zy­klus Con­tra­punkt, hät­te der Abend mehr Pu­bli­kum ver­dient. Ein Bubble-Pro­blem?

Von  Peter Surber
Contrapunkt 1 martin fluege

Ne­an­der­tha­ler:in, ge­hüllt in Pink 

Das St.Gal­ler Kul­tur­mu­se­um öff­net in der neu­en Aus­stel­lung «Ste­reo­ty­pes: Ne­an­der­tha­le­rin» den Blick auf die­se Stein­zeit­men­schen. Die Schau mit viel Pink ver­knüpft ge­schickt Spiel mit Wis­sen­schaft und Ver­gan­gen­heit mit Ge­gen­wart.

Von  Vera Zatti
Stereotypes Kulturmuseum 2026 1

Neue Sai­son un­ter be­son­de­ren Vor­zei­chen

Das Thea­ter an der Gren­ze in Kreuz­lin­gen star­tet heu­te in die neue Spiel­zeit. Kürz­lich ver­starb die prä­gen­de Co-Prä­si­den­tin An­na Rink. Aus­ser­dem fällt der bis­he­ri­ge Spiel­ort im Kul­tur­zen­trum Kult-X bis En­de 2027 weg. Wie der Ver­ein die­se Hür­den meis­tert, er­zäh­len Prä­si­den­tin Vro­ni El­len­br­oek und Klaus Okraf­ka aus der Pro­gramm­lei­tung im In­ter­view.

Von  Judith Schuck
Theater an der Grenze Klaus Ofraka und Vroni Ellenbroek

FC St.Gal­len vs. FC Si­on – St. Gal­len un­ter­liegt Si­on mit 0:3

St. Gal­len star­te­te gut in die Par­tie, agier­te aber oft­mals zu um­ständ­lich ge­gen tief ver­tei­di­gen­de Sit­te­ner und blieb letzt­lich glück­los. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Dampf auf dem Kes­sel

Auf sei­nem neu­en So­lo­al­bum the­ma­ti­siert Ma­nu­el Stahl­ber­ger die Über­hit­zung. Die kli­ma­ti­sche, die ge­sell­schaft­li­che, die po­li­ti­sche. Ge­mein­sam mit Bit-Tu­ner hat der St.Gal­ler Mu­si­ker da­für ei­nen düs­te­ren, elek­tro­ni­schen Sound ge­fun­den.

Von  David Gadze
Manuel stahlberger bit tuner heiss pd

Von War­te­häus­chen und ehe­ma­li­gen Te­le­fon­ka­bi­nen

An Klein­bau­ten ge­hen wir oft acht­los vor­bei: Bus­war­te­häus­chen, öf­fent­li­che WCs, nicht mehr ge­brauch­te Te­le­fon­ka­bi­nen oder Feu­er­wehr- und Stras­sen­wär­ter­ma­ga­zi­ne. Ak­tu­ell gibt es da­zu ei­ne Aus­stel­lung im 1. Stock des Rat­hau­ses St.Gal­len.

Von  René Hornung
2 Tramhaeuschen Schibenertor