Wo Kunst entsteht
Versteckt im Sittertal produziert die Kunstgiesserei Werke renommierter Künstler:innen. Dabei gilt es oft, Neues auszuprobieren und Lösungen zu finden – mit Zucker, Wachs und natürlich Metall. Saiten erhält einen Einblick in das verrückte Schaffen am Rande St.Gallens.
Im Sittertal befindet sich ein riesiges Areal mit mehreren Hallen, einem Pool, Ateliers und einer Bibliothek mit Werkstoffarchiv. Letztere beiden gehören zur Stiftung Sitterwerk, einer Art Schatzkammer des Kunstwissens. Die Kunstgiesserei, ein separater Betrieb, umfasst lauter Räume, in denen rund 80 Spezialist:innen mit diversen Hintergründen an unterschiedlichen Maschinen und mit unzähligen Materialen und Werkzeugen arbeiten. Wer diesen Ort zum ersten Mal betritt, wähnt sich in einem magischen Labyrinth für Handwerker:innen und Erfinder:innen. Gemeinsam mit den Künstler:innen als Auftraggeber:innen sucht und findet die Kunstgiesserei hier Wege und Lösungen, um deren Werke in höchster Qualität zu produzieren. So sind über die letzten Jahrzehnte nicht nur tausende Werke entstanden, sondern auch unzählige neue Techniken erlernt, erprobt und weiterentwickelt worden. Es wurde mit diversen Materialen experimentiert, geforscht und gescheitert, geplant und erfolgreich produziert. Normalerweise hat die Öffentlichkeit keinen Zutritt zur Kunstgiesserei – werden viele der hier entstehenden Objekte renommierter Künstler:innen doch zu ausgewählten Zeitpunkten der Welt präsentiert. Für dieses Kooperationsheft wird uns ein Einblick in das fantastische Labor gewährt.
Es ist ein heisser Junitag. Moritz Lehner, Mitglied der Geschäftsleitung und zuständig für die Metallwerkstatt und das Engineering, führt uns durch die Kunstgiesserei. Sein Vater, Felix Lehner, gründete vor 40 Jahren den Betrieb und fungiert bis heute als Geschäftsleiter. Das Sittertal, erzählt der gelernte Schlosser, sei für ihn als Kind schon eine Art Spielplatz gewesen und natürlich sein Zuhause, wohnte er doch teils mit seinem Vater und dessen Frau Katalin Deér im hinteren Teil des Kesselhauses, das zum Gelände gehört.
Zuerst führt uns Moritz ins Restaurierungs-Atelier. Hier liegen mitten im Raum zwei Hirsche neben Bildern eines vergangenen Auftrags, der Restaurierung einer Giacometti-Skulptur. Beide Tiere sind aus Zink, eines ohne Geweih. «Im 19. Jahrhundert konnte man Statuen wie diese in einem Katalog auswählen», erzählt Róisín Beirne aus der Abteilung Konservierung und Restauration. Seit 1867 lagen die beiden Hirsche in Liestal, bewachten einen Park, bis ein Baum einem der beiden den Schädel zertrümmerte. Róisín Beirne und Marius Goihl, Leiter der Abteilung, haben das kaputte Tier untersucht und festgestellt, dass die Skulptur aufgrund der Witterung im Inneren korrodiert ist. Die Vermutung, dass auch der zweite Hirsch beschädigt sein könnte, bestätigte sich und so müssen nun beide Tiere komplett ersetzt werden. Deshalb wurden die Skulpturen nun gescannt, Modelle angefertigt und Materialien diskutiert. Ziel ist es, identische Repliken anzufertigen, die der Witterung weitere Jahrhunderte standhalten. Und genau das sei das faszinierende an ihrer Arbeit, erklärt Beirne: «Wir wollen die Funktion und das Werk mit minimalen Eingriffen erhalten.»
Dinge analog, in 3D-Modellen oder durch ein hochauflösendes Mikroskop zu untersuchen, helfe Prozesse und Probleme zu verstehen, erklärt Lehner. So befindet sich auf dem Areal auch ein Büro, in dem Spezialist:innen solche 3D-Modelle erstellen. Jedes Projekt werde von einem Projektleiter oder einer Projektleiterin geführt, die dann eng mit den jeweiligen Werktstattleiter:innen und zuständigen Spezialist:innen zusammenarbeiten, erklärt Lehner, während er uns über Treppen, durch Gänge, vorbei an kleinen und grossen Skulpturen, von einem Raum zum nächsten führt. «Die Künstler:innen kommen zu uns, mit einer Idee und einem Plan, manchmal auch nur mit einer Vorstellung. Diese konkretisiert sich in der Auseinandersetzung mit unseren Materialmustern und Möglichkeiten. Wir versuchen dann einen Weg zu finden, ihre Werke qualitativ hochwertig und nachhaltig zu produzieren – im steten Dialog mit den Künstler:innen. Häufig müssen wir dafür experimentieren, Lösungen oder Techniken finden, die wir bisher noch nicht kannten.»
Ein gutes Beispiel dafür ist Untitled, die von der Zeitschrift «The Guardian» zum «drittbesten Werk des 21. Jahrhunderts» ausgezeichnete Skulptur von Pierre Huyghe. Für die Documenta in Kassel 2011 entwarf der französische Künstler eine liegende Frau. Der Clou: Ihr Kopf sollte von lebenden Bienen umhüllt sein. Die Mitarbeiter:innen der Kunstgiesserei produzierten daraufhin einen Zementabguss für den Körper. Und mussten dann einen Weg finden, die Bienenwaben am Kopf zu fixieren und wie sich die Bienen dort wohlfühlen, damit sie bleiben. In einem ersten Schritt bauten sie im Kopf der Skulptur eine Heizung ein, die den Beton auf 37 Grad temperierte. Beim zweiten Abguss funktionierte es dann ohne Heizung. Und bis heute werden auf dem Areal im Sittertal die Bienenstöcke gepflegt, die den Weg dahin bereiteten.
Als nächstes führt unser Rundgang in die Produktionswerkstätten. Hier riecht es nach Lack, Holz, Metall und heissem Wachs. Es dröhnt, hämmert, fräst. Irgendwo läuft Musik. In der Kunstgiesserei entstehen immer wieder neue Werkstätten oder Ateliers – je nach Objekt, das produziert werden soll. Wer hier arbeitet, hat folglich einen vielseitigen Alltag.
Mathias Rutishauser zum Beispiel. Wie viele andere Mitarbeitende hier, ist auch er schon lange dabei. Vor 15 Jahren begann Mathias als Praktikant in der hauseigenen Schreinerei. Heute arbeitet er in der Werkhalle. Zurzeit fertigt er hauptsächlich Kerzen an. Keine normalen Kerzen, sondern Kunstwerke. Lebensgrosse Menschen in Alltagssituationen aus buntem Wachs mit einem Docht drin – die Werke des Künstlers Urs Fischer. Bereits rund 50 solcher Skulpturen wurden in der Kunstgiesserei angefertigt. Die Sammler:innen von Fischers Werken können ihre Skulpturen, die «Kerzen», nachproduzieren lassen. «Sie müssen aber heruntergebrannt sein» sagt Rutishauser und deutet hinter sich auf eine beinahe grotesk wirkende Szenerie: Aus den Resten zweier mit Russ bedeckter Wachsbeine ragen noch relativ intakte Füsse in rosa Adiletten.
Unweit des Wachsateliers betreten wir die Zuckerwerkstatt. Hier hat sich ein Team während der letzten Jahre mit einem Prozess beschäftigt, der es ermöglicht, aus Zucker, Gelatine und Harzen Skulpturen zu giessen und zu formen. Pierre Huyghe – der Künstler mit der Bienenskulptur – hatte für ein Projekt Skulpturen auf Basis von mit Magnetresonanztomografien registrierten Hirnaktivitäten entworfen. Diese Bilddaten wollte er aus Zucker und anderem organischen Material in dreidimensionale Objekte umsetzen. In der Zuckerwerkstatt experimentierten Mitarbeitende der Kunstgiesserei mit diversen Mischungen und Farben, um Huyghes Werke bestmöglich zu realisieren. Einige Modelle der Objekte stehen in der Werkstatt: Sie sehen aus wie kleine rosa-violette Aliens oder Wesen aus einer surrealen Traumwelt.
Als nächstes führt unser Rundgang dahin, wo gewissermassen alles begann: Wir befinden uns in jenem Teil der Kunstgiesserei, wo die Formen für die Abgüsse entstehen. Mit dem Giessen von Skulpturen startete 1983 die Kunstgiesserei in Beinwil am See, ehe sie 1994 ins Sittertal in die ehemalige Färberei zog. Heute stehen hier riesige Öfen, Laser, mit denen Styroporformen geschnitten werden, und 3D-Drucker. Neben dem Wachsausschmelzverfahren, bei dem aus einem Silikon-Negativmodell Wachs-Positivmodelle (eine Art Hüllen) entstehen, werden Metallgüsse immer öfter mithilfe von 3D-Druckern erstellt. Dafür werden die Positivmodelle direkt in sogenannten PMMA, einen Kunststoff, gedruckt. Danach werden diese Formen in Schamott eingepackt. Beim Erhitzen in den Öfen schmilzt der Kunststoff aus und der Hohlraum kann später mit flüssigem Metall ausgegossen werden.
Doch all diese thermischen Prozesse erzeugen viel CO₂. Eine Tatsache, mit der sich die Kunstgiesserei seit Jahren beschäftigt. «Wir haben eine Stelle geschaffen, die sich um Klimafragen kümmert. Stella Carlsen und István Scheibler sind bei vielen Offerten und Projekten beteiligt und rechnen mit», erklärt Moritz Lehner, während die Öfen vor uns ein stetes Brummen von sich geben. Schon seit dem frühen 19. Jahrhundert verfügt das Areal im Sittertal über sein eigenes, CO₂-neutrales Wasserkraftwerk, nun ist auch ein Pyrolysekraftwerk geplant. Dennoch müssen alle Skulpturen am Ende an ihre Bestimmungsorte transportiert werden. Auch hier achtet die Kunstgiesserei auf Nachhaltigkeit, gerade weil die Werke oft mehrere tausend Kilometer reisen. Ein Fussabdruck lässt sich nicht vermeiden. Carlsen und Scheibler kümmern sich deshalb gemeinsam mit dem gesamten Betrieb darum, in anderen Bereichen CO₂ einzusparen oder Emissionen zu kompensieren. Gemäss den Klimabilanzen scheint dies zu gelingen. In den letzten Jahren konnte die Kunstgiesserei ihren Energieverbrauch in vielen Bereichen reduzieren.
Mittlerweile stehen wir draussen, vor einem pilzähnlichen Konstrukt, das weit über unsere Köpfe reicht. Die Skulptur ist ein Werk der französischen Künstlerin Marguerite Humeau. 15 Meter hoch sollte sie ursprünglich sein und aus Chromstahl. Das kühle und korrosionsabweisende Material ist allerdings schlecht patinierbar, aber um die Skulptur in der Grösse aus einem anderen Material herzustellen und die Statik zu garantieren, brauchte es neue Techniken. Beim Erscheinen dieses Hefts ist die Skulptur vermutlich bereits in Kistefos, Norwegen, mitten in einem Wald, als Teil eines riesigen Skulpturenparks. Statt komplett aus Bronze wurde sie aus verschiedenen Materialien und mit unterschiedlichen Techniken hergestellt. Die Spezialist:innen mussten beispielsweise für das Netzgeflecht, die Basis der Skulptur, mit einem Roboter Chromstahl aufschweissen, die Oberfläche mit Bronze beschichten und diese so pattinieren, dass sie jener von Pilzen ähnelt.
Jede Oberflächenstruktur verändert sich im Laufe der Zeit: Möbel, Kochtöpfe oder eben Skulpturen, sie alle bekommen eine Patina. Dieser Effekt lässt sich bewusst herbeiführen – und steuern. Eine ästhetisch positive Alterung. Der Wert oder die Bedeutung von Objekten kann dadurch steigen, stellt Moritz Lehner fest. «Dahinter steckt eine ganze Wissenschaft. Patineur:innen beschäftigen sich mit chemischen und thermischen Prozessen. Das ist nicht einfach Farbe, die aufgetragen wird». In der Kunstgiesserei gibt dafür eine eigene Werkstatt. Hier lässt man Metall wie Holz oder Ton aussehen. Und sorgt für Charakter – und langfristige Haltbarkeit.
Denn was in der Kunstgiesserei produziert wird, landet in Museen und Sammlungen auf der ganzen Welt. In der eigenen Montagehalle werden Kisten für den Transport der Kunstwerke hergestellt. Kleine und grosse, je nach Inhalt und Transportweg. Davor beschäftigt ein solches Projekt ein Team hier im Sittertal manchmal über mehrere Monate bis Jahre.
Ob man beim Abschliessen eines Projekts, in das man einen Haufen Arbeit und Gedanken investiert hat, in ein Loch fällt – gerade wenn die Arbeit ja am Ende das Werk eines anderen ist? Nachdenklich schweift Moritz Lehners Blick über das Areal, während wir den Rückweg antreten. Dann antwortet er: «Loslassen ist Teil unserer Arbeit.» Und nach einer Weile: «Und nein, man fällt nicht wirklich in ein Loch, weil ein nächstes, oft ganz anders gelagertes Projekt, unsere Aufmerksamkeit verlangt.» Wir verlassen das Sittertal, nicht in einer Kiste und ohne Patina, dafür mit mehr Wissen und verrückten Geschichten im Gepäck.
Die Kunstgiesserei St.Gallen und die Stiftung Sitterwerk strahlen weit über die Region hinaus. Felix Lehner, Gründer und Leiter der Kunstgiesserei, Geschäftsleitungsmitglied Till Jäckli sowie Patricia Hartmann, Co-Leiterin der Stiftung Sitterwerk, sprechen im Interview über die letzten 40 Jahre, aktuelle Herausforderungen und Zukunftspläne.
Bevor die Kunst Einzug hielt, war das Sittertal industrialisiert. Hier wurde gestickt, gewirkt, gefärbt, mercerisiert – aber auch gestreikt und geliebt.
Kunst
Felix Lehner erhält am 16. Juni den Prix Meret Oppenheim. Damit würdigt das Bundesamt für Kultur Persönlichkeiten und ihre Lebenswerke im Bereich von Kunst und Architektur. Oft reicht das Wirken der Ausgezeichneten weit über die Landesgrenzen hinaus – so wie im Fall des St.Galler Kunstgiessers.
Seit zehn Jahren gibt es die Residency in der Bibliothek Andreas Züst im Alpenhof, diesem so schwer zu fassenden Ort in Innerrhoden. Der runde Geburtstag wird nun mit einem vielfältigen Festival gefeiert.
Bevor die Kunsthalle St.Gallen im Dezember wegen Umbauarbeiten voraussichtlich bis April 2027 schliesst, dreht sie nochmals voll auf. In der Ausstellung «House of Change: Pre-Construction-Warm-Up-Galore» präsentiert sie im laufenden Monat ein dichtes, buntes Programm an Kunst und Kultur.
In der Ausstellung «Smile maniacally we’re alive» verbindet Jala Wahid scheinbar getrennte Welten. Sie schlägt darin eine Brücke zwischen Erinnerung, Emotion, Wissenschaft und Politik.
Die erneuten Sparvorschläge der St.Galler Regierung stossen auf breite Ablehnung. Die Kulturszene solidarisiert sich gegen die Abbaupläne. Die Kulturlobby hat sich in Stellung gebracht. Obs hilft?
Kunstausstellung
Eigentlich wollte Zsuzsanna Gahse keine Bücher mehr schreiben. Nun hat sie mit Angerichtet ihr Werk doch noch einmal erweitert. Ihre Sprache darin bleibt neugierig, humorvoll und spielerisch. Und wirkt fast wie ein Kommentar zum eigenen literarischen Schaffen.
Bücherherbst: Ausser mir von Micha Friemel
Jakob Stutz, Volksschriftsteller und Reformpädagoge mit «zwiespältigem» Charakter: Ihn lässt Ex-Kellerbühnenleiter Matthias Peter 150 Jahre nach seinem Tod noch einmal aufleben – unter anderem in Trogen, wo Stutz im Gefängnis sass.
Auf seinem neuen Album Three Chords and a Shaking Hand besingt der Rheintaler Singer-Songwriter Mo Klé die gegenwärtige Debattenkultur, Regenstürme und Selbstakzeptanz. Die Albumtaufe findet am 7. November im st.gallischen Bahnhof Bruggen statt.
Boukhalfa und Görtler bringen die Espen in Führung, welche das Team dann über die Zeit bringt.
Alexander Veljanov ist die unverwechselbare Stimme der Dark-Wave-Band Deine Lakaien. Mit seinem neuen Soloalbum gastiert er am 9. November in Frauenfeld. Ein Gespräch über Schubladen, Lüge, Wahrheit und die Frage, was Musik mit unserem Menschsein zu tun hat.
Zumthor plant in Wildhaus
Ein Wahlgang genügte: Die SP der Stadt St.Gallen schickt Peter Olibet ins Rennen um die Nachfolge von Stadtrat Peter Jans. Er erhielt 109 von 182 Stimmen. In der Fragerunde ging es um Sparpolitik, bezahlbare Wohnungen und die Frage, wie viel Opposition ein künftiges Regierungsmitglied noch machen kann.
Während Zürich und Genf geraubte Benin-Bronzen zurückgeben, laviert das Kulturmuseum St.Gallen. Derweil untersucht der Thurgau seine ethnografische Sammlung und schliess Restitutionen nicht aus. Ausserdem im Novemberheft: Der solidarische Protest der St.Galler Kulturszene gegen die Sparpläne des Kantons, die neue Ausstellung zum Zehnjährigen im Naturmuseum St.Gallen, das erste elektronische Soloalbum von Kafi-D und vieles mehr.
Seit einigen Jahren sind Benin-Bronzen in Schweizer Museen ein heisses Eisen. Im St.Galler Kulturmuseum laviert man bei der Frage einer möglichen Rückgabe zwischen Dialogbereitschaft und Verweigerungshaltung.
Bücherherbst: Nie ist alles gut von Raffael Rihs
Ein Festival über den Tod – darf das auch lustig sein? «Last Call» lädt am 31. Oktober in St.Gallen dazu ein, über das Sterben zu sprechen. Interview mit Michelle Mauchle von der Geschäftsstelle Palliative Care Stadt St.Gallen.
In St.Gallen hat am Samstag zum ersten Mal ein emanzipatorisch-antifaschistisch-queerfeministisches Kampfsportturnier stattgefunden. Wie das aussieht? Schon ziemlich brutal, aber dann auch wieder herzlich.
Bücherherbst: Unwucht von Sarah Elena Müller
Seit 35 Jahren untersucht Patrick Rohner Naturprozesse, insbesondere im Zusammenhang mit Geologie, zeichnerisch, malerisch und bildhauerisch. Die Ausstellung «Faltungen» im Museum Bickel zeigt noch bis zum 22. November einen Querschnitt dieser kontinuierlichen Beschäftigung.