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Mehr Platz für Bücher und Materialmuster

So könnte die Kunstbibliothek der Stiftung Sitterwerk nach der Aufsockung aussehen. (Bild: pd)

So könnte die Kunstbibliothek der Stiftung Sitterwerk nach der Aufsockung aussehen. (Bild: pd)

Eines der vielen Gebäude des Sitterwerks, die vor genau 100 Jahren erbaute Schwarzfärberei, beherbergt heute die Kunstbibliothek und die Materialmusterschränke. Eine Aufstockung soll künftig mehr Platz schaffen.

Es ist ein hüb­sches, eher klei­nes Haus mit Bo­gen­fens­ter und ei­nem stei­len Gie­bel­dach. Hier tauch­te die Fär­be­rei Sit­ter­thal ab 1926 die Stof­fe in schwar­ze Far­be. Gut 30 Jah­re spä­ter, in den 1960er-Jah­ren, kam die Was­ser­auf­be­rei­tung für die Fär­be­rei in die­ses Haus, bis En­de der 1980er-Jah­re ne­ben­an das gros­se Kes­sel­haus ent­stand.

Als die Kunst­gies­se­rei 1994 ins Sit­ter­tal zü­gel­te, brach­te Fe­lix Leh­ner – der ge­lern­te Buch­händ­ler – schon ei­ne sehr spe­zi­fi­sche Fach- und Kunst­bi­blio­thek mit. «Wir ar­bei­ten mit Künst­ler:in­nen, Bü­cher ge­hö­ren im­mer da­zu, so­wohl tech­ni­sche Fach­li­te­ra­tur wie Kunst­bü­cher. Und Ma­te­ri­al­mus­ter so­wie­so», sagt er. 

En­de der 1990er-Jah­re tauch­te Da­ni­el Roh­ner auf, der Mann, der im­mer ei­nen Plas­tik­sack mit Bü­chern durch die Ge­gend trug. Er er­zähl­te da­von, dass er im Lau­fe sei­nes Le­bens rund 25’000 Bü­cher ge­sam­melt ha­be und die­se spä­ter am Ort der Kunst­pro­duk­ti­on zu­gäng­lich ma­chen wol­le. Fe­lix Leh­ner war von der Idee be­geis­tert, die zwei Samm­lun­gen zu­sam­men­zu­le­gen, um nur ei­ni­ge Me­ter vom Schmelz­ofen ent­fernt ei­ne so um­fas­sen­de Bi­blio­thek prä­sen­tie­ren zu kön­nen. Doch Zwei­fel blie­ben bis zum Tag, als nach dem Tod Roh­ners 2007 die Last­wa­gen mit hun­der­ten vom Bü­cher­kis­ten ins Sit­ter­tal roll­ten. Vier Jah­re spä­ter ent­stand un­ter an­de­rem dank die­ser gros­sen Samm­lung als Grund­stock die Stif­tung Sit­ter­werk, die un­ab­hän­gig von der Kunst­gies­se­rei un­ter an­de­rem die Bi­blio­thek be­treibt.

Ge­nug Platz gab es nie

Doch wo­hin da­mit? Zu­erst soll­te die Bi­blio­thek auf die Ga­le­rie des mäch­ti­gen Kes­sel­hau­ses. Un­ten stan­den schon die ers­ten Wer­ke des Bild­hau­ers Hans Jo­seph­sohn. Als die­ser die Bü­cher­re­ga­le oben ent­deck­te, wur­de er un­ge­hal­ten. «Das hat ihm über­haupt nicht ge­passt. Er fand, die Bü­cher ver­wäs­ser­ten die Ra­di­ka­li­tät und Kraft der gros­sen Hal­le», er­in­nert sich Leh­ner.

Um das Bi­blio­theks­pro­jekt nicht zu ge­fähr­den, mie­te­te Fe­lix Leh­ner das Haus ne­ben­an – die er­wähn­te ehe­ma­li­ge Schwarz­fär­be­rei – da­zu. Doch be­vor hier die Bü­cher und die mäch­ti­gen, vier Me­ter ho­hen Schub­la­den­kor­pus­se des Ma­te­ri­al­ar­chivs auf- ge­stellt wer­den konn­ten, muss­ten die rund 30 Ton­nen schwe­ren Tanks, Fil­ter­an­la­gen und Pum­pen aus der Zeit des Fär­be­rei­be­triebs aus­ge­baut wer­den. Bü­cher­ge­stel­le und Kor­pus­se, die jetzt hier ste­hen, sind 1964 bei Lis­ta ge­baut wor­den und stam­men aus der Li­qui­da­ti­on der Sau­rer­wer­ke in Ar­bon.

Sitter-Ciné und Jubiläumsprogramm

Die Stif­tung Sit­ter­werk or­ga­ni­siert vom 25. Bis 28. Au­gust zum vier­ten Mal das Open-Air-Ki­no Sit­ter-Ci­né beim Ba­de­haus – mit Bar und Ba­di. Die Kunst­fil­me er­gän­zen das öf­fent­li­che Rah­men­pro­gramm der Fei­er­lich­kei­ten zum Dop­pel­ju­bi­lä­um.

Diens­tag, 25. Au­gust:

  • 18 Uhr: Füh­rung zur Ge­schich­te des Sit­ter­tal-Are­als
  • 19 Uhr: Ge­spräch mit Hans-Jörg Schmid und Fe­lix Leh­ner, mo­de­riert von Mar­cel Bäch­ti­ger (Ar­chi­tek­tur­his­to­ri­ker, Fil­me­ma­cher und Re­dak­teur «Hoch­par­terre»)
  • 20:30 Uhr: Film­pro­gramm ku­ra­tiert von Mar­cel Bäch­ti­ger

Mitt­woch, 26. Au­gust:

  • 18 Uhr: Füh­rung durch of­fe­ne Ate­liers und Rund­gang mit Gast­künst­ler:in­nen
  • 20:30 Uhr: Film­pro­gramm ku­ra­tiert von Ka­ta­lin Deér (Künst­le­rin und Mit­be­grün­de­rin Ate­lier­haus Stif­tung Sit­ter­werk)

Don­ners­tag, 27. Au­gust:

  • 18 Uhr: Füh­rung zu Ver­bor­ge­nem und Un­be­kann­tem
  • 20 Uhr: Kon­zert und Film­pro­gramm von Xol Meiss­ner (Kom­po­nist und Mu­si­ker)

Frei­tag, 28. Au­gust:

  • 18 Uhr: Füh­rung zur Ar­chi­tek­tur im Sit­ter­tal-Are­al
  • 20:30 Uhr: Film­pro­gramm ku­ra­tiert von Bar­ba­ra Bie­der­mann (Lei­te­rin Kunst­bi­blio­thek Stif­tung Sit­ter­werk)

In­zwi­schen hat die Stif­tung Sit­ter­werk hun­der­te wei­te­re Bü­cher ge­schenkt be­kom­men. Über 40’000 zählt der Be­stand heu­te, und längst ha­ben nicht mehr al­le in der bis­he­ri­gen Bi­blio­thek Platz. Ei­ne gros­se Hal­le in ei­nem der Nach­bar­ge­bäu­de ist eben­falls voll und weil im­mer wie­der aus­ser­or­dent­li­che Nach­läs­se an­ge­bo­ten oder an­ge­kün­digt wer­den, soll das Bi­blio­theks­haus mit sei­ner Ma­te­ria­li­en­samm­lung auf­ge­stockt wer­den. Die Idee geis­tert schon län­ger in den Köp­fen des Teams. Aber jetzt, da Fe­lix Leh­ner als fi­nan­zi­el­len Grund­stock die 40’000 Fran­ken zur Ver­fü­gung stellt, die er mit dem Prix Me­ret Op­pen­heim letz­tes Jahr be­kom­men hat­te, wird es kon­kret. Kurz nach sei­ner An­kün­di­gung wur­den der Stif­tung wei­te­re 30’000 Fran­ken zu­ge­sagt und in­zwi­schen ist Pa­tri­cia Hart­mann, die Co-Ge­schäfts­füh­re­rin der Stif­tung, zu­ver­sicht­lich, dass sich die rund 3,5 Mil­lio­nen Fran­ken teu­re Auf­sto­ckung fi­nan­zie­ren lässt.

Drei Stock­wer­ke drauf­set­zen

«Mehr als ei­ne Vo­lu­men­skiz­ze ha­ben wir al­ler­dings noch nicht», stellt Ar­chi­tekt Lu­kas Fur­rer fest, der seit 2000 zu­sam­men mit sei­nem Bü­ro­part­ner Chris­toph Flu­ry vie­le bau­li­chen Ein­grif­fe für die Stif­tung Sit­ter­werk und die Kunst­gies­se­rei rea­li­siert hat. Der Bi­blio­theks­auf­bau soll so an­ge­packt wer­den wie vie­les an­de­re zu­vor: kos­ten­spa­rend, aus wie­der­ver­wen­de­ten Ma­te­ria­li­en, prä­zi­se und schön. Das Erd­ge­schoss des ak­tu­el­len Bi­blio­theks­ge­bäu­des mit sei­nen Bo­gen­fens­tern und den Pi­las­tern wird er­hal­ten blei­ben. In der Auf­sto­ckung soll es nicht nur Platz für mehr Bü­cher und für grös­se­re Ma­te­ri­al­mus­ter ge­ben, auch wei­te­re Gäs­te­zim­mer und Ar­beits­räu­me sind ge­plant. «Wir wol­len den oft von weit­her an­ge­reis­ten Kunst­schaf­fen­den und Wis­sen­schaft­ler:in­nen et­was bie­ten», so Lu­kas Fur­rer.

Wie die drei­ge­schos­si­ge «Hau­be» ein­mal kon­kret aus­se­hen wird, ist noch un­klar – mög­li­cher­wei­se wird es ei­ne Holz­kon­struk­ti­on. So hoch bau­en ist grund­sätz­lich mög­lich, denn für das Sit­ter­tal gilt ein ur­sprüng­lich in den 1990er-Jah­ren ent­wi­ckel­ter Über­bau­ungs­plan. Er ist zwar weit­ge­hend ob­so­let, weil er vor­sah, gros­se Tei­le der ehe­ma­li­gen Fär­be­rei ab­zu­reis­sen und Wohn­ge­bäu­de zu er­rich­ten, doch die Bau­li­ni­en und -hö­hen gel­ten bis heu­te. «So wie schon die Fär­be­rei im­mer dann neu bau­te oder ver­grös­ser­te, wenn sie mehr Platz brauch­te, und da­bei gu­te Lö­sun­gen fand, ma­chen wir das heu­te auch», stellt Fe­lix Leh­ner fest.

Im­mer den Be­dürf­nis­sen an­ge­passt

Bei­spie­le da­für gibt es auf dem Are­al schon vie­le. Lu­kas Fur­rer ar­bei­tet in­zwi­schen seit 26 Jah­ren je­de Wo­che ei­nen Tag in der Kunst­gies­se­rei, nicht nur als Ar­chi­tekt. «Bei den Pla­nun­gen ge­hen wir meis­tens zu­erst auf den Ur­zu­stand ei­nes Ge­bäu­des zu­rück, ent­fer­nen nach­träg­li­che Än­de­run­gen oder Aus­bau­ten. Wir trau­en uns auch, ent­schie­de­ne Schnit­te vor­zu­neh­men, um die Bau­ten aus der in­ne­ren Nut­zung her­aus wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Das bringt die bes­ten Lö­sun­gen», ist er über­zeugt. So ging er ab 2001 in der Gies­se­rei­hal­le und ab 2003 im Kes­sel­haus vor. So wur­de auch das Ge­bäu­de mit der Bi­blio­thek und dem Werk­stoff­ar­chiv ein­fach aus­ge­räumt, die drei vor­han­de­nen in­ne­ren Ku­ben wur­den aber be­las­sen. 

«Bei den Pla­nun­gen ge­hen wir meis­tens zu­erst auf den Ur­zu­stand ei­nes Ge­bäu­des zu­rück, ent­fer­nen nach­träg­li­che Än­de­run­gen oder Aus­bau­ten. Wir trau­en uns auch, ent­schie­de­ne Schnit­te vor­zu­neh­men, um die Bau­ten aus der in­ne­ren Nut­zung her­aus wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Das bringt die bes­ten Lö­sun­gen.»

Lukas Furrer, Architekt

In an­de­ren Fär­be­rei­räu­men ent­stan­den die Gies­se­rei­kü­che mit dem Es­sens­raum für die Mit­ar­bei­ten­den  und neue Bü­ros. 2008 kam der ehe­ma­li­ge Re­stau­rant­pa­vil­lon des Ver­kehrs­hau­ses Lu­zern aufs Dach des Kes­sel­hau­ses – ein Pa­vil­lon, der im Ma­ga­zin «Tier­welt» aus­ge­schrie­ben war und ur­sprüng­lich vom be­kann­ten Zür­cher Ar­chi­tek­tur­bü­ro Gi­gon Guy­er ent­wor­fen wur­de. Heu­te woh­nen Fe­lix Leh­ner und Ka­ta­lin Deér dar­in. Und Ka­ta­lin Deér hat im klei­nen Bau­ern­wohn­haus an der Ein­fahrt zum Are­al ihr Ate­lier un­ter ei­ner prä­gnan­ten Dach­form in der städ­ti­schen Lie­gen­schaft ver­wirk­licht. 

Die bei­den jüngs­ten Bau­pro­jek­te hat die in­zwi­schen zu­sam­men­ge­stell­te ei­ge­ne Kunst­gies­se­rei-Bau­trup­pe sel­ber rea­li­siert: Die Re­no­va­ti­on des his­to­ri­schen Bad­hau­ses am Pool und das Ate­lier des Künst­lers Jim Di­ne, das weit­ge­hend aus wie­der­ver­wen­de­ten Bau­tei­len be­steht.

All die­se Aus­bau­ten wa­ren dank der un­kom­pli­zier­ten Hal­tung von Are­al­be­sit­zer und Ar­chi­tekt Hans Jörg Schmid mög­lich. Er ist auch Mit­grün­der der Stif­tung Sit­ter­werk. Wie er all die Ver­än­de­run­gen der letz­ten Jah­re er­lebt hat, wird er an­läss­lich ei­ner Ge­sprächs­run­de am 25. Au­gust sel­ber schil­dern.  


sit­ter­werk.ch

Dampf auf dem Kes­sel

Auf sei­nem neu­en So­lo­al­bum the­ma­ti­siert Ma­nu­el Stahl­ber­ger die Über­hit­zung. Die kli­ma­ti­sche, die ge­sell­schaft­li­che, die po­li­ti­sche. Ge­mein­sam mit Bit-Tu­ner hat der St.Gal­ler Mu­si­ker da­für ei­nen düs­te­ren, elek­tro­ni­schen Sound ge­fun­den.

Von  David Gadze
Manuel stahlberger bit tuner heiss pd

Von War­te­häus­chen und ehe­ma­li­gen Te­le­fon­ka­bi­nen

An Klein­bau­ten ge­hen wir oft acht­los vor­bei: Bus­war­te­häus­chen, öf­fent­li­che WCs, nicht mehr ge­brauch­te Te­le­fon­ka­bi­nen oder Feu­er­wehr- und Stras­sen­wär­ter­ma­ga­zi­ne. Ak­tu­ell gibt es da­zu ei­ne Aus­stel­lung im 1. Stock des Rat­hau­ses St.Gal­len.

Von  René Hornung
2 Tramhaeuschen Schibenertor

«Wie ein Vor­film des­sen, was auf uns zu­kom­men könn­te»

Bis 2050 will die Stadt St.Gal­len kli­ma­neu­tral sein. Ka­rin Hun­ger­büh­ler und To­bi­as Fi­scher-Künz­ler von der Dienst­stel­le Um­welt und En­er­gie be­ant­wor­ten Fra­gen zur be­vor­ste­hen­den Kli­ma­wo­che und zum Kli­ma­schutz in der Stadt.

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2609 Redeplatz Karin Tobias 01

Metz­ger, En­gel, Him­mel und Tan­te Bergs Ro­sen­ge­büsch

Ani­ta Zim­mer­mann ali­as Lei­la Bock prägt die St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne seit Jahr­zehn­ten – als Künst­le­rin, als Ver­mitt­le­rin, als Er­mög­li­che­rin. Sie hat Wi­der­stän­de über­wun­den und an­de­re Künst­ler:in­nen im­mer wie­der her­aus­ge­for­dert. Ei­ne Wür­di­gung

Von  Angela Kuratli , Bilder:  Ladina Bischof
2609 Anita Zimmermann SAI2602 1308 C WEB

«Nicht neu er­fin­den, was funk­tio­niert»

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Museumsnacht Kunstmuseum pd

Le­bens­be­ja­hen­de Wer­ke im Kunst­zeug­haus

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Regula Syz 2

Kolumne: Stimmrecht

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Bild 08 07 24 um 07 42

Ein tem­po­rä­res Kunst­haus am Ro­ten Platz

Zum 36-jäh­ri­gen Be­stehen sei­ner Ga­le­rie Macel­le­ria d'ar­te trans­for­miert Fran­ces­co Bo­n­an­no ein leer­ste­hen­des Ge­bäu­de am Ro­ten Platz in St.Gal­len in ein bun­tes Haus vol­ler Kunst. Was als klei­nes Pro­jekt be­gann, wuchs zu ei­nem Ge­mein­schafts­werk von fast 100 Kunst­schaf­fen­den. 

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2609 Staetevergleich 4 D3 A9291

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Das Küefer-Mar­tis-Hu­us in Rug­gell wid­met sich in ei­ner Re­tro­spek­ti­ve der Wie­der­ent­de­ckung ei­ner völ­lig über­se­he­nen Künst­le­rin: Mag­gy Mau­ritz war ei­ne Pio­nie­rin der Graf­fi­ti­kunst und des Lett­ris­mus.

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Tor­reich, span­nend und doch ent­täu­schend - nur ei­ne Vier­tel­stun­de gu­ter Fuss­ball reicht halt nicht zum Punkt ge­gen Thun. 

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