Offene Türen – tiefe Einblicke
Zum ersten Septemberwochenende öffnet St.Gallen die Türen diverser architektonisch interessanter Bauten – darunter das Haus Mikulski oder das Bundesverwaltungsgericht.
Im Novemberheft 2025 berichtete Saiten über das «Haus 3weieren» (Bild: Ladina Bischof)
Unter dem Motto «Open House St.Gallen» öffnet die Stadt im September ihre Tore. Aber nicht nur die, sondern auch kleinere, ganz unterschiedliche Türen. Türen zu diversen Gebäuden. Darunter bekannte, solche, die es (noch) nicht sind, sowie einige, die sonst im Verborgenen liegen, weil die Öffentlichkeit keinen Zutritt hat.
Organisiert wird dieser Tag der offenen Türen vom Verein Open House St.Gallen in Zusammenarbeit mit der Stadt und diversen Partner-Organisationen. Der Verein gehört zu einem nationalen Netzwerk (Open House Schweiz) sowie zum internationalen Pendant, das sich weltweit dafür einsetzt, «Architektur für alle zugänglich zu machen». Ziel der Veranstaltung ist es, die lokale Baukultur für die Bevölkerung und alle Interessierten greifbar zu machen, die Geschichten hinter den Fassaden zu erzählen und neue Perspektiven auf die Stadt zu eröffnen.
Am ersten Samstag im September können über 22 Stationen und Veranstaltungen in der Stadt besucht werden. Darunter das Haus Mikulski oder das Atelierhaus «Haus 3weieren» – zwei Wohngebäude der besonderen Art –, das Theater St.Gallen, der Prototyp am Rosenberg, das Bundesverwaltungsgericht, das Hotel Leo, die neue Überbauung «Stadtsägi» oder die Fernwärmezentrale Waldau. Aufmerksame Saiten-Leser:innen kennen den ein oder anderen Architektur-Klassiker aus der Serie «Gutes Bauen Ostschweiz». Neben den klassischen Gebäudebesichtigungen bieten die Veranstalter:innen vereinzelt auch Stadtführungen sowie spezifische Veranstaltungen an.
Währenddessen dient das Ladenlokal an der Spisergasse 10 als temporäres Hauptquartier des Vereins. Es ist Anlaufstelle für Besuchende und Treffpunkt für einzelne Führungen.
«Open House St.Gallen»: Samstag, 5. September, diverse Orte in St.Gallen.openhouse-stgallen.ch
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«Open House St.Gallen»
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Jakob Lütschg kehrte nie nach Balgach zurück. 82 Jahre nach seinem Tod im Konzentrationslager Buchenwald kehrt wenigstens sein Name heim. Der erste Stolperstein im St. Galler Rheintal erinnert an ein Leben, das beinahe vergessen ging.
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