, 3. April 2020
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Quarantänetipp 9: Sport für Daheim

Saiten hat in die Runde gefragt und allerhand «Quarantänetipps» zusammengestellt. Heute: Nadja Keuschs Sportguide für Daheimgebliebene.

Illustration: Dario Forlin

Holz anfassen – wir dürfen noch draussen spazieren, joggen und velofahren. Da ich sowieso kein Fan von Gruppensport bin, trifft mich also noch keine Einschränkung. Meinen Bruder, Profi-Triathlet, trifft es da mehr. In der Vorbereitung auf diverse Ironmans muss er nun das Schwimmtraining zu Hause mit einem Tube- Band machen.

Wie das geht? Man liegt mit dem Bauch auf einen Hocker, streckt seinen Oberkörper, bindet das Tube-Band an der Türklinke fest und macht die Schwimmbewegung. Einfach, oder?

Einschränkung macht erfinderisch. Vor zwei Jahren hätte ich mich noch gefreut über Netflix & Chill, ohne mich dafür erklären zu müssen. Jetzt bedeuten die Anti-Corona-Massnahen für mich Einschränkung. Was ist, wenn ich nicht mehr raus kann für meine abendlichen Joggingrunden? Das Fitnessstudio ist bereits geschlossen, mein wöchentliches Krafttraining fällt somit auch weg.

Aber brauche ich das Studio? Nein. Tolle Bloggerinnen und Blogger, die sich bereits in der Ausgangssperre befinden, zeigen uns auf Instagram ihre Home-Activities für Bewegung in der Bewegungseinschränkung.

 

Auch gibt es Unmengen an Büchern mit Tipps, wie wir nur mit unserem eigenen Körpergewicht trainieren können. Damit wir dann trotz Dosenfutter – verstehe übrigens nicht ganz, weshalb der Run hier bereits jetzt darauf so gross ist – nicht komplett aus dem Leim fallen.

Mein Bruder hat mir vor mehreren Monaten das Buch Die 5 Tibeter geschenkt. Esoterisch angehaucht, anhand einer Sage erzählt, geht es um nichts anderes als um fünf perfekte Übungen für daheim. Die Sage sagt, wenn wir diese fünf Übungen täglich 21 Mal machen, bleiben wir für immer jung. Schön wärs, aber die Übungen sind wirklich zu empfehlen, trotz Esoterik.

Ihr findet genaue Anleitungen der Übungen online. Oder ihr nutzt eine der diversen Sport-Apps, die euch fit halten. Diese halten viele zwar für absurd, sie sind aber tolle Begleiter für Menschen im Homeoffice.

Dieser Tipp erschien im Aprilheft von Saiten.

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