Kategorie
Autor:innen
Jahr

FC St.Gallen vs. FC Thun 3:4 – Es wird heute nicht mehr besser

Senf

Torreich, spannend und doch enttäuschend - nur eine Viertelstunde guter Fussball reicht halt nicht zum Punkt gegen Thun. 

FC St.Gallen
3 : 4
FC Thun

18.26 Uhr – St.Gallen verliert hier mit 3:4 gegen Thun. Unnötig. Das war einfach zu wenig. Die letzten 20 Minuten waren grossartig, da wurde gerannt, gekämpft und gepresst. Thun wusste nicht mehr wie ihnen geschah. Aber leider gab es noch 70 Minuten davor. Da hat man nicht so richtig mitgemacht. Klar, Thun macht drei Thun Tore, aber dennoch muss man anerkennen, dass deren Bälle ins Tor gehen, unsere mehrheitlich darüber, daneben oder in die Füsse des Gegners. Schade, da wäre mehr drin gelegen. Aber: Am Mittwoch gehts weiter, auswärts gegen GC. Da sind dann drei Punkte Pflicht, ohne Wenn und Aber. In diesem Sinne, geniessen Sie den Sonntag trotzdem und danke fürs Mitlesen. 

Schlusspfiff
90+

Nächster Schwan, nun einer mit Handschuhen. Die Fischer Bettwarenfabrik muss wohl heute mit dem grossen LKW vorfahren. 

90+

Eckball, Zigi im Strafraum!

90+

Man Daschi, der hätte auch aufs Tor kommen können!

90+

Nur 5 Minuten Nachspielzeit aber ein Skandal. Nur schon die Szene mit dem Schwan hat länger gedauert, bis alle Federn vom Rasen weg waren und das Spielfeld freigegeben wurde.

90+

Glücksbier 2/3 hat gestochen. 

89

Wollte gerade schreiben, dass keiner mehr so hohe und breite Mauern mehr bauen. Aber Daschner sieht das anders und verstolpert zum 3:4. 

87

Der Thuner hätte hier getroffen, der St.Galler schiesst über das Tor. Wäre ich Trainer, würde ich nächste Woche nur Torwandschiessen. 

87

Dieser Schwan ist wohl definitiv tot. 

83

Die Zeit läuft langsam davon. Die Zeit für drei Punkte, 5 Bier und 3 Promille. Alles wird knapp. 

80

Ich hol dann nochmals 5 Bier, entweder holen wir die 3 Punkte noch oder knacken dann die 3 Promille.

78

J.C. hat drei Glücksbier gebracht. Das erste hat schon gestochen, zwei sind noch offen. 

75

Scherrer trifft per Kopf. Das reicht noch für ein 5:4. Hopp!

75
TOOOR
75

Oder darüber, daneben, auf den Torwart... Suchen Sie sich etwas aus. 

74

"Ihri gönd is Gool, üsi nur is Netz" - R.S. fasst die Lage präzise zusammen.

71

Mit den Wechseln hat der FCSG nun etwas mehr vom Spiel. Gespielt wird nun hauptsächlich um den Thuner Strafraum herum. Aber nach 2:4 sieht es momentan noch nicht aus. 

69

Trotzdem bleiben die Angriffe ungefähr so lustlos wie ich am Montag Morgen.

67

3-fach Wechsel. Enno scheint auch nicht gänzlich überzeugt zu sein. Wer mag es ihm verübeln? 

66

Fazit: Diese Saison schiessen sich die Tore gegen uns gefühlt wie von alleine. 

64

Dabei hatte ich so gute Laune heute - die haben nur noch wenige der 18100 Zuschauer im Sitterstadion heute. Und ganz ehrlich, mag ich denen nicht gönnen.

61

Der VAR Bildschirm sieht übrigens wieder wie neu aus. Steht da wie ne Eins.

59

"Schämed eu!" ist noch das netteste, was ich zum 1:4 gehört habe.... 

54

Der nächste Dämpfer innert weniger Tage ist im Anmarsch... Scheiss Woche um FCSG-Fan zu sein. 

53

Ja dann macht der Thuner das dritte Tor. Zentimetergenau unten rechts an Zigi vorbei. 

50

In Scharen kommen da noch Fans zu ihren Plätzen zurück. "Du, i glaub do stimmt was mit de Tafle nöd, isch doch 0:1?"

48

Baldé mag noch. Dribbelt sich da durch ganz Thun und bedient Frokaj mustergültig. Anschlusstreffer. 

48
TOR
47

Die zweite Halbzeit läuft nur für Thun, der FCSG mag noch nicht.

46
Die zweite Halbzeit läuft

17.33 Uhr – Bald gehts hier weiter für die meisten. Aber nicht für Besio, der darf duschen gehen. Frokaj ersetzt ihn. 

17.22 Uhr – Immerhin ziehen die Espen die schlechteste Halbzeit dieser Saison dann ein, wenn der Bierstand eh schon nah ist. Ich sag mal so, in der Schule gäbe es kein genügend.

PAUSE
45+

Diese Eckball-VAR Regel ist noch beschissener als der beschissene Rest des VARs. Ehrewort. 

45+

Warum schiessen die immer so weit übers Tor? Zu viel Kraft in den Beinen? Zwenig gsecklet?

42

"Jetzt wäre dann mal Zeit für ein Tor", denkt sich Okoroji und probierts aus 25 Meter direkt. Der Ball segelt knapp übers Tor, war aber so lange in der Luft, dass M.M. in der Zwischenzeit Nuggets holen konnte. Kein Problem für den Torwart, auch mit etwas mehr Genauigkeit. 

38

Da ist Chicken aber das falsche Tier. Organisiert wie ein Hühnerhaufen und fliegen können sie auch nicht. Hol besser Tauben-Wings. 

38

Ich hol mir jetzt mal so eine Poulet Nuggets Box. Auf das die den FCSG beflügeln möge...

35

Der St.Galler Auftritt ist maximal pomadig (© Rolf Fringer).

 

33

Und ich meine nicht Stanic, der sich pflegen lassen musste und nun draussen warten muss. 

31

Manchmal kommt es mir so vor, als wären die Thuner einer mehr. Ich habe aber nachgezählt, es sind 11 gegen 11. Hat sich einer beim Zählen versteckt oder ein St.Galler wenn das Spiel läuft?

28

Jooooo, es läuft. Also nicht direkt in unsere Richtung oder sonst irgendwas erbauliches. Aber die Zeit läuft.

25

Wie könnte man dieses Spiel in drei Buchstaben zusammenfassen? Wow, eng, top? Gna!

23

Hydration Break

18

Die Espen bekommen einen Eckball, dann gibt es trotzdem Abstoss - VAR wohl nichts...

17

J.C. trägt übrigens heute das Meister 2000 Shirt. Das muss ja was bedeuten, wäre mal wieder an der Zeit für einen Kübel. 

16

Gibt sozusagen nichts zu t(h)un...

14

Ich täte gerne mehr schreiben, ist aber nichts mehr passiert. Thun verteidigt alles konsequent weg, um mal die Floskeln zu bedienen. 

9

Da er neben mit sitzt und auch Bier mitgebracht hat, möchte ich hier "die Wade der Ostschweiz" löblich erwähnen. Danke J.C.

7

R.S. ist da, ich war zum Glücksbisi und diejenigen die treffen, sind die Falschen. Kompletter Tiefschlaf der Espen-Defensive und der Schöne macht das 0:1.

4

Erste dicke Möglichkeit für die Hausherren. Baldé ins Aussennetz nach toller Ballbehauptung von Besio und dem obligaten dribbel, dribbel, dribbel von Baldé. 

1

Dass Lukas Görtler hier rechtzeitig auf die Ehrung auf dem Platz stand verwundert mich ehrlich gesagt schon. Vor 15 Minuten sass er noch mit (seiner?) Frau im Garten des Restaurant Bild vor einer Flasche Rotwein. Ich habe ihn an seinem Trikot mit der Nr. 16 ganz genau erkannt. Das trägt ja nur einer. 

1
Los gehts

16.28 Uhr – Chima, Mihailo und Capitano Görtler werden noch geehrt für 100, 100 und 250 Pflichtspiele. Wir gratulieren. 

16.27 Uhr – R.S. hier. Pünktlich und natürlich mit Bier. Choreo wollte ich nicht verpassen, den Anpfiff auch nicht. 

16.24 Uhr – Breaking News! R.S. ist am Bierstand! Schafft er es tatsächlich zum Anpfiff? Kann ich mit einem frischen Bier das Spiel hier anpfeifen?

16.22 Uhr – Schon jetzt möchte ich auf unseren Insta-Kanal hinweisen @senf.sg, denn im EB bahnt sich eine Choreo an. Das Motto, die Freundschaft zum SSV Reutlingen. Also ich würde folgen und reinschauen, afoch mol so.

16.19 Uhr – Da meldet sich R.S. prompt per Whatsapp, er ist auf dem Weg. Leider auf dem Fussweg. Immer noch besser als auf dem Holzweg. 

16.15 Uhr – Hab mich etwas abgelenkt und mit Menschen auf der Medientribüne unterhalten. R.S. immer noch nicht da. Dementsprechend auch kein neues Bier und ich muss eigentlich schon länger zum "Vor-Match-Glücksbisi". Probleme über Probleme hier, hoffe unsere Jungs haben es dann einfacher auf dem Platz. 

16.02 Uhr – Also ich hab Bock - R.S. chasch langsam cho, mis Bier isch leer. M.M. Ende (für den Moment)

16.00 Uhr – Für diejenigen, welche den kleinen Witz nicht verstanden haben - wir spielen heute gegen Thun. Den aktuellen Meister und das graust mich immer noch, sowas schreiben zu müssen. Hoffe wir zeigen den Vogel-Lisi-Jungs heute mal gehörig, was Sie zu suchen haben anstatt einer fiktiven Figur.

15.58 Uhr – Wir sind da. Also nein, ich bin da. Einer muss ja was t(h)un. Denn R.S. ist zu Hause noch mit väterlichen Pflichten beschäftigt. Er kommt knapp, bringt aber Bier mit. Find ich fair. 

Lang­sam­keit als Mo­tor

Die St.Gal­ler Rock­band The Black Salt ver­öf­fent­licht ihr zwei­tes Al­bum. Und ver­ab­schie­det sich ein Stück­weit von ih­ren An­fän­gen.

Von David Gadze,
Theblacksalt1

Fah­nen der Ver­gäng­lich­keit

Die Welt ist in ste­tem Wan­del. Und man­che Ver­än­de­run­gen sind ir­rever­si­bel – Glet­scher schmel­zen, Tier- und Pflan­zen­ar­ten ster­ben aus. Die Aus­stel­lung «Flim­mern» wid­met sich der Be­wusst­wer­dung die­ses Wan­dels – und dem Schmerz, den er aus­löst.

Von Judith Schuck,
Flimmern Blossom 0 2 von Hoa Luo Patrik Muchenberger

Du­bio­se Zah­len zum Au­to­bahn­aus­bau

Die Grund­la­gen, mit de­nen die Be­für­wor­ter:in­nen die drit­te Au­to­b­anhröh­re durch den Ro­sen­berg in St.Gal­len und die Teil­span­ge mit dem An­schluss im Gü­ter­bahn­hof­are­al for­dern, ba­sie­ren auf frag­wür­di­gen Zah­len. Zu die­sem Schluss kommt der Raum- und Ver­kehrs­pla­ner Tho­mas Hug-Di Le­na.

Von René Hornung,
Anschluss gueterbahnhof

Grüs­se aus ei­nem kom­pli­zier­ten Land

Die St.Gal­ler Tanz­kom­pa­nie fei­er­te ver­gan­ge­nen Sams­tag mit From Eng­land wi­th Love Pre­mie­re. Das Stück wagt sich aber­mals aus dem Gleich­schritt – mit un­miss­ver­ständ­li­chen Ges­ten.

Von Andi Giger,
From England with Love

Eman­zi­pa­ti­on in geo­me­tri­scher Form

Das Kunst­haus Bre­genz zeigt in der neu­en Aus­stel­lung Ar­bei­ten der US-ame­ri­ka­ni­schen Künst­le­rin Tork­wa­se Dys­on. Aus­gangs­punkt ih­rer gross­for­ma­ti­gen geo­me­tri­schen Skulp­tu­ren und poe­ti­schen Ma­le­rei­en bil­det das Le­ben und die Be­frei­ung Schwar­zer Men­schen.

Von Sieglinde Wöhrer,
Torkwase Dyson EG Y3 A3594 Foto Markus Tretter

Vom Ges­tern in die Zu­kunft tau­chen

Wie stehts heu­te um die Gleich­stel­lung? Und wie war das frü­her? Die Pop-up-Aus­stel­lung «Frau­en­spu­ren im Hal­len­bad» in Gos­sau ar­bei­tet ein Stück Ge­sell­schafts­ge­schich­te auf. Zeigt, wo es heu­te noch hakt, und dass es nicht blei­ben muss, wie es ist.

Von Vera Zatti,
DSC09196

Kolumne: 24/7 Traumacore

Ich bin Bra­ve­he­art (Mel Gib­son ty­pe shit)

Von Mia Nägeli,

Theater

Kein Kom­pli­ment

Von Vera Zatti,
Unreif Presse 05

Von Trans­sil­va­ni­en in den Thur­gau

Jo­han­na und Szi­lamer ar­bei­ten seit vier Jah­ren als Ern­te­hel­fer:in­nen in Fru­thwi­len. In ih­rer Hei­mat Ru­mä­ni­en ist die wirt­schaft­li­che La­ge an­ge­spannt und die kör­per­li­che Ar­beit auf dem Feld sind sie ge­wohnt.

Von Daria Frick, Bilder: Ueli Steingruber,
2610 Erntehelferei 260044 us 0505 max

Er­satz­wahl in den Stadt­rat: Vor­ent­scheid fällt an SP-No­mi­na­ti­ons­ver­samm­lung

Am 29. Ok­to­ber ent­schei­det die SP der Stadt St.Gal­len, wen sie in die Er­satz­wahl um den Stadt­rats­sitz von Pe­ter Jans schickt. Was ur­sprüng­lich wie ei­ne For­ma­li­tät aus­sah, hat sich zu ei­nem span­nen­den Ren­nen ent­wi­ckelt. Mit of­fe­nem Aus­gang.

Von Reto Voneschen,
2026 Stadtrat Collage farbig

Jock Kobels zweiter Fall

Die Welt ist im­mer He­ris­au

Von Andrej Millius,
Bildschirmfoto 2026 10 14 um 18 12 43

Musik

Der Hai­fisch beisst wie­der zu

Von David Gadze,
Bildschirmfoto 2026 10 14 um 18 07 57

Heppelers Bestiarium

100 Jah­re Ein­sam­keit

Von Jeremias Heppeler,

FC St. Gal­len vs. Lau­sanne-Sport – Die Es­pen er­kämp­fen sich die 3 Punk­te

Nach ei­ner ganz pas­sa­blen ers­ten Halb­zeit der Es­pen so­wie Füh­rung durch ei­nen Elf­me­ter von Gört­ler vor der Pau­se, spie­len die St. Gal­ler die­ses Re­sul­tat an­schlies­send her­un­ter und ho­len sich die 3 Punk­te.

Von SENF Kollektiv,
Senf

Die Ge­walt hat ei­nen Schlüs­sel

Mehr als vier­ein­halb Stun­den dau­er­te Der Pro­zess Pe­li­cot im Thea­ter St.Gal­len. Mi­lo Rau und Ser­va­ne Dè­cle in­sze­nier­ten ei­nen Abend über se­xua­li­sier­te Ge­walt und che­mi­sche Un­ter­wer­fung – und über ei­ne Ge­sell­schaft, die von Män­nern mehr Ver­ant­wor­tung ver­langt.

Von Philipp Bürkler,
DSC02202 Kopie

Men­schen­rech­te sind kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit

Die Men­schen­rech­te ste­hen welt­weit un­ter Druck. Doch wie kon­se­quent setzt sich die Schweiz für sie ein? Ein neu­es Buch nimmt die Schwei­zer Men­schen­rechts­po­li­tik kri­tisch un­ter die Lu­pe. An der Buch­vor­stel­lung im Squa­re wur­de über Wi­der­sprü­che, Ver­säum­nis­se und mög­li­che Lö­sun­gen dis­ku­tiert.

Von Marion Loher,
3 F1 A4812 web

Die Po­li­zei woll­te nichts se­hen und nichts hö­ren

In ei­ner Ten­nis­hal­le im tog­gen­bur­gi­schen Un­ter­was­ser tra­fen sich vor zehn Jah­ren 5000 Neo­na­zis zum gröss­ten Rechts­rock-Kon­zert, das je im deutsch­spra­chi­gen Raum statt­ge­fun­den hat. Lin­ke Po­li­ti­ker:in­nen re­agier­ten schnell, doch das Er­geb­nis ist er­nüch­ternd.

Von Hans Stutz,
2610 RIO Saalbild

Leopoldstadt am Vorarlberger Landestheater

Ver­schwun­de­ne Na­men im Fa­mi­li­en­stamm­baum

Von Sieglinde Wöhrer,
Leopoldstadt R anjakoehler 260217 1

Stimmrecht

Im Re­gen tan­zen

Von Liliia Matviiv,

Ern­ten in der Grau­zo­ne

Ern­te­hel­fer:in­nen sind in der Schweiz schlecht ge­schützt. Ih­re Ar­beits­be­din­gun­gen lie­gen oft in Grau­be­rei­chen, Kon­trol­len sind schwie­rig. Ei­ne Ver­än­de­rung wür­de je­doch be­deu­ten, ein gan­zes Sys­tem auf den Kopf zu stel­len.

Von Daria Frick, Bilder: Ueli Steingruber,
2610 Erntehelferei 260044 us 0218 max