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Verschwundene Namen im Familienstammbaum

Stark inszeniert, ohne zu sehr ins Pathetische zu kippen: Leopoldstadt am Vorarlberger Landestheater in Bregenz (Bilder: pd)

Stark inszeniert, ohne zu sehr ins Pathetische zu kippen: Leopoldstadt am Vorarlberger Landestheater in Bregenz (Bilder: pd)

In seinem letzten und persönlichsten Stück Leopoldstadt erzählt der Dramatiker Tom Stoppard die Geschichte einer jüdischen Familie in Wien von 1899 bis 1955. Die Inszenierung des Vorarlberger Landestheaters überzeugt mit eindrücklichen Bildern und mitreissenden Szenen – auch über drei Stunden hinweg.

«Du merkst gar nicht, wie schnell wir die Ge­sich­ter der To­ten ver­ges­sen», sagt
die Gross­mutter Emi­lia in der ers­ten Sze­ne. Im präch­ti­gen Wie­ner Wohn­zim­mer blät­tert sie im Fa­mi­li­en­al­bum. Ein gros­ser Lus­ter hängt von der Mit­te der Büh­ne, dar­un­ter ein lan­ger Tisch auf ei­nem gros­sen Tep­pich. Es ist der Weih­nachts­abend 1899, Han­na spielt Stil­le Nacht, Hei­li­ge Nacht am Kla­vier und die Kin­der ste­cken den Da­vid­stern auf den Christ­baum. Es ist aus­ge­las­se­ne Stim­mung, die gan­ze zwölf­köp­fi­ge Fa­mi­lie ist zu­sam­men­ge­kom­men, re­det, lacht und dis­ku­tiert über die Eh­re Wiens, über Kunst, Phy­sik oder den Ma­the­ma­ti­ker­kon­gress. Al­les pas­siert gleich­zei­tig und erst mit der ver­ge­hen­den Zeit, wird sich auf­schlüs­seln, wie die­se vie­len Per­so­nen mit­ein­an­der ver­wandt sind. 

Die jü­di­sche Fa­mi­lie Merz hat den Auf­stieg ge­schafft – über drei Ge­ne­ra­tio­nen vom Stras­sen­ver­käu­fer zum er­folg­rei­chen Tex­til­fa­bri­kan­ten. Her­mann Merz ist in der Mit­te der in­tel­lek­tu­el­len Ge­sell­schaft an­ge­kom­men. Sie woh­nen nun an der Ring­stras­se im no­blen Teil der Stadt und nicht in Leo­pold­stadt, dem frü­he­ren jü­di­schen Vier­tel Wiens. Her­mann ist ge­tauft und ka­tho­lisch ver­hei­ra­tet und den­noch kommt im­mer wie­der die Fra­ge auf, was es be­deu­tet, ein Ju­de zu sein? Wie jü­disch wa­ren sie? Wer ist «jü­di­scher» als der an­de­re und was macht die­se jü­di­sche Iden­ti­tät aus? – Ei­ne Fra­ge, mit der am En­de auch der Eng­län­der Le­on­hard Cham­ber­lain kon­fron­tiert wird, selbst wenn er die Ge­sich­ter sei­ner Ver­wand­ten im Fa­mi­li­en­al­bum nicht mehr be­nen­nen kann. 

Die Har­mo­nie zer­fällt

Wie sei­ne Fi­gur Le­on­hard wuchs auch der Dra­ma­ti­ker Tom Stop­pard als as­si­mi­lier­ter eng­li­scher Bub mit dem Nach­na­men sei­nes Stief­va­ters auf. Erst mit 56 Jah­ren er­fuhr er von sei­ner jü­di­schen Her­kunft und von der Er­mor­dung sei­ner drei Tan­ten und den vier leib­li­chen Gross­el­tern in Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern. «Bis ges­tern wuss­te ich nicht mal, dass es euch über­haupt gibt», ent­geg­net auch Le­on­hard Cham­ber­lain, als Ro­sa Klos­ter ih­rem Nef­fen den Stamm­baum auf­zeich­net.

Das Stück von Tom Stop­pard wird auf der Werk­statt­büh­ne im Fest­spiel­haus Bre­genz in ein ge­dämpf­tes Licht ge­taucht. Es hat dort auf der weit­läu­fi­gen Büh­nen­flä­che ge­nug Raum, um die fünf Zeit­ebe­nen (von der ers­ten Sze­ne im Jahr 1899 bis zur letz­ten im Jahr 1955) zu ent­fal­ten. Ver­lust und Trau­er wird am En­de durch die lee­re Flä­che sym­bo­li­siert und mit Mu­sik und Tem­po bringt der Re­gis­seur Jo­han­nes Lep­per den Hor­ror der Fa­mi­lie zum Aus­druck. Noch auf der Büh­ne ver­wan­deln sich die glück­li­chen Mo­men­te zu Er­in­ne­run­gen im Fa­mi­li­en­al­bum. Das Bild friert ein, beim Se­der, den häus­li­chen Auf­takt­fei­ern des Pas­sah­fes­tes im Früh­jahr oder auch bei der Be­schnei­dungs­ze­re­mo­nie des jüngs­ten En­kels Na­than, wenn Be­schnei­dungs­wit­ze er­zählt wer­den und sich die ge­sam­te Fa­mi­lie um das Bett von Gross­mutter Emi­lia her­um ver­sam­melt. Ein har­mo­ni­sches Bild, das bald dar­auf zer­fällt, die Idyl­le wird ge­räusch­voll zer­bro­chen.

Der wuchtige Luster (Kronleuchter) trägt viel zur Bühnendramaturgie bei.

Der wuchtige Luster (Kronleuchter) trägt viel zur Bühnendramaturgie bei.

Durch me­lan­cho­li­sche Gei­gen­mu­sik wer­den die Zeit­ebe­nen ver­bun­den. Der gros­se Lus­ter wirft Schat­ten. Durch­schei­nen­de Vor­hän­ge tei­len die Räu­me auf der Büh­ne und fun­gie­ren gleich­zei­tig als Lein­wän­de, wor­auf der zeit­his­to­ri­sche Kon­text pro­ji­ziert wird – mit Zeich­nun­gen ge­nau­so wie mit Ar­chiv­bil­dern. Zum Neu­jahrs­kon­zert mi­schen sich Schüs­se und Ge­räu­sche von bre­chen­dem Glas. Die Fa­mi­lie tanzt im Ne­bel, im Hin­ter­grund steht ein Mann mit Gas­mas­ke. Die Ös­ter­reich­fah­ne wird zer­legt und die bei­den ro­ten Tei­le zu­sam­men­ge­näht. Das Stück wirkt dra­ma­tisch durch die­se As­so­zia­tio­nen und wird ge­tra­gen von der star­ken Prä­senz der Dar­stel­len­den – prä­zi­se und oh­ne ins Pa­the­ti­sche zu kip­pen.

Über­lebt – und doch al­les ver­lo­ren

1938 glaubt Evas Toch­ter Nel­lie, das Schlimms­te schon er­lebt zu ha­ben, als ein Mann im Wohn­zim­mer steht, die Fa­mi­lie drang­sa­liert und Trans­port­schei­ne ver­teilt. Der Bo­den ist über­sät mit Fo­tos, und Nel­lie schafft es nicht, sich für die Flucht von der Fa­mi­lie zu tren­nen. In die­ser Woh­nung tref­fen sieb­zehn Jah­re spä­ter die letz­ten drei Über­le­ben­den der Fa­mi­lie auf­ein­an­der: Der Eng­län­der Le­on­hard Cham­ber­lain, des­sen Tan­te Ro­sa aus New York und der Ma­the­ma­ti­ker Na­than Fisch­bein. Im do­zen­ti­schen Auf­tre­ten hält er ei­nen Mo­no­log und will et­was er­zäh­len, kommt aber im­mer wie­der vom The­ma ab. Der Lus­ter liegt jetzt am Bo­den, die Vor­hän­ge sind weg und so wird die Lee­re auch im Büh­nen­bild greif­bar. Na­than hat The­re­si­en­stadt und Ausch­witz über­lebt. Er ar­bei­tet an der Uni­ver­si­tät und hat sich ein Neu­es Le­ben auf­ge­baut. Und doch hat Na­than al­les ver­lo­ren.

Bei der Pre­mie­re am ver­gan­ge­nen Frei­tag zeig­te sich das Pu­bli­kum mit Stan­ding Ova­tions von die­ser auf­wen­di­gen und kraft­vol­len In­sze­nie­rung be­rührt. Bis 11. Ok­to­ber wird das En­sem­ble des Vor­arl­ber­ger Lan­des­thea­ters mit Leo­pold­stadt noch auf der Werk­statt­büh­ne im Fest­spiel­haus Bre­genz zu se­hen sein. Da­nach fin­den die wei­te­ren Pro­duk­tio­nen die­ser Spiel­zeit an ver­schie­de­nen Or­ten statt, wäh­rend das Thea­ter am Korn­markt­platz ge­ne­ral­sa­niert wird.

Leo­pold­stadt: Stü­cke von Tom Stop­pard, wei­te­re Auf­füh­run­gen bis 11. Ok­to­ber, Vor­arl­ber­ger Lan­des­thea­ter, Bre­genz

Leopoldstadt am Vorarlberger Landestheater

Ver­schwun­de­ne Na­men im Fa­mi­li­en­stamm­baum

Von Sieglinde Wöhrer,
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Stimmrecht

Im Re­gen tan­zen

Von Liliia Matviiv,

Ern­ten in der Grau­zo­ne

Ern­te­hel­fer:in­nen sind in der Schweiz schlecht ge­schützt. Ih­re Ar­beits­be­din­gun­gen lie­gen oft in Grau­be­rei­chen, Kon­trol­len sind schwie­rig. Ei­ne Ver­än­de­rung wür­de je­doch be­deu­ten, ein gan­zes Sys­tem auf den Kopf zu stel­len.

Von Daria Frick, Bilder: Ueli Steingruber,
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Bücherherbst: Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst von Gion Mathias Cavelty

Gran­dio­se Gro­tes­ke

Von Florian Vetsch,

Ein En­de mit Aus­ru­fe­zei­chen

Die St.Gal­ler Re­stau­rants Tos­ca­na und The Pinch mach­ten ver­gan­ge­ne Wo­che über Nacht dicht. 15 Per­so­nen stan­den un­vor­be­rei­tet auf der Stras­se. Das ver­ant­wort­li­che In­ves­to­ren-Duo schliesst nicht zum ers­ten Mal ein Re­stau­rant in der Stadt. Das ab­rup­te En­de wirft Fra­gen auf.

Von Andi Giger,
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Volks­bad­sa­nie­rung: Trau­er­spiel seit über 40 Jah­ren

Die Stadt St.Gal­len muss spa­ren und will das his­to­ri­sche Volks­bad nach der Wie­der­eröff­nung des Hal­len­bads Blu­men­wies schlies­sen. Da­bei ver­spricht die Stadt seit über 40 Jah­ren die Sa­nie­rung.

Von René Hornung,
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Der St.Gal­ler Kul­tur gehts an den Kra­gen

Die St.Gal­ler Re­gie­rung spart ge­gen ih­ren Wil­len wei­te­re 60 Mil­lio­nen Fran­ken ein und rech­net für 2027 mit ei­nem Plus von 55 Mil­lio­nen Fran­ken. Kul­tu­rel­le Ar­beit wird da­bei wei­ter pre­ka­ri­siert – mit ei­ner gros­sen Aus­nah­me.

Von Roman Hertler,
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Filminstallation über Vergänglichkeit

Nur Vor­wärts

Von Daria Frick,
Emilija Skarnulyte Time of Arrow 2026 Kunstmuseum St Gallen Lokremise Foto Stefan Altenburger

Win­tis Glücks­fall

Die al­ten Fa­brik­hal­len sind aus Win­ter­thurs Kul­tur­le­ben nicht mehr weg­zu­den­ken. Sie wä­ren aber nichts oh­ne en­ga­gier­te und gut ver­netz­te Men­schen. Sai­ten konn­te auf Ein­la­dung des Kul­tur­ma­ga­zins «Coucou» ei­ni­ge von ih­nen tref­fen. Ein klei­ner Stadt­rund­gang

Von Roman Hertler, Bilder: Daria Frick,
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Sai­son­start mit pu­rem Wahn­sinn

Das Kon­zert und Thea­ter St.Gal­len zeigt ein­dring­lich auf: Fe­mi­zi­de exis­tie­ren in der Schweiz noch im­mer im un­ge­heu­ren Aus­mass. Die In­sze­nie­rung von Co­rin­na von Rad setzt auf das Gro­tes­ke in Ge­org Büch­ners Woy­zeck und fei­er­te am Sams­tag Pre­mie­re im Gros­sen Haus. Ei­ne Pro­duk­ti­on für «je­der-Mann»!

Von Viviane Sonderegger,
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Es kratzt, knallt und schep­pert

Viel En­er­gie und noch viel mehr Punk gibts auf dem neu­en Al­bum Now To Ru­in der Thur­gau­er Band S.G.A.T.V.. Ge­tauft wird am 1. Ok­to­ber im Win­ter­thu­rer Kraft­feld. Sai­ten hat vor­ab rein­ge­hört.

Von Jeremias Heppeler,
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Bak­te­ri­en und ein Fun­ke Hoff­nung 

Wie kön­nen wir un­se­ren Kon­sum nach­hal­ti­ger ge­stal­ten? In «Next Re­la­ti­ons – Zu­kunft ge­stal­ten» zeigt das Ge­wer­be­mu­se­um Win­ter­thur an­hand von Ar­bei­ten von Stu­die­ren­den mög­li­che An­sät­ze. Ei­ne an­spruchs­vol­le Schau, die Hoff­nung macht.

Von Vera Zatti,
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Mas­ku­li­ni­tät als Spek­trum

Die Aus­stel­lung «Bey­ond the Ma­nos­phe­re. Mas­cu­li­n­i­ties to­day» im Kunst­mu­se­um St.Gal­len un­ter­sucht, wie Männ­lich­keit dar­ge­stellt, ge­prägt und ge­lebt wird. Und zeigt da­bei auch ih­re Wi­der­sprüch­lich­keit.

Von Lilli Kim Schreiber,
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Tra­gi­ko­mö­die über das Le­ben

Ein Schre­ber­gar­ten wird im neu­en Ro­man Ver­tei­di­gung ei­nes Gar­tens von Chris­ti­na Wal­ker zum Zu­fluchts­ort. Dar­in lässt die Vor­arl­ber­ger Au­torin viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re eben­so auf­blü­hen wie Ap­fel­baum und Jo­han­nis­strauch. 

Von Annette Raschner,
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Mit­spie­len dür­fen. Aber auch die Spiel­re­geln mit­be­stim­men?

Der Kan­ton St.Gal­len hat Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de zur jähr­li­chen Kul­tur­kon­fe­renz nach Wil ein­ge­la­den. Spie­le­risch wur­de ver­sucht, die Aus­rich­tung der Kul­tur­för­de­rung zu klä­ren und Mög­lich­kei­ten der neu­en Kul­tur­stra­te­gie zu dis­ku­tie­ren. Doch die zen­tra­le Fra­ge blieb of­fen: Wie stark kann die Kul­tur­sze­ne den In­halt der Stra­te­gie tat­säch­lich mit­be­stim­men?

Von Philipp Bürkler,
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Heftvorschau 10/26
Erntehilfe, Unterwasser, Bücherherbst

Wer als Ern­te­hel­fer:in in der Schweiz ar­bei­tet, tut dies in ei­ner recht­li­chen Grau­zo­ne. Das nützt vor al­lem ei­nem Sys­tem, das we­der die Land­wirt:in­nen noch die Kon­su­ment:in­nen im Al­lein­gang än­dern kön­nen. Aus­ser­dem im Ok­to­ber­heft: zehn Jah­re Un­ter­was­ser, ei­ne Fla­schen­post aus Hal­le (Saa­le), Kunst zum The­ma Männ­lich­keit, Mu­sik von The Black Salt und na­tür­lich der Bü­cher­herbst – mit neu­er Li­te­ra­tur von Ost­schwei­zer Au­tor:in­nen.

Saiten 2610 Cover

Sound­track für den Herbst

Hu­man Hu­man spie­len me­lan­cho­li­schen und fra­gi­len In­die-Pop, der trotz­dem warm und licht­durch­flu­tet ist. Das St.Gal­ler Duo hat jetzt sei­ne ers­te EP ver­öf­fent­licht und tritt am Wo­chen­en­de gleich zwei­mal im Bahn­hof Brug­gen auf – erst­mals mit ei­ner Band.

Von David Gadze,
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Kommentar zur Beratung der Inklusionsinitiative im Nationalrat

Men­schen­wür­de, nicht Bud­get­pos­ten

Von Christoph Keller,

Der Neo­na­zipfar­rer

1976 lässt sich Gerd Zi­keli in der evan­ge­li­schen Kirch­ge­mein­de St.Gal­len-Strau­ben­zell zum Pfar­rer wäh­len. Drei Jah­re spä­ter wird er als gut ver­netz­ter Ho­lo­caust-Leug­ner und Vor­stands­mit­glie­der der ers­ten Neo­na­zi­grup­pe der Schweiz ent­tarnt. Heu­te be­ob­ach­tet er Lauf­enten.

Von Roman Hertler,
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Das Glück, bei Pe­ter Kamm Stein zu sein

Bild­hau­er Pe­ter Kamm haut kei­ne Stei­ne mehr im Ate­lier. Trotz­dem ent­ste­hen neue Skulp­tu­ren, die ak­tu­ell in Steck­born zu se­hen sind. Wie geht das?

Von Ursula Badrutt,
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