Kategorie
Autor:innen
Jahr

Um die Dinge ganz zu lassen

Am kommenden Dienstag lesen Thilo Krause und Nathalie Schmid bei Noisma im Kult-Bau in St.Gallen aus ihren Werken vor. Clemens Umbricht stellt die Dichterin und den Dichter vor.
Von  Gastbeitrag

«Er hat gelehrt», ruft der Junge, der Laotse in Bertold Brechts berühmtem Gedicht auf seinem Weg in die Emigration begleitet, dem Zöllner zu. «Hat er was rausgekriegt?», blafft der Grenzwächter zurück. Darauf der keineswegs verlegene Jüngling: «Dass das weiche Wasser in Bewegung / Mit der Zeit den mächtigen Stein besiegt. / Du verstehst, das Harte unterliegt.» Thilo Krause, der 2012 für seinen Debütband Und das ist alles genug den Schweizer Literaturpreis erhielt, ist vielleicht so etwas wie ein nicht allzu ferner Verwandter dieses Brechtschen Jünglings.

Unaufgeregte Sprachkraft: Thilo Krause

Im Gedicht, das auch den Titel seines zweiten Buches – Um die Dinge ganz zu lassen – trägt, heisst es: «Ich schlief am Bach / wo er fast stillstand / aus den Mauern entlassen. / Das Weiche ist das Dauernde. / Ich weiss.» Doch ist dieses Wissen möglicherweise nur ein Traum des Schlafenden, denn das Buch hebt mit dem Bekenntnis eines Lernenden an: «Lernen muss ich / wach zu liegen / die Bäume zu hören.» Und weiter: «Regen / in den Gärten / reine Musik. // Das alles ist gross / und neu, wie ihr klein seid / und kühl mit Schlaf. // Ich lerne / die Dinge / von Anfang an».

Es sind ruhige, klare, präzise Miniaturen, die dieser ausgezeichnete Lernende verfasst hat, der im übrigen nur bedingt ein solcher ist, hat er doch ein Studium als Wirtschaftsingenieur in Dresden und London sowie eine Promotion an der ETH Zürich vorzuweisen. Seine Gedichte enthalten sich jeder Aufgeregtheit. Sie sind – um das feinsinnige Prosit aus dem Gedicht «Neujahr» zu zitieren – «Schauer von Stimmen / geduldig und funkelnd // in der Zeit».

Thilo Krause und Nathalie Schmid lesen am Dienstag, 8. März 2016, 20 Uhr, bei Noisma im Kult-Bau, Konkordiastrasse 27, St. Gallen, kultbau.org.

Jedenfalls entfaltet Thilo Krauses Kunst ihre Intensität nicht aus sprachlicher Forciertheit, sondern aus der schlichten Kraft jedes einzelnen Wortes. Es können blitzlichthafte Natur- und Alltagsaufnahmen sein, die in verknappten Erzählmomenten aufleuchten, Eindrücke aus dem «Vorstadtsommer» oder aus Winterlandschaften sowie Erinnerungen, etwa an die Grosseltern in der ehemaligen DDR («Fern thronen die Plattenbauten»).

Auch Reflexionen über Friedhofsbesuche oder, ganz grundsätzlich, über die Schönheit prägen das aktuelle Buch. Eindrücklich geschieht das im Gedicht über das Grab von James Joyce in Zürich Fluntern. Joyce’ Statue, «die Brille blind / vom Tau», sieht die Amsel nicht «ihren Schatten über die Gräber tragen», und als sie sich davon gemacht hat, rastet hinter ihr «die Luft ein / wie eine Tür». Wie sich Disparates in ein poetisch Ganzes fügt, zeigt auch das kurze Gedicht «Sprich zu mir». Die Schlusszeilen lauten: «So ein Reden ist wie dünne Häkchen Gram. / Du erwähnst den Tod. / Ich darf Sperling sagen, Pappel und Fluss.»

Thilo Krause

Thilo Krause (Foto: Sébastien Agnetti)

Immer wieder bildet die Sprache selber den Gegenstand von Krauses Schreiben. Ein Gedicht trägt sogar den Titel «Sprache». Darin finden sich die Zeilen: «So hattest Du sprechen gelernt: / Aus jeder Pore blühen dir Wörter.» Und weiter heisst es: «Als du deinen ersten Buchstaben schriebst / hatte es kurz aufgehört zu schneien.» Das nachfolgende Gedicht «Neve / Schnee» endet, als sei es ein Echo des vorherigen: «Draussen fallen die Wörter weiter. / Keines wie das andere». Reden und Schreiben, so der Eindruck, betrachten sich selber in den Spiegeln von innen und aussen, erkennen und verbergen sich wechselseitig in ihren Erscheinungen.

Der 1977 in Dresden geborene und in Zürich lebende Thilo Krause hat sich mit seinen beiden 2012 und 2015 erschienen Gedichtbänden als eindrücklichere Stimme in die Gegenwartslyrik eingeschrieben. Die geistige Unterströmung seines Werkes bilden nicht nur chinesische Dichter wie Han Shan oder Bashō, die er zitiert, sondern auch der Ire Sheamus Heaney sowie die Amerikaner Wallace Stevens und – mit dem Eingangsmotto – der unlängst verstorbene Mark Strand. Apropos Wallace Stevens: Dessen Dreizehn Arten die Amsel zu betrachten erweist Krause mit seinem Zyklus Sechs Arten eine Kiefer zu sehen eine berührende Referenz.

Tiefscharfe Nahaufnahmen: Nathalie Schmid

Auch von der im aargauischen Freienwil lebenden Nathalie Schmid sind bisher zwei Gedichtbände erschienen: Die Kindheit ist eine Libelle (2006) und Atlantis lokalisieren (2011). Für ihre Lyrik wurde Nathalie Schmid mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2006 mit dem 2. Platz beim Lyrikpreis Irseer Pegasus.

In vielen ihrer von grosser Musikalität getragenen Gedichten bilden die Natur sowie ländliche, bäuerliche Leben und seine Abläufe den poetischen Urgrund. Das erstaunt nicht, wenn man weiss, das Nathalie Schmid, die heute als Sekundarlehrerin arbeitet, eine Bergbauernschule besucht hat. Tatsächlich besitzen ihre Gedichte etwas Kreatürliches, um nicht zu sagen: Urchiges. Sie wirken zugleich herb und zärtlich, zerbrechlich und knorrig.

Unveränderliches, liest man aus ihnen, bestimmt das Leben mit seinen Schicksalsschlägen, und das Unveränderliche ist die Natur, die den Lauf der Dinge vorgibt. «jeder von uns», lautet eine Zeile im Gedicht «furchen», «wächst im lokalen auf». Das zahnende Baby gehört ebenso dazu wie die Erinnerung an einen «jodlerabend» oder das Gerhard Meier gewidmete Gedicht «am vögeliacher». Selbst eine Supernova erfährt mit dem Lüften der Stube ihre Relativierung durch das Grobkörnig-Nahe. «die zeit quillt und schleudert chroniken / aus asche» lautet ein wuchtiger Satz im Gedicht «auf deinem vorplatz», und daran fügt sich ohne Zeilenbruch: «wozu gibt es himmelsrichtungen / wenn du die richtung nicht ändern kannst».

Jeder Text von Nathalie Schmid enthält dergestalt eine Garbe voller tiefenscharfer Nahaufnahmen. «wir schwimmen im alltag / wie neugeborene pinguine», beginnt ein anderes Gedicht, und es endet: «das tempo / der tage ändert sich nicht / bis wir zurück am tisch / mit dem kopf in den nelken / einander fragen wie / wollen wir es». Diese Frage – «wie / wollen wir es» – ist denn auch ganz pragmatisch zu verstehen: Wie soll diese Arbeit erledigt, wie soll jener Handgriff verrichtet werden? Indessen ist das dann keine Frage mehr, sondern das zum Selbstverständlichen gehörende Tagwerk: «auf dem tisch liegen krumen und / der rest vom satz die tür ist noch / auf der müll schon raus so beginnt / der tag ohne naht».

Nathalie Schmid

Nathalie Schmid (Foto: Raphael Birchmeier)

Oft lässt Nathalie Schmid Zeilen und Bilder ineinander gleiten. Inneres und Äusseres, Wahrnehmung und Reflexion verschränken sich nahtlos. Auch diese Gedichte lassen die Dinge ganz – in aller Spannung zwischen ländlicher Selbstgenügsamkeit und poetischer Überhöhung. Ganz so, als seien es Organismen, die sich aus der Sprache reproduzieren, lässt die Autorin ihre Texte wachsen. Sie verweilen bei den Menschen und den Dingen und folgen den selten glatten Konturen ihrer Existenz. Träume, das Zarte, die Liebe, die Gefühle und, ja, auch die Wörter: Sie haben ihren Platz. Aber ihnen wird gleichzeitig mit gesunder Skepsis begegnet, denn: «so schnell lassen wir uns nicht mehr / auf die grossen gefühle ein wir halten / abstand und bemühen uns um genug schlaf». Mithin sorgt das für leisen Sarkasmus, wie etwa im Gedicht «tischgebet»: «wir sind alt schätze / und misthaufen nebeneinander».

Wenn in atlantis lokalisieren verstreut auch Gedichte in Mundart enthalten sind, so ist das nur konsequent und entspricht dem Zoom, welches die Autorin auf ihre nächste Umgebung richtet. «för de vatti», «för s’meitli» und «aacho» lauten die Überschriften. In «aacho», dem letzten Text von atlantis lokalisieren, schildert die Ich-Erzählerin, wie sie eben erst angekommen ist «vo dööt woni emmer häre wott». Sie sei an den Punkt gelangt, an dem sie das, was sie spüre, erst noch denken müsse. Und am Ende – «es fahrt en wend öber alles» – erklärt sie: «velecht gangi morn weder fort / aber hött beni nonig ganz aacho / vo dööt woni weder ane muess».

 

siedlung

auf dem kirschbaumtisch stand heute

eingeritzt wir verglühen nicht

wir wärmen draussen fliegen die kinder

in schatten an den wänden sonnenlicht

und schatten noch drängen sie zusammen

und stieben auseinander ruderbewegungen

nach hinten gebogene fühler noch sind

die jahreszeiten kostbar türkis im kornfeld

und erstes sonnenlicht ohne ahnung noch

beginnt der rückzug nicht hehres fliehendes

licht über der siedlung fiebrig

galoppierende mädchen zwischen den spuren

ihrer räder das surren der strommasten

sie verbringen jahre miteinander tragen

federsamen und wasserspiegelungen bis

unters dach an einen ort den es später

nur noch in ihren träumen gibt über die

sie mit halb geschlossenen augen wachen

Nathalie Schmid (aus: Moderne Poesie in der Schweiz 1, 2011)

 

Dünner Faden Quallenrot

feine Silhouette den Arm hinab

da, wo wir uns berührten.

Ich – selbst im Wasser

nicht von der Schwerkraft befreit.

Sie – dabei sich voranzupumpen

hinter sich den Schweif aus Schmerz

blasse Girlanden mit den Samen

einer schlaflosen Nacht darin.

In den Pinien flog der Wind umher.

Tiere gingen brüllend durchs Fieber.

Ich hielt mich zwischen Landmasse und Leere.

Sichelmond, Sterngeflacker.

Plötzlich waren Gänse zu hören

hohe Flucht landeinwärts, den Alleen zu

den Türmen aus rohem Stein.

Mir flammte die Hand

wie im Erinnern einer Berührung:

Gläser, Äpfel, Messerklingen

tröstlich und kühl.

Thilo Krause (aus: Moderne Poesie in der Schweiz 2, 2015)

 


Kunst in Oberuzwil

Spu­ren der Hei­mat

Von  Vera Zatti
Dieses

Musik

Mehr als Jazz im Kult­bau

Von  Richard Butz
GP Trio MF90302 k

«Die Wahr­neh­mung nicht be­die­nen, son­dern schär­fen»

Pa­trick Kess­ler er­hält den Aus­ser­rho­der Kul­tur­preis 2026. Der Kon­tra­bas­sist, Klang­künst­ler und Ku­ra­tor aus Gais reist mit al­ten Laut­spre­chern nach Wien und Ha­noi, tritt mit In­sek­ten in ei­nen mu­si­ka­li­schen Dia­log und fin­det sei­ne wich­tigs­ten Lek­tio­nen nicht un­be­dingt an Hoch­schu­len.

Von  Philipp Bürkler
Bassilikum 04

Mo­bi­li­täts­al­li­anz nimmt Fahrt auf

Die Mo­bi­li­täts­al­li­anz Ost­schweiz will Pend­ler:in­nen zum Um­stieg vom Au­to auf Bus, Bahn und Ve­lo be­we­gen. Bei den zehn be­tei­lig­ten Gross­un­ter­neh­men lässt be­reits je­de fünf­te Per­son das Au­to am Mor­gen ste­hen. Nun sol­len 500 wei­te­re Fir­men fol­gen. 

Von  Philipp Bürkler
Mobilitaetsallianz 1 philipp buerkler

Tu­bes, Pipe­lines, Cords

Au­gus­tin Re­be­tez macht kei­ne hal­ben Sa­chen. Sei­ne Kunst ist aus­ufernd und dicht zu­gleich. Er ent­wi­ckelt an­spie­lungs­rei­che Bild­wel­ten – ak­tu­ell in der Kunst­hal­le Ar­bon.

Von  Kristin Schmidt
Augustin Rebetez key visual Kunsthalle Arbon Augustin Rebetez

Zu hoch für Ap­pen­zell

Der Kan­ton Ap­pen­zell In­ner­rho­den plan­te am Lands­ge­mein­de­platz in Ap­pen­zell ein neu­es Ge­bäu­de für die Ge­rich­te, die Bi­blio­thek und die kan­to­na­le Ver­wal­tung. Die eid­ge­nös­si­schen Kom­mis­sio­nen für Na­tur- und Hei­mat­schutz und je­ne für Denk­mal­pfle­ge brach­ten das Pro­jekt je­doch zu Fall.

Von  René Hornung
Verwaltungsgebaeude appenzell pd

Offener Brief an die Bundespolitik

Wir wol­len Rech­te, kei­ne Al­mo­sen

Von  Christoph Keller

In­no­va­ti­on ge­hört zur DNA

Das Fi­gu­ren­thea­ter St.Gal­len wird 70. Was sich ver­än­dert hat, war­um Pup­pen Kin­der wie Er­wach­se­ne fas­zi­nie­ren und wie man auch Ju­gend­li­che er­rei­chen kann: ein Ge­spräch zum Ju­bi­lä­um.

Von  Peter Surber
Hochdruck Crasch Polizei 04665

Mit Sound und Vi­su­als ge­gen den Öko­kol­laps

Die zwei­te Aus­ga­be des au­dio­vi­su­el­len Fes­ti­vals Su­s­ur­rus in der Mü­le­nen­schlucht wid­met sich der «mehr-als-mensch­li­chen» Mit­welt. Mit akus­ti­schen und per­for­ma­ti­ven In­ter­ven­tio­nen er­kun­det das Fes­ti­val neue For­men der Be­zie­hung zwi­schen Mensch und Na­tur. 

Von  Lilli Kim Schreiber
DSC3137

Un­ter­schied und Wir­kung

In der Aus­stel­lung «Die lei­sen Un­ter­schie­de» im Haus zur Glo­cke in Steck­born be­fas­sen sich fünf Künst­ler:in­nen mit der Wahr­neh­mung von Un­ter­schie­den. 

Von  Vera Zatti
03 Schuetz Chraeje n un Gwaage ss Foto

Kolumne: Heppelers Bestiarium

Cy­borg-Ka­ker­la­ken

Von  Jeremias Heppeler

Fu­rio­ses Klang­ge­wit­ter

Mit dem En­sem­ble TAK aus New York gas­tier­te am Diens­tag ein Neue-Mu­sik-Quin­tett von Welt­rang im St.Gal­ler Kult­bau. Or­ga­ni­siert vom Zy­klus Con­tra­punkt, hät­te der Abend mehr Pu­bli­kum ver­dient. Ein Bubble-Pro­blem?

Von  Peter Surber
Contrapunkt 1 martin fluege

Ne­an­der­tha­ler:in, ge­hüllt in Pink 

Das St.Gal­ler Kul­tur­mu­se­um öff­net in der neu­en Aus­stel­lung «Ste­reo­ty­pes: Ne­an­der­tha­le­rin» den Blick auf die­se Stein­zeit­men­schen. Die Schau mit viel Pink ver­knüpft ge­schickt Spiel mit Wis­sen­schaft und Ver­gan­gen­heit mit Ge­gen­wart.

Von  Vera Zatti
Stereotypes Kulturmuseum 2026 1

Neue Sai­son un­ter be­son­de­ren Vor­zei­chen

Das Thea­ter an der Gren­ze in Kreuz­lin­gen star­tet heu­te in die neue Spiel­zeit. Kürz­lich ver­starb die prä­gen­de Co-Prä­si­den­tin An­na Rink. Aus­ser­dem fällt der bis­he­ri­ge Spiel­ort im Kul­tur­zen­trum Kult-X bis En­de 2027 weg. Wie der Ver­ein die­se Hür­den meis­tert, er­zäh­len Prä­si­den­tin Vro­ni El­len­br­oek und Klaus Okraf­ka aus der Pro­gramm­lei­tung im In­ter­view.

Von  Judith Schuck
Theater an der Grenze Klaus Ofraka und Vroni Ellenbroek

FC St.Gal­len vs. FC Si­on – St. Gal­len un­ter­liegt Si­on mit 0:3

St. Gal­len star­te­te gut in die Par­tie, agier­te aber oft­mals zu um­ständ­lich ge­gen tief ver­tei­di­gen­de Sit­te­ner und blieb letzt­lich glück­los. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Dampf auf dem Kes­sel

Auf sei­nem neu­en So­lo­al­bum the­ma­ti­siert Ma­nu­el Stahl­ber­ger die Über­hit­zung. Die kli­ma­ti­sche, die ge­sell­schaft­li­che, die po­li­ti­sche. Ge­mein­sam mit Bit-Tu­ner hat der St.Gal­ler Mu­si­ker da­für ei­nen düs­te­ren, elek­tro­ni­schen Sound ge­fun­den.

Von  David Gadze
Manuel stahlberger bit tuner heiss pd

Von War­te­häus­chen und ehe­ma­li­gen Te­le­fon­ka­bi­nen

An Klein­bau­ten ge­hen wir oft acht­los vor­bei: Bus­war­te­häus­chen, öf­fent­li­che WCs, nicht mehr ge­brauch­te Te­le­fon­ka­bi­nen oder Feu­er­wehr- und Stras­sen­wär­ter­ma­ga­zi­ne. Ak­tu­ell gibt es da­zu ei­ne Aus­stel­lung im 1. Stock des Rat­hau­ses St.Gal­len.

Von  René Hornung
2 Tramhaeuschen Schibenertor

«Wie ein Vor­film des­sen, was auf uns zu­kom­men könn­te»

Bis 2050 will die Stadt St.Gal­len kli­ma­neu­tral sein. Ka­rin Hun­ger­büh­ler und To­bi­as Fi­scher-Künz­ler von der Dienst­stel­le Um­welt und En­er­gie be­ant­wor­ten Fra­gen zur be­vor­ste­hen­den Kli­ma­wo­che und zum Kli­ma­schutz in der Stadt.

Von  Reto Voneschen , Bilder:  Sara Spirig
2609 Redeplatz Karin Tobias 01

Metz­ger, En­gel, Him­mel und Tan­te Bergs Ro­sen­ge­büsch

Ani­ta Zim­mer­mann ali­as Lei­la Bock prägt die St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne seit Jahr­zehn­ten – als Künst­le­rin, als Ver­mitt­le­rin, als Er­mög­li­che­rin. Sie hat Wi­der­stän­de über­wun­den und an­de­re Künst­ler:in­nen im­mer wie­der her­aus­ge­for­dert. Ei­ne Wür­di­gung

Von  Angela Kuratli , Bilder:  Ladina Bischof
2609 Anita Zimmermann SAI2602 1308 C WEB

«Nicht neu er­fin­den, was funk­tio­niert»

Die St.Gal­ler Mu­se­ums­nacht fin­det in die­sem Jahr zum 20. Mal statt. Zum Ju­bi­lä­um blickt Ver­eins­prä­si­den­tin Bar­ba­ra Af­fol­ter zu­rück und nach vor­ne. Sie sagt, was die Mu­se­ums­nacht bis heu­te aus­macht und wo­hin sie sich ent­wi­ckeln soll.

Von  Marion Loher
Museumsnacht Kunstmuseum pd