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Zeitreise zu den Anfängen der Schulbildung

(Bild: Museum Herisau/Ortsgeschichtliche Sammlung Teufen )

(Bild: Museum Herisau/Ortsgeschichtliche Sammlung Teufen )

Eine Ausstellung und ein Buch beleuchten 200 Jahre Schulwesen in Ausserrhoden.

Wenn wir un­se­ren ei­ge­nen Schul­un­ter­richt mit je­nem der heu­ti­gen Kin­der und Ju­gend­li­chen ver­glei­chen, lie­gen Wel­ten da­zwi­schen. Die Di­gi­ta­li­sie­rung hat vie­les ver­än­dert, vie­les ver­ein­facht, vie­les aber auch zu ei­ner neu­en Her­aus­for­de­rung ge­macht. Das gilt erst recht, wenn wir noch wei­ter zu­rück­schau­en, zum Bei­spiel 200 Jah­re, wie das Mu­se­um He­ris­au in sei­ner ak­tu­el­len Son­der­aus­stel­lung «Vom Ta­fel­bild zum Touch­screen – Bil­dung in Ap­pen­zell Aus­ser­rho­den seit 1800», die noch bis En­de No­vem­ber läuft. Sie be­leuch­tet ge­mäss An­kün­di­gung ver­schie­de­ne Aspek­te der Bil­dung in Aus­ser­rho­den vom An­fang des 19. Jahr­hun­derts bis heu­te: Die kan­to­na­le Schul­ord­nung von 1805 leg­te den Grund­stein für die Ent­wick­lung der heu­ti­gen Volks­schu­le. 

Da­bei folgt die Aus­stel­lung den Ent­wick­lun­gen, die Schu­le und Bil­dung ge­prägt ha­ben, und fragt da­nach, wie Tra­di­ti­on und In­no­va­ti­on im­mer wie­der neu ein Mit­ein­an­der fan­den. Sie zeigt auch auf, dass Schu­le nicht nur ein Ort des Ler­nens, son­dern auch ein Aus­druck der Ge­sell­schaft ist. An der Evo­lu­ti­on vom Ta­fel­bild zum Touch­screen spie­geln sich päd­ago­gi­sche Me­tho­den, Un­ter­richts­for­men, Lehr­mit­tel und Schul­struk­tu­ren vor dem Hin­ter­grund so­zia­ler Um­brü­che, po­li­ti­scher Ent­schei­dun­gen, kul­tu­rel­ler Ei­gen­hei­ten und tech­ni­scher Er­run­gen­schaf­ten. Ver­schie­de­ne Zeit­zeu­gen zwi­schen 7 und 101 Jah­ren kom­men in der Aus­stel­lung zu Wort, un­ter an­de­rem der ehe­ma­li­ge Bun­des­rat Hans-Ru­dolf Merz.

Er­gän­zend zur Aus­stel­lung er­scheint An­fang Sep­tem­ber das gleich­na­mi­ge Buch. Es ent­stand un­ter der re­dak­tio­nel­len Lei­tung von Do­mi­nik Schleich, ehe­ma­li­ger Schul­lei­ter der Ge­mein­de He­ris­au und da­nach Lei­ter des kan­to­na­len Am­tes für Volks­schu­le und Sport, In­grid Brüh­wi­ler, Prä­si­den­tin des Mu­se­ums He­ris­au, und Tho­mas Fuchs, dem Ku­ra­tor des Mu­se­ums. Auf rund 200 Sei­ten ver­tieft es die Aus­stel­lung und do­ku­men­tiert die­se in­ter­es­san­te Zeit­rei­se.

«Vom Ta­fel­bild zum Touch­screen – Bil­dung in Ap­pen­zell Aus­ser­rho­den seit 1800»: bis Sonn­tag, 29. No­vem­ber, Mu­se­um He­ris­au; Fi­nis­sa­ge mit Ver­ab­schie­dung von Ku­ra­tor Tho­mas Fuchs: Sonn­tag, 22. No­vem­ber, 11 Uhr.

Ver­nis­sa­ge des Be­gleit­buchs mit Re­gie­rungs­rä­tin Su­san­ne Metz­ger und den Au­tor:in­nen: Sams­tag, 5. Sep­tem­ber, 10 Uhr.

mu­se­umhe­ris­au.ch

Bücherherbst: Mondläufer von Daniel Badraun

Vom Le­ben und Schrei­ben

Von Sieglinde Wöhrer,
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Wenn Mu­se­ums­ob­jek­te ei­nen neu­en Sinn be­kom­men

Ei­ne ben­zin­be­trie­be­ne Glüh­bir­ne? Ein ro­bus­tes Schnaps­glas? Oder ein Kat­zen­hals­band, das die Raub­tie­re vom Vö­gel­fan­gen ab­hal­ten soll? Im His­to­ri­schen Mu­se­um Thur­gau schlum­mern ei­ni­ge Ge­gen­stän­de, de­ren Funk­ti­on auf den ers­ten Blick nicht ganz klar ist. Tho­mas Götz, Mar­ti­na Hü­gi und Ste­fan Kel­ler muss­ten die­se am Icon Po­et her­aus­fin­den.

Von Judith Schuck,
Icon Poet Judith Schuck

Lang­sam­keit als Mo­tor

Die St.Gal­ler Rock­band The Black Salt ver­öf­fent­licht ihr zwei­tes Al­bum. Und ver­ab­schie­det sich ein Stück­weit von ih­ren An­fän­gen.

Von David Gadze,
Theblacksalt1

Fah­nen der Ver­gäng­lich­keit

Die Welt ist in ste­tem Wan­del. Und man­che Ver­än­de­run­gen sind ir­rever­si­bel – Glet­scher schmel­zen, Tier- und Pflan­zen­ar­ten ster­ben aus. Die Aus­stel­lung «Flim­mern» wid­met sich der Be­wusst­wer­dung die­ses Wan­dels – und dem Schmerz, den er aus­löst.

Von Judith Schuck,
Flimmern Blossom 0 2 von Hoa Luo Patrik Muchenberger

Du­bio­se Zah­len zum Au­to­bahn­aus­bau

Die Grund­la­gen, mit de­nen die Be­für­wor­ter:in­nen die drit­te Au­to­b­anhröh­re durch den Ro­sen­berg in St.Gal­len und die Teil­span­ge mit dem An­schluss im Gü­ter­bahn­hof­are­al for­dern, ba­sie­ren auf frag­wür­di­gen Zah­len. Zu die­sem Schluss kommt der Raum- und Ver­kehrs­pla­ner Tho­mas Hug-Di Le­na.

Von René Hornung,
Anschluss gueterbahnhof

Grüs­se aus ei­nem kom­pli­zier­ten Land

Die St.Gal­ler Tanz­kom­pa­nie fei­er­te ver­gan­ge­nen Sams­tag mit From Eng­land wi­th Love Pre­mie­re. Das Stück wagt sich aber­mals aus dem Gleich­schritt – mit un­miss­ver­ständ­li­chen Ges­ten.

Von Andi Giger,
From England with Love

Eman­zi­pa­ti­on in geo­me­tri­scher Form

Das Kunst­haus Bre­genz zeigt in der neu­en Aus­stel­lung Ar­bei­ten der US-ame­ri­ka­ni­schen Künst­le­rin Tork­wa­se Dys­on. Aus­gangs­punkt ih­rer gross­for­ma­ti­gen geo­me­tri­schen Skulp­tu­ren und poe­ti­schen Ma­le­rei­en bil­det das Le­ben und die Be­frei­ung Schwar­zer Men­schen.

Von Sieglinde Wöhrer,
Torkwase Dyson EG Y3 A3594 Foto Markus Tretter

Vom Ges­tern in die Zu­kunft tau­chen

Wie stehts heu­te um die Gleich­stel­lung? Und wie war das frü­her? Die Pop-up-Aus­stel­lung «Frau­en­spu­ren im Hal­len­bad» in Gos­sau ar­bei­tet ein Stück Ge­sell­schafts­ge­schich­te auf. Zeigt, wo es heu­te noch hakt, und dass es nicht blei­ben muss, wie es ist.

Von Vera Zatti,
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Kolumne: 24/7 Traumacore

Ich bin Bra­ve­he­art (Mel Gib­son ty­pe shit)

Von Mia Nägeli,

Theater

Kein Kom­pli­ment

Von Vera Zatti,
Unreif Presse 05

Von Trans­sil­va­ni­en in den Thur­gau

Jo­han­na und Szi­lamer ar­bei­ten seit vier Jah­ren als Ern­te­hel­fer:in­nen in Fru­thwi­len. In ih­rer Hei­mat Ru­mä­ni­en ist die wirt­schaft­li­che La­ge an­ge­spannt und die kör­per­li­che Ar­beit auf dem Feld sind sie ge­wohnt.

Von Daria Frick, Bilder: Ueli Steingruber,
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Er­satz­wahl in den Stadt­rat: Vor­ent­scheid fällt an SP-No­mi­na­ti­ons­ver­samm­lung

Am 29. Ok­to­ber ent­schei­det die SP der Stadt St.Gal­len, wen sie in die Er­satz­wahl um den Stadt­rats­sitz von Pe­ter Jans schickt. Was ur­sprüng­lich wie ei­ne For­ma­li­tät aus­sah, hat sich zu ei­nem span­nen­den Ren­nen ent­wi­ckelt. Mit of­fe­nem Aus­gang.

Von Reto Voneschen,
2026 Stadtrat Collage farbig

Jock Kobels zweiter Fall

Die Welt ist im­mer He­ris­au

Von Andrej Millius,
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Musik

Der Hai­fisch beisst wie­der zu

Von David Gadze,
Bildschirmfoto 2026 10 14 um 18 07 57

Heppelers Bestiarium

100 Jah­re Ein­sam­keit

Von Jeremias Heppeler,

FC St. Gal­len vs. Lau­sanne-Sport – Die Es­pen er­kämp­fen sich die 3 Punk­te

Nach ei­ner ganz pas­sa­blen ers­ten Halb­zeit der Es­pen so­wie Füh­rung durch ei­nen Elf­me­ter von Gört­ler vor der Pau­se, spie­len die St. Gal­ler die­ses Re­sul­tat an­schlies­send her­un­ter und ho­len sich die 3 Punk­te.

Von SENF Kollektiv,
Senf

Die Ge­walt hat ei­nen Schlüs­sel

Mehr als vier­ein­halb Stun­den dau­er­te Der Pro­zess Pe­li­cot im Thea­ter St.Gal­len. Mi­lo Rau und Ser­va­ne Dè­cle in­sze­nier­ten ei­nen Abend über se­xua­li­sier­te Ge­walt und che­mi­sche Un­ter­wer­fung – und über ei­ne Ge­sell­schaft, die von Män­nern mehr Ver­ant­wor­tung ver­langt.

Von Philipp Bürkler,
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Men­schen­rech­te sind kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit

Die Men­schen­rech­te ste­hen welt­weit un­ter Druck. Doch wie kon­se­quent setzt sich die Schweiz für sie ein? Ein neu­es Buch nimmt die Schwei­zer Men­schen­rechts­po­li­tik kri­tisch un­ter die Lu­pe. An der Buch­vor­stel­lung im Squa­re wur­de über Wi­der­sprü­che, Ver­säum­nis­se und mög­li­che Lö­sun­gen dis­ku­tiert.

Von Marion Loher,
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Die Po­li­zei woll­te nichts se­hen und nichts hö­ren

In ei­ner Ten­nis­hal­le im tog­gen­bur­gi­schen Un­ter­was­ser tra­fen sich vor zehn Jah­ren 5000 Neo­na­zis zum gröss­ten Rechts­rock-Kon­zert, das je im deutsch­spra­chi­gen Raum statt­ge­fun­den hat. Lin­ke Po­li­ti­ker:in­nen re­agier­ten schnell, doch das Er­geb­nis ist er­nüch­ternd.

Von Hans Stutz,
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Leopoldstadt am Vorarlberger Landestheater

Ver­schwun­de­ne Na­men im Fa­mi­li­en­stamm­baum

Von Sieglinde Wöhrer,
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