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Mit Sound und Visuals gegen den Ökokollaps

Die zweite Ausgabe des audiovisuellen Festivals Susurrus in der Mülenenschlucht widmet sich der «mehr-als-menschlichen» Mitwelt. Mit akustischen und performativen Interventionen erkundet das Festival neue Formen der Beziehung zwischen Mensch und Natur. 

Das Fes­ti­val Su­s­ur­rus für au­dio­vi­su­el­le Kunst am Was­ser­fall in der Mü­le­nen­schlucht in St.Gal­len ist an die­sem Wo­chen­en­de in sei­ne zwei­te Aus­ga­be ge­star­tet und läuft noch bis Sonn­tag. Ku­ra­to­rin und Or­ga­ni­sa­to­rin Mo­re­na Bar­ra be­schreibt das dies­jäh­ri­ge Fes­ti­val als ei­ne Schnitt­stel­le von Kunst und Wis­sen­schaft. Es ge­he bei Su­s­ur­rus nicht dar­um, den An­thro­po­zen­tris­mus, al­so die mensch­zen­trier­te Sicht­wei­se auf die Um­welt, gänz­lich aus­zu­blen­den, son­dern dar­um, für die ge­mein­sa­me Sa­che mit der Mit­welt ein­zu­ste­hen, sei dies be­leb­te oder nach un­se­rem Wis­sen un­be­leb­te Na­tur, er­klärt Bar­ra. Die ein­ge­la­de­nen künst­le­ri­schen Po­si­tio­nen nä­hern sich die­ser Idee auf un­ter­schied­li­che Wei­se.

Akus­ti­sche Öko­lo­gie

Flu­ri­na Mia Hä­ber­li will den Was­ser­fall zum Klin­gen brin­gen. Am Frei­tag­nach­mit­tag prüft die Klang­künst­le­rin in der Mü­le­nen­schlucht noch ein­mal, wie ihr Sound auf dem Was­ser­fall wirkt. Doch die Über­tra­gung aus ih­rem Stu­dio ist schwie­ri­ger als ge­dacht: Der Haupt­ak­teur, wie Hä­ber­li den Was­ser­fall nennt, ver­ur­sacht mehr «Lärm» als er­war­tet. Und die­ser soll schliess­lich nicht über­tönt, son­dern ge­hört wer­den.

Ei­gent­lich be­schäf­tigt sich Hä­ber­li in ih­rer Pra­xis, die zwi­schen Kunst und Um­welt­wis­sen­schaft an­ge­sie­delt ist, mit Un­ter­was­ser­lärm­ver­schmut­zung. Da­bei geht es um ei­ne Form der Um­welt­ver­schmut­zung, die über der Was­ser­ober­flä­che häu­fig nur schwer zu hö­ren ist. Hä­ber­li will auf die Be­las­tung des Öko­sys­tems im Was­ser auf­merk­sam ma­chen und da­mit auch für die Be­deu­tung der Un­ter­was­ser­welt sen­si­bi­li­sie­ren, in der ein gros­ser Teil des glo­ba­len Sau­er­stoffs pro­du­ziert wird.

Für Su­s­ur­rus hat sie ei­nen an­de­ren Fo­kus ge­wählt: In ih­rem Stück Me­an­de­ring hat sie die Tau­be­loch­schlucht in ih­rer Hei­mat­stadt Biel auf­ge­nom­men und lässt de­ren Klän­ge nun mit dem Was­ser­fall der Mü­le­nen­schlucht zu­sam­men­tref­fen. So ent­steht ei­ne orts­ab­hän­gi­ge und mo­ments­ge­bun­de­ne Kom­po­si­ti­on, die nur an die­sem Ort und in die­sem Au­gen­blick exis­tiert. Was sich die bei­den Öko­sys­te­me wohl er­zäh­len wür­den, bleibt of­fen.

Ri­ten heu­te

Ney­en Pai­la­mil­la er­öff­net das drei­tä­gi­ge Fes­ti­val mit ei­nem Ri­tus und bit­tet dar­in die Mü­le­nen­schlucht um ih­re Gunst für die fol­gen­den Per­for­man­ces und In­ter­ven­tio­nen. Ge­mein­sam mit dem Pu­bli­kum macht sich die Künst­ler:in auf den Weg zur obe­ren Brü­cke der Mü­le­nen­schlucht, be­vor sie zum Was­ser hin­ab­steigt und ei­nen Text in den Spra­chen Ma­pu­dun­gun, Spa­nisch und Eng­lisch vor­trägt, der ei­nen weib­li­chen und ei­nen männ­li­chen Geist an­ruft. Pai­la­mil­la ist ei­ne que­e­re Mapu­che-Künst­ler:in aus Zü­rich und ori­en­tiert ih­re Ar­beit am Kon­zept «itro­fill mon­gen», das al­les Le­ben oh­ne Aus­nah­me als Teil ei­nes gros­sen Gan­zen ver­steht.

Auch das neu for­mier­te Zür­cher Kol­lek­tiv Kos­mi­ka Zo­pa in­ter­es­siert sich für die Ent­ste­hung und Wir­kung von Ri­ten. Am Sonn­tag­abend ver­an­stal­tet es den ex­pe­ri­men­tel­len Spa­zier­gang Ri­ver Ri­tu­als, der zahl­rei­che Ele­men­te aus Bo­dy­work und Tanz ver­bin­det. Da­bei er­forscht das Kol­lek­tiv die Me­cha­nis­men ri­tu­el­ler Prak­ti­ken: von per­sön­li­chen, re­pe­ti­ti­ven Ge­wohn­hei­ten bis hin zu kol­lek­tiv prak­ti­zier­ten Ri­ten mit sa­kra­lem Cha­rak­ter.

Mit ih­rem ge­führ­ten Spa­zier­gang wol­len die Künst­ler:in­nen je­doch kei­ne Blau­pau­se für zeit­ge­nös­si­sche Ri­ten lie­fern. Viel­mehr geht es ih­nen dar­um, die Me­cha­nis­men zu er­kun­den, durch die Ri­ten ent­ste­hen und ih­re Wir­kung ent­fal­ten. Der An­satz lässt sich da­bei auch vor dem Hin­ter­grund der Ge­schich­te eth­no­gra­fi­scher For­schung und der ak­tu­el­len De­bat­te um «Cul­tu­ral ap­pro­pria­ti­on» le­sen: Ri­tu­el­le Prak­ti­ken wur­den und wer­den aus ih­ren kul­tu­rel­len Kon­tex­ten ge­löst, be­schrie­ben und in west­li­chen Ge­sell­schaf­ten teil­wei­se neu an­ge­eig­net. Ri­ver Ri­tu­als be­rührt da­mit auch ei­ne Fra­ge, die über den kon­kre­ten Spa­zier­gang hin­aus­weist: Was treibt die west­li­che, sä­ku­la­re Ge­sell­schaft da­zu, sich heu­te wie­der nach Spi­ri­tua­li­tät und ri­tu­el­len Prak­ti­ken zu seh­nen?

Von der in­di­vi­du­el­len Be­zie­hung zur po­li­ti­schen Hal­tung

«Es geht nicht nur um das Kon­su­mie­ren, son­dern vor al­lem um das Er­le­ben», sagt Ku­ra­to­rin Mo­re­na Bar­ra. Das Fes­ti­val ver­steht Kunst da­mit nicht nur als Ver­mitt­le­rin von In­hal­ten, son­dern als Mög­lich­keit, ei­ne un­mit­tel­ba­re Be­zie­hung zur Um­ge­bung her­zu­stel­len. Na­tur soll da­bei nicht bloss als Ku­lis­se oder Res­sour­ce er­schei­nen. Viel­mehr geht es dar­um, die mensch­li­che Per­spek­ti­ve in­fra­ge zu stel­len und die Na­tur als ei­gen­stän­di­ge, wir­ken­de Kraft er­fahr­bar zu ma­chen.

Dar­in liegt auch ei­ne po­li­ti­sche Di­men­si­on. Zen­tral für das dies­jäh­ri­ge Fes­ti­val­kon­zept sind die so­ma­ti­sche Be­zie­hun­gen, al­so Be­zie­hun­gen, die über den Kör­per und die un­mit­tel­ba­re Wahr­neh­mung er­fah­ren wer­den, und die Fra­ge, was dar­aus für den Um­gang mit der Um­welt folgt. Mitt­ler­wei­le er­ken­nen rund 40 Län­der welt­weit Rech­te der Na­tur an; teil­wei­se ste­hen auch ein­zel­ne Öko­sys­te­me wie Flüs­se un­ter Rechts­schutz. Wäh­rend die Na­tur da­mit zu­neh­mend als Rechts­sub­jekt an­er­kannt wird, zeich­nen im­mer häu­fi­ger auf­tre­ten­de Ex­trem­wet­ter­er­eig­nis­se so­wie das wirt­schaft­li­che und po­li­ti­sche Han­deln von Staa­ten welt­weit ein an­de­res Bild des Um­gangs mit ihr.

Für Bar­ra be­ginnt Ver­än­de­rung des­halb nicht erst auf po­li­ti­scher Ebe­ne. «Es geht dar­um, wie­der Be­zie­hun­gen und Ver­bin­dun­gen zu schaf­fen mit dem, was uns um­gibt», sagt sie. «Auf in­di­vi­du­el­ler Ebe­ne, aber auch auf ge­sell­schaft­li­cher und struk­tu­rel­ler Ebe­ne.» Das Fes­ti­val setzt beim Er­le­ben an: beim Hö­ren, Spü­ren und Be­we­gen durch die Land­schaft.

Viel­leicht liegt dar­in der Kern von Su­s­ur­rus: Nicht ei­ne wei­te­re Bot­schaft über die öko­lo­gi­sche Kri­se zu ver­mit­teln, son­dern ei­nen an­de­ren Zu­gang zu ihr zu er­öff­nen. Die Schlucht wird da­bei nicht bloss zum Aus­tra­gungs­ort, son­dern selbst zum Ge­gen­über. Sie wird zum Ort, an dem sich Be­zie­hun­gen zur Mit­welt über Klän­ge, Kör­per und Be­we­gung er­fah­ren las­sen.

Su­s­ur­rus Fes­ti­val: bis Sonn­tag, 13. Sep­tem­ber, Mü­le­nen­schlucht, St.Gal­len.
su­s­ur­rus.ch

Mit Sound und Vi­su­als ge­gen den Öko­kol­laps

Die zwei­te Aus­ga­be des au­dio­vi­su­el­len Fes­ti­vals Su­s­ur­rus in der Mü­le­nen­schlucht wid­met sich der «mehr-als-mensch­li­chen» Mit­welt. Mit akus­ti­schen und per­for­ma­ti­ven In­ter­ven­tio­nen er­kun­det das Fes­ti­val neue For­men der Be­zie­hung zwi­schen Mensch und Na­tur. 

Von  Lilli Kim Schreiber

Neue Sai­son un­ter be­son­de­ren Vor­zei­chen

Das Thea­ter an der Gren­ze in Kreuz­lin­gen star­tet heu­te in die neue Spiel­zeit. Kürz­lich ver­starb die prä­gen­de Co-Prä­si­den­tin An­na Rink. Aus­ser­dem fällt der bis­he­ri­ge Spiel­ort im Kul­tur­zen­trum Kult-X bis En­de 2027 weg. Wie der Ver­ein die­se Hür­den meis­tert, er­zäh­len Prä­si­den­tin Vro­ni El­len­br­oek und Klaus Okraf­ka aus der Pro­gramm­lei­tung im In­ter­view.

Von  Judith Schuck
Theater an der Grenze Klaus Ofraka und Vroni Ellenbroek

FC St.Gal­len vs. FC Si­on – St. Gal­len über­le­gen, aber tor­los

Si­on führt nach 37min - ob das der We­cker für St. Gal­len war?

Von  SENF Kollektiv
Senf

Dampf auf dem Kes­sel

Auf sei­nem neu­en So­lo­al­bum the­ma­ti­siert Ma­nu­el Stahl­ber­ger die Über­hit­zung. Die kli­ma­ti­sche, die ge­sell­schaft­li­che, die po­li­ti­sche. Ge­mein­sam mit Bit-Tu­ner hat der St.Gal­ler Mu­si­ker da­für ei­nen düs­te­ren, elek­tro­ni­schen Sound ge­fun­den.

Von  David Gadze
Manuel stahlberger bit tuner heiss pd

Von War­te­häus­chen und ehe­ma­li­gen Te­le­fon­ka­bi­nen

An Klein­bau­ten ge­hen wir oft acht­los vor­bei: Bus­war­te­häus­chen, öf­fent­li­che WCs, nicht mehr ge­brauch­te Te­le­fon­ka­bi­nen oder Feu­er­wehr- und Stras­sen­wär­ter­ma­ga­zi­ne. Ak­tu­ell gibt es da­zu ei­ne Aus­stel­lung im 1. Stock des Rat­hau­ses St.Gal­len.

Von  René Hornung
2 Tramhaeuschen Schibenertor

«Wie ein Vor­film des­sen, was auf uns zu­kom­men könn­te»

Bis 2050 will die Stadt St.Gal­len kli­ma­neu­tral sein. Ka­rin Hun­ger­büh­ler und To­bi­as Fi­scher-Künz­ler von der Dienst­stel­le Um­welt und En­er­gie be­ant­wor­ten Fra­gen zur be­vor­ste­hen­den Kli­ma­wo­che und zum Kli­ma­schutz in der Stadt.

Von  Reto Voneschen , Bilder:  Sara Spirig
2609 Redeplatz Karin Tobias 01

Metz­ger, En­gel, Him­mel und Tan­te Bergs Ro­sen­ge­büsch

Ani­ta Zim­mer­mann ali­as Lei­la Bock prägt die St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne seit Jahr­zehn­ten – als Künst­le­rin, als Ver­mitt­le­rin, als Er­mög­li­che­rin. Sie hat Wi­der­stän­de über­wun­den und an­de­re Künst­ler:in­nen im­mer wie­der her­aus­ge­for­dert. Ei­ne Wür­di­gung

Von  Angela Kuratli , Bilder:  Ladina Bischof
2609 Anita Zimmermann SAI2602 1308 C WEB

«Nicht neu er­fin­den, was funk­tio­niert»

Die St.Gal­ler Mu­se­ums­nacht fin­det in die­sem Jahr zum 20. Mal statt. Zum Ju­bi­lä­um blickt Ver­eins­prä­si­den­tin Bar­ba­ra Af­fol­ter zu­rück und nach vor­ne. Sie sagt, was die Mu­se­ums­nacht bis heu­te aus­macht und wo­hin sie sich ent­wi­ckeln soll.

Von  Marion Loher
Museumsnacht Kunstmuseum pd

Le­bens­be­ja­hen­de Wer­ke im Kunst­zeug­haus

Die Aus­stel­lung «Vol­ler Le­ben» des Ver­eins IG Hal­le Rap­pers­wil wirft Schlag­lich­ter auf künst­le­ri­sche Schaf­fens­pro­zes­se und ih­re Ver­bin­dun­gen zur Na­tur.

Von  Lilli Kim Schreiber
Regula Syz 2

Kolumne: Stimmrecht

St.Gal­len in den Au­gen ei­nes Sol­da­ten

Von  Liliia Matviiv

Kunst­ki­osk trifft Nacht­klub 

Der St.Gal­ler Kunst­ki­osk wird fünf­zehn Jah­re alt. Ge­fei­ert wird das mit ei­ner Ju­bi­lä­ums­aus­stel­lung im ehe­ma­li­gen Tif­fa­ny Night Club. Die Ver­nis­sa­ge ist am 12. Sep­tem­ber. Sai­ten hat schon vor der Er­öff­nung vor­bei­ge­schaut.

Von  Vera Zatti
01 Gruppenfoto Kurationsteam 15 Jahre Kunstkiosk QUERFORMAT

Musiktheater

Auf See im Park­haus

Von  Vera Zatti
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Ein tem­po­rä­res Kunst­haus am Ro­ten Platz

Zum 36-jäh­ri­gen Be­stehen sei­ner Ga­le­rie Macel­le­ria d'ar­te trans­for­miert Fran­ces­co Bo­n­an­no ein leer­ste­hen­des Ge­bäu­de am Ro­ten Platz in St.Gal­len in ein bun­tes Haus vol­ler Kunst. Was als klei­nes Pro­jekt be­gann, wuchs zu ei­nem Ge­mein­schafts­werk von fast 100 Kunst­schaf­fen­den. 

Von  Lilli Kim Schreiber
Kunsthaus am roten platz lilli kim schreiber 1

Das Schö­ne an der Pro­vinz

St.Gal­len und Lu­zern ha­ben mehr ge­mein­sam, als man zu­nächst denkt – oder doch nicht? «Null41» war mit der Sai­ten-Re­dak­ti­on in St.Gal­len un­ter­wegs.

Von  Giulia Bernardi Robyn Muffler  und  Raphael Albisser , Bilder:  Claudia Schildknecht
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Auf der Su­che nach (Un)Ru­he

Von St.Gal­len bis nach Süd­afri­ka. Ein Ost­schwei­zer Ehe­paar reist im Land­ro­ver De­fen­der um die Welt. Ih­re Er­leb­nis­se hal­ten die Bau­mel­ers mit ei­ner Ka­me­ra fest. Nun er­scheint ihr Film Im­mer wei­ter in Ost­schwei­zer Ki­nos – ei­ne ehr­li­che Do­ku­men­ta­ti­on, der ei­ne Ein­ord­nung gut ge­tan hät­te.

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«Open House St.Gallen»

Of­fe­ne Tü­ren – tie­fe Ein­bli­cke

Von  Daria Frick
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Ein Rück­blick auf die ver­ges­se­ne Künst­le­rin Mag­gy Mau­ritz

Das Küefer-Mar­tis-Hu­us in Rug­gell wid­met sich in ei­ner Re­tro­spek­ti­ve der Wie­der­ent­de­ckung ei­ner völ­lig über­se­he­nen Künst­le­rin: Mag­gy Mau­ritz war ei­ne Pio­nie­rin der Graf­fi­ti­kunst und des Lett­ris­mus.

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Ja­kob Lütschg kehr­te nie nach Bal­gach zu­rück. 82 Jah­re nach sei­nem Tod im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Bu­chen­wald kehrt we­nigs­tens sein Na­me heim. Der ers­te Stol­per­stein im St. Gal­ler Rhein­tal er­in­nert an ein Le­ben, das bei­na­he ver­ges­sen ging.

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