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Die subversive Kraft des Aufbegehrens

Tutto bene beim Aperitivo?: Roberta (Matilda de Angelis) und Goliarda Sapienza (Valeria Golino). (Bild: pd)

Tutto bene beim Aperitivo?: Roberta (Matilda de Angelis) und Goliarda Sapienza (Valeria Golino). (Bild: pd)

Das Filmdrama Fuori erzählt ein kurzes Kapitel der aussergewöhnlichen Lebensgeschichte italienischen Schriftstellerin, Schauspielerin und Widerstandskämpferin Goliarda Sapienza.

Go­li­ar­da Sa­pi­en­za war die Toch­ter zwei­er be­rühm­ter Vor­kämp­fer:in­nen der so­zia­lis­ti­schen Be­we­gung in Ita­li­en. 1924 auf Si­zi­li­en ge­bo­ren und von ih­ren El­tern sehr frei­geis­tig er­zo­gen, wur­de sie nach dem Krieg Thea­ter­schau­spie­le­rin, hat­te Um­gang mit Re­gis­seu­ren wie Felli­ni und Vis­con­ti, und führ­te ein Le­ben zwi­schen Kunst, Po­li­tik und Bo­he­me.

Der Ro­man Die Kunst der Freu­de (L'ar­te del­la gioia) gilt als ihr Haupt­werk. Als sie 1996 starb, war das mehr als 700 Sei­ten um­fas­sen­de Buch noch un­ver­öf­fent­licht. Zwei Jah­re spä­ter er­schien es in ei­ner Auf­la­ge von le­dig­lich 1000 Ex­em­pla­ren. Erst 2008 wur­de es – nach Über­set­zun­gen ins Deut­sche, Fran­zö­si­sche und Spa­ni­sche – in Ita­li­en wie­der­ent­deckt und weit­hin ge­fei­ert. Heu­te gilt Go­li­ar­da Sa­pi­en­za als ei­ne der wich­tigs­ten Schrift­stel­le­rin­nen des 20. Jahr­hun­derts.

Fuo­ri – auf Deutsch be­deu­tet der Ti­tel des Films von Re­gis­seur Ma­rio Mar­to­ne so viel wie draus­sen, aus­sen oder hin­aus. Da­mit spielt er wohl auf das von Go­li­ar­da Sa­pi­en­za 1983 ver­öf­fent­lich­te Ge­fäng­nis­ta­ge­buch Ta­ge in Re­bibbia (L'­Uni­ver­si­tà di Re­bibbia) an. Das Jour­nal gilt als In­spi­ra­ti­ons­quel­le für das Film­dra­ma und er­zählt vom mehr­mo­na­ti­gen Auf­ent­halt der Schrift­stel­le­rin im Frau­en­ge­fäng­nis am Ran­de Roms.

Ein «skan­da­lö­ses» Buch

Ma­ria-Chris­ti­na Pi­wo­war­ski, Li­te­ra­tur­ver­mitt­le­rin aus Ber­lin, lobt das 2022 im Auf­bau Ver­lag er­schie­ne­ne Buch: «Auf nicht ein­mal 200 Sei­ten nimmt uns Go­li­ar­da Sa­pi­en­za mit hin­ter die dicks­ten Mau­ern des rö­mi­schen Stadt­teils Tras­te­ve­re und er­öff­net uns dort ei­ne ganz ei­ge­ne Welt. Was wir mit ihr dort er­le­ben, ist so warm­her­zig und grau­en­haft, so er­schre­ckend und lie­be­voll und in sei­ner räum­li­chen Be­gren­zung so be­ein­dru­ckend welt­hal­tig, dass ich si­cher bin, jetzt, da die­ses Buch end­lich auf Deutsch vor­liegt, wer­den wir Go­li­ar­da Sa­pi­en­za nie wie­der ver­ges­sen.»

Go­li­ar­da Sa­pi­en­za be­gann mit 26 Jah­ren ers­te Ge­dich­te zu schrei­ben, er­krank­te En­de der 50er-Jah­re an schwe­ren De­pres­sio­nen, be­gab sich in The­ra­pie und zog sich nach zwei miss­glück­ten Selbst­mord­ver­su­chen im­mer wei­ter aus dem ge­sell­schaft­li­chen Le­ben zu­rück. Die lang­jäh­ri­ge Ar­beit an ih­rem Haupt­werk Die Kunst der Freu­de war zu­dem nicht ge­ra­de von Glück ge­krönt: Kein ein­zi­ger Ver­lag woll­te das als «un­kon­ven­tio­nell» und so­gar «skan­da­lös» be­zeich­ne­te Werk pu­bli­zie­ren. Trotz die­ses Um­stands schrieb Sa­pi­en­za kom­pro­miss­los wei­ter, ver­arm­te, und lan­de­te 1980 im Ge­fäng­nis.

Und so be­ginnt auch der Film im Ge­fäng­nis. Licht und Schat­ten wech­seln sich ab. Ka­me­ra­mann Pao­lo Car­ne­ra fängt die ein­zig­ar­ti­ge At­mo­sphä­re des Ein­ge­sperrt­seins ide­al ein, ar­bei­tet mit Bild- und Ton­rhyth­mus. Und schon in den ers­ten Sze­nen wird der ho­he äs­the­ti­sche An­spruch des Ka­me­ra­manns of­fen­sicht­lich – er ar­bei­tet mit Per­spek­ti­ven, To­ta­len, Gross­auf­nah­men. Da­bei wirkt doch al­les wie aus ei­nem Guss; ele­gant und dy­na­misch kom­men die Bild­fol­gen da­her.

Schliess­lich führt ein har­ter Schnitt in ei­ne an­de­re Zeit, die Zeit vor dem Ge­fäng­nis: Wir er­le­ben Go­li­ar­da Sa­pi­en­za, ganz wun­der­bar ge­spielt von Va­le­ria Go­li­no, wie sie ver­sucht Ar­beit zu fin­den, Geld zu ver­die­nen, sonst wür­de ihr die Räu­mung ih­rer Woh­nung dro­hen. Im Lau­fe der Sze­nen der al­lein und zu­rück­ge­zo­gen le­ben­den Frau er­fährt man dann auch den Grund, war­um die ver­arm­te Au­torin im Frau­en­ge­fäng­nis Re­bibbia lan­de­te: Aus ei­ner Not her­aus stahl sie ei­ner ih­rer rei­chen Freun­din­nen den Schmuck und wur­de über­führt.  

Der ge­sam­te Film spielt in Rom, in ei­ner Ku­lis­se der frü­hen 80er-Jah­re. Es ist Som­mer und die Haupt­fi­gur Go­li­ar­da Sa­pi­en­za lebt ein zu­rück­ge­zo­ge­nes Le­ben in die­ser ewi­gen Stadt. Hin und wie­der trifft sie sich – nach­dem sie aus dem Ge­fäng­nis ent­las­sen wur­de – mit Ro­ber­ta, ei­ner jun­gen Freun­din und frü­he­ren Mit­in­sas­sin –, sie spre­chen über die ge­sell­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se, Sa­pi­en­za lässt sich über die Kul­tur­leu­te aus, be­zeich­net sie als Snobs und er­gänzt: «Ihr gan­zes Ge­ha­be ist ein Ge­fäng­nis.»

Lau­tes, lei­ses Bio­pic

Die Ka­me­ra zeigt die Freun­din­nen in Gross­auf­nah­me, führt die Zu­schau­er:in­nen so nah wie mög­lich ans Ge­sche­hen her­an. Die Stadt selbst wird zu ei­ner drit­ten Fi­gur, wird in un­ver­braucht fri­sche Bil­der ge­packt, die Lust auf ei­nen Som­mer in Rom ma­chen. Dra­ma­tur­gisch in­ter­es­sant sind die har­ten Schnit­te, denn im­mer wie­der wech­selt die Sze­ne­rie – vom Knast in die Frei­heit und um­ge­kehrt. Da­durch ent­steht ei­ne ein­drück­li­che Span­nung, die den ge­sam­ten Film trägt.

Die Ge­fäng­nis­welt, in die sich die Schrift­stel­le­rin ein­fin­den muss, wird fer­ner nicht als rei­ne Zu­mu­tung dar­ge­stellt, son­dern als Ort der Be­geg­nung und So­li­da­ri­tät. Die Frau­en tau­schen sich über ih­re Ängs­te und Sor­gen aus. Nä­he ent­steht. So ver­wun­dert es auch nicht, dass sich im Lau­fe des Films ei­ni­ge der ehe­ma­li­gen In­sas­sin­nen in der Welt aus­ser­halb des Ge­fäng­nis­ses wie­der be­geg­nen, sich über ih­re je­wei­li­gen Le­ben aus­tau­schen und für­ein­an­der da sind. Al­le­samt sind es star­ke Frau­en, auf die wir hier tref­fen, aber auch mehr oder we­ni­ger Ver­sehr­te, wie et­wa die jun­ge Ro­ber­ta, die von ih­rer zu­neh­men­den He­ro­in­sucht mehr und mehr ge­zeich­net ist.  

Im Kern ver­weist das fast zwei Stun­den dau­ern­de Bio­pic auf ei­nen hoch­gra­dig exis­ten­ti­el­len Stoff, zeigt auf, wie un­ab­ding­bar das Schrei­ben für ei­ne po­li­tisch den­ken­de Au­torin wie Go­li­ar­da Sa­pi­en­za ist; auf die zen­tra­le Fra­ge hin, war­um sie Bü­cher schrei­ben wür­de, meint sie la­pi­dar: «Um mich zu be­sänf­ti­gen.» Und über ihr da­mals noch un­ver­öf­fent­lich­tes Haupt­werk sagt sie: «Die­ses Buch bin ich. Es ist mei­ne Sub­stanz.»

Ma­rio Mar­to­ne hat mit Fuo­ri ei­nen gleich­zei­tig lei­sen wie lau­ten Film ab­ge­lich­tet. Das in weh­mü­tig som­mer­li­che Bil­der ge­tauch­te Bio­pic, mit sei­nem hoch­dra­ma­ti­schen En­de, macht gros­se Lust, die Li­te­ra­tur der erst post­hum be­rühmt ge­wor­de­nen Schrift­stel­le­rin und Fe­mi­nis­tin Go­li­ar­da Sa­pi­en­za ken­nen­zu­ler­nen. Ein se­hens­wer­ter Film.

Fuo­ri: meh­re­re Vor­für­hun­gen bis 28. Ju­li, Ki­nok St.Gal­len

Die Stick­ma­schi­ne steht still

In vie­len Aus­ser­rho­der Dör­fern klap­per­ten frü­her Web­stüh­le und spä­ter Stick­ma­schi­nen. In­zwi­schen sind sie al­le ver­stummt. Der Film Das En­de ei­ner Ära por­trä­tiert die Sti­cker Wal­ter Son­der­eg­ger Se­ni­or und Ju­ni­or aus Re­he­to­bel und setzt der Bran­che ein Denk­mal.

Von  René Hornung
01 1 Stickerei Dok Walters beide an Maschine von hinten Kopie

Nur das Jetzt zählt

Der Schwei­zer Fil­me­ma­cher Kas­par Ka­sics über­lässt in sei­nem neu­en Film Das un­end­li­che Jetzt Men­schen, die mit De­menz le­ben, die Büh­ne. Ein Ex­pe­ri­ment mit ei­nem aus­ser­ge­wöhn­li­chen Sto­rytel­ling, auf das es sich ein­zu­las­sen lohnt.

Von  Vera Zatti
Still das unendliche jetzt christian sonderegger johanna rensing vinca film distant lights

Das Kro­ko­dil schnappt wie­der zu

Von  Pius Frey  und  David Gadze
Krokodil 2026 pd

24/7 Traumacore

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Musik

Mehr als Jazz im Kult­bau

Von  Richard Butz
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«Die Wahr­neh­mung nicht be­die­nen, son­dern schär­fen»

Pa­trick Kess­ler er­hält den Aus­ser­rho­der Kul­tur­preis 2026. Der Kon­tra­bas­sist, Klang­künst­ler und Ku­ra­tor aus Gais reist mit al­ten Laut­spre­chern nach Wien und Ha­noi, tritt mit In­sek­ten in ei­nen mu­si­ka­li­schen Dia­log und fin­det sei­ne wich­tigs­ten Lek­tio­nen nicht un­be­dingt an Hoch­schu­len.

Von  Philipp Bürkler
Bassilikum 04

Mo­bi­li­täts­al­li­anz nimmt Fahrt auf

Die Mo­bi­li­täts­al­li­anz Ost­schweiz will Pend­ler:in­nen zum Um­stieg vom Au­to auf Bus, Bahn und Ve­lo be­we­gen. Bei den zehn be­tei­lig­ten Gross­un­ter­neh­men lässt be­reits je­de fünf­te Per­son das Au­to am Mor­gen ste­hen. Nun sol­len 500 wei­te­re Fir­men fol­gen. 

Von  Philipp Bürkler
Mobilitaetsallianz 1 philipp buerkler

Tu­bes, Pipe­lines, Cords

Au­gus­tin Re­be­tez macht kei­ne hal­ben Sa­chen. Sei­ne Kunst ist aus­ufernd und dicht zu­gleich. Er ent­wi­ckelt an­spie­lungs­rei­che Bild­wel­ten – ak­tu­ell in der Kunst­hal­le Ar­bon.

Von  Kristin Schmidt
Augustin Rebetez key visual Kunsthalle Arbon Augustin Rebetez

Zu hoch für Ap­pen­zell

Der Kan­ton Ap­pen­zell In­ner­rho­den plan­te am Lands­ge­mein­de­platz in Ap­pen­zell ein neu­es Ge­bäu­de für die Ge­rich­te, die Bi­blio­thek und die kan­to­na­le Ver­wal­tung. Die eid­ge­nös­si­schen Kom­mis­sio­nen für Na­tur- und Hei­mat­schutz und je­ne für Denk­mal­pfle­ge brach­ten das Pro­jekt je­doch zu Fall.

Von  René Hornung
Verwaltungsgebaeude appenzell pd

Offener Brief an die Bundespolitik

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Von  Christoph Keller

In­no­va­ti­on ge­hört zur DNA

Das Fi­gu­ren­thea­ter St.Gal­len wird 70. Was sich ver­än­dert hat, war­um Pup­pen Kin­der wie Er­wach­se­ne fas­zi­nie­ren und wie man auch Ju­gend­li­che er­rei­chen kann: ein Ge­spräch zum Ju­bi­lä­um.

Von  Peter Surber
Hochdruck Crasch Polizei 04665

Mit Sound und Vi­su­als ge­gen den Öko­kol­laps

Die zwei­te Aus­ga­be des au­dio­vi­su­el­len Fes­ti­vals Su­s­ur­rus in der Mü­le­nen­schlucht wid­met sich der «mehr-als-mensch­li­chen» Mit­welt. Mit akus­ti­schen und per­for­ma­ti­ven In­ter­ven­tio­nen er­kun­det das Fes­ti­val neue For­men der Be­zie­hung zwi­schen Mensch und Na­tur. 

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Un­ter­schied und Wir­kung

In der Aus­stel­lung «Die lei­sen Un­ter­schie­de» im Haus zur Glo­cke in Steck­born be­fas­sen sich fünf Künst­ler:in­nen mit der Wahr­neh­mung von Un­ter­schie­den. 

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Kolumne: Heppelers Bestiarium

Cy­borg-Ka­ker­la­ken

Von  Jeremias Heppeler

Fu­rio­ses Klang­ge­wit­ter

Mit dem En­sem­ble TAK aus New York gas­tier­te am Diens­tag ein Neue-Mu­sik-Quin­tett von Welt­rang im St.Gal­ler Kult­bau. Or­ga­ni­siert vom Zy­klus Con­tra­punkt, hät­te der Abend mehr Pu­bli­kum ver­dient. Ein Bubble-Pro­blem?

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Contrapunkt 1 martin fluege

Ne­an­der­tha­ler:in, ge­hüllt in Pink 

Das St.Gal­ler Kul­tur­mu­se­um öff­net in der neu­en Aus­stel­lung «Ste­reo­ty­pes: Ne­an­der­tha­le­rin» den Blick auf die­se Stein­zeit­men­schen. Die Schau mit viel Pink ver­knüpft ge­schickt Spiel mit Wis­sen­schaft und Ver­gan­gen­heit mit Ge­gen­wart.

Von  Vera Zatti
Stereotypes Kulturmuseum 2026 1

Neue Sai­son un­ter be­son­de­ren Vor­zei­chen

Das Thea­ter an der Gren­ze in Kreuz­lin­gen star­tet heu­te in die neue Spiel­zeit. Kürz­lich ver­starb die prä­gen­de Co-Prä­si­den­tin An­na Rink. Aus­ser­dem fällt der bis­he­ri­ge Spiel­ort im Kul­tur­zen­trum Kult-X bis En­de 2027 weg. Wie der Ver­ein die­se Hür­den meis­tert, er­zäh­len Prä­si­den­tin Vro­ni El­len­br­oek und Klaus Okraf­ka aus der Pro­gramm­lei­tung im In­ter­view.

Von  Judith Schuck
Theater an der Grenze Klaus Ofraka und Vroni Ellenbroek

FC St.Gal­len vs. FC Si­on – St. Gal­len un­ter­liegt Si­on mit 0:3

St. Gal­len star­te­te gut in die Par­tie, agier­te aber oft­mals zu um­ständ­lich ge­gen tief ver­tei­di­gen­de Sit­te­ner und blieb letzt­lich glück­los. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Dampf auf dem Kes­sel

Auf sei­nem neu­en So­lo­al­bum the­ma­ti­siert Ma­nu­el Stahl­ber­ger die Über­hit­zung. Die kli­ma­ti­sche, die ge­sell­schaft­li­che, die po­li­ti­sche. Ge­mein­sam mit Bit-Tu­ner hat der St.Gal­ler Mu­si­ker da­für ei­nen düs­te­ren, elek­tro­ni­schen Sound ge­fun­den.

Von  David Gadze
Manuel stahlberger bit tuner heiss pd