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Wyborada: Die feministische Bibliothek der Ostschweiz

Seit 40 Jahren macht die Bibliothek Wyborada in St.Gallen sichtbar, was lange fehlte: Literatur von und über Frauen. Heute sind Autorinnen und feministische Themen zwar stärker präsent in der Öffentlichkeit, doch die Relevanz der Bibliothek ist nach wie vor gross.

Laura Tura, 1998, ist Künstlerin und lebt in Mailand. Sie arbeitet hauptsächlich mit fotografischen Selbstporträts, die sie digitale transformiert. Für diese Bildstrecke liess sie sich von der heiligen Wiborada inspirieren. 

Laura Tura, 1998, ist Künstlerin und lebt in Mailand. Sie arbeitet hauptsächlich mit fotografischen Selbstporträts, die sie digitale transformiert. Für diese Bildstrecke liess sie sich von der heiligen Wiborada inspirieren. 

Im La­ger­haus in St.Gal­len, ei­ne Eta­ge über dem Re­stau­rant, hat die Bi­blio­thek Wy­bora­da seit drei Jahr­zehn­ten ih­ren Platz. Zwei Räu­me sind es, nicht be­son­ders gross, aber vol­ler Stim­men. Haupt­säch­lich Frau­en­stim­men. Auf den Re­ga­len, die fast bis zur De­cke rei­chen, ste­hen Bü­cher dicht an dicht. Ro­ma­ne, Sach­bü­cher, Kri­mis, Bio­gra­fien, Es­says, Kri­ti­ken. Da­zwi­schen gibt es CDs und be­que­me Sitz­ge­le­gen­hei­ten zum Ver­wei­len.

Die Bi­blio­thek ist aber mehr als Li­te­ra­tur und Mu­sik: Sie macht weib­li­che Per­spek­ti­ven sicht­bar. Ein An­spruch, den die Wy­bora­da seit 40 Jah­ren kon­se­quent ver­folgt – und der Grund, wes­halb sie über­haupt ge­grün­det wur­de.

«Woll­ten le­sen, was uns in­ter­es­sier­te»

Ab Mit­te der 1970er-Jah­ren nahm die Frau­en­be­we­gung schweiz­weit Fahrt auf, doch Bü­cher von Frau­en, für Frau­en und mit fe­mi­nis­ti­schem Blick auf die Ge­sell­schaft wa­ren kaum prä­sent. «Wir frag­ten uns, wo denn die Frau­en in der Ge­schich­te und in der Li­te­ra­tur in den öf­fent­li­chen In­sti­tu­tio­nen sind», sagt Ma­ri­na Wid­mer, ei­ne der Bi­blio­theks­grün­de­rin­nen. Vie­le der Bü­cher, wel­che die Frau­en da­mals als wich­tig er­ach­te­ten, wa­ren in St.Gal­len nicht zu­gäng­lich. «Wir aber woll­ten das le­sen, was uns in­ter­es­sier­te», so die So­zio­lo­gin.

Dar­aus ent­stand die Idee, ei­ne Bi­blio­thek auf­zu­bau­en, die die­se Lü­cke schliesst. Im Mai 1986 grün­de­ten acht po­li­tisch und fe­mi­nis­tisch en­ga­gier­te Frau­en der Neu­en Frau­en­be­we­gung St.Gal­len – Sa­bi­ne Schrei­ber, Ma­ri­na Wid­mer, Bri­git­te Bock-Thurn­herr, Ve­re­na Bür­kler-Mei­er, Ire­ne von Hartz, Eri­ka Tre­scher-Rippstein, An­nab­ritt Eu­gs­ter und Mar­lis Werz – den Ver­ein Wy­bora­da mit dem Zweck, ei­ne öf­fent­li­che Bi­blio­thek, ei­ne In­for­ma­ti­ons- und Do­ku­men­ta­ti­ons­stel­le so­wie ein Ar­chiv ein­zu­rich­ten und zu be­trei­ben. Ziel der Frau­en­bi­blio­thek ist es seit­her, den Zu­gang zu Li­te­ra­tur und fe­mi­nis­ti­scher Theo­rie zu ver­mit­teln und zu för­dern.

Nach der Ver­eins­grün­dung be­gann die gros­se Ar­beit. Zu­nächst muss­ten Bü­cher be­schafft wer­den. «Die ers­ten be­ka­men wir von der Frau­en­bi­blio­thek Zü­rich ge­schenkt, die da­mals be­reits ihr zehn­jäh­ri­ges Be­stehen fei­er­te», heisst es in der Ju­bi­lä­ums­schrift zum 25-Jahr-Ju­bi­lä­um der Bi­blio­thek Wy­bora­da. Die Grün­de­rin­nen star­te­ten zu­dem Auf­ru­fe im Ra­dio, ba­ten Schrift­stel­le­rin­nen um Bü­cher­ga­ben und kon­tak­tier­ten Ver­la­ge in Deutsch­land. «Wir wa­ren froh um je­de -Ta­sche mit Bü­chern.» Teil­wei­se wur­den auch ei­ge­ne Bü­cher für die Aus­lei­he zur Ver­fü­gung ge­stellt. So konn­ten die Frau­en im Fe­bru­ar 1987 die Bi­blio­thek Wy­bora­da mit ei­nem Be­stand von 1000 Bü­chern in ei­ner ehe­ma­li­gen Bä­cke­rei an der Har­fen­berg­stras­se in St.Gal­len er­öff­nen.

Auf Wi­der­stand ge­stos­sen

Der Auf­bau der Bi­blio­thek ver­lief aber nicht oh­ne Wi­der­stand. Ne­ben se­xis­ti­schen An­fein­dun­gen, die «sehr un­an­ge­nehm» wa­ren, stiess das Pro­jekt auch in Po­li­tik und Me­di­en auf Skep­sis. Oft hiess es, mit der Va­dia­na, der Frei­hand- und der Stifts­bi­blio­thek ge­be es be­reits ge­nü­gend An­ge­bo­te, ei­ne Frau­en­bi­blio­thek sei nicht nö­tig. Auch der Kan­ton sah das so. Ei­ne be­an­trag­te Start­hil­fe von 15’000 Fran­ken wur­de eben­so ab­ge­lehnt wie wei­te­re Ge­su­che um ein­ma­li­ge Bei­trä­ge in den Jah­ren da­nach. Dar­an hat sich bis heu­te nichts ge­än­dert: Die Bi­blio­thek er­hält kei­ne fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung vom Kan­ton.

Wiborada und Wyborada

Für die Bi­blio­theks­grün­de­rin­nen war Wi­bora­da mehr als ei­ne his­to­ri­sche Fi­gur: Die In­klu­sin steht für den Schutz von Wis­sen und den Zu­gang zu Bil­dung. Gleich­zei­tig such­ten sie nach «et­was Ei­ge­nem». «Das fan­den wir, als wir ent­deck­ten, dass Wi­bora­da ety­mo­lo­gisch mit dem Wort ‹Wy­ber­rat› ver­wandt ist», heisst es in der Ju­bi­lä­ums­schrift zum 25-Jäh­ri­gen. «Wy­bora­da mit Y zu schrei­ben ge­fiel uns, weil die Neue Frau­en­be­we­gung sich un­ter an­de­rem vor­ge­nom­men hat­te, den meist ab­schät­zig ver­wen­de­ten Aus­druck Weib zu 
re­ha­bi­li­tie­ren.» (lom)

Um­so mehr wa­ren die Grün­de­rin­nen ge­zwun­gen, ei­ge­ne We­ge für die Fi­nan­zie­rung zu fin­den. Im Som­mer 1986 lan­cier­ten sie die Kam­pa­gne «150 × 100 Fran­ken sind auch 15’000 Fran­ken». Zahl­rei­che Pri­vat­per­so­nen, Un­ter­neh­men, Schu­len und Frau­en­grup­pen be­tei­lig­ten sich. In­ner­halb von sechs Mo­na­ten ka­men über 20’000 Fran­ken zu­sam­men. Zu­dem tra­ten dem Ver­ein mehr als 200 Frau­en bei, die je 50 Fran­ken ein­zahl­ten. Auf die­se Wei­se ge­lang es, die Fi­nan­zie­rung der ers­ten Jah­re si­cher­zu­stel­len und den Be­trieb der Bi­blio­thek zu er­mög­li­chen.

Dies auch dank der Stadt St.Gal­len. Im Ge­gen­satz zum Kan­ton be­wil­lig­te sie 1989 und 1990 Start­hil­fen von je 40’000 Fran­ken. Bis dar­aus je­doch ein jähr­lich wie­der­keh­ren­der Bei­trag wur­de, dau­er­te es. Zu­nächst wur­de der Be­trag um die Hälf­te ge­kürzt und erst 1996 wie­der auf 40’000 Fran­ken er­höht mit der Be­grün­dung, die Frau­en­bi­blio­thek sei ein klei­ner, aber wich­ti­ger Mo­sa­ik­stein im kul­tu­rel­len An­ge­bot der Stadt St.Gal­len. Seit­her wird der Bei­trag jähr­lich ge­spro­chen.

In den ers­ten Jah­ren wuchs der Bü­cher­be­stand rasch, und der Platz in der ehe­ma­li­gen Bä­cke­rei wur­de bald knapp. 1994 er­folg­te der Um­zug ins La­ger­haus. Vier Jah­re spä­ter wur­de das be­stehen­de An­ge­bot um ei­ne Fo­no­thek er­gänzt. Die 1990/91 ge­grün­de­te Do­ku­men­ta­ti­ons­stel­le ging ins neu ge­schaf­fe­ne Ost­schwei­zer Ar­chiv für Frau­en-, Ge­schlech­ter- und So­zi­al­ge­schich­te über (sie­he In­fo­box), das Ma­ri­na Wid­mer nach ih­rer Zeit bei der Bi­blio­thek mit­auf­ge­baut und bis 2022 ge­lei­tet hat­te.

Vor dem Aus ge­ret­tet

Der Be­stand der Bi­blio­thek ver­grös­ser­te sich in den fol­gen­den Jah­ren zwar wei­ter, je­doch deut­lich lang­sa­mer und pen­del­te sich bei rund 350 bis 400 neu­en Bü­chern pro Jahr ein. 2003 wur­de erst­mals ei­ne aus­ge­bil­de­te Bi­blio­the­ka­rin in Teil­zeit an­ge­stellt. Bis da­hin lag die Ar­beit in den Hän­den von eh­ren­amt­lich tä­ti­gen Frau­en, die als Be­triebs­grup­pe or­ga­ni­siert wa­ren. Auch Su­si Stie­ger en­ga­gier­te sich wäh­rend rund sie­ben Jah­ren (1988 bis 1994). Sie er­in­nert sich: «In der Wy­bora­da wur­den vie­le Frau­en po­li­ti­siert, selbst­be­wuss­ter und ak­ti­ver. Sie lern­ten, sich durch­zu­set­zen und Ri­si­ken ein­zu­ge­hen. Für man­che war sie ein Sprung­brett, um ih­re Kom­pe­ten­zen auf dem Ar­beits­markt ein­zu­brin­gen.»

Ein wei­te­rer Mei­len­stein in der Ge­schich­te der Bi­blio­thek war die Er­fas­sung der Be­stän­de im On­line-Ka­ta­log im Jahr 2014 und die An­bin­dung an das St.Gal­ler Bi­blio­theks­netz. Par­al­lel da­zu liess das öf­fent­li­che In­ter­es­se an Frau­en­be­we­gung und Frau­en­ge­schich­te nach. «Das hat auch da­mit zu tun, dass die Zie­le der Frau­en­be­we­gung mehr­heit­lich All­ge­mein­gut ge­wor­den sind oder be­reits um­ge­setzt zu sein schei­nen», heisst es da­zu in der Ju­bi­lä­ums­schrift. Dies mün­de­te in St.Gal­len in ei­ne Grund­satz­de­bat­te über die Zu­kunft der Bi­blio­thek.

Im März 2019 lag der Haupt­ver­samm­lung ein An­trag des Vor­stands vor, den Be­stand der Wy­bora­da an die Haupt­post-Bi­blio­thek zu über­ge­ben, auch im Hin­blick auf die Pen­sio­nie­rung der da­ma­li­gen Bi­blio­the­ka­rin. Ei­ne Grup­pe von Mit­glie­dern stell­te sich je­doch ge­gen die Auf­lö­sung. We­ni­ge Mo­na­te vor dem lan­des­wei­ten Frau­en­streik vom 14. Ju­ni hiel­ten sie es für ein fal­sches Si­gnal, ei­ne klar fe­mi­nis­tisch ge­präg­te In­sti­tu­ti­on auf­zu­ge­ben, wäh­rend das ge­sell­schaft­li­che En­ga­ge­ment wie­der an Dy­na­mik ge­winnt.

Frauenarchiv als Wyborada-Ableger

Ur­sprüng­lich war ge­plant ge­we­sen, Bi­blio­thek, Do­ku­men­ta­ti­ons­stel­le und Ar­chiv un­ter dem ge­mein­sa­men Wy­bora­da-Dach zu füh­ren: «Als wir da­mals für die Ver­eins­grün­dung die Sta­tu­ten schrie­ben, woll­ten wir uns breit auf­stel­len», sagt Ma­ri­na Wid­mer. «Doch wir hat­ten die fi­nanz­po­li­ti­sche Si­tua­ti­on un­ter­schätzt.» Rasch sei ih­nen klar ge­wor­den, dass auch die Do­ku­men­ta­ti­ons­stel­le und das Ar­chiv ei­gen­stän­di­ge Struk­tu­ren be­nö­tig­ten, um ge­zielt För­der­mit­tel zu er­hal­ten. Mit­te der 1990er-Jah­re grün­de­ten Sa­bi­ne Schrei­ber von der Wy­bora­da, Re­na­te Bräu­ni­ger und Ma­ri­na Wid­mer von der Do­ku­men­ta­ti­ons­stel­le mit den Gleich­stel­lungs­bü­ros von Ap­pen­zell Aus­ser­rho­den und St.Gal­len ei­ne Ar­beits­grup­pe, die den Auf­bau ei­nes Ar­chivs vor­an­trieb. Gleich­zei­tig ent­stand ein ei­ge­ner Trä­ger­ver­ein für das Ar­chiv und die Sta­tu­ten für den Bi­blio­theks­ver­ein wur­den ent­spre­chend an­ge­passt. Nach vier -Jah­ren ge­lang es, die nö­ti­gen fi­nan­zi­el­len Mit­tel zu si­chern, und so konn­te das Ost­schwei­zer Ar­chiv für Frau­en-, Ge­schlech­ter- und So­zi­al­ge­schich­te 1999 er­öff­net wer­den. (lom)

«Ein Dut­zend Frau­en hat­te die ver­we­ge­ne Idee, ein Li­te­ra­tur­haus für die Bü­cher­stadt St.Gal­len zu in­iti­ie­ren und da­mit die Bi­blio­thek an ih­rem heu­ti­gen Stand­ort zu ret­ten», sagt Ka­rin K. Büh­ler, Mit­grün­de­rin des Li­te­ra­tur­hau­ses und heu­ti­ge Lei­te­rin der Bi­blio­thek. Der Ge­gen­an­trag wur­de an­ge­nom­men und si­cher­te den Wei­ter­be­stand der Bi­blio­thek. In der Fol­ge wur­de das Li­te­ra­tur­haus lan­ciert.

«Räu­me schaf­fen, wo vor­her kei­ne wa­ren»

Heu­te um­fasst die Bi­blio­thek rund 14’000 Bü­cher und Zeit­schrif­ten, da­zu kom­men rund 1000 CDs. Ein Drit­tel der Me­di­en steht zur Aus­lei­he be­reit, der Rest ist in zwei Ma­ga­zi­nen un­ter­ge­bracht. Als Spe­zi­al­bi­blio­thek be­treut die Wy­bora­da auch his­to­ri­sche Be­stän­de, das äl­tes­te Buch stammt aus dem 19. Jahr­hun­dert.

Doch nicht nur die An­zahl Me­di­en, auch die Rol­le der Bi­blio­thek hat sich seit ih­ren An­fän­gen ver­än­dert. «Zu vie­len fe­mi­nis­ti­schen The­men gibt es heu­te auch in an­de­ren öf­fent­li­chen Bi­blio­the­ken Li­te­ra­tur», sagt Ka­rin K. Büh­ler. «Dies zeigt, dass die Nach­fra­ge da ist.» Den­noch blei­be es wich­tig, Au­torin­nen und fe­mi­nis­ti­sche Dis­kur­se sicht­bar zu ma­chen. Der ak­tu­el­le Back­lash au­to­ri­tä­rer und an­ti­fe­mi­nis­ti­scher Ten­den­zen ver­leiht die­ser Ar­beit zu­sätz­li­che Re­le­vanz. «Bei uns wer­den al­ter­na­ti­ve Rol­len­ver­ständ­nis­se, Um­gang mit Res­sour­cen und Ca­re-Ar­beit li­te­ra­risch ver­han­delt und in­ter­sek­tio­na­le Hand­lungs- und Spiel­räu­me ab­seits pa­tri­ar­cha­ler Nar­ra­tio­nen er­öff­net.»

Die Bi­blio­thek hat mitt­wochs und don­ners­tags je­weils neun Stun­den ge­öff­net und wird von ei­nem klei­nen Team be­treut. Ka­rin K. Büh­ler ar­bei­tet in ei­nem 40-Pro­zent-Pen­sum, un­ter­stützt von über­wie­gend eh­ren­amt­lich en­ga­gier­ten Mit­ar­bei­te­rin­nen. Die In­for­ma­ti­ons­wis­sen­schaft­le­rin und Re­cher­che­spe­zia­lis­tin ist haupt­be­ruf­lich als bil­den­de Künst­le­rin tä­tig. «Für mich ist die Wy­bora­da In­spi­ra­ti­on und An­trieb zu­gleich. Hier bin ich um­ge­ben von ei­nem viel­stim­mi­gen Chor, der ge­gen pa­tri­ar­cha­le Struk­tu­ren an­singt. Um­ge­kehrt brin­ge ich krea­ti­ve We­ge ein, um mit we­nig Mit­teln viel zu be­we­gen.»

Eng ver­bun­den ist die fe­mi­nis­ti­sche Bi­blio­thek mit dem Li­te­ra­tur­haus, das von Anya Schutz­bach in ei­nem 70-Pro­zent-Pen­sum ge­führt wird. Ei­nen fes­ten Platz gibt es für das Li­te­ra­tur­haus bis­lang nicht, die Ver­an­stal­tun­gen fin­den an wech­seln­den Or­ten statt. «Ge­ra­de im Ju­bi­lä­ums­jahr geht es dar­um, die Ver­bin­dun­gen in­ner­halb der Ver­eins­ge­schich­te und zwi­schen all­ge­mei­nen so­zia­len Auf­brü­chen sicht­bar zu ma­chen», sagt Ka­rin K. Büh­ler. «Das Li­te­ra­tur­haus knüpft an die Idee der 1980er-Jah­re an: an ein fe­mi­nis­ti­sches Kol­lek­tiv, das Räu­me schafft, wo zu­vor kei­ne wa­ren.»

40 Jah­re Bi­blio­thek Wy­bora­da – Ju­bi­lä­ums­fest: Sams­tag, 30.Mai, 18 bis 19 Uhr, Gra­ben­hal­le, St.Gal­len.

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