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Liebesleid im Schaumbad

Olivia Smith (links) und Jennifer Panara amüsieren sich über ihre angeblich vergifteten Liebhaber. (Bilder: Edyta Dufaj)

Olivia Smith (links) und Jennifer Panara amüsieren sich über ihre angeblich vergifteten Liebhaber. (Bilder: Edyta Dufaj)

Treueprobe, Verkleidungsspuk, Partner:innentausch: Così fan tutte scheint definitiv von vorgestern. Trotzdem lohnt sich Mozarts Oper auch jetzt wieder am Theater St.Gallen. Am Samstag war Premiere.

Sto­ry: un­glaub­wür­dig. Rol­len­bil­der: frau­en­feind­lich. Mu­sik: gött­lich … Geht es um Così fan tut­te, hat man die Eti­ket­ten leicht zur Hand, schon im­mer. Kaum ur­auf­ge­führt 1789, galt die Hand­lung um zwei jun­ge Frau­en, die von ih­ren Ge­lieb­ten auf ei­ne Treue­pro­be ge­stellt wer­den, als kon­stru­iert und lä­cher­lich: «das al­berns­te Zeug von der Welt», das sich nur «in Rück­sicht auf die vor­treff­li­che Kom­po­si­ti­on» loh­ne, schrieb ein Kri­ti­ker in Leip­zig 1790 – ein Ur­teil, das sich durch das gan­ze 19. und bis weit ins 20. Jahr­hun­dert be­haup­te­te.

In­zwi­schen hat sich je­doch her­um­ge­spro­chen, dass das Werk sei­ne Tie­fen und Un­tie­fen hat, mu­si­ka­lisch so­wie­so, aber auch mo­ra­lisch, ge­sell­schaft­lich, als Spie­gel der Zeit, als auf­klä­re­ri­sches Ex­pe­ri­ment am of­fe­nen Her­zen jun­ger Leu­te. Wie die­ses Ex­pe­ri­ment aus­geht, klä­ren Mo­zart und sein Text­dich­ter Lo­ren­zo da Pon­te am En­de bloss halb­her­zig – «da ra­gi­on gui­dar si fa», von Ver­nunft und hei­te­rem Sinn («bel­la cal­ma») soll man sich lei­ten las­sen im Cha­os die­ser Welt, singt Don Al­fon­so. Und dies, nach­dem ge­ra­de zwei Be­zie­hun­gen bei­nah zu Bruch ge­gan­gen sind?

Lie­bes­glück aus dem Ka­ta­log

Das Lie­bes­quar­tett in der St.Gal­ler In­sze­nie­rung ist über­zeu­gend be­setzt: Fer­ran­do (Bri­an Mi­cha­el Moo­re, eher an­ge­strengt) und Gu­gliel­mo (lo­cker Vin­cen­zo Ne­ri) zie­hen da­bei werk­be­dingt den Kür­ze­ren ge­gen Jen­ni­fer Pan­a­ra als klang­schö­ne Do­ra­bel­la und die über­ra­gen­de Oli­via Smith als Fior­di­li­gi. 

Die vier ha­ben sich im Dop­pel­ein­fa­mi­li­en­haus Typ «Schö­ner woh­nen» ein­ge­rich­tet. Bad, Kü­che, Sa­lon mit Gross­fern­se­her und Ehe­bett, al­les zwil­ling­haft da auf der Dreh­büh­ne (Alain Rap­pa­port). Die Ou­ver­tü­re bie­tet ei­ne Haus­füh­rung, Gu­gliel­mo und Fer­ran­do zap­pen ge­lang­weilt zwi­schen Ten­nis und Fuss­ball, oben schon im Ne­gli­gé Fior­di­li­gi und Do­ra­bel­la, noch rasch ein Sel­fie. Mo­zarts Mu­sik kreist mun­ter wie die Büh­ne – und bald auch die Ge­füh­le. 

Getrübtes Wohnglück: Die Männer (Vincenzo Neri, Brian Michael Moore) ziehen in den Krieg, die Frauen (Olivia Smith, Jennifer Panara) haben das Nachsehen.

Getrübtes Wohnglück: Die Männer (Vincenzo Neri, Brian Michael Moore) ziehen in den Krieg, die Frauen (Olivia Smith, Jennifer Panara) haben das Nachsehen.

Dem pro­pe­ren häus­li­chen Glück traut man von Be­ginn weg nicht. So we­nig wie Dienst­mäd­chen De­spi­na (Mack Wolz), die in zor­ni­gen Ko­lo­ra­tu­ren das so­zia­le Ge­fäl­le, ih­re «vi­ta ma­le­det­ta» be­klagt. Und Don Al­fon­so (ju­gend­lich ab­ge­brüht Jo­nas Jud) macht die Pro­be aufs Ex­em­pel: Die Män­ner wer­den an­geb­lich zu den Waf­fen ge­ru­fen, die Frau­en blei­ben trä­nen­reich zu­rück, zu­fäl­lig kom­men zwei Frem­de ins Haus, die «gra­zio­sa com­me­dia» (Don Al­fon­so) nimmt ih­ren Lauf.

Den Sound­track zum so zeit­lo­sen wie aus der Zeit ge­fal­le­nen Plot lie­fert das Sin­fo­nie­or­ches­ter St.Gal­len, mit blen­dend auf­ge­leg­ten Blä­sern, mit ei­nem bril­lan­ten Ro­ber­to For­no am Cem­ba­lo und dem künf­ti­gen Chef­di­ri­gen­ten Pie­tro Riz­zo am Pult. Die­ser führt sich fu­ri­os in St.Gal­len ein, die Tem­pi sind zu­pa­ckend, manch­mal, wie im ers­ten Ter­zett und spä­ter im Fi­na­le von Akt 1, so ra­sant, dass Or­ches­ter und Sän­ger:in­nen in Tur­bu­len­zen ge­ra­ten, die Amors gan­ze Nach­sicht be­nö­ti­gen. Wer­muts­trop­fen ist die über­steu­er­te Ton­an­la­ge – da wird man­ches schrill, was luf­tig ge­dacht wä­re.

Die Mu­sik steckt an

Es über­wie­gen aber die High­lights. Be­nei­dens­wert, wie Lie­bes­seuf­zer klin­gen kön­nen, wenn ei­ner wie Mo­zart sie in Tö­ne schmilzt im «Ad­dio»-Quin­tett – so falsch die Trä­nen von Fer­ran­do und Gu­gliel­mo und so iro­nisch die put­zi­ge Jol­le «Fi­or di bel­la» sein mö­gen, mit der die Re­gie die Se­gel his­sen lässt. Be­we­gend, wie die Ver­las­se­nen im Ter­zett mit Don Al­fon­so den «ven­to so­ave» be­schwö­ren. Und un­über­treff­lich, wie mu­si­ka­li­sche Wut die Büh­ne bei­nah spren­gen kann, wenn Fior­di­li­gi ih­re fel­sen­fes­te Treue be­schwört («co­me sco­glio»).

Schau­spiel­di­rek­to­rin Bar­ba­ra-Da­vid Brüesch führt erst­mals Opern-Re­gie und lässt sich von Mo­zart an­ste­cken. Als Hand­wer­ker ver­klei­det, mit fal­schen Schnäu­zen, Lei­ter, Stöp­sel und Ak­ku­boh­rer stei­gen die Män­ner den Frau­en auf die Bu­de und stel­len sich da­bei wie die letz­ten Dep­pen an. Auch sonst kommt, was grad zur Hand ist an Haus­halt­ge­rä­ten, Mi­xer, Kaf­fee­müh­le, Wasch­lap­pen oder Grill, mu­si­ka­lisch in Schwung, il­lus­triert und iro­ni­siert die Par­ti­tur. Smoothie zum See­len­schmet­ter, spru­deln­de Ko­lo­ra­tu­ren im Schaum­bad oder Epi­lier­pflas­ter ge­gen den Herz­schmerz: Die In­sze­nie­rung holt heh­re Ge­füh­le auf All­tags­le­vel her­un­ter. Das macht Mo­zart nicht tri­vi­al, son­dern mensch­lich.

Gna­de für das Pa­tri­ar­chat

Bei den von Fior­di­li­gi und Do­ra­bel­la rasch durch­schau­ten «buf­fo­ne­rie», die Don Al­fon­so und De­spi­na an­zet­teln, bleibt es al­ler­dings nicht. Nach den schwind­li­gen Tur­bu­len­zen des ers­ten Akts kippt nach der Pau­se die Stim­mung. Aus Spiel wird Ernst, aus Ge­plän­kel see­li­sche Not. Mo­zart gibt ihr Raum, na­ment­lich in den aus­la­den­den Du­et­ten der Lie­ben­den über Kreuz: Gu­gliel­mo be­zwingt Do­ra­bel­la, Fior­di­li­gi gibt in­ner­lich zer­ris­sen Fer­ran­do doch noch nach – «ai vin­to». Amor (Tän­ze­rin Ann-Kath­rin Adam), die zu­vor nur ge­le­gent­lich her­bei­ge­schwebt war als Sou­ve­nir aus der Mo­zart­zeit, braucht jetzt ihr gan­zes Ze­hen­spit­zen­ge­fühl, um die jun­gen Frau­en auf den rich­ti­gen Lie­bes­um­weg zu brin­gen.

Happy End mit Maserati – in der Mitte Don Alfonso (Jonas Jud).

Happy End mit Maserati – in der Mitte Don Alfonso (Jonas Jud).

Da be­kommt denn auch das trau­te Ei­gen­heim Ris­se, sinn­bild­lich für den Bruch der Be­zie­hungs­ge­wiss­heit: Es teilt sich in zwei Hälf­ten. Die Män­ner, die das De­ba­kel fahr­läs­sig («quel paz­zo de­si­re», sagt Don Al­fon­so) ver­ur­sacht ha­ben, müss­te man an­no 2026 ei­gent­lich zum Teu­fel ja­gen. Doch die Re­gis­seu­rin meint es im Fi­na­le über­ra­schend gnä­dig mit ih­nen. Im ge­spon­ser­ten weis­sen Ma­se­r­a­ti fah­ren sie zur Fake-Hoch­zeit, am Steu­er im­mer­hin: die Frau­en. Der Thea­ter­chor gra­tu­liert in Pier­rot-Kos­tü­men (Kos­tü­me: Sa­bin Fleck).

Die «li­ai­sons dan­ge­reu­ses» blei­ben noch ein­mal un­sank­tio­niert. Don Al­fon­sos Ex­pe­ri­ment en­det po­ly­amor, zu viert im Dop­pel­dop­pel­bett.  


Così fan tut­te: bis 26. Mai, Thea­ter St.Gal­len. 
kon­zert­und­thea­ter.ch

FC St.Gal­len vs. FC Lu­ga­no 5:0 – St.Gal­len de­klas­siert ein de­zi­mier­tes Lu­ga­no

Der FC St.Gal­len nützt ei­ne frü­he ro­te Kar­te ge­gen Lu­ga­no gna­den­los aus und schickt den bis­her so sou­ve­rä­nen Lea­der gleich mit 5:0 nach Hau­se. Ein denk­wür­di­ger Nach­mit­tag zum Nach­le­sen hier im SENF-Ti­cker.

Von SENF Kollektiv,
Senf

Bücherherbst

Vom Fest­hal­ten und los­las­sen

Von Karsten Redmann,
Alles in allem taschenbuch julia trachsel

Die Er­de ist nicht ge­nug

Das Na­tur­mu­se­um St.Gal­len er­öff­net Mit­te No­vem­ber zum zehn­jäh­ri­gen Be­stehen sei­nes Neu­baus den Aus­stel­lungs­be­reich «Mensch und Uni­ver­sum». Zwi­schen Kli­ma­kri­se und Ster­nen­him­mel geht es um ei­ne ziem­lich gros­se Fra­ge: Wo ste­hen wir ei­gent­lich?

Von Philipp Bürkler,
Naturmuseum Mensch und Universum Niklas Thalmann

Ein ziem­lich ab­ge­fah­re­nes Ding

Seit zehn Jah­ren gibt es die Re­si­den­cy in der Bi­blio­thek An­dre­as Züst im Al­pen­hof, die­sem so schwer zu fas­sen­den Ort in In­ner­rho­den. Der run­de Ge­burts­tag wird nun mit ei­nem viel­fäl­ti­gen Fes­ti­val ge­fei­ert.

Von Hanspeter Spörri,
Alpenhof bibliothek andreas zuest residency

Ein künst­le­ri­sches Ge­ne­ra­tio­nen­tref­fen

Be­vor die Kunst­hal­le St.Gal­len im De­zem­ber we­gen Um­bau­ar­bei­ten vor­aus­sicht­lich bis April 2027 schliesst, dreht sie noch­mals voll auf. In der Aus­stel­lung «House of Ch­an­ge: Pre-Con­s­truc­tion-Warm-Up-Ga­lo­re» prä­sen­tiert sie im lau­fen­den Mo­nat ein dich­tes, bun­tes Pro­gramm an Kunst und Kul­tur.

Von Larisa Baumann,
House of change larisa baumann 1

Zwi­schen Kunst und Kör­per 

In der Aus­stel­lung «Smi­le ma­nia­cal­ly we’re ali­ve» ver­bin­det Ja­la Wa­hid schein­bar ge­trenn­te Wel­ten. Sie schlägt dar­in ei­ne Brü­cke zwi­schen Er­in­ne­rung, Emo­ti­on, Wis­sen­schaft und Po­li­tik. 

Von Sieglinde Wöhrer,
Jala Wahid Smile maniacally were alive Sieglinde Woehrer

Ver­ei­nig­te Kul­tur­sze­ne pro­tes­tiert ge­gen den Spar­ham­mer

Die er­neu­ten Spar­vor­schlä­ge der St.Gal­ler Re­gie­rung stos­sen auf brei­te Ab­leh­nung. Die Kul­tur­sze­ne so­li­da­ri­siert sich ge­gen die Ab­bau­plä­ne. Die Kul­tur­lob­by hat sich in Stel­lung ge­bracht. Obs hilft?

Von Roman Hertler,
2611 Kulturgelder gaffa rappenspalter 2 farbe

Kunstausstellung

Mut­ter­schaft in Öl ge­fasst

Von Vera Zatti,
Cecileund Pina300dpi

Die Meis­te­rin der Bei­läu­fig­keit

Ei­gent­lich woll­te Zsuz­san­na Gah­se kei­ne Bü­cher mehr schrei­ben. Nun hat sie mit An­ge­rich­tet ihr Werk doch noch ein­mal er­wei­tert. Ih­re Spra­che dar­in bleibt neu­gie­rig, hu­mor­voll und spie­le­risch. Und wirkt fast wie ein Kom­men­tar zum ei­ge­nen li­te­ra­ri­schen Schaf­fen.

Von Michael Lünstroth,
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Bücherherbst: Ausser mir von Micha Friemel

Ana­ly­se des müt­ter­li­chen Wahn­sinns

Von Veronika Fischer,

Zwi­schen Ruhm und Knast

Ja­kob Stutz, Volks­schrift­stel­ler und Re­form­päd­ago­ge mit «zwie­späl­ti­gem» Cha­rak­ter: Ihn lässt Ex-Kel­ler­büh­nen­lei­ter Mat­thi­as Pe­ter 150 Jah­re nach sei­nem Tod noch ein­mal auf­le­ben – un­ter an­de­rem in Tro­gen, wo Stutz im Ge­fäng­nis sass.

Von Peter Surber,
01 Jakob Stutz 11 cut

Das Mit­tel­mass fei­ern

Auf sei­nem neu­en Al­bum Th­ree Chords and a Shaking Hand be­singt der Rhein­ta­ler Sin­ger-Song­wri­ter Mo Klé die ge­gen­wär­ti­ge De­bat­ten­kul­tur, Re­gen­stür­me und Selbst­ak­zep­tanz. Die Al­bum­tau­fe fin­det am 7. No­vem­ber im st.gal­li­schen Bahn­hof Brug­gen statt.

Von Vera Zatti,
Artist Picture Mo Kle 2 Credits Johannes Gruber

FC St.Gal­len vs. Ser­vet­te 2:1 - Nicht bril­liert, aber ge­won­nen

Bouk­hal­fa und Gört­ler brin­gen die Es­pen in Füh­rung, wel­che das Team dann über die Zeit bringt.

Von SENF Kollektiv,
Senf

«Wir le­ben in ei­ner ver­blö­de­ten Mei­nungs­welt!»

Alex­an­der Vel­ja­nov ist die un­ver­wech­sel­ba­re Stim­me der Dark-Wa­ve-Band Dei­ne La­kai­en. Mit sei­nem neu­en So­lo­al­bum gas­tiert er am 9. No­vem­ber in Frau­en­feld. Ein Ge­spräch über Schub­la­den, Lü­ge, Wahr­heit und die Fra­ge, was Mu­sik mit un­se­rem Mensch­sein zu tun hat. 

Von Michael Lünstroth,
VELJANOV 2018 03

Zumthor plant in Wildhaus

Noch mehr Spit­zen­ar­chi­tek­tur fürs Tog­gen­burg

Von René Hornung,
Steinmodell 2

Die SP setzt auf Pe­ter Oli­bet

Ein Wahl­gang ge­nüg­te: Die SP der Stadt St.Gal­len schickt Pe­ter Oli­bet ins Ren­nen um die Nach­fol­ge von Stadt­rat Pe­ter Jans. Er er­hielt 109 von 182 Stim­men. In der Fra­ge­run­de ging es um Spar­po­li­tik, be­zahl­ba­re Woh­nun­gen und die Fra­ge, wie viel Op­po­si­ti­on ein künf­ti­ges Re­gie­rungs­mit­glied noch ma­chen kann.

Von Philipp Bürkler,
Nomination Peter Olibet 10
Heftvorschau 11/26
Postkolonial, Kulturgelder, Universum

Wäh­rend Zü­rich und Genf ge­raub­te Ben­in-Bron­zen zu­rück­ge­ben, la­viert das Kul­tur­mu­se­um St.Gal­len. Der­weil un­ter­sucht der Thur­gau sei­ne eth­no­gra­fi­sche Samm­lung und schliess Re­sti­tu­tio­nen nicht aus. Aus­ser­dem im No­vem­ber­heft: Der so­li­da­ri­sche Pro­test der St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne ge­gen die Spar­plä­ne des Kan­tons, die neue Aus­stel­lung zum Zehn­jäh­ri­gen im Na­tur­mu­se­um St.Gal­len, das ers­te elek­tro­ni­sche So­lo­al­bum von Ka­fi-D und vie­les mehr.

Saiten 2611 01 Cover

Zü­rich und Genf ma­chen vor­wärts, St.Gal­len bremst

Seit ei­ni­gen Jah­ren sind Ben­in-Bron­zen in Schwei­zer Mu­se­en ein heis­ses Ei­sen. Im St.Gal­ler Kul­tur­mu­se­um la­viert man bei der Fra­ge ei­ner mög­li­chen Rück­ga­be zwi­schen Dia­log­be­reit­schaft und Ver­wei­ge­rungs­hal­tung.

Von Richard Butz und Hans Fässler,
Benin bronze kulturmuseum 2026

Bücherherbst: Nie ist alles gut von Raffael Rihs

Mo­ment­auf­nah­men

Von Veronika Fischer,

Ma­gen­brot bis zu­letzt

Ein Fes­ti­val über den Tod – darf das auch lus­tig sein? «Last Call» lädt am 31. Ok­to­ber in St.Gal­len da­zu ein, über das Ster­ben zu spre­chen. In­ter­view mit Mi­chel­le Mauch­le von der Ge­schäfts­stel­le Pal­lia­ti­ve Ca­re Stadt St.Gal­len.

Von Philipp Bürkler,
Festival zum tod michelle mauchle