«Säuberung vom Nazigesindel»
Unter massivem öffentlichem Druck wiesen der Bund und die Kantone nach dem Zweiten Weltkrieg über 1000 besonders belastete Nazis aus der Schweiz aus. Familienangehörige mitgezählt, verliessen rund 2000 Personen das Land – davon gut 300 aus der Ostschweiz.
Hitlergruss in St.Gallen: Nationalsozialist:innen feiern am 2. Mai 1942 im St.Galler Schützengarten-Saal den Tag der Deutschen Arbeit, vorne auf der Bühne steht eine Jugendgruppe. (Bild: Staatsarchiv St.Gallen)
Es war so etwas wie eine Wiederaneignung. Im St.Galler «Schützengarten», wo das nationalsozialistische Freizeitwerk «Kraft durch Freude» in den zwölf Jahren zuvor immer wieder Familienabende und sogenannte Bunte Abende veranstaltet, wo die Reichsdeutsche Gemeinschaft jeweils Anfang Mai den «Tag der nationalen Arbeit» und im Herbst das Erntedankfest begangen, wohin der deutsche Konsul regelmässig zum Jahrestag der «Machtergreifung» und zu Hitlers Geburtstag eingeladen hatte – ausgerechnet hier fand am 5. Juni 1945 eine machtvolle Gegendemonstration statt.
Organisator:innen waren die Sozialdemokratische Partei (SP) und das Gewerkschaftskartell der Stadt St.Gallen. Im grossen Saal, auf der Galerie, auf der Bühne und zum Teil noch in den Gängen drängten sich nach Angaben des freisinnigen «St.Galler Tagblatts» und der konservativen «Ostschweiz» rund 2000 Personen, aus Sicht der sozialdemokratischen «Volksstimme» waren es sogar «weit über 2000», nach Schätzung des – wie früher schon bei den Nazi-Anlässen ebenfalls anwesenden – Vertreters der Politischen Polizei immerhin «über 1500».
Worum es den Versammelten ging, fasste eine zum Schluss der Kundgebung einstimmig verabschiedete Resolution zusammen: «Ausweisung und Entzug der Niederlassung gegenüber allen aktiven Nationalsozialisten und Faschisten samt deren Familien». Oder wie es einer der Redner prägnant und gemäss des «Volksstimme»-Berichterstatters unter «riesigem Beifall» formulierte: Gefordert werde die «Säuberung der Schweiz vom Nazigesindel».
Peter Stahlberger macht den Auftakt zur neuen Saiten-Serie, die an die letztjährige Artikelreihe «Die Ostschweiz im Dritten Reich» anknüpft. Rechtsextremes Gedankengut ist nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht einfach aus der Ostschweiz verschwunden. Es hat überdauert, sich verändert und immer wieder modernisiert – und ist in unterschiedlicher Gestalt immer wieder zutage getreten. Saiten möchte in dieser Serie in loser Folge den unterschiedlichen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus und Faschismus in der Ostschweiz nachspüren – von 1945 bis heute.
Wenige Tage später setzte die SP-Fraktion im St.Galler Stadtparlament noch einen drauf. In der Diskussion über einen Vorstoss zu den bisher erfolgten und noch geplanten Ausweisungen brachte sie einen Antrag ein, der sich direkt an die Stadtbevölkerung richtete. Das Parlament, hiess es darin, «ruft die Bevölkerung auf, den Stadtrat in seinen Bestrebungen wirksam zu unterstützen und ihm an die Hand zu gehen bei der Ausfindigmachung von Leuten, die sich aktiv gegen unser Land vergangen und unser Gastrecht in gröblicher Weise verletzt und missbraucht haben». Trotz einiger Nein-Stimmen und zahlreicher Enthaltungen aus den Reihen der Freisinnigen und der Konservativen kam der Antrag durch.
Das Problem nur: Für Ausweisungen waren der Bundesrat und in bestimmten Fällen die Kantone, nicht aber kommunale Behörden zuständig. Ihre Rechtsgrundlagen hatten die vom Bundesrat ausgesprochenen Landesverweisungen in der Bundesverfassung (Gefährdung der inneren oder äusseren Sicherheit), die durch die Kantone verfügten Ausweisungen im Bundesgesetz über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (Missbrauch des Gastrechtes, öffentliches Interesse an einer Ausweisung).
Der St.Galler Zeichner Fritz Gilsi kombinierte in dieser «Nebelspalter»-Karikatur zwei aktuelle Ereignisse der unmittelbaren Nachkriegszeit: die «Säuberung» der Schweiz von NSDAP-Mitgliedern (Davos war lange eine Nazi-Hochburg) und das massenhafte Auftauchen von Maikäfern im Frühsommer 1945. (Bild: pd)
Lange Zeit, bis zur absehbaren Niederlage Deutschlands im Frühjahr 1945, wurde von diesen Instrumenten nur zurückhaltend Gebrauch gemacht. Auch waren die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) und ihre Unterorganisationen - in der Schweiz nicht etwa verboten. Vielmehr begnügte man sich damit, sie ebenso wie die italienischen Faschisten und «unzuverlässig erscheinende» schweizerische Personen und Organisationen durch die Bundespolizei, die Polizeien der Kantone und in grösseren Städten durch die örtlichen Polizeiorgane überwachen zu lassen. Die Stadt St.Gallen, Zentrum der regionsweit mitgliederstärksten, bis ins Appenzellerland reichenden NSDAP-Ortsgruppe, bildete auf Ersuchen des Kantons deshalb im Herbst 1938 einen sogenannten Spezialdienst: eine eigene, anfänglich drei und während des Krieges fünf Fahnder umfassende Politische Polizei, die über die Jahre insgesamt mehr als 550 Versammlungen ausländischer – vorwiegend deutscher – und schweizerischer Organisationen kontrollierte und über deren Verlauf Berichte verfasste.
Am 1. Mai 1945, als angesichts des Kriegsverlaufs definitiv keine deutschen Vergeltungsmassnahmen mehr zu erwarten waren, beschloss der Bundesrat dann doch noch die Auflösung der NSDAP. Und eine Woche später, als überall in der Schweiz die Kapitulation des Hitlerstaates gefeiert wurde, fanden landesweit 364 Hausdurchsuchungen statt (29 im Kanton St.Gallen, davon 12 in der Hauptstadt, unter anderem im Deutschen Heim an der Haldenstrasse 1, sowie 18 im Thurgau). Zusammen mit den Dossiers und Rapporten der Politischen Polizei dienten die bei den Durchsuchungen sichergestellten Unterlagen in der Folge als Basis für die behördlichen Ausweisungsverfügungen.
Vom Bundesrat wurden zwischen dem 29. Mai 1945 und dem 1. Februar 1946 total gut 350 führende NSDAP-Mitglieder aus der Schweiz ausgewiesen. Unter den Kantonen stand dabei Basel-Stadt mit 57 vollzogenen Ausweisungen an der Spitze. Dahinter folgten etwa gleichauf Zürich mit 42 und St.Gallen mit – je nach Quelle – 41 oder 42 abgeschobenen Nazis. Aus dem Thurgau mussten fünf, aus Appenzell Ausserrhoden drei Nationalsozialisten auf bundesrätliches Geheiss die Schweiz verlassen. Da viele der Betroffenen verheiratet waren und Kinder hatten, lag die Zahl der effektiv Ausgereisten in der Regel höher: Aus St.Gallen beispielsweise kehrten total 87, aus dem Thurgau 13 Personen «heim ins Reich», das es nun nicht mehr gab.
Im Unterschied zu den besonders gravierenden, vom Bundesrat entschiedenen Fällen warfen die auf Kantonsebene zu behandelnden Dossiers oft heikle juristische und politische Fragen auf. Wie etwa sollte mit Deutschen verfahren werden, die zwar der NSDAP angehört, sich aber unauffällig verhalten hatten? Und wie mit solchen, die nicht Parteimitglieder gewesen, jedoch mit demonstrativ deutschfreundlichen oder Schweiz-feindlichen Äusserungen in Erscheinung getreten waren?
Der St.Galler Stadtrat wollte ihn ausweisen, die Kantonsregierung beliess es bei einer Androhung: Schauspieler Fritz Bois, hier als «Mustergatte» zusammen mit der jungen Trudi Gerster in einer Stadttheater-Inszenierung von 1943/44. (Bild: Stadtarchiv St.Gallen)
Bei den Antworten auf solche Fragen handle es sich «weitgehend um Ermessensentscheide», räumte der Thurgauer Polizeidirektor Paul Altwegg (1884−1952) im Frühjahr 1946 vor dem Kantonsparlament ein. Indirekt gab ihm sein St.Galler Amtskollege Alfred Kessler (1885−1951) recht. In einem Schreiben an den Schauspieler Fritz Bois (1901−1957), der vor allem aus Karrieregründen Mitglied der NSDAP-Ortsgruppe St.Gallen geworden und von der Regierung schliesslich nur mit einer Ausweisungsandrohung – einer Art gelben statt der roten Karte – belegt worden war, wies Kessler Anfang 1946 auf die «verhältnismässig milde Praxis unseres Kantons» hin. Anderswo, gab er Bois zu bedenken, hätte «die Zugehörigkeit zur NSDAP allein schon für eine Ausweisung genügt».
Tatsächlich massen gerade etwa die beiden Nachbarn St.Gallen und Thurgau mit ungleichen Ellen. Der Kanton St.Gallen setzte in 37 Fällen mit total 56 betroffenen Personen eine Ausreise durch; im Thurgau geschah das je nach Statistik in 68 bis 75 Fällen mit rund 140 Betroffenen. (Appenzell Ausserrhoden, auf das im Folgenden nicht mehr eingegangen wird, verzeichnete acht Fälle mit insgesamt elf ausgereisten Personen.) Die Diskrepanz zwischen St.Gallen und dem Thurgau mutet noch erstaunlicher an, wenn man sie vor dem Hintergrund des jeweiligen NSDAP-Organisationsgrades betrachtet: Im Kanton St.Gallen zählte die Partei zu ihren besten Zeiten über 170, im Thurgau dagegen nur gut 50 eingeschriebene Mitglieder, die sich auf die Ortsgruppen St.Gallen, Rheintal, Rorschach, Werdenberg und Wil beziehungsweise Amriswil, Arbon, Frauenfeld, Kreuzlingen und Weinfelden verteilten.
Alles in allem ergeben sich so zwei merkwürdig inkongruente Bilder: Bei den vom Bund verfügten Ausweisungen ist St.Gallen weit übervertreten, bei den in die kantonale Zuständigkeit fallenden hingegen der Thurgau. Der erste Befund lässt sich durch die traditionell grosse, insbesondere zu Zeiten der Stickereiblüte rasch gewachsene deutsche Bevölkerungsgruppe sowie das Vorhandensein eines Deutschen Konsulats in der Stadt St.Gallen erklären. Bezeichnenderweise betrafen 40 Prozent aller Ostschweizer Ausweisungsfälle, die der Bundesrat entschieden hatte, Funktionäre im Umfeld der zeitweise rund 100 Mitglieder zählenden NSDAP-Ortsgruppe St.Gallen und des Konsulats.
Warum aber entwickelte der Thurgau bei den Ausweisungen, die primär in die kantonale Zuständigkeit fielen, eine so viel strengere Praxis als St.Gallen? Die für diesen Text genutzten Quellen liefern keine eindeutigen Antworten, höchstens Hinweise. Unter anderem scheint man im Thurgau stark auf die Berichte aus den Gemeinden abgestellt zu haben, in denen nach dem Wegfall des äusseren Drucks und vor dem Hintergrund der nun publik werdenden Details zur Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden ein hartes Durchgreifen gegen die Nazis gefordert wurde. Das war in St.Gallen zwar nicht anders; die eingangs erwähnte Kundgebung im «Schützengarten» zeigte es deutlich. Gleichwohl weigerte sich der St.Galler kantonale Departementschef Alfred Kessler in mindestens zehn Fällen – nicht nur in jenem von Fritz Bois –, Anträgen beispielsweise des St.Galler Stadtrates auf Ausweisung von NSDAP-Mitgliedern oder bekannten Faschisten stattzugeben. Mit seiner differenzierten, am Einzelfall orientierten, «von gewissen Bevölkerungskreisen aber seinerzeit stark kritisierten» Haltung sei der Kanton insgesamt gut gefahren, heisst es dazu rückblickend im regierungsrätlichen Amtsbericht von 1946. Der Satz birgt eine parteipolitische Pointe: Zu den «gewissen Bevölkerungskreisen» gehörten zweifellos die SP und die Gewerkschaften – just Organisationen also, denen Alfred Kessler selber entstammte.
Peter Stahlberger, 1945, ist promovierter Historiker. Bis zu seiner Pensionierung arbeitete er als Redaktor und Korrespondent für verschiedene Schweizer Zeitungen, zuletzt während 17 Jahren für die NZZ. 2025 erschien von ihm das Buch Die Stadt St.Gallen seit dem Zweiten Weltkrieg. Für diesen Serien-Auftakt hat Stahlberger in den Ostschweizer Archiven bisher unveröffentlichtes Zahlenmaterial zusammengetragen.
Ruedi Brassel-Moser: «Das Schweizerhaus muss sauber sein» – Das Kriegsende 1945 im Baselbiet, Liestal 1999.
Bericht des Bundesrates an die Bundesversammlung über die antidemokratische Tätigkeit von Schweizern und Ausländern im Zusammenhang mit dem Kriegsgeschehen 1939−1945 (Motion Boerlin), in: Bundesblatt I/1946, S. 1ff. (Erster Teil) und II/1946, S. 1085ff. (Ergänzungen).
Bundesarchiv, E 4001 D#1973/125#919: Die Entwicklung der «Säuberungsaktion», Bericht Robert Jezler, 6. Juni 1952.
Amtsbericht des Regierungsrates an den Grossen Rat des Kantons St.Gallen über das Jahr 1946, S. 163.
Staatsarchiv St.Gallen, A 143/06: Deutsche Nationalsozialisten: Angedrohte, vollzogene und suspendierte Ausweisungen; A 143/16: Nationalsozialistische Umtriebe; ARR 001-1945-1925: Fritz Bois.
Stadtarchiv St.Gallen: Protokoll des Stadtrates, Nr. 3903, 15. Juni 1945 (Politische Polizei); Nr. 85, 13. Juli 1945 (Ausweisung unerwünschter Ausländer); Nr. 310, 9. Oktober 1945 (Fritz Bois).
Rechenschaftsbericht des Regierungsrates des Kantons Thurgau an den Grossen Rat über das Jahr 1946, S. 102ff.
Staatsarchiv Thurgau, 4’517’0, Dossiers 2 und 3: Polizei, Akten 2. Weltkrieg.
Rechenschaftsbericht des Regierungsrates an den Kantonsrat von Appenzell A. Rh., Amtsjahr 1945/46, S. 158ff.
Die Ostschweiz im Dritten Reich (XI) – letzter Teil
Auch in der intellektuell-kultivierten Elite St.Gallens schaute man in den 1930er- und 40er-Jahren mit einiger Sympathie nach Norden und Süden. Zu den Braungesinnten zählten etwa einige Rotarier, ein späterer HSG-Rektor und ein Theaterdirektor.
Die Ostschweiz im Dritten Reich (IX)
Eine Heidi-Aufführung am Stadttheater brachte die St.Gallerin Julia Marcus (1904–2002) zum Neuen Tanz. Nach Stationen in Zürich, Dresden und Berlin lebte und arbeitete sie ab 1933 in Frankreich. Auch während der deutschen Besatzung blieb sie überzeugte Kommunistin.
Die Ostschweiz im Dritten Reich (VIII)
Drei Ausstellungen – zwei in Altstätten, eine in Vaduz – erinnern an die Zeit während des Zweiten Weltkriegs im Rheintal. Der Fokus liegt auf persönlichen Erinnerungen von Zeitzeug:innen. Auch kritische Themen werden nicht ausgespart.
Die Ostschweiz im Dritten Reich (VII)
Neben den reichsdeutschen Gruppen waren auch Schweizer Bürger in der Ostschweiz aktiv. Sie setzten sich für eine helvetische Variante des Faschismus ein und forderten den Anschluss an das Dritte Reich.
Die Ostschweiz im Dritten Reich (V)
Der Romanist und spätere Lokalhistoriker Hans Kläui und der Altstoffhändler Mario Karrer gehörten zu den prominentesten St.Galler Nazifreunden.
Mit verschreckten Securitys in einer bunten Inszenierung von Angelika Zacek präsentiert das Vorarlberger Landestheater in Bregenz Shakespeares Ein Sommernachtstraum.
Die St.Galler Festspiel-Oper spielt dieses Jahr im Haus statt auf dem Klosterplatz – ein Glücksfall für Verdis Aida, die menschlich und musikalisch in die Tiefe geht. Modestas Pitrenas dirigiert ein letztes Mal, Ben Baur inszeniert bildstark.
Im Werk 2 in Arbon dreht sich derzeit alles um Mythen. «Sehnsucht Mythos. Wie Geschichten unsere Welt gestalten» ist eine ästhetische Ausstellung, die mit ihrem sehr breiten Mythosbegriff arbeitet und vielfältige Geschichten unter einem Dach vereint.
Neue Eigenproduktion
Tunneleröffnung
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Die Sonderausstellung «Baustelle Erinnerung / ‹Hitler entsorgen› – Arbeiten am belasteten Erbe» im Vorarlberg Museum in Bregenz beschäftigt sich damit, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Gegenständen aus der NS-Vergangenheit aussehen kann. Ausserdem berät das Museum Privatpersonen, die solche Gegenstände besitzen.
Forrer Stieger Architekten gelingt mit dem Dreifachkindergarten und der Tagesbetreuung im Heiligkreuzquartier in St.Gallen die Quadratur des Kreises.
Es geht um uns Menschen und unser sonderbares und verheerendes Verhalten. «Humans» heisst die grosse Einzelausstellung des Ostschweizer Künstlers Olaf Breuning. Viele Arbeiten sind speziell für die Schau im Museum Allerheiligen in Schaffhausen entstanden.
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Kolumne: 24/7 Traumacore
Ausstellung im Museum Rosenegg
Kabarett in Herisau
Debatten um Machismus, Deepfake-Pornos, häusliche Gewalt und Femizide sind beinahe alltäglich. Was können Männer gerade tun, wenn sie unter Generalverdacht geraten? Frauenhausleiterin Katja Hämmerli Keller, Florance Hildebrand vom feministischen Streikkollektiv Thurgau und Manuel Benjamin Lehmann vom Forum Mann diskutieren Lösungsansätze.
Kommentar zur SVP-Chaosinitiative
Das AFO, das Architektur Forum Ostschweiz, diskutiert und vermittelt seit 30 Jahren Baukultur. Am kommenden Freitag wird das Jubiläum gefeiert und die neuste Artikelserie der guten Bauten als Buch präsentiert.
Minasa bekommt also doch Geld aus dem Lotteriefonds: Der Kantonsrat hat dem von Saiten und Thurgaukultur.ch aufgebauten Projekt, das den grössten Veranstaltungskalender der Ostschweiz ermöglicht, die Finanzierung für drei weitere Jahre gesichert.
Inna Shevchenko fragt im Dokumentarfilm Girls and Gods, ob die monotheistischen Weltreligionen mit Feminismus vereinbar sind. Auf der Suche nach Antworten begegnet sie widersprüchlichen Theorien und mutigen Frauen. Und bleibt nicht nur stille Beobachterin.
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Abstimmungskommentar zur SVP-Chaosinitiative