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Der Innenhof als Headliner

Das deutsche Electro-Duo Digitalism am Kulturfestival 2022. (Bild: Marcello Engi)

Das deutsche Electro-Duo Digitalism am Kulturfestival 2022. (Bild: Marcello Engi)

Zum 20. Mal bringt das Kulturfestival internationale Entdeckungen und lokale Lieblingsbands in einen der schönsten Konzertorte St.Gallens. Zum Jubiläum blickt Organisator Lukas Hofstetter zurück – und behauptet sich zugleich in einem Musikgeschäft, das für kleinere Festivals immer schwieriger geworden ist.

Im In­nen­hof des Kul­tur­mu­se­ums steht schon fast al­les pa­rat. Der Auf­bau ist weit­ge­hend ab­ge­schlos­sen, nun wer­den die Kühl­schrän­ke ein­ge­räumt, die Bars ein­ge­rich­tet und das Bier an­ge­zapft. Da­nach fol­gen die Sound­checks. We­ni­ge Ta­ge spä­ter – am kom­men­den Diens­tag – be­ginnt die Ju­bi­lä­ums­aus­ga­be des Kul­tur­fes­ti­vals.

Es ist die 20. Aus­ga­be ei­nes Fes­ti­vals, das 2005 als Pro­jekt un­ter Kol­le­gen be­gann. «An­ge­fan­gen ha­ben wir ganz klein: zwei ver­län­ger­te Wo­chen­en­den, ei­ne klei­ne Büh­ne, al­les im­pro­vi­siert», er­in­nert sich Or­ga­ni­sa­tor Lu­kas Hof­stet­ter. Heu­te sind Ton, Licht und In­fra­struk­tur pro­fes­sio­nell, die Büh­ne ist grös­ser und die An­sprü­che der auf­tre­ten­den Künst­ler:in­nen sind ge­stie­gen. Ge­blie­ben ist der Ort.

«Der In­nen­hof ist mitt­ler­wei­le fast selbst zum Head­li­ner ge­wor­den», stellt Hof­stet­ter fest. In­ter­na­tio­na­le Acts, die nor­ma­ler­wei­se in gros­sen Hal­len oder vor we­sent­lich mehr Pu­bli­kum spie­len, wür­den ge­ra­de die in­ti­me At­mo­sphä­re schät­zen. Das Fes­ti­val ist ge­wach­sen, oh­ne sei­ne räum­li­che und per­sön­li­che Nä­he zu ver­lie­ren.

Ge­bucht wird, was das Team selbst hö­ren möch­te

Auch nach 20 Jah­ren ver­steht sich das Kul­tur­fes­ti­val nicht als be­lie­bi­ge Kon­zert­rei­he. «Wir bu­chen seit Tag eins nur Acts, auf die wir sel­ber Lust ha­ben und die wir auch an­schau­en wür­den», so Hof­stet­ter. Die­se per­sön­li­che Aus­wahl sei bis heu­te ein wich­ti­ger Teil der Iden­ti­tät.

Das Fes­ti­val be­wegt sich zwi­schen ver­schie­de­nen Spar­ten und Ni­schen. Sin­ger-Song­wri­ter:in­nen ste­hen ne­ben elek­tro­ni­schen Sounds, Hip-Hop, Punk, Soul, Funk und Mu­sik aus un­ter­schied­li­chen Welt­re­gio­nen. In je­dem Gen­re möch­ten Hof­stet­ter und sei­ne Leu­te Künst­ler:in­nen prä­sen­tie­ren, die in­ner­halb ih­rer je­wei­li­gen Sze­ne her­aus­ra­gen. 

Bongeziwe Mabandla trat bereits vor vier Jahren am Kulturfestival auf. (Bild: Marcello Engi)

Bongeziwe Mabandla trat bereits vor vier Jahren am Kulturfestival auf. (Bild: Marcello Engi)

In die­sem Jahr ra­gen vor al­lem Künst­ler:in­nen aus dem afri­ka­ni­schen Kon­ti­nent her­vor, die vor ei­nem in­ter­na­tio­na­len Durch­bruch ste­hen dürf­ten: Bon­ge­zi­we Ma­band­la aus Süd­afri­ka, Fa­to­u­ma­ta Dia­wa­ra aus Ma­li oder Ti­ken Jah Fak­oly aus Côte d’Ivoi­re.

Zu ei­nem lang­ersehn­ten Wie­der­se­hen kommt es mit Lunik. Die Ber­ner Band um Sän­ge­rin Jaël gibt erst­mals seit 13 Jah­ren wie­der Kon­zer­te, ei­nes da­von kom­men­de Wo­che in St.Gal­len.

Da­ne­ben setzt das Kul­tur­fes­ti­val eben­so auf Ent­de­ckun­gen und mu­si­ka­li­sche Viel­falt. «Wir sind ein Ni­schen­fes­ti­val, ha­ben aber in je­der Stil­rich­tung ei­nen ho­hen An­spruch an die Acts», sagt Hof­stet­ter. Die­se Hal­tung ha­be auch das Pu­bli­kum ge­prägt. Wer das Fes­ti­val be­sucht, er­war­tet nicht nur be­kann­te Na­men, son­dern ver­traut auf die Aus­wahl der Ver­an­stal­ter:in­nen. «Das Pu­bli­kum schätzt, dass wir ei­ne kla­re Hal­tung ha­ben.» Der mu­si­ka­li­sche Blu­men­strauss ist bunt, aber nicht be­lie­big.

Ein här­ter ge­wor­de­nes Ge­schäft

Wäh­rend sich das Fes­ti­val pro­fes­sio­na­li­siert hat, ha­ben sich auch die Be­din­gun­gen im in­ter­na­tio­na­len Mu­sik­ge­schäft grund­le­gend ver­än­dert. Schon mit dem Ein­bruch der CD- und Plat­ten­ver­käu­fe in den Nuller­jah­ren sei­en die Kon­zert­ga­gen ge­stie­gen. Seit der Co­ro­na­pan­de­mie ha­be sich die­se Ent­wick­lung noch­mals deut­lich ver­schärft.

«Seit Co­ro­na sind die Ga­gen ex­plo­diert. Es ist viel schwie­ri­ger ge­wor­den, be­kann­te und gleich­zei­tig be­zahl­ba­re Acts zu fin­den», weiss Hof­stet­ter aus Er­fah­rung. Vor ei­ni­gen Jah­ren ha­be man noch mit Agen­tu­ren ver­han­deln kön­nen. Ein klei­ne­res Fes­ti­val konn­te da­mit ar­gu­men­tie­ren, dass ei­ne Band oh­ne­hin ge­ra­de in der Schweiz un­ter­wegs oder auf Durch­rei­se von ei­nem gros­sen Auf­tritt zum nächs­ten sei. Auch der «freie Tag» von Künst­ler:in­nen zwi­schen grös­se­ren Auf­trit­ten war in der Ver­gan­gen­heit ei­ne idea­le Aus­gangs­la­ge. «Heu­te sind die An­sa­gen und Rei­se­we­ge knall­hart.» Vor al­lem die gros­sen Na­men ver­füg­ten über ei­ne star­ke Ver­hand­lungs­po­si­ti­on: «Die ganz gros­sen Acts kön­nen ver­lan­gen, was sie wol­len. Für die Fes­ti­vals da­zwi­schen wird es schwie­rig.»

Ge­ra­de zwi­schen noch un­be­kann­ten Künst­ler:in­nen und den in­ter­na­tio­na­len Stars öff­net sich da­mit ei­ne Lü­cke. Das Kul­tur­fes­ti­val hält trotz­dem an sei­nem An­spruch fest. In den ver­schie­de­nen Stil­rich­tun­gen sol­len nicht ein­fach ver­füg­ba­re, son­dern be­son­ders in­ter­es­san­te Acts auf­tre­ten. Dass dies ge­lingt, ist ein im­mer auf­wen­di­ge­rer Ba­lan­ce­akt zwi­schen künst­le­ri­schem An­spruch, be­grenz­tem Bud­get und den Be­din­gun­gen ei­nes glo­ba­li­sier­ten Kon­zert­markts.

Als das klei­ne Fes­ti­val plötz­lich zu den gröss­ten ge­hör­te

Zu den schöns­ten Mo­men­ten der ver­gan­ge­nen 20 Jah­re ge­hö­ren Auf­trit­te von Künst­ler:in­nen, die kurz dar­auf ih­ren Durch­bruch er­leb­ten. Man­che spiel­ten im In­nen­hof noch vor 150 Per­so­nen und stan­den ein Jahr spä­ter auf deut­lich grös­se­ren Büh­nen.

Als «Ee­nes der schöns­ten High­lights» be­zeich­net Hof­stet­ter aus­ge­rech­net das Co­ro­na­jahr 2020.  Das ur­sprüng­li­che Pro­gramm war be­reits zu­sam­men­ge­stellt, doch als der Bun­des­rat den Lock­down ver­häng­te, muss­te das ge­sam­te Fes­ti­val ab­ge­sagt wer­den. Ei­ni­ge Wo­chen spä­ter wur­den Ver­an­stal­tun­gen kurz­fris­tig wie­der mög­lich. Die Ver­an­stal­ter:in­nen or­ga­ni­sier­ten da­mals spon­tan ei­ne klei­ne­re Aus­ga­be mit lo­ka­len Acts.

Das «Kul­tur­fes­ti­val light» war aus­ver­kauft. «Die Bands hat­ten ei­ne rie­si­ge Freu­de, wie­der spie­len zu dür­fen, und das Pu­bli­kum hat­te ei­ne rie­si­ge Freu­de, wie­der an Kon­zer­ten tan­zen zu kön­nen.» Nach Mo­na­ten des Still­stands ent­stand ei­ne Stim­mung, die sich we­der pla­nen noch re­pro­du­zie­ren liess. «In die­ser schwie­ri­gen Zeit bil­de­te sich ei­ne En­er­gie, die ein­ma­lig war.»

In je­nem Som­mer ge­hör­te das Kul­tur­fes­ti­val nach Aus­sa­ge des Or­ga­ni­sa­tors zu den gröss­ten Ver­an­stal­tun­gen, die in der Schweiz über­haupt statt­fin­den konn­ten. Ein Fes­ti­val, das sich sonst ge­ra­de über sei­ne über­schau­ba­re Grös­se de­fi­niert, er­hielt durch die be­son­de­ren Um­stän­de plötz­lich ei­ne ganz an­de­re Be­deu­tung.

Ei­ne Fei­er der St.Gal­ler Mu­sik­ge­schich­te

Für die Ju­bi­lä­ums­aus­ga­be hat das Team ei­ni­ge Künst­ler:in­nen ein­ge­la­den, die be­reits frü­her am Kul­tur­fes­ti­val zu Gast wa­ren: Ne­ben Bon­ge­zi­we Ma­band­la sind das Do­mi­ni­que Fils-Ai­mé, Fa­to­u­ma­ta Dia­wa­ra und der deut­sche Pro­du­zent und Na­tur­ver­mitt­ler Do­mi­nik Eul­berg. Er­öff­net wird das Fes­ti­val am kom­men­den Diens­tag mit ei­nem sinn­li­chen Kon­zert der Lu­zer­ne­rin To Athe­na. 

Ge­fei­ert wird das run­de Ju­bi­lä­um wäh­rend ei­nes gan­zen Wo­chen­en­des. Wäh­rend zwei Ta­gen tre­ten zahl­rei­che St.Gal­ler Bands auf, die das Fes­ti­val in den ver­gan­ge­nen zwan­zig Jah­ren be­glei­tet ha­ben. Da­zu zäh­len Dachs, Ikan Hyu, Stahl­ber­ger, Ria­na, Owen Ka­ne, Tü­chel, Yes I’m Very Ti­red Now und Pa­ge. Al­le die­se Acts spie­len an den zwei Ta­gen in un­ter­schied­li­cher Rei­hen­fol­ge. Je­de Band spielt nur we­ni­ge Stü­cke. Es gibt kei­ne lan­gen Um­bau­pau­sen, al­le tei­len sich die Büh­ne und das Equip­ment

«Al­le spie­len auf der­sel­ben Büh­ne und auf dem­sel­ben Schlag­zeug», so Hof­stet­ter. Je­de Band darf drei oder vier ei­ge­ne Stü­cke spie­len und in­ter­pre­tiert zu­sätz­lich ei­nen Welt­hit aus dem Jahr 2005, dem Grün­dungs­jahr des Fes­ti­vals. Wel­che Songs die Künst­ler:in­nen für die Per­for­mance aus­ge­wählt ha­ben, soll für das Pu­bli­kum ei­ne Über­ra­schung blei­ben. Was da­bei ent­steht, be­schreibt der Or­ga­ni­sa­tor knapp: «Es wird su­per­schön und su­per­chao­tisch.»

Im Innenhof des Kulturmuseums entsteht eine besondere Stimmung, wie hier am Konzert von Tiwayo 2019. (Bild: Marcello Engi)

Im Innenhof des Kulturmuseums entsteht eine besondere Stimmung, wie hier am Konzert von Tiwayo 2019. (Bild: Marcello Engi)

Die Ju­bi­lä­ums­aben­de sol­len ein Wie­der­se­hen mit der lo­ka­len Mu­sik­ge­schich­te wer­den, aber kei­ne fei­er­li­che Rück­schau mit fest­ge­leg­tem Pro­to­koll. «Das ist un­ser klei­nes Fest. Wir fei­ern uns ein biss­chen selbst und gleich­zei­tig die St.Gal­ler Bands, die uns be­glei­tet ha­ben.» Das Fes­ti­val fei­ert nicht nur sein ei­ge­nes Be­stehen, son­dern auch die Sze­ne, aus der es ent­stan­den ist und von der es bis heu­te ge­tra­gen wird.

An den bei­den Ju­bi­lä­ums­aben­den be­schränkt sich das Fes­ti­val­ge­län­de nicht auf den In­nen­hof, son­dern er­streckt sich bis zur neu­en «Vo­lie­re», die seit Mai ge­öff­net ist. Der Gas­tro­be­trieb im ehe­ma­li­gen Vo­gel­haus im Stadt­park ist eben­falls ein Pro­jekt von Lu­kas Hof­stet­ter.

«Wir ha­ben uns über­legt, wie wir die 20. Aus­ga­be des Fes­ti­vals fei­ern könn­ten. Dar­aus ent­stand die Idee, die Vo­lie­re in das Ju­bi­lä­ums­fest ein­zu­be­zie­hen», er­zählt Hof­stet­ter. Aus dem zu­nächst tem­po­rär ge­dach­ten Fes­ti­val­pro­jekt ent­wi­ckel­te sich schliess­lich ein ei­gen­stän­di­ger Gas­tro­be­trieb. Von der Stadt er­hielt die Vo­lie­re ei­ne auf drei Som­mer be­fris­te­te Be­wil­li­gung. Ab 2029 ist dort ein Hüh­ner­haus ge­plant. Das gab die Stadt am Don­ners­tag be­kannt.

20 Jah­re in Bil­dern

Zum Ju­bi­lä­um er­hält das Fes­ti­val auch ein neu­es Er­schei­nungs­bild. Lay­out, De­sign und De­ko­ra­ti­on wur­den über­ar­bei­tet. Par­al­lel da­zu blickt ei­ne Fo­to­aus­stel­lung im Stadt­park auf die ver­gan­ge­nen zwan­zig Jah­re zu­rück.

Seit der ers­ten Aus­ga­be wird das Fes­ti­val von Fo­to­graf:in­nen do­ku­men­tiert. In­zwi­schen um­fasst das Ar­chiv meh­re­re tau­send Bil­der. Rund 60 da­von sol­len wäh­rend des Fes­ti­vals im öf­fent­li­chen Raum ge­zeigt wer­den.

Die Aus­stel­lung er­zählt nicht nur von Bands und Kon­zer­ten. Auf den Bil­dern ver­än­dern sich auch das Pu­bli­kum, die Mo­de, die Stadt und die Art, wie Men­schen ge­mein­sam Kul­tur er­le­ben. Das Fes­ti­val wird da­mit selbst zu ei­nem klei­nen Ar­chiv der jün­ge­ren St.Gal­ler Kul­tur­ge­schich­te.

Was bis­her vor al­lem in ei­ner Ga­le­rie auf der Web­site zu se­hen war, soll nun aus dem Fes­ti­val­ge­län­de hin­aus in den Stadt­park ge­tra­gen wer­den. Die Ge­schich­te des Fes­ti­vals wird so auch für Men­schen sicht­bar, die kein Kon­zert­ti­cket oder we­nig Be­zug zur Kon­zert- und Fes­ti­val­kul­tur in ih­rem All­tag ha­ben.

Und die nächs­ten 20 Fes­ti­vals?

Ob das Kul­tur­fes­ti­val noch­mals 20 wei­te­re Som­mer be­steht, weiss heu­te nie­mand. Auch Hof­stet­ter nicht. Al­ler­dings ha­be man sich auch 2005 nicht vor­stel­len kön­nen, zwei Jahr­zehn­te spä­ter noch im­mer im sel­ben In­nen­hof Kon­zer­te zu or­ga­ni­sie­ren. 

Das Konzert von Ry X im Jahr 2019. (Bild: Kasimir Hoehener)

Das Konzert von Ry X im Jahr 2019. (Bild: Kasimir Hoehener)

Si­cher sei zu­min­dest, dass es wei­ter­ge­hen wer­de. Ge­tra­gen wird das Fes­ti­val in­zwi­schen von ei­nem rund 15-köp­fi­gen Kern­team, das die ver­schie­de­nen Auf­ga­ben und Res­sorts über­nimmt. «Wir ha­ben seit Jah­ren ein su­per Team. Das macht auch die­ses Jahr wie­der Spass.»

Das Fes­ti­val ist pro­fes­sio­nel­ler, grös­ser und tech­nisch auf­wen­di­ger ge­wor­den. Sei­ne Grund­idee ist je­doch die­sel­be ge­blie­ben: Mu­sik-Gen­res und Künst­ler:in­nen ein­zu­la­den, die das Team selbst be­geis­tert – und dar­auf zu ver­trau­en, dass die­se Be­geis­te­rung auf das Pu­bli­kum über­springt. Oder wie Lu­kas Hof­stet­ter sagt: «Auch nach mehr als zwei Jahr­zehn­ten und 20 Fes­ti­vals ist es noch im­mer ei­ne Her­zens­an­ge­le­gen­heit.»


Kul­tur­fes­ti­val St.Gal­len: Diens­tag, 30. Ju­ni, bis Sams­tag, 18. Ju­li, In­nen­hof des Kul­tur­mu­se­ums, St.Gal­len
kul­tur­fes­ti­val.ch

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Der In­nen­hof als Head­li­ner

Zum 20. Mal bringt das Kul­tur­fes­ti­val in­ter­na­tio­na­le Ent­de­ckun­gen und lo­ka­le Lieb­lings­bands in ei­nen der schöns­ten Kon­zer­tor­te St.Gal­lens. Zum Ju­bi­lä­um blickt Or­ga­ni­sa­tor Lu­kas Hof­stet­ter zu­rück – und be­haup­tet sich zu­gleich in ei­nem Mu­sik­ge­schäft, das für klei­ne­re Fes­ti­vals im­mer schwie­ri­ger ge­wor­den ist.

Von  Philipp Bürkler
Digitalism 1 2022 Kulturfestival Marcello Engi
Heftvorschau 07/08/26
Kunst im Sittertal, Sommertipps

Vor 40 Jah­ren grün­de­te Fe­lix Leh­ner in Bein­wil am See die Kunst­gies­se­rei, die 1994 nach St.Gal­len zog. Und vor 20 Jah­ren ent­stand er­gän­zend da­zu die Stif­tung Sit­ter­werk, die un­ter an­de­rem ei­ne welt­weit ein­zig­ar­ti­ge Kunst­bi­blio­thek führt. Wir tau­chen ein in die­sen wun­der­sa­men Mi­kro­kos­mos im Sit­ter­tal. Aus­ser­dem in der Ju­li/Au­gust-Dop­pel­num­mer: die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps, die Fla­schen­post von An­na Stern aus Finn­land und das In­ter­view zum 100-Jahr-Ju­bi­lä­um un­se­rer Haus­dru­cke­rei Nie­der­mann. 

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