Kategorie
Autor:innen
Jahr

Das Schöne an der Provinz

St.Gallen und Luzern haben mehr gemeinsam, als man zunächst denkt – oder doch nicht? «Null41» war mit der Saiten-Redaktion in St.Gallen unterwegs.

2609 Staetevergleich 4 D3 A9291

«Den ha­ben wir für euch or­ga­ni­siert!», wit­zelt Sai­ten-Re­dak­to­rin Daria Frick, als wir uns dem Fir­men­apé­ro auf dem Vor­platz der Lok­re­mi­se, ei­nem spar­ten­über­grei­fen­den Kul­tur­zen­trum ne­ben dem Haupt­bahn­hof, nä­hern; den weiss ge­deck­ten Ti­schen, den ele­gant ge­klei­de­ten Gäst:in­nen, die mit An­zug und Kra­wat­te der Nach­mit­tags­hit­ze trot­zen. Die Lok­re­mi­se sei eher ein Ort für in­sti­tu­tio­na­li­sier­te Kunst, sagt Daria, die uns an die­sem Tag ge­mein­sam mit ih­ren Re­dak­ti­ons­kol­leg:in­nen Da­vid Gad­ze, Ro­man Hertler und Ve­ra Zat­ti durch St.Gal­len führt. Dies wird beim Rund­gang durch das auf­ge­wer­te­te De­pot deut­lich, das einst der War­tung von Dampf­lo­ko­mo­ti­ven dien­te und seit An­fang der 2000er-Jah­re fort­lau­fend zum Kul­tur­zen­trum um­ge­wan­delt wur­de.

Wäh­rend bis 2004 die Ga­le­rie Hau­ser & Wirth hier ein­ge­mie­tet war, sind es heu­te ver­schie­de­ne In­sti­tu­tio­nen: Das Kunst­mu­se­um ist mit ei­nem Aus­stel­lungs­raum prä­sent, das Thea­ter St.Gal­len mit zwei Büh­nen für Pro­duk­tio­nen, die et­was «ed­gier» sind, wie es Daria for­mu­liert. Ne­ben dem Gas­tro­no­mie­be­trieb be­fin­det sich in der Lok­re­mi­se auch das Pro­gramm­ki­no Ki­nok, das laut Ro­man ge­gen­über dem letz­ten ver­blie­be­nen Kom­merz­ki­no in der In­nen­stadt noch kein Pu­bli­kum an die Strea­ming­diens­te ver­lo­ren hat. In der Lok­re­mi­se sei er nicht so oft, doch wenn, dann am ehes­ten für ei­nen Film.

Mit Blick auf die­ses Kul­tur­zen­trum, auf die In­sti­tu­tio­nen, die hier ein­ge­mie­tet sind, drängt sich uns die Fra­ge auf, wel­chen Stand die freie Thea­ter­sze­ne in der Stadt hat. Ähn­lich wie in Lu­zern wird auch in St.Gal­len die De­bat­te über die Ver­tei­lung öf­fent­li­cher Gel­der zwi­schen in­sti­tu­tio­na­li­sier­ter und frei­er Sze­ne im­mer wie­der ge­führt. «Die Stadt hat der frei­en Sze­ne schon lan­ge ein ei­ge­nes Haus ver­spro­chen. Um­ge­setzt wur­de dies bis­her aber nicht», sagt Ro­man. «Die freie Sze­ne hat als fes­ten Raum le­dig­lich den Pool. Al­ler­dings dür­fen dort auf­grund von Ein­spra­chen ak­tu­ell kei­ne grös­se­ren Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den – und er ist oh­ne­hin nur ei­ne Zwi­schen­nut­zung.»

Oh­ne Be­wer­bung, oh­ne Ju­rie­rung

Ein Kon­tra­punkt zur in­sti­tu­tio­na­li­sier­ten Lok­re­mi­se er­war­tet uns da­nach. Beim Pro­jekt­raum 4½ wer­den wir von Pa­tri­cia Still­hart und Da­ni­el Zünd emp­fan­gen, die uns durch das klei­ne Erd­ge­schoss ei­nes Wohn­hau­ses füh­ren, durch die küh­len und ver­win­kel­ten Räu­me, die seit 2014 als nie­der­schwel­li­ge Aus­stel­lungs­räu­me die­nen. Hat­te ei­ne neun­köp­fi­ge Grup­pe um Pa­tri­cia und Da­ni­el die Aus­stel­lun­gen am An­fang noch ku­ra­tiert, «den Dau­men hoch­ge­hal­ten oder nach un­ten ge­zeigt», wie Da­ni­el es be­schreibt, kön­nen sich Kunst­schaf­fen­de heu­te ganz un­kom­pli­ziert für ei­ne Wo­che ein­mie­ten. Oh­ne Be­wer­bung, oh­ne Ju­rie­rung. «Auch für uns ist je­de Aus­stel­lung ei­ne Über­ra­schung», sagt Pa­tri­cia.

2609 Staetevergleich 4 D3 A9079
2609 Staetevergleich 4 D3 A9320

Von Aus­stel­lun­gen über Kon­zer­te bis hin zu Per­for­man­ces fand hier schon so ziem­lich al­les statt, oft von noch un­be­kann­ten Künst­ler:in­nen, manch­mal auch von sol­chen, die sich spä­ter in der Sze­ne eta­blier­ten. «Ma­ri­us Bear hat hier mal ein Kon­zert ge­spielt, als ihn noch nie­mand kann­te», er­in­nert sich Da­ni­el, wäh­rend er in­mit­ten der ak­tu­ell im Pro­jekt­raum aus­ge­stell­ten In­stal­la­ti­on steht und im­mer wie­der die von der De­cke bau­meln­den Sprech­bla­sen streift, wenn er beim Er­zäh­len mit den Hän­den ges­ti­ku­liert.

Die­sen klei­nen und ei­ni­ger­mas­sen wild be­spiel­ten Pro­jekt­raum gibt es, weil der Ei­gen­tü­mer einst kei­ne Ver­wen­dung mehr da­für hat­te – und ihn den heu­ti­gen Be­trei­ber:in­nen spon­tan an ei­nem Bei­zen­tisch zur Ver­fü­gung stell­te. Ob­wohl man, so Pa­tri­cia, ver­mut­lich nicht mehr so schnell an ei­nen solch güns­ti­gen Raum kom­me, sei die fi­nan­zi­el­le Si­tua­ti­on den­noch her­aus­for­dernd: Öf­fent­li­che För­der­gel­der be­kommt der Pro­jekt­raum 4½ ak­tu­ell nicht, weil er kein ku­ra­tier­tes Jah­res­pro­gramm vor­zu­wei­sen hat.

Ein va­ges Ge­fühl sagt uns, dass ein ähn­li­ches Kon­zept in Lu­zern deut­lich grös­se­re Mü­he hät­te, ei­ne solch an­ar­chis­ti­sche Hal­tung zu be­wah­ren. St.Gal­len scheint in die­ser Hin­sicht ei­gen­sin­ni­ger un­ter­wegs zu sein und sich der all­ge­mei­nen Pro­fes­sio­na­li­sie­rung des Kul­tur­be­triebs stär­ker zu ent­zie­hen.

Auf dem Weg zur nächs­ten Sta­ti­on er­wähnt Ro­man ne­ben­bei, dass Pa­tri­cia als DJ Pa-Tee ei­ne «Tech­no-Ko­ry­phäe» sei, «ei­ne fes­te Grös­se in der re­gio­na­len Sze­ne». Dass Pa­tri­cia dar­über kein Wort ver­lo­ren hat und auch Da­ni­el erst ganz am Schluss und auf Nach­fra­ge er­klär­te, in der Stadt als «Kul­tur­jun­kie» durch­aus ei­nen Na­men zu ha­ben, ist wohl Aus­druck ei­ner Hal­tung, die wir auch von vie­len Kul­tur­schaf­fen­den in der Zen­tral­schweiz ken­nen: Men­schen, die sich nicht als Ein­zel­gän­ger:in­nen se­hen, son­dern als Teil ei­nes grös­se­ren Öko­sys­tems.

Beim ge­mein­sa­men Abend­essen im Re­stau­rant Splü­gen, gleich bei der im­po­san­ten Stifts­bi­blio­thek um die Ecke, dreht sich das Ge­spräch dann um die pu­bli­zis­ti­sche Ver­wur­ze­lung des Sai­ten und des «Null41» in ei­nem ver­blüf­fend vi­ta­len und doch über­schau­ba­ren Kul­tur­ku­chen, der viel woh­li­ge Nest­wär­me be­reit­hält, herz­li­chen und nie­der­schwel­li­gen Zu­gang bie­tet – aber oft auch An­sprü­che stellt, die zu er­fül­len nicht im­mer ganz leicht­fällt.

Mu­sik und Ab­grün­de

Ei­gent­lich bö­te es sich an, nach dem Abend­essen das Kul­tur­fes­ti­val, das die­ses Jahr sein zwan­zigs­tes Ju­bi­lä­um fei­ert, zu be­su­chen. Den Auf­takt zum fast drei­wö­chi­gen Mu­sik­pro­gramm im In­nen­hof des Kul­tur­mu­se­ums macht To Athe­na. «Ei­ne von euch, oder?», fragt Ro­man mit ei­nem Au­gen­zwin­kern. Auch das ist so ei­ne Sa­che, die St.Gal­len und Lu­zern ver­bin­det: Vie­le um­schwärm­te Künst­ler:in­nen ent­flie­hen den bei­den Pro­vinz­städ­ten, weil sie in grös­se­ren Kul­tur­bio­to­pen we­sent­lich mehr Ent­fal­tungs-, Ver­net­zungs- und Auf­stiegs­po­ten­zi­al vor­fin­den. Auch To Athe­na wohnt längst nicht mehr in der Zen­tral­schweiz. «Stahl­ber­ger, Dachs oder Fe­mi Lu­na sind un­se­rer Re­gi­on aber treu ge­blie­ben», er­gänzt Daria.

2609 Staetevergleich 4 D3 A9458
2609 Staetevergleich 4 D3 A9516

Oh­ne­hin wol­len uns die Gast­ge­ber:in­nen heu­te viel lie­ber noch ei­ne et­was ro­he­re Sei­te St.Gal­lens zei­gen, näm­lich «Mu­sik und Ab­grün­de», wie Ro­man viel­sa­gend ver­spricht. Und so bre­chen wir auf, um die schma­le, meh­re­re hun­dert Me­ter lan­ge Mü­le­nen­schlucht hin­auf­zu­wan­dern. Ein biss­chen Wild­nis mit grü­nem Di­ckicht und rau­schen­den klei­nen Was­serfäl­len, mit­ten in der In­nen­stadt. Wäh­rend wir uns schwit­zend und schnau­fend über Brü­cken und Trep­pen­stu­fen hin­auf­kämp­fen, kün­di­gen in der Fer­ne  ei­ne far­bi­ge Lich­ter­ket­te und hei­te­res Ge­plau­der die Lu­kas Bar an. Sie liegt ganz oben am Hang, wie ei­ne Be­loh­nung für den stei­len Auf­stieg, und ist nach dem Be­trei­ber be­nannt, der uns prompt mit ei­ner Run­de Ap­pen­zel­ler aufs Haus emp­fängt. Or­te wie die Lu­kas Bar sind uns bes­tens ver­traut, die­se Schlupf­lö­cher des All­tags, in de­nen sich lo­se Ge­mein­schaf­ten bil­den und lo­ka­les Wis­sen zir­ku­liert. Sie er­in­nert uns ein we­nig an Tschup­pi’s Won­der-Bar in der Lu­zer­ner Alt­stadt, die letz­tes Jahr schlies­sen muss­te. Auch das ei­ne Rea­li­tät die­ser Bar­kul­tur: Sie ver­schwin­det zu­neh­mend.

Hier aber ist von Schlies­sung kei­ne Re­de. Was auf­fällt: Daria, Da­vid und Ro­man um­ar­men nicht nur Lu­kas herz­lich zur Be­grüs­sung, son­dern plau­dern mal mit die­ser, mal mit je­ner Per­son, vie­le da­von au­gen­schein­lich Stamm­gäs­te. Aus den Laut­spre­chern klingt Rock’n’Roll Will Never Dead von Su­per­punk, im In­nen­raum, lang und schmal wie ein Schlauch, rei­hen sich Schall­plat­ten in den Re­ga­len und ste­hen So­fas aus den 1950er-Jah­ren.

Spä­ter wird auf der klei­nen Büh­ne ne­ben dem Tre­sen ei­ne Band spie­len. Die Lu­kas Bar ist ei­ne je­ner Bars, die un­trenn­bar mit der Per­son ver­bun­den sind, die sie schmeisst. «Lu­kas ist nicht der Bes­te dar­in, sei­ne Kon­zer­te in den so­zia­len Me­di­en zu be­wer­ben. Man muss sie ak­tiv su­chen», sagt Da­vid und zeigt uns das selbst­ge­stal­te­te Pos­ter mit dem ak­tu­el­len Pro­gramm. Fast je­den drit­ten Abend fin­den hier Kon­zer­te statt. Wohl auch des­halb hat uns die Re­dak­ti­on auf den Hü­gel ge­führt: um uns ei­ne Ecke der Stadt zu zei­gen, wo Kul­tur fern­ab von För­der­töp­fen und Dis­kurs ent­steht, aus blos­ser Lei­den­schaft fürs Zu­sam­men­kom­men. Ein wei­te­rer Fly­er sticht uns ins Au­ge, es wird für ein Tisch­fuss­ball­tur­nier ge­wor­ben. «Wich­tigs­te Re­gel: Seid lieb zu­ein­an­der», steht dar­auf.

Die Hit­ze lässt end­lich nach, in der Fer­ne blitzt es hef­tig. Hier oben über der Stadt fühlt es sich kei­nes­wegs nach Ab­grund an. Wir set­zen uns draus­sen auf die Trep­pe. Als ei­ne jun­ge, Eng­lisch spre­chen­de Grup­pe an uns vor­bei­spa­ziert, fra­gen wir, ob es sich um HSG-Stu­die­ren­de hand­le. «Die sind drü­ben, auf dem an­de­ren Hü­gel», sagt Daria. Of­fen­bar be­wegt sich die Hoch­schu­le nicht nur in so­zia­ler Hin­sicht in ei­ner ei­ge­nen Welt, son­dern auch geo­gra­fisch, ein biss­chen an­ders als in Lu­zern, wo sich der Hoch­schul- und Uni­be­trieb mit der Stadt ver­mengt, zu­min­dest teil­wei­se.

Kurz vor Auf­bruch wer­den wir von Lu­kas in ein Ge­spräch ver­wi­ckelt. Er phi­lo­so­phiert über die Be­deu­tung von Bars, dar­über, dass je­de Bar ih­re ei­ge­ne Wahr­heit ha­be, zi­tiert Fil­me, um sei­nen Punkt zu ver­deut­li­chen, schweift wie­der ab, bie­tet uns ein Zim­mer über der Bar an, falls wir doch noch fürs Kon­zert blei­ben wol­len. Wäh­rend die Sai­ten-Re­dak­ti­on noch et­was län­ger bleibt, bre­chen wir auf.

Auf dem Weg Rich­tung Bahn­hof las­sen wir un­se­ren Be­such Re­vue pas­sie­ren. Wir sind uns ei­nig: Hier­her kom­men wir wie­der. Viel­leicht ist uns dann schon ein Ge­sicht ver­traut, im Splü­gen, in der Lu­kas Bar. Eben­das ist das Schö­ne an der Pro­vinz.

Dampf auf dem Kes­sel

Auf sei­nem neu­en So­lo­al­bum the­ma­ti­siert Ma­nu­el Stahl­ber­ger die Über­hit­zung. Die kli­ma­ti­sche, die ge­sell­schaft­li­che, die po­li­ti­sche. Ge­mein­sam mit Bit-Tu­ner hat der St.Gal­ler Mu­si­ker da­für ei­nen düs­te­ren, elek­tro­ni­schen Sound ge­fun­den.

Von  David Gadze
Manuel stahlberger bit tuner heiss pd

Von War­te­häus­chen und ehe­ma­li­gen Te­le­fon­ka­bi­nen

An Klein­bau­ten ge­hen wir oft acht­los vor­bei: Bus­war­te­häus­chen, öf­fent­li­che WCs, nicht mehr ge­brauch­te Te­le­fon­ka­bi­nen oder Feu­er­wehr- und Stras­sen­wär­ter­ma­ga­zi­ne. Ak­tu­ell gibt es da­zu ei­ne Aus­stel­lung im 1. Stock des Rat­hau­ses St.Gal­len.

Von  René Hornung
2 Tramhaeuschen Schibenertor

«Wie ein Vor­film des­sen, was auf uns zu­kom­men könn­te»

Bis 2050 will die Stadt St.Gal­len kli­ma­neu­tral sein. Ka­rin Hun­ger­büh­ler und To­bi­as Fi­scher-Künz­ler von der Dienst­stel­le Um­welt und En­er­gie be­ant­wor­ten Fra­gen zur be­vor­ste­hen­den Kli­ma­wo­che und zum Kli­ma­schutz in der Stadt.

Von  Reto Voneschen , Bilder:  Sara Spirig
2609 Redeplatz Karin Tobias 01

Metz­ger, En­gel, Him­mel und Tan­te Bergs Ro­sen­ge­büsch

Ani­ta Zim­mer­mann ali­as Lei­la Bock prägt die St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne seit Jahr­zehn­ten – als Künst­le­rin, als Ver­mitt­le­rin, als Er­mög­li­che­rin. Sie hat Wi­der­stän­de über­wun­den und an­de­re Künst­ler:in­nen im­mer wie­der her­aus­ge­for­dert. Ei­ne Wür­di­gung

Von  Angela Kuratli , Bilder:  Ladina Bischof
2609 Anita Zimmermann SAI2602 1308 C WEB

«Nicht neu er­fin­den, was funk­tio­niert»

Die St.Gal­ler Mu­se­ums­nacht fin­det in die­sem Jahr zum 20. Mal statt. Zum Ju­bi­lä­um blickt Ver­eins­prä­si­den­tin Bar­ba­ra Af­fol­ter zu­rück und nach vor­ne. Sie sagt, was die Mu­se­ums­nacht bis heu­te aus­macht und wo­hin sie sich ent­wi­ckeln soll.

Von  Marion Loher
Museumsnacht Kunstmuseum pd

Le­bens­be­ja­hen­de Wer­ke im Kunst­zeug­haus

Die Aus­stel­lung «Vol­ler Le­ben» des Ver­eins IG Hal­le Rap­pers­wil wirft Schlag­lich­ter auf künst­le­ri­sche Schaf­fens­pro­zes­se und ih­re Ver­bin­dun­gen zur Na­tur.

Von  Lilli Kim Schreiber
Regula Syz 2

Kolumne: Stimmrecht

St.Gal­len in den Au­gen ei­nes Sol­da­ten

Von  Liliia Matviiv

Kunst­ki­osk trifft Nacht­klub 

Der St.Gal­ler Kunst­ki­osk wird fünf­zehn Jah­re alt. Ge­fei­ert wird das mit ei­ner Ju­bi­lä­ums­aus­stel­lung im ehe­ma­li­gen Tif­fa­ny Night Club. Die Ver­nis­sa­ge ist am 12. Sep­tem­ber. Sai­ten hat schon vor der Er­öff­nung vor­bei­ge­schaut.

Von  Vera Zatti
01 Gruppenfoto Kurationsteam 15 Jahre Kunstkiosk QUERFORMAT

Musiktheater

Auf See im Park­haus

Von  Vera Zatti
Bild 08 07 24 um 07 42

Ein tem­po­rä­res Kunst­haus am Ro­ten Platz

Zum 36-jäh­ri­gen Be­stehen sei­ner Ga­le­rie Macel­le­ria d'ar­te trans­for­miert Fran­ces­co Bo­n­an­no ein leer­ste­hen­des Ge­bäu­de am Ro­ten Platz in St.Gal­len in ein bun­tes Haus vol­ler Kunst. Was als klei­nes Pro­jekt be­gann, wuchs zu ei­nem Ge­mein­schafts­werk von fast 100 Kunst­schaf­fen­den. 

Von  Lilli Kim Schreiber
Kunsthaus am roten platz lilli kim schreiber 1

Das Schö­ne an der Pro­vinz

St.Gal­len und Lu­zern ha­ben mehr ge­mein­sam, als man zu­nächst denkt – oder doch nicht? «Null41» war mit der Sai­ten-Re­dak­ti­on in St.Gal­len un­ter­wegs.

Von  Giulia Bernardi Robyn Muffler  und  Raphael Albisser , Bilder:  Claudia Schildknecht
2609 Staetevergleich 4 D3 A9291

Auf der Su­che nach (Un)Ru­he

Von St.Gal­len bis nach Süd­afri­ka. Ein Ost­schwei­zer Ehe­paar reist im Land­ro­ver De­fen­der um die Welt. Ih­re Er­leb­nis­se hal­ten die Bau­mel­ers mit ei­ner Ka­me­ra fest. Nun er­scheint ihr Film Im­mer wei­ter in Ost­schwei­zer Ki­nos – ei­ne ehr­li­che Do­ku­men­ta­ti­on, der ei­ne Ein­ord­nung gut ge­tan hät­te.

Von  Daria Frick
B 8

«Open House St.Gallen»

Of­fe­ne Tü­ren – tie­fe Ein­bli­cke

Von  Daria Frick
Bildschirmfoto 2026 09 01 um 10 17 40

Museum Herisau

Zeit­rei­se zu den An­fän­gen der Schul­bil­dung

Von  Redaktion Saiten
Bildschirmfoto 2026 09 01 um 10 08 43

Ein Rück­blick auf die ver­ges­se­ne Künst­le­rin Mag­gy Mau­ritz

Das Küefer-Mar­tis-Hu­us in Rug­gell wid­met sich in ei­ner Re­tro­spek­ti­ve der Wie­der­ent­de­ckung ei­ner völ­lig über­se­he­nen Künst­le­rin: Mag­gy Mau­ritz war ei­ne Pio­nie­rin der Graf­fi­ti­kunst und des Lett­ris­mus.

Von  Sieglinde Wöhrer
IMG 5826 Paul Trummer 2

Der lan­ge Weg nach Hau­se – ein Stol­per­stein für Ja­kob Lütschg

Ja­kob Lütschg kehr­te nie nach Bal­gach zu­rück. 82 Jah­re nach sei­nem Tod im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Bu­chen­wald kehrt we­nigs­tens sein Na­me heim. Der ers­te Stol­per­stein im St. Gal­ler Rhein­tal er­in­nert an ein Le­ben, das bei­na­he ver­ges­sen ging.

Von  Shqipton Rexhaj
IMG 1558

Musik am See

Pia­no­klän­ge für al­le

Von  Vera Zatti
IMG 0757 2

FC St.Gal­len vs. FC Thun 3:4 – Es wird heu­te nicht mehr bes­ser

Tor­reich, span­nend und doch ent­täu­schend - nur ei­ne Vier­tel­stun­de gu­ter Fuss­ball reicht halt nicht zum Punkt ge­gen Thun. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Fast ein gan­zes Le­ben spä­ter 

Nach Jahr­zehn­ten tref­fen sich Eva und Franz wie­der. Bei­de im fort­ge­schrit­te­nen Al­ter. Viel ist pas­siert und doch ist da noch Zu­nei­gung. Schwind­lig heisst der neue Ro­man der Ost­schwei­zer Au­torin Chris­ti­ne Fi­scher, in dem viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re auf fei­nes Sprach­ge­fühl tref­fen. 

Von  Vera Zatti
Abutz DSC 9766 Portrait wahl fischer klein cmky

Neu­start für Me­ter und Off­cut

Die­ses Wo­chen­en­de er­öff­net die of­fe­ne Werk­statt Me­ter den neu­en Stand­ort an der Burg­stras­se. Und im No­vem­ber zü­gelt Off­cut nach St.Fi­den. Das ist der An­fang vom En­de der Ge­mein­schaft «Ul­men5» – zu­min­dest in ih­rer bis­he­ri­gen Form. Denn 2027 könn­te es zur teil­wei­sen Wie­der­ver­ei­ni­gung kom­men.

Von  David Gadze
Meter 6 david gadze