Benfica vs FC St.Gallen 5:0 – Weiter geht's in der Conference League
Der FCSG kriegt beim Auswärtsspiel in Lissabon die Grenzen deutlich aufgezeigt. Sie verlieren das Spiel 0:5. Damit geht's für den FCSG jetzt gegen Sheriff Tiraspol in der Conference League weiter. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
22.56 Uhr - Danke auch fürs Mitlesen. Bis bald. Wohl im Sitterstadion das nächste mal. Aber wer weiss. Boa noite.
22.54 Uhr - Danke dennoch an den FCSG, dass er das überhaupt möglich gemacht hat. Und Danke auch die rund 150 St.Galler, die unser Team lautstark unterstützt haben. Und alle anderen, die sich in anderen Sektoren undercover ins Stadion geschlichen haben.
22.52 Uhr - Das war dann mal nix. Obwohl wir bereits Flüge nach Edinburgh abgecheckt hatten und notfalls auch schon in der Pause gebucht hätten, gehts nicht nach Schottland. St.Gallen wurde heute die Grenzen aufgezeigt. Geld schiesst eben doch Tore. Und mit einem Mann mehr auf dem Feld wird das dann umso einfacher. Benfica zieht hier unbedrängt in die nächste Runde ein, was bleibt, sind die schönen Erinnerungen ans Heimspiel.
Ausser Saiten hat ein SENF-Kässeli?
Ob wir vom Auswärtsspiel bei Sheriff Tiraspol einen Ticker anbieten können, steht noch etwas in den Sternen. Sowohl Reise- als auch Ferienbudget tendieren gegen 0.
So ein Ehrentreffer wär fürs Gemüt halt schon ganz nett gewesen. Jänu, am Sonntag steht das nächste Spiel im Ausland an. Und dann am Donnerstag gleich noch eins. Zwei Möglichkeiten, um wieder positivere Gefühle abzuholen.
Nun prüft er den Torwart nicht. Er tankt sich toll durch alle Verteidiger, um den Ball dann rechts am Tor vorbeizusetzen. Dennoch muss man festhalten, dieser Frokaj ist eine tolle Verpflichtung.
Lebenszeichen des FCSG. Frokaj prüft den gegnerischen Torwart.
Der Stadionsprecher aka Animator geht mir nach fünf Toren auch schon übelst auf den Wecker.
Einfach, dass es dann im anschliessenden Eckball fällt. Macht er aber klasse. Direkt abgenommen.
Die einen können nicht mehr, die anderen wollen nicht mehr so recht. Und dennoch muss Watti nochmals seine 2.50m einsetzen um das 5:0 zu verhindern.
Immerhin wissen wir nun, wie man catorze (14) ausspricht. Bildungsreise.
Ja, der FCSG erleidet hier Schiffbruch. Und hätte nun gleich noch ein Tor kassieren können. Vor einer Woche war es bedeutend angenehmer.
OK, der war unhaltbar. Stark geschossen, scharf oben rechts ins Eck. Auch wenn Watti die Ecke geahnt hätte, da wäre er niemals rangekommen.
Kaum geschrieben schon Penalty. Da ging Frokaj nur auf den Mann.
Offensiv passierte in der zweiten Hälfte auf Seite der Gäste schon sehr wenig. Dass hier noch zwei Tore für das Auswärtsteam fallen, wage sogar ich zu bezweifeln. Da müsste schon sehr vieles zusammenpassen. Aber nehmen täten wir die zwei Tore natürlich schon. Und im Penaltyschiessen haben wir Watti.
R.S. und R.Z. sehen etwas niedergeschlagen aus. Aber verständlich, wir haben uns das anders ausgemalt. Im Gegensatz zu Görtler haben wir aber noch nicht Feierabend und liefern trotzdem bis zum Schluss, versprochen.
Und da freuen sie sich wieder. Der Ball war nicht im Aus. Der Mist ist geführt oder garettlet, wie man zu sagen pflegt. Bitter. Der Grieche mit dem Hattrick. Marktwert etwa gleich hoch wie der der Espen zusammen.
Da freuen sie sich kurz über ein 3:0. Aber nur kurz. Der deutsche Schiri ist sich da ganz sicher.
Bei Görtler habe ich den Eindruck, dass er sich unter anderem auch darum auf europäische Spiele freut, weil ihm da nicht wie in der Super League jede Körperberührung gleich abgepfiffen wird.
Alle die heute nicht in Lissabon sind, haben nächste Woche somit nochmals eine Chance auf eine europäische Fussballreise mit dem FCSG.
Das wird jetzt natürlich ganz schwierig. Sieht wohl danach aus, als ginge es gegen Sheriff Tiraspol weiter. Zuerst auswärts in einer Woche, Heimspiel im Sitterstadion dann am 13. August.
Kurz nach Wiederanpfiff kann Benfica gleich wieder einen Angriff lancieren. Stanic will ihn unterbinden, tut das aber regelwidrig. Resultat: zweite Gelbe, Platzverweis.
Massen reagiert sofort und bringt Frokaj und Hunziker.
Da kann auch Watti nichts mehr machen. Ein guter letzter Pass in den Lauf und diese Chance lässt sich der Benfica-Spieler natürlich nicht nehmen.
Und nun stehts doch 2:0.
Jetzt hätten sie es fast abgerufen, aber Watti hatte noch etwas mehr Potenzial.
Auf dem Platz wäre auch mehr Potential da. Bisher kann Benfica das zum Glück nicht abrufen.
Stimmungstechnisch auch schwierig hier. Passiert was für Benfica wirds laut, ansonsten tote Hose mit Ausnahme einiger hinter dem Tor. Oft hört man die ca. 150 St.Galler besser, die sich auf der Gegentribüne zusammengetan haben. Was man dazu aber anmerken muss: Die Ultras von Benfica befinden sich im Protest, da wäre mehr Potential da.
Internetsituation weiterhin schwierig.
Weiter gehts.
21.56 Uhr – Die SENF-Ticker auf saiten.ch laden ja eigentlich bewusst automatisch immer wieder neu. Aber aktuell ist das Verhalten etwas mühsam (zu oft, zu schnell). Bei den Saiten-Technikern ist das deponiert. Wir haben deshalb das automatische Aktualisieren erst mal ausgestellt. Wer neue Einträge sehen will, muss deshalb selber die Seite aktualisieren.
Drei Minuten gibts obendrauf in einer Halbzeit, in der Benfica angedeutet hat, warum sie so einen Kaderwert haben. Schade nur, dass das Gegentor eher unglücklich gefallen ist. Ansonsten halten die St.Galler mit, aber die Kräfteverhältnisse sind andere als noch im Hinspiel. Mit 1:0 zur Pause muss man zufrieden sein. Gerade auch, weil nun das 2:0 hätte fallen müssen.
Chance vertan, wieder zurück.
Kollege R.Z., der heute für die Zeitung unterwegs ist, hat seinen Arbeitsplatz verlassen. Sein Laptop nicht gesperrt. Was sollen wir seinen Lesern in seinem Namen mitteilen?
Oder Taktik. Spielfluss unterbrechen.
Gefühlt muss hier alle zwei Minuten ein St.Galler gepflegt werden. Das wird ein intensiver Abend.
Und dann hat Baldé die Möglichkeit zum Ausgleich, trifft aber nur den Pfosten. Tolle Einzelaktion des Stürmers.
Witzig will den Ball ins Toraus kullern lassen, vergisst aber, dass da noch ein Portugiese steht. das hätte böse enden können.
Der Schiri steht Daschner im Weg. Schade fliegen wir nicht auch über Deutschland nach Hause, sonst hätten wir da ev. noch eine kurze Nachbesprechung über den Wolken abhalten können.
Benfica jetzt mit einer Druckphase. St.Gallen verteidigt den Ball kollektiv weg, inklusive Watti-Parade. Das entwickelt sich nicht sehr gut.
Die Polizisten stehen übrigens im Gästesektor. Die FCSG Fans aber nicht. Somit fühlen sie sich wohl nicht zuständig.
"Eigentli än Gurke-Gingg und ez chumi no vo mim Harässli-Höch abe." Sie sehen, liebe Leser:innen, es ist kein Zuckerschlecken.
Der ohnehin angeschlagen in die Partie gestartete Gaal muss raus. Ruiz ersetzt ihn nach 30 Minuten.
St.GAllen - ich seh das Problem nicht. Auch wenn ST.Gallen hübscher wäre. Kann man das noch ändern? Einen wahnsinnigen R.S. möchte ich eigentlich vermeiden.
Wir haben hier oben einen TV. Da spielt BEN gegen SGA. Diese Abkürzung für St.Gallen macht mich wahnsinnig.
Ob man das im TV sieht? Die St.Galler haben sich auf der Gegentribüne gesammelt und machen Stimmung. Braucht schon einige Hände, um sie zu zählen.
R.S. hat sich aber am "El Cubo" - ein mit eis gefüllter Harass kleiner Biere - auch etwas energischer bedient als ich, daher könnte sein Optimismus stammen.
"Da Benfica wär machbar, do isch jo dä FCZ besser gsi am Sunntig", sagt R.S. Mir ja etwas zu viel Optimismus.
Auf dem Oberrang vis-a-vis von uns hat sich eine Gruppe St.Galler gesammelt. Selbstbewusst animieren sie "s'ganze Stadion". Man hört doch einige "Hopp Sangallä"-Rufe danach.
Das deutsche Schiri-Team sass übrigens im gleichen Flieger wie wir. Was hätte uns wohl mehr genützt, schleimen oder auf portugiesisch beleidigen?
Das Stadion fordert Elfmeter, der Schiri nicht. Der "gefoulte" Spieler auch nicht. Weiter gehts. Ein leichtes Stossen des St.Gallers war da, mehr aber auch nicht.
Baldé kann beinahe aufs leere Tor abschliessen, ein Verteidiger Benficas hat dann doch was dagegen. Aber St.Gallen versteckt sich nicht.
Spielstand maximal unglücklich. Aber die Espen sind hier nicht unterlegen oder so. Aber auf diesem Niveau wird es halt ausgenutzt, wenn du pennst. Somit beginnt nun alles wieder von vorne, Zeit für ein grün-weisses Tor.
Früh 0:1 in Rückstand. Hatten wir doch schon mal in einer Stadt etwas weiter östlich...
Da spielt Benfica für einmal schnell und in der Mitte hat einer keinen grün-weissen Gegenspieler mehr.
Benfica hat auch eingestempelt. Das ging jetzt fix. Mit der ersten Aktion gehen die Portugiesen in Führung.
Ich hab jetzt auch eingestempelt. Mühsam, dieses Internet.
Im Stadion haben wir übrigens einige bekannte Gesichter angetroffen. Einige St.Galler hier.
Der FCSG startet mutig hier. Man könnte sagen bis jetzt spielen nur die Espen. Noch auf einen Einsatz heute wartet R.S., er kämpft mit dem WLAN. Oder dem nicht-WLAN.
Das mit dem Internet hier wird etwas zur Herausforderung. Wir bitten um Entschuldigung, wenn es ab und zu etwas länger dauert... Aber auf Insta machen wir Fotos, wir haben den Praktikanten dabei.
20.55 Uhr - Bis jetzt enttäuschend leer hier. Da sind Hörnli-Sam und ich uns einig. Aber Event können sie. Da wird animiert wie im All Inclusive Schuppen auf Malle. Gleich folgt die Minidisco.
20.50 Uhr - Hallo und willkommen aus Lissabon. Noch 10 Minuten, dann geht es hier los. Riesen Schüssel, halb voll. Ob da noch mehr geht? R.S und R.S. für euch vor Ort, Praktikant M.M. haben wir auch dabei. Hier riechts nach drei Punkten.
13.03 Uhr portugiesische Zeit - Noch eine kleine Klugscheisserei: Dieser Verein heisst nicht SL Benfica Lissabon, sondern nur SL Benfica. Der Name der Stadt ist in Sport Lisboa e Benfica schon enthalten. Das wäre ja wie wenn man FCSG St.Gallen schreiben würde. Oder BSC YB Bern. Danke.
12.59 Uhr - Wir sind hier übrigens in einer anderen Zeitzone, es isch noch Mittag hier. Auch übrigens: Zigi fehlt heute. Das ist schade, aber wir vertrauen natürlich der langjährigen und äusserst zuverlässigen Nummer zwei, Lukas Watkowiak. Auch andere Spieler sind fraglich, wir sind schon gespannt darauf, wen Enno Maassen da heute im Stadion des Lichts aufstellt. Bis dahin höre ich hier ein wenig Radio Fado, geniesse die Ruhe dieses Viertels und mache mich dann mal auf in Richtung Stadt, wo die Bierpreise eine nette Einstimmung auf das Spiel versprechen.
12.25 Uhr - R.Z., heute für die Zeitung im Einsatz, grüsst schon einmal aus der herrlichen portugiesischen Hauptstadt und dessen Quartier Avenidas Novas. Dies, während sich R.S., R.S. und M.M. schon einmal beim Apéro vergnügen. Der FCSG und seine Fans sind heiss auf das Spiel, schliesslich geht es um nicht weniger als eine grosse Sensation. Und während Benfica unter riesigem Druck steht, kann St.Gallen befreit aufspielen. Wir sind gespannt!
SP-Mann Peter Jans tritt Ende Juni 2027 aus der St.Galler Stadtregierung zurück. In seiner Partei startet die Suche nach einer Nachfolge mit einem klaren Favoriten. Bei den Bürgerlichen sind Schmiede für eine grosse Allianz gefragt.
Im Botanischen Garten St.Gallen geht es ab nächsten Samstag wundersam zu und her: Künstler:innen aus verschiedenen Sparten laden zum szenischen Rundgang unter dem Titel In der Dämmerung wächst ein Flüstern. Ein Probenbesuch.
Der Dramatiker Andreas Sauter liest am 27. August im Literaturhaus Thurgau aus seinem unfertigen Manuskript Einbruch der Wildnis. Im Zentrum des Werks steht die Frage, was es für einen gesellschaftlichen Wandel braucht.
Die deutsche Filmemacherin Regina Schilling bringt zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann Jemand, der einmal ich war ins Kino. Der Dokumentarfilm verknüpft grossartige Archivaufnahmen mit fiktionalen Szenen aus dem letzten Lebensjahr der Dichterin zu einem zugänglichen Plot.
Die SVP macht seit Wochen Stimmung gegen die geplante neue Moschee der albanisch-islamischen Gemeinschaft El-Hidaje in St.Gallen. Anlässlich eines öffentlichen Rundgangs der SP stellten die Verantwortlichen das Projekt vor – und räumten mit vielen Vorurteilen auf.
Jim Dine gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstler:innen. Seit ein paar Jahren erschafft er seine Skulpturen vornehmlich im Sittertal. In die Kunstgiesserei verliebte sich der Pop-Art-Pionier bei seinem ersten Besuch vor fast 20 Jahren.
Alles deutet drauf hin, dass die Uni St.Gallen demnächst in den bisherigen Hauptsitz der Helvetia-Versicherung, geplant vom Basler Architekturbüro Herzog und de Meuron, als zweiten grossen Standort auf dem Rosenberg einziehen kann. Zusätzlich ist ein Holzbau mit Seminarräumen in Planung.
Der FC St.Gallen zeigt sich gegen Sheriff Tiraspol von seiner besten Seite und gewinnt das Spiel nicht nur souverän, sondern auch hoch mit 5:1. Weiter geht's im Playoff gegen den FC Nordsjælland aus Dænemark.
Jubiläum
Durch bunte Galaxien bis in ein Meer aus Katzenstreu. Die Ausstellung «Hinter’m Mond» vom Künstler:innenkollektiv U5 und Monika Stalder im Stellwerk in Heerbrugg lädt zu einer intergalaktischen Reise ein.
Die Ostschweizer Band Drill bringt mit Catharsis eine neue EP raus. Die sechs Songs sind ein wilder Ritt auf schweren Gitarrenriffs, bei dem Metalcore auch mal auf Hyperpop trifft.
Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 7: Rathausoper Konstanz, Charles Uzors The Great Wall. A Labyrinth, Clanx-Festival und Rundgänge zu Wiboradas Schwestern.
Gegen dieses Luzern müsste der FC St.Gallen eigentlich drei Punkte einfahren. Zum Schluss muss er aber froh sein, dass es immerhin einer wird. Der Ausgleich gelingt erst weit in der Nachspielzeit per Penalty. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
Herbert Rauch (1929–2012) war Briefträger und Künstler. In den Schwarz-Weiss-Fotografien des Rankweilers erscheinen Objekte wie Steine und Federn als abstrakte, grafische Gebilde. Nun ist ein Fotoband zu seinem Spätwerk erschienen, und im Schauraum René Dalpra in Altach sind seine Arbeiten ausgestellt.
Eine Bundesrätin, mehrere Nationalrät:innen und die Politrapper der Stunde: Alle kommen sie aus der Kleinstadt Wil. Eine Erkundung vor den Lokalwahlen.
Eines der vielen Gebäude des Sitterwerks, die vor genau 100 Jahren erbaute Schwarzfärberei, beherbergt heute die Kunstbibliothek und die Materialmusterschränke. Eine Aufstockung soll künftig mehr Platz schaffen.
Noch bis in den Herbst hinein und auch in den zwei folgenden Sommern bleibt die Voliere im Stadtpark eine Buvette. Ab 2029 wird sie zur «Maison des œufs», zum didaktischen Hühnerhof. Die eingereichten Ideen sahen noch ganz andere Nutzungen vor.
Der Streit ums St.Galler Verbot von Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen geht in die nächste Runde: Das Referendumskomitee hat die notwendigen Unterschriften gegen eine Änderung des kantonalen Strassenverkehrsgesetzes eingereicht. Damit wird das Stimmvolk über die Frage entscheiden.
Kolumne: 24/7 Traumacore
Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 6: «Wegwarte 002», Sur le Lac, Winterthurer Musikfestwochen und Schlossfestspiele Werdenberg.