Die Rebellion aus dem Garten

Laura Jana Luterbach und Oil Productions während der Residenz im Kanton Wallis. (Bild: pd/Laura Jana Luterbach und Oil Productions)

Laura Jana Luterbach und Oil Productions während der Residenz im Kanton Wallis. (Bild: pd/Laura Jana Luterbach und Oil Productions)

Ab dem 26. März zeigt der Projektraum von Visarte Ost «Auto» die Ausstellung «Stolen Flowers Are the Best Ones». Darin sprengen die Künstler:innen Laura Jana Luterbach und das Oil Productions Collective die Grenzen des heimischen Gartens auf.

Gär­ten als ei­ne Art Spie­gel ge­sell­schaft­li­cher Ver­hält­nis­se – so lau­tet die Prä­mis­se der Aus­stel­lung «Sto­len Flowers Are The Best Ones», die vom 26. März bis 25. April im «Au­to», dem Aus­stel­lungs­raum der Vi­sa­r­te Ost, zu se­hen ist. Et­wa ei­ne Wo­che vor der Er­öff­nung ist noch vie­les im Fluss: Wel­che Wer­ke tat­säch­lich ih­ren Weg in die Aus­stel­lung fin­den, ent­schei­det sich wäh­rend des lau­fen­den Auf­baus. Si­cher ist je­doch zwei­er­lei: Der Lust­gar­ten, den die Künst­ler:in­nen ge­mein­sam er­schaf­fen, soll für die Dau­er der Aus­stel­lung ent­pri­va­ti­siert und für den po­li­ti­schen Dis­kurs ge­öff­net wer­den. Und das Päd­ago­gi­sche tritt da­bei zu­guns­ten der im­mersi­ven Er­fah­rung in den Hin­ter­grund.

Das ku­ra­to­ri­sche Team, be­stehend aus Mo­re­na Bar­ra und Me­lo Jet­zer, setz­te von Be­ginn an auf ein par­ti­zi­pa­ti­ves For­mat, das sich be­wusst von klas­si­schen Aus­stel­lun­gen ab­setzt. In die­sem Kon­text brach­ten sie Lau­ra Ja­na Lut­er­bach und das Oil Pro­duc­tions Coll­ec­ti­ve für die Aus­stel­lung zu­sam­men, de­ren Vi­deo­ar­bei­ten sie zu­vor am Glitch Fes­ti­val in St.Gal­len und beim Por­ny Days in Zü­rich ge­se­hen hat­ten.

Beim In­ter­view von Sai­ten mit Lau­ra Ja­na Lut­er­bach, ei­ner Lu­zer­ner Künst­le­rin, und Oli­via Schen­ker, Ali­zée Quin­che so­wie Ju­lie Fol­ly vom Oil Pro­duc­tions Coll­ec­ti­ve aus Lau­sanne kommt schnell viel La­chen auf. Die Aus­stel­lung «Sto­len Flowers Are the Best Ones» ist das ers­te Mal, dass die Künst­ler:in­nen in die­ser Kon­stel­la­ti­on zu­sam­men­ar­bei­ten. 

Was zu­nächst als lo­se Be­geg­nung be­gann, ent­wi­ckel­te sich nach ei­ner vier­tä­gi­gen Re­si­denz im ver­gan­ge­nen De­zem­ber in ei­nem Cha­let im Waadt­land zu ei­ner in­ten­si­ven Zu­sam­men­ar­beit. Die an­fäng­li­che Vor­sicht zwi­schen dem ein­ge­spiel­ten Kol­lek­tiv und Lut­er­bach ist ei­ner spür­ba­ren Dy­na­mik ge­wi­chen: Es ent­steht ein sym­bio­ti­sches Kunst­kraft­werk, das ein­an­der be­feu­ert.

Für ei­nen Mo­nat neh­men sie den Aus­stel­lungs­raum «Au­to» künst­le­risch in Be­sitz. Ihr In­stru­ment: nichts Ge­rin­ge­res als Re­bel­li­on. Aber wo­zu ei­gent­lich?

Vom Krieg im Klein­gar­ten zur po­li­ti­schen Welt­la­ge

Das Mo­tiv des Gar­tens, das sich auch im Aus­stel­lungs­ti­tel bei den «Sto­len Flowers» wie­der­fin­det, ist wäh­rend der ge­mein­sa­men Re­si­denz im Kan­ton Waadt ent­stan­den. Heim­lich ha­ben die Künst­ler:in­nen ei­nen Nach­bar­gar­ten er­kun­det, Per­for­man­ces in der Na­tur ent­wi­ckelt und mit Kunst­blu­men in der kar­gen Win­ter­na­tur ex­pe­ri­men­tiert. Gleich­zei­tig wirkt das or­ga­ni­sche Ele­ment des Gar­tens als Me­ta­pher für ei­nen Ort, an dem neue Ideen und An­rei­ze spries­sen. «Wir sä­en Sa­men von Em­power­ment, Fe­mi­nis­mus und po­li­ti­schem Den­ken und schaf­fen so­mit ei­nen uto­pi­schen Raum, der für ei­nen Mo­nat re­al wird», so Lut­er­bach.

«Im Gar­ten tref­fen my­thi­sche und rea­le So­zi­al­wel­ten auf­ein­an­der», er­gänzt das Oil Pro­duc­tions Coll­ec­ti­ve. «Wir hin­ter­fra­gen, wie wir Na­tur und un­se­re Kör­per be­han­deln, und ma­chen aus dem pri­va­ten Raum et­was Po­li­ti­sches und Ge­mein­sa­mes.» Der Gar­ten wird so zu ei­nem Mi­kro­kos­mos, der aus­ser­halb der rea­len Welt exis­tiert und zu­gleich im­mer auch ein Teil von ihr bleibt. In die­sem in­klu­si­ven Raum fin­den so­wohl der klein­bür­ger­li­che Kon­flikt im Nach­bar­gar­ten als auch die Be­trach­tung glo­ba­ler Un­ge­rech­tig­kei­ten Platz. Zu­gleich spie­gelt er ge­sell­schaft­li­che Nor­men und Hier­ar­chien als kul­tu­rel­ler Re­prä­sen­tant des Bür­ger­tums.

Lust for Re­bel­li­on

In «Sto­len Flowers Are The Best Ones» wird das Mo­tiv des Gar­tens in ei­nen que­er-fe­mi­nis­ti­schen Lust­gar­ten über­führt. Bei die­sem An­eig­nungs­pro­zess ori­en­tie­ren sich die Künst­ler:in­nen auch an Jo­an Nest­les Buch FEM, das his­to­ri­sche Ver­bin­dun­gen zwi­schen Sex­ar­beit und les­bi­schen Le­bens­rea­li­tä­ten nach­zeich­net. Als rea­li­sier­te Uto­pie wird er zum Mög­lich­keits­raum und Ge­gen­la­ger von Pa­tri­ar­chat, Se­xis­mus und Fa­schis­mus. Die Re­bel­li­on, wie sie Oil Pro­duc­tions und Lut­er­bach in der Aus­stel­lung zei­gen, rich­tet sich je­doch nicht ge­gen lee­re Schlag­wor­te.

In den ge­mein­sam ge­schaf­fe­nen Kunst­wer­ken ent­ste­hen kon­kre­te Or­te der Be­frei­ung: Vi­deo­ar­bei­ten, in de­nen Blu­men vor ei­nem Atom­pilz in die Luft ge­jagt wer­den, oder Blei­ver­gla­sun­gen mit ero­ti­schen Ma­le­rei­en. Der sonst be­schau­li­che, fast heim­li­che Cha­rak­ter des Gar­tens wird auf­ge­bro­chen: Pri­va­tes wird öf­fent­lich, In­ti­mes wird po­li­tisch. 

Dabei spielt auch das voyeuristische Erleben durch die Besuchenden eine bewusste Rolle, wie die Kunstschaffenden betonen. Sie beziehen sich auf Erlebnisse von Sexismus, Marginalisierung und auf Peinlichkeiten, die sich im aktuellen politischen und gesellschaftlichen Trend des Neokonservatismus zeigen, und sprengen damit die Grenzen des bürgerlichen Gartens endgültig auf. Zentral für die gestörte Gartenatmosphäre ist der Vulva-Springbrunnen, dessen mittige Positionierung sich am Landschaftsbild des historischen Lustgartens orientiert.

Mit «Stolen Flowers Are The Best Ones» legen die Künstler:innen den Finger auf die Wunde des allzu bürgerlichen Gartenbegriffs und wollen spielerisch sowie lustvoll eine kleine Revolution aus dem Garten heraus entfachen. Der partizipative Ansatz der Ausstellung zeigt sich schliesslich im geplanten Happening «Workshop Guerilla Gardening – die sanfte Revolution», das im Rahmen der Finissage am 25. April um 14 Uhr stattfindet. Dabei werden gemeinsam Samenkugeln gebastelt, die zur Begrünung eingesetzt werden können. Die Teilnehmenden dürfen sie mit nach Hause nehmen und so individuell eine kleine, sanfte Revolution starten.

Laura Jana Luterbach und das Oil Productions Collective – «Stolen Flowers Are the Best Ones»: bis 25. April, Projektraum von Visarte Ost «Auto», St.Gallen. Die Vernissage findet am Donnerstag, 26. März, von 18 bis 21 Uhr statt.

Die Künstler:innen experimentieren im Nachbargarten mit Performances und Kunstblumen. (Bild: pd/Laura Jana Luterbach und Oil Productions)

Die Künstler:innen experimentieren im Nachbargarten mit Performances und Kunstblumen. (Bild: pd/Laura Jana Luterbach und Oil Productions)

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