FC St.Gallen vs. FC Nordsjælland – St. Gallen unterliegt Nordsjælland mit 2:3
St. Gallen schlägt sich am Ende auch selbst und muss den Traum von Europa begraben. Entscheidend war er Platzverweise gegen Mihailo Stevanovic vor der Pause.
22.00 Uhr - Dann ist der Traum von Europa vorbei. Nordsjælland feiert mit mehr Staffmitgliedern als Fans den Einzug in die Gruppenphase der Conference League.
Manchmal haben sie wirklich auch mal gute Ideen bei der FIFA. Thema Zeitspiel bei Verletzungen oder Auswechslungen. Nützt uns heute aber leider nichts.
Nur fünf Minuten in der 2. Hälfte. So wird mein Bonus wieder eingestampft.
Der Meister Thun gastiert am Sonntag im Sitterstadion. Anscheined will St. Gallen ein Spieler von Thun verpflichten. Ihr Präsi meinte in einer grossen Tageszeitung, sie geben keine Spieler an direkte Konkurrenten ab. Junge, ihr spielt nicht nochmals um den Titel, St. Gallen schon.
Da meldet sich auch P.F. mal wieder zu Wort: "Denn werdet mir hald Meister". Amen
Damit wir seriös bleiben, hier noch die Info, dass Enno Maassen alle 5 Wechsel vollzogen hat.
Dritter Treffer für Nordsjælland.
ESPEMOOOOS!!!
In meinem Freundeschat ist man sich nun uneinig, wie viele Tore geschossen werden sollen. Also eine Verlängerung brauche ich auch nicht unbedingt. Drum no zwei.
Irgendwas muss mal wieder geschrieben werden. Sagt mir zwar niemand, mache ich trotzdem.
Der Schiri scheint einem ornithologischen Verein anzugehören. Er entlarvt auch eine Schwalbe eines FCN-Spielers. Mutig vom dem, das vor dem Espenblock zu versuchen.
13'210 Zuschauende im Sitterstadion.
Der Espenblock feiert die letzte Saison und dass man international spielt.
Vor dem Spiel hab ich geschrieben, dass jemand fragt, woher der FC Nordsjælland kommt. In ihrem Gästeblock hängen eine Norwegen-, eine Ghana- und eine dänische Fahne. Die Frage war also wirklich berechtigt.
Nordsjælland muss nicht das ganz grosse Risiko gehen, St. Gallen kann oder will es noch nicht. Entsprechend ist es ein langweiliger Gingg.
Der VAR wurde schon zur Hälfte abgeschafft. Das Bild dazu in unserer Story.
Und wir haben noch einen Wechsel zu vermelden. St. Gallen spielt nun vom Espenblock weg. Oder von hier aus von rechts nach links. Nordsjælland in die Gegenrichtung.
Der Präsi R.S. hat tatsächlich schon auf meine Bonusforderung reagiert und gesagt, ich könne einfach ein 0 hinten ranhängen. Wenn die Lohngespräche nur immer so einfach wären. Ich bleibe zwar bei 0, aber isch all da. P.F. hat mir ein Bier mitgebracht. Der kann wirklich bei uns beginnen.
21.05 Uhr - Pausenanalyse, wie das die richtigen Medienprofis machen. Ach, kei Ahnig. Wird saumüehsam di 2. Hälfti. Oder wie mein Schwager P.K. sagt: "Das wird ganz zäch".
Nach 9 Minuten Nachspielzeit pfeift der Schiri in die Pause. Das Pfeifkonzert aus dem Stadion gilt in erster Linie dem Unparteiischen.
Rudelbildung nach einem Foul an Görtler. Der Gegner bekommt gelb. Görtler selber bekam für weniger schon rot. Aber der VAR macht den Fussball gerechter. Die 8 Minuten Nachspielzeit reichen vermutlich nicht.
Dafür bekommen wir 8 Minuten Nachspielzeit schon vor der Pause. Wenn das so weiter geht, muss ich mit unserem Präsi über einen Bonus reden.
Ein St. Galler Betreuer bekommt auch gleich die rote Karte gezeigt. Danach wird Hunziker taktisch durch Frokaj ersetzt.
Stevanovic muss frühzeitig unter die Dusche. Sorry, der hatte wirklich schon gelb. So dämlich. Ein unnötiges Halten an der Mittellinie, jetzt eine Schwalbe. Sorry, einfach dumm.
Beide Trainer in identischem Look: schwarze lange Hose, schwarzes Shirt. Fragt mich nicht nach Marken oder ob es stylisch ist.
Mein Arbeitskollege J.T., selbsternannter "schönster Muntlagr", will auch mal gegrüsst werden. Was man nicht alles so macht beim rumhängen.
P.F. könnte eigentlich auch für den SENF tickern. Er sagt zu mir, ich sei wie vorher der VAR-Bildschirm: "hangsch ächli ume".
Bierbrauer C.F., im Sektor B zu Hause, grüsst heute R.Z., T.A. und F.H.
Baldé gleicht erneut aus.
"Heilanzack" - Nordsjælland führt erneut.
Lukas GÖRTLER verwandelt den Penalty souverän.
Görtler schnappt sich den Ball. Ja, es gab tatsächlich noch Bilder, und die schienen eindeutig.
Zum Glück sind wir für diese tolle Erfindung so gut vorbereitet, dass der Bildschirm noch hergerichtet werden muss. Unglaublich. Egal obs nun Penalty gibt oder nicht. Abschaffe dä Seich!
Und dann wird der Schiri wirklich an den Bildschirm zitiert.
HEEEEEEEEYYYYYY!!!!! Das ganze Stadion fordert Handspenalty für St. Gallen.
Nordsjælland geht in Führung.
Ein Blick in den Gästeblock, 17 Leute seien es. Das sieht nicht nach organisiertem Support aus.
SENF around the world. R.Z. ist heute beim Spiel von Hapoel Tel Aviv gegen Atalanta, welches aus Gründen in Ungarn im Diósgyőri-Stadion stattfindet. Er hat ein Bild mit einem Wasser geschickt. Gspässig.
Von mir aus zahle ich auch was ins Phrasenschwein für Minute 2. Hauptsache, St. Gallen kommt weiter.
"15'000 sinds scho, oder?" P.F. erwidert "Vierzäähalb". Denn hald.
Das ganze Stadion klatscht bereits, das Stadion kann heute den Unterschied ausmachen. Hunziker vergibt dann auch gleich die erste grosse NEEEIIII!!!! Chance.
Sankt Gallen spielt von uns aus gesehen von links nach rechts, also zum Espenblock, und hat Anspiel. Das Spiel läuft.
19.57 Uhr - Die Teams sind da, der Espenblock begrüsst sie mit einer Schalparade und dem Hinweis, dass immer zusammengestanden wird.
19.49 Uhr - Glücksbisi erledigt, Biere geholt. Also ich bin ready. Mein Kieler Kumpel, geografisch nicht so weit von Dänemark entfernt, schreibt mir ganz nett, wie ich die Dänen begrüssen soll.
19.42 Uhr - Sitznachbar P.F. zählt 13 Personen im Staff von Nordsjælland. Ich war vor 2 Jahren Juniorinnen Trainer im 11er-Fussball, da hatten wir weniger Girls an Spielen.
19.30 Uhr - So, jetzt hab ich mal auf der Pressetribüne Platz genommen. Das Stadion spärlich gefüllt, ausser natürlich dem Espenblock. Im Gästeblock tummeln sich 10 Nasen rum. Schauen wir mal, wie die supporten.
19.19 Uhr - Der Espenbock begrüsst die Teams mit dem Europacup-Lied von 2013. Auch ich habe heute das Shirt von damals ausgegraben. Es passt tatsächlich noch.
18.55 Uhr - Check-in aus dem Sitterstadion. Jaja, ich weiss, Schleimer, wer schon so früh tickert. Egal. Wir sind ja Hopftimisten. Neben mir fragt ein "richtiger" Schurni den anderen, von wo der Gegner nochmals kommt. Solche egal-Gegner-Gefühle hatte ich zuletzt in der letzten NLB-Saison. Heute aber nicht.
Das Spiel beginnt um 20 Uhr.
Eine neue SRF-Serie porträtiert eine elfköpfige WG aus St.Gallen. Endlich wieder mal eine sehenswerte SRF-Produktion, findet Saiten-Autor Andi Giger.
St. Gallen schlägt sich am Ende auch selbst und muss den Traum von Europa begraben. Entscheidend war er Platzverweise gegen Mihailo Stevanovic vor der Pause.
Drei Kulturmagazine tun sich zusammen, vergleichen ihre Städte und die Herausforderungen, denen die Kultur gegenübersteht. Saiten hat die Kolleg:innen vom «Coucou» in Winterthur besucht und das «Null41» war in St.Gallen zu Besuch. Ausserdem im Septemberheft: lauter Jubiläen – von Anita Zimmermann über das Figurentheater bis zur Museumsnacht –, ein Pfarrer auf braunen Abwegen, eine Flaschenpost aus Afghanistan und ein Interview zum Hitzesommer und dem Klimawandel.
An seiner ersten Pressekonferenz als Leiter der St.Galler Kellerbühne schildert Hüseyin Cirpici seine Eindrücke der Stadt und verrät, was das Publikum unter seiner Regie erwartet.
Der St.Galler Komponist Charles Uzor hat eine Art politisches Oratorium geschrieben. Am Sonntag wurde es in der Kirche Trogen aufgeführt: The Great Wall. A Labyrinth mit dem grandiosen New Yorker Vokalensemble Ekmeles.
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Kunstausstellung
Gesellschaftskritik, Wirbelsäulen und Gelenke, die keine sind. Im Rahmen einer Zwischennutzung zeigen vier Kunstschaffende noch bis zum 29. August ihre Arbeiten im Kubik-Areal in St. Gallen.
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Im Kunst Kontor Rorschach lud der Künstler Felix Stöckle zu einem Dinner, einer Ausstellung, einem Happening – zwischen Fine Dining, Keramik, popkulturellen Referenzen und der alten Idee eines geteilten Tisches.
Nach zehn Jahren in der Schweiz wollte sich Samira Rahim mit ihrer Familie einbürgern lassen. Die zahlreichen bürokratischen Hindernisse und die hohen Kosten brachten die Familie zeitweise fast dazu, aufzugeben.
Berlingen hat eine neue Methode der Interessenabwägung entwickelt: eine Analyse des Ortsbilds als Grundlage, um die wertvolle Baukultur zu erhalten und gleichzeitig die Innenentwicklung voranzubringen. Nun steht die Verankerung in der Ortsplanung an.
SP-Mann Peter Jans tritt Ende Juni 2027 aus der St.Galler Stadtregierung zurück. In seiner Partei startet die Suche nach einer Nachfolge mit einem klaren Favoriten. Bei den Bürgerlichen sind Schmiede für eine grosse Allianz gefragt.
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Der Dramatiker Andreas Sauter liest am 27. August im Literaturhaus Thurgau aus seinem unfertigen Manuskript Einbruch der Wildnis. Im Zentrum des Werks steht die Frage, was es für einen gesellschaftlichen Wandel braucht.
Die deutsche Filmemacherin Regina Schilling bringt zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann Jemand, der einmal ich war ins Kino. Der Dokumentarfilm verknüpft grossartige Archivaufnahmen mit fiktionalen Szenen aus dem letzten Lebensjahr der Dichterin zu einem zugänglichen Plot.
Die SVP macht seit Wochen Stimmung gegen die geplante neue Moschee der albanisch-islamischen Gemeinschaft El-Hidaje in St.Gallen. Anlässlich eines öffentlichen Rundgangs der SP stellten die Verantwortlichen das Projekt vor – und räumten mit vielen Vorurteilen auf.
Jim Dine gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstler:innen. Seit ein paar Jahren erschafft er seine Skulpturen vornehmlich im Sittertal. In die Kunstgiesserei verliebte sich der Pop-Art-Pionier bei seinem ersten Besuch vor fast 20 Jahren.
Alles deutet drauf hin, dass die Uni St.Gallen demnächst in den bisherigen Hauptsitz der Helvetia-Versicherung, geplant vom Basler Architekturbüro Herzog und de Meuron, als zweiten grossen Standort auf dem Rosenberg einziehen kann. Zusätzlich ist ein Holzbau mit Seminarräumen in Planung.
Der FC St.Gallen zeigt sich gegen Sheriff Tiraspol von seiner besten Seite und gewinnt das Spiel nicht nur souverän, sondern auch hoch mit 5:1. Weiter geht's im Playoff gegen den FC Nordsjælland aus Dænemark.