«Es geht darum, sich seiner Privilegien bewusst zu sein»
Debatten um Machismus, Deepfake-Pornos, häusliche Gewalt und Femizide sind beinahe alltäglich. Was können Männer gerade tun, wenn sie unter Generalverdacht geraten? Frauenhausleiterin Katja Hämmerli Keller, Florance Hildebrand vom feministischen Streikkollektiv Thurgau und Manuel Benjamin Lehmann vom Forum Mann diskutieren Lösungsansätze.
Das Bild stammt aus einer Serie der Künstlerin Zoe Aubry, die den Schwerpunkt zur Gewalt an Frauen im Juniheft 2025 begleitete.
Saiten: In den ersten fünfeinhalb Monaten des Jahres sind gemäss stopfemizid.ch in der Ostschweiz mutmasslich vier Frauen Opfer von Femiziden geworden. Schweizweit waren es neun. Was bedeuten diese Zahlen?
Katja Hämmerli Keller: Sie widerspiegeln ein Bild von generell steigenden Zahlen bei der häuslichen Gewalt. Die Auslastung bei uns im Frauenhaus St.Gallen ist hoch. Es bedeutet aber auch, dass es sich um ein relevantes Thema handelt, dass es zu behändigen gilt. Wenn die Frauen zu uns kommen, haben sie schon einen langen Weg hinter sich. Man müsste schon viel früher eingreifen.
Und das hat sich im Vergleich zu den letzten Jahren verändert?
KHK: Wir haben vor nicht allzu langer Zeit die Schutzplätze ausgebaut. Und die sind eigentlich immer komplett belegt.
Florance Hildebrand: Gemäss Istanbul-Konvention dürfte die Auslastung ja höchstens bei 75 Prozent liegen.
KHK: Das ist korrekt. Und wenn wir das auf die Kantone aufschlüsseln – wir sind ja für mehrere zuständig –, bräuchten wir noch mehr Plätze.
Du sprichst es an: Der Kanton Thurgau hat kein eigenes Frauenhaus – Florance, du setzt dich mit dem feministischen Kollektiv dafür ein.
FH: Der Thurgau hat eigentlich eine Leistungsvereinbarung mit der Stadt Winterthur. Aber wenn die keinen Platz haben, kommen die Frauen auch nach St.Gallen oder müssen bis ins Wallis oder in irgendwelche Hotels – ohne Schutz oder psychologische Hilfe. Die Tatsache, dass der Thurgau keine Schutzplätze hat, hat reale Konsequenzen für die Betroffenen. Und für die Mitarbeitenden der Frauenhäuser auch. Es sind schlicht zu viele Fälle für zu wenig Ressourcen.
Manuel, du bist im Vorstand von Forum Mann, ihr beratet Männer. Kommen da auch immer mehr?
Manuel Benjamin Lehmann: Dieses Jahr war das tatsächlich so. Das führt allerdings sofort zu einem Problem, da wir von Mitgliederbeiträgen und Spenden leben. Wir wollen ein möglichst niederschwelliges Angebot bieten. Ausserdem fehlen uns auch personelle Ressourcen.
Was bietet ihr denn an?
MBL: Wir bieten Männern in herausfordernden Lebenssituationen eine Standortbestimmung sowie weiterführendes Coaching zu Chancengleichheit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Männergesundheit an. Zudem organisieren wir Veranstaltungen.
Im Vorfeld hast du zu mir gesagt, es gebe verschiedene Gruppen von Männern und die Frage sei, wie wir alle abholen könnten, um etwas gegen Gewalt zu tun.
MBL: Ja. Es gibt jene, die von sich weisen, dass wir ein Problem haben – diese Männer sind nicht genügend selbstreflektiert. Und es gibt jene, die sich der Problematik bewusst sind. Das ist die erste Gruppe. Dann gibt es die in der Mitte, sie sind passiv, empfänglich für problematische Narrative oder fühlen sich angegriffen und wollen sich verteidigen. Aber bei weiteren etwa 20 bis 30 Prozent der Männer, der dritten Gruppe, haben sich gefährliche Narrative, vor allem aus der Manosphere, bereits gefestigt. Die erste und die zweite Gruppe können wir erreichen. Für die dritte braucht es neue Konzepte und Sensibilisierungsarbeit, wie männer.ch sie zur Verfügung stellt. Und gegen das, was gerade im Internet passiert, haben wir vermutlich keine Chance.
FH: Es gibt aber auch noch die Gruppe der Täter. Die würde ich einzeln verbuchen. Personen, die gegenüber ihren Partner:innen gewalttätig geworden sind, brauchen obligatorische Massnahmen und keine Sensibilisierungsangebote.
MBL: Aber die kommen ja von irgendwo her. Es gibt eine Studie, die männer.ch für den Bund durchgeführt hat. Diese hat die problematischen Narrative untersucht und zeigt, wie sich Männer radikalisieren bis hin zu -Femiziden oder Amokläufen.
Florance Hildebrand vom feministischen Streikkollektiv Thurgau.
FH: Die Männer fühlen sich in ihrer Rolle und Kontrollfunktion beeinträchtigt, sie müssen nicht zwingend durch die Manosphere radikalisiert worden sein. Das ist eben das Patriarchat!
MBL: Wir dürfen beides aber nicht voneinander losgelöst betrachten. Die Manosphere speist sich ja aus dem Patriarchat. Sie ist in einer bestimmten Form eine Reaktion auf die Kritik am Patriarchat und deren Strukturen. Allerdings ist das, was in der Manosphere erzählt wird, wohl kaum wirklich neu. Neu ist, dass es mit Social Media dafür Plattformen gibt, die nur schwer zu kontrollieren sind.
Was muss also passieren? Müsste man mit Männern über ihre Rolle sprechen? Und was ihnen aufgrund dieser zusteht?
MBL: Es bräuchte regelmässige Veranstaltungen zur Sensibilisierung. Ein sichtbares Beratungsangebot. Angebote für Schulen, in der Jugendarbeit oder beispielsweise in Verbindung mit Tanz oder Theaterpädagogik. Hier sind wir schon in Kontakt mit Männern, die sowas anbieten könnten. Proaktiv. Im besten Fall schon, bevor es Probleme an Schulen gibt.
KHK: Es braucht bei Kindern und Jugendlichen, an Schulen Prävention und frühe Sensibilisierungsarbeit zum Thema Gewalt und wo diese beginnt. Damit Kinder, die in solchen Situationen aufwachsen, diese überhaupt erkennen. Der Kanton hat kürzlich zwei runde Tische mit involvierten Organisationen und Ansprechpartner:innen organisiert, um einen Aktionsplan gegen häusliche Gewalt zu erstellen. Prävention war ein grosses Thema. Es braucht aber auch Ressourcen für das Ausländer:innen-Thema, denn häusliche Gewalt hat auch was mit Kultur zu tun.
FH: Ich finde es problematisch, geschlechtsbezogene Gewalt nach der Herkunft zu erklären. Den Fokus fälschlicherweise auf Migration zu legen ist gefährlich, weil es das eigentliche Problem nicht löst. Gewalt gegen Frauen ist kein «importiertes» Problem, sondern Ausdruck patriarchaler Machtverhältnisse, welche in der Schweiz weiterhin vorhanden sind. Die Statistik zeigt nur einen minimen Teil der Gewalt auf, der grössere Teil liegt im Dunkelfeld. Anzeigen hängen auch von sozialem Status und Glaubwürdigkeit ab. Gewalt nimmt nachweislich dort zu, wo Menschen unter Druck geraten: Armut, Perspektivlosigkeit, Traumata oder Statusverlust können patriarchale Kontrollansprüche verschärfen. Entscheidend sind also gesellschaftliche Machtverhältnisse, nicht Herkunft oder Kultur.
Was haltet ihr vom Begriff des Generalverdachts?
FH: Schwierig. Ja, die meisten Täter sind Männer, aber es geht doch eigentlich darum, sich seiner Privilegien bewusst zu sein. Für mich gibt es da Parallelen zum Rassismus. Beim Thema Rassismus bin ich als weisse Frau privilegiert. Beim Thema Sexismus bin ich unterdrückt. Ich erwarte von Männern, dass sie diesen Lernprozess ebenfalls durchlaufen, so wie ich es gerade im Bezug zu Rassismus tue. Das bedeutet halt anzuerkennen, dass man automatisch, ohne etwas dafür zu können oder was Böses zu wollen, in der Gesellschaft Privilegien hat, wenn man als (weisser Cis-)Mann gelesen wird. Männer verdienen mehr, werden als glaubwürdiger wahrgenommen, sind weniger von Altersarmut betroffen und erleben weniger sexualisierte Gewalt.
MBL: Geht es darum, sich dessen bewusst zu sein, oder sollten Männer auch anders handeln?
FH: Der erste Schritt ist das Bewusstwerden. Sobald Männer sagen, ich bin ja nicht das Problem, zeigt sich, dass sie diesen Schritt eben nicht gemacht haben. Der zweite Schritt ist dann einzugreifen und etwas zu sagen, wenn man eine Situation erlebt, in der Frauen in irgendeiner Form sexualisierter Gewalt ausgesetzt sind. Ich war oft in Situationen, in denen niemand etwas gesagt hat, mich niemand unterstützt hat.
Katja Hämmerli Keller leitet das Frauenhaus in St.Gallen.
KHK: Ich bin dafür, dass man hier differenziert. Es sind nicht alle Männer schlecht, nicht alle Frauen machen negative Erfahrungen. Es ist auch möglich, als Frau selbstbestimmt durchs Leben zu gehen, umgeben von guten Männern. Gewalt an sich ist das Problem. Sei es physische Gewalt oder psychische Gewalt. Egal von wem sie ausgeht.
MBL: Ja, aber die Männer sind in ihrer privilegierten Situation sicher immer noch zu wenig selbstreflektiert.
FH: Und die meisten Opfer sind Frauen, die meisten Täter sind Männer. Geschlechtsbezogene Gewalt ist keine neutrale physische oder psychische Gewalt, sondern eine, die auf fehlender Gleichstellung beruht!
KHK: Mir geht es um eine generelle Haltung: Man darf keine Gewalt ausüben, gegenüber niemandem. Es geht um Schutz von Personen, die Unterstützung brauchen. Ich habe lange mit verschiedenen Leuten gearbeitet, die Schutz und Unterstützung brauchen. Das gehört zu einer professionellen Haltung, die ich als sehr wichtig für die Zukunft empfinde. Ich möchte, dass Frauen rausgehen und selbstständig sein können und den Mut haben, ihren Weg zu gehen. Eine gesunde Entwicklung ist wichtig und das möchte ich vertreten.
FH: Klar, ich bin auch gegen jegliche Gewalt. Aber ich habe ein Problem damit, wenn du das so framest. Ich weiss, du meinst es nicht so, aber wenn man sagt, es seien alle Geschlechter gleich betroffen, dann kann man unmöglich die strukturellen Wurzeln von Sexismus bekämpfen.
KHK: Da sind wir uns einig.
MBL: Aber es stimmt schon, Männer, die nicht reinpassen, sind genauso betroffen, bekommen genauso auf den Deckel und erklärt, wie sie sein müssten, um -reinzupassen. Mit meinen Sternli in der Kapuze könnte ich nicht auf dem Land leben, wenn ich ernst genommen werden möchte. Dann müsste ich mich anders anziehen.
FH: Aber du kannst dich anders anziehen! Ich kann mich nicht als Mann verkleiden, das ist der Unterschied!
MBL: Ich bin aber nicht mehr ich selber, wenn ich mich anders anziehe. Und damit möchte ich nicht negieren, dass Frauen gewisse Anpassungsleistungen gar nicht erbringen können. Ich sehe das.
Es geht also mehr um Selbstreflexion und Privilegien als um einen Generalverdacht?
FH: Für mich spielt sich die Verantwortung in all den Lebensbereichen ab, überall dort, wo wir Hebelwirkung haben. Ich versuche beispielsweise, keine Klamotten zu kaufen, die unter schlechten Arbeitsbedingungen hergestellt wurden. Ich kann also je nach meiner Position in der Gesellschaft einen bestimmten Einfluss nehmen. Ein Bankangestellter, der sich seiner Privilegien bewusst ist, überlässt die Beförderung der Kollegin mit denselben Qualifikationen. Ein Parlamentarier könnte sich für ein Frauenhaus einsetzen.
Manuel Benjamin Lehmann ist Vorstandsmitglied bei der Ostschweizer Männerinitiative Forum Mann.
Braucht es denn auf gesetzlicher Ebene Veränderungen, um Betroffene besser vor häuslicher Gewalt zu schützen?
KHK: Es gibt schon vieles. Aber es fehlt noch immer oft an Know-how und vor allem an finanziellen Mitteln. Besonders für die Prävention.
FH: Seit 2017 haben wir die Istanbul-Konvention ratifiziert. Die Schweiz setzt sie aber ungenügend um. Das, was der Thurgau macht, ist Trittbrettfahren. Wir haben 300’000 Einwohner:innen und keine eigenen Schutzplätze, während alle anderen Kantone in der Grösse mindestens eine Mitträgerschaft haben. Es ist dementsprechend ungerecht: Je nachdem, wo mir Gewalt widerfährt. Das ist Lotterie.
MBL: Auch die Männerarbeit muss professionalisiert und finanziert werden. Und zwar auf nationaler Ebene. Dafür setzen wir uns zusammen mit männer.ch ein.
FH: Finanzierung ist ein Problem. Im Thurgau findet gerade die Vernehmlassung statt zur «Aufgaben- und Verzichtsplanung» – dem kantonalen Sparpaket. Unter anderem soll die Finanzierung der Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchungen gestrichen werden.
Und dann kommt ja noch die digitale Gewalt dazu. Hier sind die Zuständigkeiten noch schwieriger und die rechtlichen Grundlagen.
KHK: Wer von Gewalt – in einem breiten Verständnis – betroffen ist, kann zu uns kommen. Die ersten zehn Tage auch bezüglich der Opferhilfe können wir relativ breit Unterstützung bieten. Die Gewalt muss belegt sein, aber welche Form, spielt keine Rolle. Es ist allerdings schwierig, psychische oder digitale Gewalt festzuhalten, und auch strafgesetzlich ist der Spielraum kleiner. Da fehlen schon noch Grundlagen.
MBK: Man müsste die Plattformen in die Pflicht nehmen. Sie müssen kontrolliert und sanktioniert werden.
FH: Wenn 15-Jährigen misogyne Inhalte auf Social Media angezeigt werden, ist das ja auch digitales Gewaltanheizen.
Im Zuge der Deepfake-Debatten im Internet wird oft von Männern verlangt, Stellung zu beziehen. Denkt ihr, das ist sinnvoll?
MBL: Ja, Männer sind in der Verantwortung Stellung zu beziehen. Und wenn jemand dadurch Gegenwind bekommt, macht man vielleicht die Erfahrung, die Frauen eh die ganze Zeit machen. Was helfen kann, ist eine Demo, so wie es in Konstanz passiert ist. Da sind Männer auf die Strasse gegangen und haben gesehen, dass auch sie nicht alleine sind.
FH: Ja, macht das! Da machen unsere Soli-Männer sicher auch mit!
Katja Hämmerli Keller, 1982, leitet seit Beginn des Jahres das Frauenhaus St.Gallen. Zuvor war sie als leitende Psychologin am Kantonsspital St.Gallen tätig, führte eine eigene Praxis und bildete Studierende aus.
Florance Hildebrand, 1991, schliesst derzeit ihren Minor in Gender Studies am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG) der Universität Bern ab und ist mitverantwortlich für das Fundraising bei Brava (früher: Terre des femmes). Zuvor war sie in der internationalen Zusammenarbeit tätig, hat einen Master in Development Studies. Sie engagiert sich ehrenamtlich im Streikkollektiv Thurgau und als Stiftungsrätin der Medica Mondiale Foundation Switzerland.
Manuel Benjamin Lehmann, 1974, ist Kulturorganisator, soziokultureller Animator und Transformationsmoderator. Er ist seit 2021 Vorstandsmitglied der Ostschweizer Männerinitiative Forum Mann und hat Projekte wie Transition Zürich, das Ernährungsforum Zürich, den Thinkpact Zukunft, das Zukunftsdorf Egnach und zuletzt das Projekt Ima Adama initiiert.
13. Juni:
Ruheoase und Infostand, ab 10 Uhr, Bär:innenplatz, St.Gallen.
Feministisches Soliquiz (mit Anmeldung), 19:30 Uhr und anschliessend Paulinko (D) und Capslock Superstar ab 22 Uhr, Grabenhalle, St.Gallen
Mit dem Streikkollektiv Winterthur auf die Strasse – laut, solidarisch und sichtbar, 17 Uhr, Open Mic, Bar und Musik, ab 19 Uhr, Neumarkt, Winterthur.
14. Juni:
Reden, Kundgebung und Festliches, Glacestand und Informationen zum Care-Streik 2027, ab 14 Uhr, Day Dance 16 bis 18 Uhr,Stadtpark, St.Gallen.
Demo in Kreuzlingen, 10 Uhr, danach Reden und Übergabe der Petition für das Frauenhaus und der Gleichstellungsforderungen, Streikpizza und Feiern, ab 12:30 Uhr, Dreispitzpark, Kreuzlingen. (Anreise: Besammlung 8 Uhr, Bahnhof Frauenfeld)
Veranstaltungen Forum Mann in Zusammenarbeit mit der Sexualberatungsstelle Lavia:
16. September:
Männliche Sexualität, 19 bis 21 Uhr, Aida, St.Gallen.
26. November:
Kommunikation und Herausforderungen in Partnerschaften,
19 bis 21 Uhr, Aida, St.Gallen.
feministischerstreik-sg.chfemstreiktg.chforummann.ch
Inna Shevchenko fragt im Dokumentarfilm Girls and Gods, ob die monotheistischen Weltreligionen mit Feminismus vereinbar sind. Auf der Suche nach Antworten begegnet sie widersprüchlichen Theorien und mutigen Frauen. Und bleibt nicht nur stille Beobachterin.
Seit 40 Jahren macht die Bibliothek Wyborada in St.Gallen sichtbar, was lange fehlte: Literatur von und über Frauen. Heute sind Autorinnen und feministische Themen zwar stärker präsent in der Öffentlichkeit, doch die Relevanz der Bibliothek ist nach wie vor gross.
Historische Überlieferungen sagen oft mehr über die Geisteshaltung der Verfasser aus als über geschichtliche Tatsachen. Was lässt sich also gesichert über die historische Person Wiborada sagen? Eine quellenkritische Spurensuche.
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Buch über Schweizer Frauen
Zwanzig Pionierinnen stellt die im St.Galler Rheintal aufgewachsene Journalistin Daniele Muscionico in ihrem neuen Buch vor. Durchaus lesenswert und mit vielen (vielen!) Ausrufezeichen.
Am feministischen Streik fallen sie jeweils durch ihr Markenzeichen auf: den Vulvadrachen. Welche Ziele und Projekte das Kollektiv hinter dem bunten Fabelwesen sonst noch verfolgt, erklären Taz und Ginger im Gespräch mit Saiten.
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