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Innovation gehört zur DNA

Das aktuelle Jugendstück Hochdruck & Crash für Jugendliche ab 13 Jahren (Bilder: pd)

Das aktuelle Jugendstück Hochdruck & Crash für Jugendliche ab 13 Jahren (Bilder: pd)

Das Figurentheater St.Gallen wird 70. Was sich verändert hat, warum Puppen Kinder wie Erwachsene faszinieren und wie man auch Jugendliche erreichen kann: ein Gespräch zum Jubiläum.

Die Ge­schich­te des Fi­gu­ren­thea­ters St.Gal­len be­ginnt nicht mit Kas­per­li und dem Kro­ko­dil, son­dern bil­dungs­bür­ger­lich: Zur Hun­dert­jahr­fei­er der Kan­ti
St.Gal­len 1956 in­sze­niert Leh­rer Hans Hil­ler mit sei­nen Schü­ler:in­nen Goe­the im Ex­amen von Egon Frie­dell und Al­fred Pol­gar als Ma­rio­net­ten­thea­ter. Ein Gross­erfolg, der zum Wei­ter­ma­chen ani­miert. Das St.Gal­ler Pup­pen­thea­ter wird ge­grün­det und kann 1959 sei­ne heu­ti­ge Büh­ne an der Lämm­lis­brun­nen­stras­se be­zie­hen.

30 Jah­re lang wirkt Hans Hil­ler, 1986 folgt ihm To­bi­as Ry­ser nach und bleibt 28 Jah­re lang Kopf, Hand und Herz des Fi­gu­ren­thea­ters. Seit 2014 sind Frau­ke Ja­co­bi und Ste­phan Zbin­den am Werk. Ei­ne sel­ten ge­wor­de­ne per­so­nel­le Kon­ti­nui­tät – bis zu ih­rer Pen­sio­nie­rung wür­den im­mer­hin auch gut zwei Jahr­zehn­te zu­sam­men­kom­men, rech­net Frau­ke Ja­co­bi la­chend vor. 

Vom Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men zum Pro­fi-Team

Un­ter Hil­ler und Ry­ser funk­tio­nier­te das Thea­ter als ei­ne Art Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men, die Kin­der der Thea­ter­lei­ter und vie­le Leu­te aus dem Um­feld wirk­ten mit. An der Ju­bi­lä­ums­show am 19. Sep­tem­ber wer­den zwei von ih­nen er­zäh­len: Re­gi­na Hil­ler und Se­bas­ti­an Ry­ser, der be­ruf­lich in die Fuss­stap­fen des Va­ters ge­tre­ten ist. 

Das Figurentheater-Team (v.l.): Lukas Bollhalder, Stephan Zbinden, Frauke Jacobi, Lisa Gartmann, Simon Deckert, Helen Prates de Matos

Das Figurentheater-Team (v.l.): Lukas Bollhalder, Stephan Zbinden, Frauke Jacobi, Lisa Gartmann, Simon Deckert, Helen Prates de Matos

Das sei noch heu­te nicht viel an­ders. «Es ist nicht ein­fach ein Job», sagt Ja­co­bi. Kul­tur­ar­beit ge­he nur, wenn man sich mit Haut und Haar ein­brin­ge. Frü­her war je­doch mehr eh­ren­amt­li­che Ar­beit im Spiel. Mit ei­nem in­zwi­schen sechs­köp­fi­gen Team sei das Thea­ter heu­te stark pro­fes­sio­na­li­siert. Oh­ne dies und oh­ne brei­te Ver­net­zung gin­ge nichts mehr im heu­ti­gen kom­ple­xen Kul­tur­be­trieb, sagt Ste­phan Zbin­den. Zum Bei­spiel Ko­pro­duk­tio­nen: 50- bis 80mal pro Jahr spielt das Fi­gu­ren­thea­ter aus­wärts, an­de­re En­sem­bles gas­tie­ren in St.Gal­len. Da­von pro­fi­tier­ten bei­de Sei­ten: Zwei Schaf­fens­kul­tu­ren kä­men zu­sam­men, man kön­ne öf­ter spie­len, gut für die Nach­hal­tig­keit, und die Fi­nan­zie­rung sei brei­ter ab­ge­stützt. Hin­zu kom­men die Schul­vor­stel­lun­gen, knapp die Hälf­te al­ler Ter­mi­ne. «All das wä­re mit ei­nem an­de­ren Be­ruf nicht ver­ein­bar.» Und auch das künst­le­ri­sche Le­vel, das heu­te er­war­tet wird, sei nur so zu hal­ten. 

Vom eins­ti­gen Pup­pen- zum heu­ti­gen Fi­gu­ren­thea­ter hat sich auch die Büh­nen­äs­the­tik stark ver­än­dert. So kam et­wa in der Ära Ry­ser die of­fe­ne Spiel­wei­se hin­zu, wo die fi­gu­ren­füh­ren­den Spie­ler sicht­bar sind und teils so­gar ei­ne Dop­pel­rol­le spie­len. Heu­te sei das Spek­trum erst recht breit, sagt Frau­ke Ja­co­bi: vom Ob­jekt­thea­ter über Misch­for­men mit Fi­gu­ren und Schau­spiel bis zu mul­ti­me­dia­len Ar­bei­ten.  

Die Kunst des Ex­pe­ri­men­tie­rens

Gleich ge­blie­ben ist die Ex­pe­ri­men­tier­lust. Rue­di Stös­sel mit sei­nen Fi­gu­ren oder sei­nen Schat­ten­spie­len ist als Pio­nier noch man­chen in Er­in­ne­rung. Le­gen­där auch die Wie­der­be­le­bung der Pup­pen von So­phie Taeu­ber-Arp zum Stück Kö­nig Hirsch in den frü­hen Sech­zi­ger­jah­ren – Trou­vail­len wie die­se wer­den an der Ju­bi­lä­ums­show am 19. Sep­tem­ber aus dem Ar­chiv ge­holt. 

In­no­va­ti­on ge­hö­re bis heu­te zur DNA des Fi­gu­ren­thea­ters, sagt das Lei­tungs­duo. Das zeigt ein Blick auf das ak­tu­el­le Pro­gramm. In End­lich Schaum­bad et­wa, im Ok­to­ber als Ju­bi­lä­ums­gast­spiel zu se­hen, zau­bert die Sei­fen­bla­sen­künst­le­rin Li­sa Bög­li ih­re Fi­gu­ren aus Schaum, sie ent­ste­hen im Mo­ment und zer­fal­len gleich wie­der. Neu­ar­tig ist auch die Bild­spra­che mit live ani­mier­ten Bil­dern im Co­mic-Look in Hoch­druck & Crash, ko­pro­du­ziert mit dem Thea­ter Fa­bu­la und im No­vem­ber zwei­mal auf 
dem Spiel­plan.

In­no­va­ti­on kann aber auch ih­re Tü­cken ha­ben. Ge­ne­ra­tio­nen von Ost­schwei­zer Kin­dern sind im Ad­vent je­weils zu Chonnt echt hütt de Sa­mi­ch­laus ge­pil­gert. Nach 36 Jah­ren sei­en die Büh­nen­ele­men­te ma­ro­de, die Fi­gu­ren zer­schlis­sen ge­we­sen. «Wir setz­ten das Stück zwei Jah­re nach un­se­rer An­kunft ab, ob­wohl wir dach­ten: Wenn wir den Sa­mi­ch­laus ster­ben las­sen, ver­trei­ben sie uns aus der Stadt …» Es dau­er­te dann tat­säch­lich ei­ni­ge Zeit, bis das neue Stück Sa­mi­ch­laus gsuecht! wie­der so po­pu­lär war wie das al­te. Auf Rang zwei der Lang­zeit-Best­sel­ler folgt üb­ri­gens Oh wie schön ist Pa­na­ma. Ti­tel, die man we­ni­ger gut ken­ne, hät­ten es da­ge­gen schwe­rer. Das sei ver­ständ­lich, aber «wahn­sin­nig scha­de» für jün­ge­re Au­torin­nen und Au­toren, die teils eben­falls tol­le Stü­cke schrei­ben, fin­den die Thea­ter­ma­cher.

Das Pu­bli­kum ist zur Haupt­sa­che zwi­schen 4 und 7 Jah­re alt – und muss im­mer wie­der neu ge­won­nen wer­den. «Da­durch, dass wir vor­wie­gend für Kin­der spie­len, wächst das Pu­bli­kum zwar nach. Aber man ver­liert es auch im­mer wie­der», sagt Frau­ke Ja­co­bi. «Dar­um sind die Schu­len so wich­tig.» Mehr und mehr Ge­wicht ha­ben da­ne­ben An­ge­bo­te für Ju­gend­li­che – denn für die­se Al­ters­ka­te­go­rie ge­be es ein­deu­tig zu we­nig gu­tes Thea­ter. Ein Ge­gen­bei­spiel ist Hoch­druck & Crash, das auf zwei Ti­teln des Rhein­ta­ler Ju­gend­buch­ver­lags Da Bux ba­siert. Die bis­he­ri­gen Vor­stel­lun­gen sei­en «rich­tig cool» ge­we­sen – nicht zu­letzt wohl, weil Thea­ter auf ei­ne an­de­re, un­mit­tel­ba­re Art be­rührt als die di­gi­ta­len Me­di­en, die sonst den All­tag prä­gen und die im Stück auch ein The­ma sind.

Startschuss: Zum 100-Jährigen der Kanti St.Gallen inszeniert Hans Hiller mit seinen Schüler:innen 1956 das Stück Goethe im Examen von Egon Friedell und Alfred Polgar als Marionettentheater.

Startschuss: Zum 100-Jährigen der Kanti St.Gallen inszeniert Hans Hiller mit seinen Schüler:innen 1956 das Stück Goethe im Examen von Egon Friedell und Alfred Polgar als Marionettentheater.

Das Fi­gu­ren­thea­ter hat ei­gens ei­nen Kin­der- und Ju­gend­bei­rat ge­schaf­fen und lädt zu je­der Pro­duk­ti­on zu­dem ei­ne Pre­mie­ren­klas­se ein. Die Kin­der und Ju­gend­li­chen be­rich­ten ih­re Ein­drü­cke und er­zäh­len, was für The­men sie be­schäf­ti­gen. «Wir sind ja äl­te­re Leu­te», sagt Zbin­den, «und ma­chen Thea­ter für jun­ge Leu­te. Da muss man de­mü­tig sein und den Jun­gen zu­hö­ren.» 

Der Zau­ber der Fi­gu­ren

Un­ge­bro­chen scheint die Fas­zi­na­ti­on für die schein­bar leb­lo­sen Fi­gu­ren. Was kön­nen Fi­gu­ren, was Men­schen nicht kön­nen? «Fi­gu­ren kön­nen bes­ser ster­ben», sagt Frau­ke Ja­co­bi. «Sie kön­nen gross und klein sein, sie kön­nen flie­gen. Als Pup­pen­spie­ler bist du ein klei­ner Gott. Du hast dei­ne We­sen, die du lei­test. Du gibst dei­ne See­le rein, aber du kannst sie auch wie­der her­aus­neh­men.»

Auf der Fi­gu­ren­büh­ne las­se sich vie­les dar­stel­len, was man mit Men­schen nicht wür­de an­stel­len wol­len, er­gänzt Ste­phan Zbin­den. Die Weih­nachts­gans Au­gus­te zum Bei­spiel wird im Stück ziem­lich ge­rupft. «Das ist ei­ne hef­ti­ge Sze­ne, aber zu­gleich er­träg­lich, weil je­der weiss: Am nächs­ten Tag ist wie­der Vor­stel­lung, dann trägt sie wie­der ihr wun­der­schö­nes Fe­der­kleid. Uns ist ganz wich­tig: Wir sind Ge­schich­ten­er­zäh­ler, Thea­ter darf zum Nach­den­ken an­re­gen, aber man soll am En­de mit ei­nem gu­ten Ge­fühl nach Hau­se ge­hen.»

Blei­ben die fi­nan­zi­el­len Sor­gen­fal­ten – auch im Ju­bi­lä­ums­jahr. Spar­mass­nah­men der öf­fent­li­chen Hand drü­cken, Stif­tun­gen hal­ten sich zu­rück und Un­ter­stüt­zung durch Pri­va­te oder Fir­men ge­be es kaum noch, löb­li­che Aus­nah­me: das tra­di­tio­nell kul­tur­freund­li­che Pfis­ter Bau­bü­ro. Der Spa­gat da­bei: Das Fi­gu­ren­thea­ter ver­langt aus Über­zeu­gung tie­fe Ein­tritts­prei­se, da­mit auch Fa­mi­li­en sich ei­nen Be­such leis­ten kön­nen. «Fi­gu­ren­thea­ter soll für al­le er­schwing­lich sein. Denn wenn wir das hier nicht ma­chen: Wer geht dann spä­ter ins Thea­ter?»

Zum Ju­bi­lä­um zeigt das Fi­gu­ren­thea­ter in sei­nem Bis­tro ab 19. Sep­tem­ber ei­ne Aus­stel­lung mit Fi­gu­ren aus 70 Jah­ren – par­al­lel und bis ins Jahr 2027 hin­ein ist im Pup­pen­thea­ter-Mu­se­um He­ris­au von Kurt Fröh­lich ei­ne Ju­bi­lä­ums­aus­stel­lung zu se­hen. Eben­falls am 19. Sep­tem­ber geht Ger­truds gros­se Ju­bi­lä­ums­show mit Gäs­ten über die Büh­ne. Ers­te Pre­mie­re im Ok­to­ber ist Emil und die De­tek­ti­ve, ei­ne Neu­in­sze­nie­rung des Kin­der­kri­mis, mit dem Frau­ke Ja­co­bi und Ste­phan Zbin­den 2014 in St.Gal­len be­gon­nen ha­ben, da­mals mit Kos­tü­men der Fünf­zi­ger­jah­re, jetzt in die Ge­gen­wart trans­for­miert. Ab 6 Jah­ren. 

fi­gu­ren­thea­ter-sg.ch

Ente, Tod und Tulpe in der Ära Ryser

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Offener Brief an die Bundespolitik

Wir wol­len Rech­te, kei­ne Al­mo­sen

Von  Christoph Keller

In­no­va­ti­on ge­hört zur DNA

Das Fi­gu­ren­thea­ter St.Gal­len wird 70. Was sich ver­än­dert hat, war­um Pup­pen Kin­der wie Er­wach­se­ne fas­zi­nie­ren und wie man auch Ju­gend­li­che er­rei­chen kann: ein Ge­spräch zum Ju­bi­lä­um.

Von  Peter Surber
Hochdruck Crasch Polizei 04665

Mit Sound und Vi­su­als ge­gen den Öko­kol­laps

Die zwei­te Aus­ga­be des au­dio­vi­su­el­len Fes­ti­vals Su­s­ur­rus in der Mü­le­nen­schlucht wid­met sich der «mehr-als-mensch­li­chen» Mit­welt. Mit akus­ti­schen und per­for­ma­ti­ven In­ter­ven­tio­nen er­kun­det das Fes­ti­val neue For­men der Be­zie­hung zwi­schen Mensch und Na­tur. 

Von  Lilli Kim Schreiber
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Un­ter­schied und Wir­kung

In der Aus­stel­lung «Die lei­sen Un­ter­schie­de» im Haus zur Glo­cke in Steck­born be­fas­sen sich fünf Künst­ler:in­nen mit der Wahr­neh­mung von Un­ter­schie­den. 

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Kolumne: Heppelers Bestiarium

Cy­borg-Ka­ker­la­ken

Von  Jeremias Heppeler

Fu­rio­ses Klang­ge­wit­ter

Mit dem En­sem­ble TAK aus New York gas­tier­te am Diens­tag ein Neue-Mu­sik-Quin­tett von Welt­rang im St.Gal­ler Kult­bau. Or­ga­ni­siert vom Zy­klus Con­tra­punkt, hät­te der Abend mehr Pu­bli­kum ver­dient. Ein Bubble-Pro­blem?

Von  Peter Surber
Contrapunkt 1 martin fluege

Ne­an­der­tha­ler:in, ge­hüllt in Pink 

Das St.Gal­ler Kul­tur­mu­se­um öff­net in der neu­en Aus­stel­lung «Ste­reo­ty­pes: Ne­an­der­tha­le­rin» den Blick auf die­se Stein­zeit­men­schen. Die Schau mit viel Pink ver­knüpft ge­schickt Spiel mit Wis­sen­schaft und Ver­gan­gen­heit mit Ge­gen­wart.

Von  Vera Zatti
Stereotypes Kulturmuseum 2026 1

Neue Sai­son un­ter be­son­de­ren Vor­zei­chen

Das Thea­ter an der Gren­ze in Kreuz­lin­gen star­tet heu­te in die neue Spiel­zeit. Kürz­lich ver­starb die prä­gen­de Co-Prä­si­den­tin An­na Rink. Aus­ser­dem fällt der bis­he­ri­ge Spiel­ort im Kul­tur­zen­trum Kult-X bis En­de 2027 weg. Wie der Ver­ein die­se Hür­den meis­tert, er­zäh­len Prä­si­den­tin Vro­ni El­len­br­oek und Klaus Okraf­ka aus der Pro­gramm­lei­tung im In­ter­view.

Von  Judith Schuck
Theater an der Grenze Klaus Ofraka und Vroni Ellenbroek

FC St.Gal­len vs. FC Si­on – St. Gal­len un­ter­liegt Si­on mit 0:3.

St. Gal­len star­te­te gut in die Par­tie, agier­te aber oft­mals zu um­ständ­lich ge­gen tief ver­tei­di­gen­de Sit­te­ner und blieb letzt­lich glück­los. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Dampf auf dem Kes­sel

Auf sei­nem neu­en So­lo­al­bum the­ma­ti­siert Ma­nu­el Stahl­ber­ger die Über­hit­zung. Die kli­ma­ti­sche, die ge­sell­schaft­li­che, die po­li­ti­sche. Ge­mein­sam mit Bit-Tu­ner hat der St.Gal­ler Mu­si­ker da­für ei­nen düs­te­ren, elek­tro­ni­schen Sound ge­fun­den.

Von  David Gadze
Manuel stahlberger bit tuner heiss pd

Von War­te­häus­chen und ehe­ma­li­gen Te­le­fon­ka­bi­nen

An Klein­bau­ten ge­hen wir oft acht­los vor­bei: Bus­war­te­häus­chen, öf­fent­li­che WCs, nicht mehr ge­brauch­te Te­le­fon­ka­bi­nen oder Feu­er­wehr- und Stras­sen­wär­ter­ma­ga­zi­ne. Ak­tu­ell gibt es da­zu ei­ne Aus­stel­lung im 1. Stock des Rat­hau­ses St.Gal­len.

Von  René Hornung
2 Tramhaeuschen Schibenertor

«Wie ein Vor­film des­sen, was auf uns zu­kom­men könn­te»

Bis 2050 will die Stadt St.Gal­len kli­ma­neu­tral sein. Ka­rin Hun­ger­büh­ler und To­bi­as Fi­scher-Künz­ler von der Dienst­stel­le Um­welt und En­er­gie be­ant­wor­ten Fra­gen zur be­vor­ste­hen­den Kli­ma­wo­che und zum Kli­ma­schutz in der Stadt.

Von  Reto Voneschen , Bilder:  Sara Spirig
2609 Redeplatz Karin Tobias 01

Metz­ger, En­gel, Him­mel und Tan­te Bergs Ro­sen­ge­büsch

Ani­ta Zim­mer­mann ali­as Lei­la Bock prägt die St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne seit Jahr­zehn­ten – als Künst­le­rin, als Ver­mitt­le­rin, als Er­mög­li­che­rin. Sie hat Wi­der­stän­de über­wun­den und an­de­re Künst­ler:in­nen im­mer wie­der her­aus­ge­for­dert. Ei­ne Wür­di­gung

Von  Angela Kuratli , Bilder:  Ladina Bischof
2609 Anita Zimmermann SAI2602 1308 C WEB

«Nicht neu er­fin­den, was funk­tio­niert»

Die St.Gal­ler Mu­se­ums­nacht fin­det in die­sem Jahr zum 20. Mal statt. Zum Ju­bi­lä­um blickt Ver­eins­prä­si­den­tin Bar­ba­ra Af­fol­ter zu­rück und nach vor­ne. Sie sagt, was die Mu­se­ums­nacht bis heu­te aus­macht und wo­hin sie sich ent­wi­ckeln soll.

Von  Marion Loher
Museumsnacht Kunstmuseum pd

Le­bens­be­ja­hen­de Wer­ke im Kunst­zeug­haus

Die Aus­stel­lung «Vol­ler Le­ben» des Ver­eins IG Hal­le Rap­pers­wil wirft Schlag­lich­ter auf künst­le­ri­sche Schaf­fens­pro­zes­se und ih­re Ver­bin­dun­gen zur Na­tur.

Von  Lilli Kim Schreiber
Regula Syz 2

Kolumne: Stimmrecht

St.Gal­len in den Au­gen ei­nes Sol­da­ten

Von  Liliia Matviiv

Kunst­ki­osk trifft Nacht­klub 

Der St.Gal­ler Kunst­ki­osk wird fünf­zehn Jah­re alt. Ge­fei­ert wird das mit ei­ner Ju­bi­lä­ums­aus­stel­lung im ehe­ma­li­gen Tif­fa­ny Night Club. Die Ver­nis­sa­ge ist am 12. Sep­tem­ber. Sai­ten hat schon vor der Er­öff­nung vor­bei­ge­schaut.

Von  Vera Zatti
01 Gruppenfoto Kurationsteam 15 Jahre Kunstkiosk QUERFORMAT

Musiktheater

Auf See im Park­haus

Von  Vera Zatti
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Ein tem­po­rä­res Kunst­haus am Ro­ten Platz

Zum 36-jäh­ri­gen Be­stehen sei­ner Ga­le­rie Macel­le­ria d'ar­te trans­for­miert Fran­ces­co Bo­n­an­no ein leer­ste­hen­des Ge­bäu­de am Ro­ten Platz in St.Gal­len in ein bun­tes Haus vol­ler Kunst. Was als klei­nes Pro­jekt be­gann, wuchs zu ei­nem Ge­mein­schafts­werk von fast 100 Kunst­schaf­fen­den. 

Von  Lilli Kim Schreiber
Kunsthaus am roten platz lilli kim schreiber 1

Das Schö­ne an der Pro­vinz

St.Gal­len und Lu­zern ha­ben mehr ge­mein­sam, als man zu­nächst denkt – oder doch nicht? «Null41» war mit der Sai­ten-Re­dak­ti­on in St.Gal­len un­ter­wegs.

Von  Giulia Bernardi Robyn Muffler  und  Raphael Albisser , Bilder:  Claudia Schildknecht
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