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Ausländer:innen sind nicht nachhaltig

(Bild: dag)

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Was will die SVP wirklich mit der Nachhaltigkeitsinitiative?

Die SVP ist nicht klas­sisch kor­rupt. Da­für ist sie zu ge­schickt. Ih­re Kor­rup­ti­on be­ginnt im Dis­kurs: Sie ge­winnt mit so­zia­ler Wut po­li­ti­sches Ka­pi­tal. Un­ten schürt sie Em­pö­rung, oben schützt sie Ver­mö­gen. Vor al­lem aber ver­dirbt sie die Spra­che: Be­sitz­stands­wah­rung heisst Hei­mat­ver­tei­di­gung, Klas­sen­po­li­tik Volks­nä­he, Ab­schot­tung Nach­hal­tig­keit.

Das Volk in ih­rem Na­men ist der SVP Werk­zeug. Ein He­bel. Ei­ne Hel­le­bar­de, klein ge­nug fürs Re­vers, gross ge­nug für den sym­bo­li­schen Krieg. Sie gibt vor, die klei­nen Leu­te zu ver­tre­ten, lenkt de­ren Wut aber weg von den Macht­ver­hält­nis­sen, hin zu je­nen, die in ih­rer Po­li­tik seit Jahr­zehn­ten als Er­klä­rung für fast al­les her­hal­ten müs­sen: die Aus­län­der:in­nen. So wird die so­zia­le Fra­ge zur Aus­län­der:in­nen­fra­ge. 

Mit der Nach­hal­tig­keits­in­itia­ti­ve führt die SVP die­sen Ta­schen­spie­ler­trick bra­vou­rös vor. Die Pro­ble­me, auf die sie zeigt, sind re­al: Woh­nungs­not, stei­gen­de Mie­ten, über­füll­te Zü­ge, ver­bau­te Land­schaft, über­for­der­te Ge­mein­den. Schuld dar­an aber sind nicht die Bau­her­ren, die Im­mo­bi­li­en­be­sit­ze­rin­nen, nicht die Ver­si­che­rer oder Po­li­ti­ker:in­nen, son­dern die Aus­län­der und Aus­län­de­rin­nen. Die In­itia­ti­ve fragt nicht: Wem ge­hört der Bo­den? Wer ver­dient an der Ver­dich­tung? Wer pro­fi­tiert vom Wachs­tum? Wer braucht bil­li­ge Ar­beits­kräf­te und klagt spä­ter über ih­re An­we­sen­heit? Sie fragt nur: Wer darf noch hier sein?

Die SVP über­nimmt ein Wort ih­rer Geg­ner und zieht ihm ei­ne an­de­re Uni­form an. Nach­hal­tig­keit klingt nach Ver­ant­wor­tung, Na­tur, Zu­kunft, Mass. In ih­rer Hand wird dar­aus Be­völ­ke­rungs­po­li­tik im grü­nen Kos­tüm. Nicht der Res­sour­cen­ver­brauch der Wohl­ha­ben­den stört, nicht die Pro­fit­lo­gik des Bau­ens, nicht der Stand­ort­wett­be­werb, nicht ei­ne Wirt­schaft, die im­mer neue Ar­beits­kräf­te ver­langt und dann so tut, als sei­en sie durchs Kel­ler­fens­ter ein­ge­stie­gen. Stö­rend sind je­ne, die wir ge­ru­fen ha­ben und gleich schon als «zu viel» ta­xiert wer­den. Aus­län­der:in­nen sind nicht nach­hal­tig.

Die SVP tritt mit Be­sen und Hel­le­bar­de auf. Schon die­se Kom­bi­na­ti­on müss­te miss­trau­isch ma­chen. End­lich Ord­nung schaf­fen, end­lich aus­mis­ten, end­lich Platz ma­chen, wird ge­for­dert. Zu Recht. Aber aus­ge­mis­tet wer­den nicht die Ren­di­te­port­fo­li­os, nicht die Steu­er­tricks, nicht die al­ten Pri­vi­le­gi­en, weg­ge­wischt schon gar nicht der Staub der Macht. Auf­ge­räumt wer­den soll mit den Schwä­che­ren: mit den Un­ge­lieb­ten, den an­de­ren, je­nen, die als Ar­bei­ter ge­ru­fen und bald schon zu Sün­den­bö­cken ge­macht wer­den.

Hier kippt die In­itia­ti­ve ins Au­to­ri­tä­re. Nicht, weil mor­gen Stie­fel vor der Tür ste­hen. Es ge­schieht sub­ti­ler, we­ni­ger dra­ma­tisch. Das Au­to­ri­tä­re soll in die Ver­fas­sung ge­schrie­ben wer­den. Dort soll ein Au­to­ma­tis­mus ein­ge­baut wer­den. Ab ei­ner be­stimm­ten Zahl muss der Staat han­deln. Steigt die Be­völ­ke­rung wei­ter, wird der Druck er­höht. Wird die Schwel­le über­schrit­ten, ge­ra­ten in­ter­na­tio­na­le Ab­kom­men und die Per­so­nen­frei­zü­gig­keit un­ter Be­schuss. Dar­um geht es auch: weg von Eu­ro­pa.

In die­ser In­itia­ti­ve lau­ert ei­ne Es­ka­la­ti­ons­ma­schi­ne. Sie tut, als brin­ge sie Ord­nung, aber tat­säch­lich engt sie die de­mo­kra­ti­sche Be­we­gungs­frei­heit ein. Po­li­tik ist dann nicht mehr De­bat­te, son­dern Not­brem­se. Wohn­raum, Wirt­schaft, In­fra­struk­tur, Um­welt, Eu­ro­pa, Ar­beits­markt — al­les schrumpft auf ei­ne Zahl. Wird sie über­schrit­ten, springt der Mo­tor an: ein Schwei­zer Prä­zi­si­ons­uhr­werk, das sich ge­gen Men­schen rich­tet. Ge­nau dar­in liegt der Test­lauf. Lässt sich öko­lo­gi­sche Spra­che in Ab­schot­tungs­po­li­tik über­set­zen? Lässt sich so­zia­le Wut in Stim­men­an­tei­le ver­wan­deln? Lässt sich ei­ne schein­bar harm­lo­se Zahl in die Ver­fas­sung set­zen wie ein Brech­ei­sen in den Tür­spalt?

Die SVP aber ar­bei­tet schon lan­ge nicht mehr nur mit Ab­stim­mun­gen. Sie ar­bei­tet an ei­ner po­li­ti­schen Kul­tur, in der De­mo­kra­tie nur gilt, wenn sie das ge­wünsch­te Er­geb­nis lie­fert. Ge­winnt sie, ist es der Volks­wil­le, so­fort, voll­stän­dig, wi­der­spruchs­los um­zu­set­zen. Ver­liert sie, be­haup­tet sie, der Volks­wil­le wer­de un­ter­lau­fen, das Volk be­tro­gen, das Ab­ge­stimm­te um­in­ter­pre­tiert. Das Volk ist für sie nur dann das Volk, wenn es SVP sagt. 

Die In­sti­tu­tio­nen blei­ben ste­hen, aber man sägt an ih­ren Stuhl­bei­nen. Ge­rich­te, die nicht in den po­li­ti­schen Kram pas­sen, sind frem­de Rich­ter; Me­di­en, die das fal­sche Evan­ge­li­um ver­kün­den, Pro­pa­gan­dis­ten; Wis­sen­schaft, die an­ders zählt, ist Ideo­lo­gie. In­ter­na­tio­na­le Ver­trä­ge sind Fes­seln, Kom­pro­mis­se Ver­rat. Die SVP be­nutzt die di­rek­te De­mo­kra­tie nicht als ge­mein­sa­mes Ver­fah­ren, son­dern als Ramm­bock ge­gen al­les, was ih­re Macht be­grenzt. So schützt man die Schweiz nicht; so spal­tet man sie.

Dar­in nä­hert sie sich den ame­ri­ka­ni­schen Re­pu­bli­ka­nern an. Auch die­se kön­nen ih­ren Wäh­le­rin­nen und Wäh­lern längst nicht mehr ehr­lich sa­gen, wes­sen In­ter­es­sen sie ver­tre­ten. Ih­re wirt­schaft­li­chen Zie­le sind zu volks­fremd; al­so müs­sen sie kul­tu­rell über­tönt wer­den. Na­ti­on, Frei­heit, Fa­mi­lie, Gren­zen, Re­li­gi­on, Waf­fen, «wo­ke» — ein Pan­dä­mo­ni­um der Ab­len­kung. Haupt­sa­che, nie­mand schaut zu lan­ge auf Löh­ne, Ge­sund­heits­kos­ten, Steu­ern, Erb­schaf­ten, Mo­no­po­le und Macht. So dreist geht die SVP noch nicht vor. Aber sie übt. Man muss nicht gleich Mar-a-La­go bau­en; ein Al­pen­bun­ker reicht fürs Ers­te auch.

Den kor­rum­pier­ten Wör­tern fol­gen die Sym­bo­le. Die Hel­le­bar­de glänzt am Re­vers für Frei­heit. Man trägt sie meist klein, da­mit nicht auf­fällt, wie gross der Ge­hor­sam ist, den sie ver­langt. Wer die­sen Pin trägt, soll nicht fra­gen, wer pro­fi­tiert. Er soll be­reit­ste­hen. Das ist SVP-Frei­heit.

Die Nach­hal­tig­keits­in­itia­ti­ve schützt nicht die Schweiz, son­dern ei­ne be­stimm­te Schweiz: die Schweiz der Ei­gen­tü­mer, Ren­di­ten, Steu­er­pri­vi­le­gi­en und Be­sitz­stän­de. Wer un­ter Mie­ten, Prä­mi­en, Ver­kehr, En­ge und so­zia­ler Un­si­cher­heit lei­det, soll glau­ben, die Lö­sung be­gin­ne an der Gren­ze. Die SVP räumt nicht auf. Sie stellt Men­schen vor die Tür und nennt den kal­ten Luft­zug Frei­heit.

Die Po­li­zei woll­te nichts se­hen und nichts hö­ren

In ei­ner Ten­nis­hal­le im tog­gen­bur­gi­schen Un­ter­was­ser tra­fen sich vor zehn Jah­ren 5000 Neo­na­zis zum gröss­ten Rechts­rock-Kon­zert, das je im deutsch­spra­chi­gen Raum statt­ge­fun­den hat. Lin­ke Po­li­ti­ker:in­nen re­agier­ten schnell, doch das Er­geb­nis ist er­nüch­ternd.

Von Hans Stutz,
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Leopoldstadt am Vorarlberger Landestheater

Ver­schwun­de­ne Na­men im Fa­mi­li­en­stamm­baum

Von Sieglinde Wöhrer,
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Stimmrecht

Im Re­gen tan­zen

Von Liliia Matviiv,

Ern­ten in der Grau­zo­ne

Ern­te­hel­fer:in­nen sind in der Schweiz schlecht ge­schützt. Ih­re Ar­beits­be­din­gun­gen lie­gen oft in Grau­be­rei­chen, Kon­trol­len sind schwie­rig. Ei­ne Ver­än­de­rung wür­de je­doch be­deu­ten, ein gan­zes Sys­tem auf den Kopf zu stel­len.

Von Daria Frick, Bilder: Ueli Steingruber,
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Bücherherbst: Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst von Gion Mathias Cavelty

Gran­dio­se Gro­tes­ke

Von Florian Vetsch,

Ein En­de mit Aus­ru­fe­zei­chen

Die St.Gal­ler Re­stau­rants Tos­ca­na und The Pinch mach­ten ver­gan­ge­ne Wo­che über Nacht dicht. 15 Per­so­nen stan­den un­vor­be­rei­tet auf der Stras­se. Das ver­ant­wort­li­che In­ves­to­ren-Duo schliesst nicht zum ers­ten Mal ein Re­stau­rant in der Stadt. Das ab­rup­te En­de wirft Fra­gen auf.

Von Andi Giger,
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Volks­bad­sa­nie­rung: Trau­er­spiel seit über 40 Jah­ren

Die Stadt St.Gal­len muss spa­ren und will das his­to­ri­sche Volks­bad nach der Wie­der­eröff­nung des Hal­len­bads Blu­men­wies schlies­sen. Da­bei ver­spricht die Stadt seit über 40 Jah­ren die Sa­nie­rung.

Von René Hornung,
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Der St.Gal­ler Kul­tur gehts an den Kra­gen

Die St.Gal­ler Re­gie­rung spart ge­gen ih­ren Wil­len wei­te­re 60 Mil­lio­nen Fran­ken ein und rech­net für 2027 mit ei­nem Plus von 55 Mil­lio­nen Fran­ken. Kul­tu­rel­le Ar­beit wird da­bei wei­ter pre­ka­ri­siert – mit ei­ner gros­sen Aus­nah­me.

Von Roman Hertler,
Kanton sparmassnahme

Filminstallation über Vergänglichkeit

Nur Vor­wärts

Von Daria Frick,
Emilija Skarnulyte Time of Arrow 2026 Kunstmuseum St Gallen Lokremise Foto Stefan Altenburger

Win­tis Glücks­fall

Die al­ten Fa­brik­hal­len sind aus Win­ter­thurs Kul­tur­le­ben nicht mehr weg­zu­den­ken. Sie wä­ren aber nichts oh­ne en­ga­gier­te und gut ver­netz­te Men­schen. Sai­ten konn­te auf Ein­la­dung des Kul­tur­ma­ga­zins «Coucou» ei­ni­ge von ih­nen tref­fen. Ein klei­ner Stadt­rund­gang

Von Roman Hertler, Bilder: Daria Frick,
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Sai­son­start mit pu­rem Wahn­sinn

Das Kon­zert und Thea­ter St.Gal­len zeigt ein­dring­lich auf: Fe­mi­zi­de exis­tie­ren in der Schweiz noch im­mer im un­ge­heu­ren Aus­mass. Die In­sze­nie­rung von Co­rin­na von Rad setzt auf das Gro­tes­ke in Ge­org Büch­ners Woy­zeck und fei­er­te am Sams­tag Pre­mie­re im Gros­sen Haus. Ei­ne Pro­duk­ti­on für «je­der-Mann»!

Von Viviane Sonderegger,
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Es kratzt, knallt und schep­pert

Viel En­er­gie und noch viel mehr Punk gibts auf dem neu­en Al­bum Now To Ru­in der Thur­gau­er Band S.G.A.T.V.. Ge­tauft wird am 1. Ok­to­ber im Win­ter­thu­rer Kraft­feld. Sai­ten hat vor­ab rein­ge­hört.

Von Jeremias Heppeler,
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Bak­te­ri­en und ein Fun­ke Hoff­nung 

Wie kön­nen wir un­se­ren Kon­sum nach­hal­ti­ger ge­stal­ten? In «Next Re­la­ti­ons – Zu­kunft ge­stal­ten» zeigt das Ge­wer­be­mu­se­um Win­ter­thur an­hand von Ar­bei­ten von Stu­die­ren­den mög­li­che An­sät­ze. Ei­ne an­spruchs­vol­le Schau, die Hoff­nung macht.

Von Vera Zatti,
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Mas­ku­li­ni­tät als Spek­trum

Die Aus­stel­lung «Bey­ond the Ma­nos­phe­re. Mas­cu­li­n­i­ties to­day» im Kunst­mu­se­um St.Gal­len un­ter­sucht, wie Männ­lich­keit dar­ge­stellt, ge­prägt und ge­lebt wird. Und zeigt da­bei auch ih­re Wi­der­sprüch­lich­keit.

Von Lilli Kim Schreiber,
Ausstellungsansicht en Foto Sebasti

Tra­gi­ko­mö­die über das Le­ben

Ein Schre­ber­gar­ten wird im neu­en Ro­man Ver­tei­di­gung ei­nes Gar­tens von Chris­ti­na Wal­ker zum Zu­fluchts­ort. Dar­in lässt die Vor­arl­ber­ger Au­torin viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re eben­so auf­blü­hen wie Ap­fel­baum und Jo­han­nis­strauch. 

Von Annette Raschner,
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Mit­spie­len dür­fen. Aber auch die Spiel­re­geln mit­be­stim­men?

Der Kan­ton St.Gal­len hat Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de zur jähr­li­chen Kul­tur­kon­fe­renz nach Wil ein­ge­la­den. Spie­le­risch wur­de ver­sucht, die Aus­rich­tung der Kul­tur­för­de­rung zu klä­ren und Mög­lich­kei­ten der neu­en Kul­tur­stra­te­gie zu dis­ku­tie­ren. Doch die zen­tra­le Fra­ge blieb of­fen: Wie stark kann die Kul­tur­sze­ne den In­halt der Stra­te­gie tat­säch­lich mit­be­stim­men?

Von Philipp Bürkler,
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Heftvorschau 10/26
Erntehilfe, Unterwasser, Bücherherbst

Wer als Ern­te­hel­fer:in in der Schweiz ar­bei­tet, tut dies in ei­ner recht­li­chen Grau­zo­ne. Das nützt vor al­lem ei­nem Sys­tem, das we­der die Land­wirt:in­nen noch die Kon­su­ment:in­nen im Al­lein­gang än­dern kön­nen. Aus­ser­dem im Ok­to­ber­heft: zehn Jah­re Un­ter­was­ser, ei­ne Fla­schen­post aus Hal­le (Saa­le), Kunst zum The­ma Männ­lich­keit, Mu­sik von The Black Salt und na­tür­lich der Bü­cher­herbst – mit neu­er Li­te­ra­tur von Ost­schwei­zer Au­tor:in­nen.

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Sound­track für den Herbst

Hu­man Hu­man spie­len me­lan­cho­li­schen und fra­gi­len In­die-Pop, der trotz­dem warm und licht­durch­flu­tet ist. Das St.Gal­ler Duo hat jetzt sei­ne ers­te EP ver­öf­fent­licht und tritt am Wo­chen­en­de gleich zwei­mal im Bahn­hof Brug­gen auf – erst­mals mit ei­ner Band.

Von David Gadze,
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Kommentar zur Beratung der Inklusionsinitiative im Nationalrat

Men­schen­wür­de, nicht Bud­get­pos­ten

Von Christoph Keller,

Der Neo­na­zipfar­rer

1976 lässt sich Gerd Zi­keli in der evan­ge­li­schen Kirch­ge­mein­de St.Gal­len-Strau­ben­zell zum Pfar­rer wäh­len. Drei Jah­re spä­ter wird er als gut ver­netz­ter Ho­lo­caust-Leug­ner und Vor­stands­mit­glie­der der ers­ten Neo­na­zi­grup­pe der Schweiz ent­tarnt. Heu­te be­ob­ach­tet er Lauf­enten.

Von Roman Hertler,
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