FC St.Gallen vs. Sion 0:3 – Mer holed dä ander Chübel
St.Gallen verliert das Spiel gegen Sion und macht so Thun zum Meister. Doch in St.Gallen denken längst alle an den anderen Titel, der dann in drei Wochen vergeben wird. Das Spiel gegen Sion zum Nachlesen gibt es trotzdem im SENF-Ticker.
15.52 Uhr - Das war jetzt für die Füchse x Nachmittag zum Vergessen. Aber jänu, abhaken und weiter gehts. In der ersten Halbzeit zu viele Chancen vertändelt, in der zweiten zu wenig konzentriert. Aber: Mir holet de Chübel! Danke fürs Mitlesen, bis bald.
Sie merken, die Motivation von R.S. und R.S. hält sich in Grenzen. Aber es passiert auch nichts mehr. Schiri Gianforte gefällts aber trotzdem, er lässt noch vier Minuten länger spielen. Das braucht jetzt wirklich keiner.
Und den von Thun nächstes Jahr.
Gratulation nach Thun. Mir holet denn dä ander Chübel.
Ja, das wird nichts mehr. Aber lieber heute als gegen den nächsten welschen Klub. Oder Schuss vor den Bug zur rechten Zeit? Ich muss aber auch sagen, Sion macht das ganz gut. Leider.
Hoch gewinnen wir das auf jeden Fall nicht mehr. In Thun dürfte schon ordentlich gefeiert werden.
Nicht nur garettlet, sogar mit dem Traktor ausgebracht. Sion macht nach einem Eckball das 0:3.
I fürchte, dä Mischt isch garettlet.
Outtara gefällt mir. Der ist in den paar Minuten, die er auf dem Platz steht, auffälliger als manch einer aus der Startaufstellung.
Görtler lamentiert. Kein gutes Zeichen. Mein Tipp als Experte: Abhaken, drei Tore schiessen und aufs nächste Spiel konzentrieren.
DIe Sionfans "onchanten" mal wieder. Wie immer, wenns läuft.
Ich habe etwas das Gefühl, die Luft, die gar nie drin war, ist nun raus.
Da pennt Boukhalfa im Mittelfeld. Schuareff hat allen Platz der Welt und schiesst das 2:0.
Vogt und Weibel haben Feierabend.
Zigi wird gefoult. R.S. fands halb so wild. Zigi schon. Er geigt dem Walliser ganz schön die Meinung.
"Gsehsch, wieder dä Tubel! Ah ischers nöd, schad..." - R.S. mal wieder.
18'536 Fans sind heute da. Das Stadion ist ausverkauft, wenn man den Gästesektor aussen vor lässt.
"Dä Schuareff goht mer ufd Eier, dä dörf mer scho mol umloh!" - R.S. kurz und knapp (und ungefragt) zur gelben Karte für Weibel.
"Heb dä Pfote äbe Tholot! Da isch doch hine und vorne kei Foul!" - R.S. on Fire!
Dieser Kopfball von Vogt ging meilenweit übers Tor. Sein Visier scheint er in der Pause nicht justiert zu haben.
Die zweite Halbzeit startet ähnlich gemächlich wie die erste. Wir diskutieren daher übers Wetter. Soll noch regnen heute. Bringt eure Kissen auf dem Balkon in Sicherheit!
Ein Sittener reklamiert vehement Handspiel. Und zwar der, der am weitesten von der Aktion entfernt stand. Genau mein Humor.
Weiter gehts.
14.52 Uhr – In der Halbzeit darf das Unified-Team des FCSG auf eine Ehrenrunde gehen und das Spendenresultat von "Sangallä für di" präsentieren. 55'000 Franken wurden gespendet!
14.51 Uhr – Bei R.S. ist es offenbar schon Abend. Keine Ahnung, wie er auf Viertel vor Sieben kommt.
18.48 Uhr – Jänu, mömmer halt zwei mache.
Daschner mit einem Seitfallzieher. Brotlose Kunst.
Görtler wird gefoult, das passt seinen Teamkameraden natürlich gar nicht. Es wird zum ersten Mal leicht gehässig. Resultat sind zwei gelbe Karten.
Verdient wäre das 1:0 mittlerweile, nun stehts aber 0:1. Sion und Thun jubeln. Vereint in den Farben, vereint in der Sache.
Tammisiech. 5 Chancen für SG. Unter anderem rettet die Latte. Erneut.
Das war jetzt gefühlt die zehnte gelbe Karte, ohne dass das Spiel besonders gehässig wäre.
Kaum gefordert, schon fast vollständig umgesetzt. Wieder Kopfball, wieder nichts. Der Sion-Goalie lenkt den Kopfball von Kleine-Bekel an die Latte.
Ich finde, man könnte uns hier etwas mehr bieten. Vor allem denen, die um 10 Uhr das Cupfinal-Shirt gekauft haben, um sich danach bereits beim EB-Eingang anzustellen. Oder denjenigen, die hier tickern.
R.S. ist halt nur auf dem Papier jünger als R.S.
Muemer dä kennä?
Weiss eigentlich jemand, was aus dem Tiktoker Beavo geworden ist? Ist er neu Fussballer und tschuttet für Sion? Auf dem Shirt steht zwar Chouaref, aber das ist doch die gleiche Person?!
Baldé müsste schneller zum Abschluss kommen. Gewissermassen balder.
Um die 20igste rum war viel los. Nun das Spiel wieder Niveau gemächlich.
R.S. fordert Gelb – Schiri Gianforte gibt Gelb. Lobenswert.
Muss nun Tor sein auf der anderen Seite. Mutterseelenalleine kommt da einer zum Kopfball und verzieht.
Das Stadion geht ab wie bei einem Tor des FCSG. Tholot und Barth haben den vierten Offiziellen umsonst umgarnt.
Er hat entschieden. KEIN TOR!
Die liegt nun vor. Der Schiri muss sich das am TV anschauen.
Noch geht es nicht weiter. Der Schiri wartet auf eine Antwort aus Volketswil.
Tor gibt es dafür auf der anderen Seite. Zigi kann den ersten Schuss noch abwehren, danach ist er aber Chancenlos. Jedoch das ganze unter Protest der Espen. War da ein Foul involviert?
Nino Weibel probierts mit der Direktabnahme. Der Ball kullert neben das Tor.
Seit dem fehlenden Zahn halt der Schwerpunkt leicht anders.
Heiss wurde es in Minute 12 wegen eines Vogt-Kopfballs. Das Gleiche passiert kurz darauf nochmal. Beide Male fliegt der Ball aber übers Tor.
Und schon wirds heiss vor dem Sittener Tor. Das war auch schon weniger gefährlich. Scheint so, als hätte der FCSG nun etwas das Zepter übernommen. Das ansonsten gewohnte Spektakel zum Start blieb bisher nämlich aus.
"Chasch scho gell, i bi im Bitrag". R.S. spielt den Ball zu mir, ich kann damit aber nichts anfangen. Das Spiel gibt noch nichts her.
Weil R.Z. neben uns heute seriösen Journalismus betreiben muss, liefert er sportliche Inputs. Es sei ein "sehr gemächlicher Start" gewesen.
R.S. und R.Z. diskutieren, dass es um Sion extrem ruhig geworden ist. Wo sind all die Skandale und Entlassungen aus der Vergangenheit? Heute könnten wohl auch sogenannte Blue Experten den Präsidenten kritisieren, ohne zu kassieren, gäbe es denn was zu kritisieren. Langweilig.
R.Z. vermutet, dass Thun nur noch nicht Meister ist, weil sie mit den Public Viewings Umsatz machen. Das ist mal eine Verschwörungstheorie, der ich mich anschliessen kann.
Fühle mich unwohl in meiner Rolle. Habe das Schild entfernt. Besser.
R.S. hier. Foif Minutä vorem Spiel itroffä, Züri Live da laufz.
St.Gallen zuerst von links nach rechts. Ausser Sie sitzen auf der Gegentribüne, dann von rechts nach links. Oder im EB, dan auf sie zu. Oder im B, dann von Ihnen weg. SENF – Ihr Full-Service-Provider. Los gehts.
13.56 – R.S. trifft kurz vor dem Einlaufen der Mannschaften ein. Timing.
13.51 Uhr – Der Rasen hier hat Flecken. So runde. Ist das ein Pilz? #followerpower
13.47 Uhr – Speaker Richi Fischbacher stellt die beiden Mannschaften vor. Mit Namen und Nummern. Er wäre gänzlich ungeeignet für den SENF-Ticker.
13.40 Uhr – Wenn Sie sich fragen, warum R.S. auf einem "Züri Live"-Platz sitzen wird: Tuttoceneri-Experte R.Z. ist heute auch hier. Und der wollte weder auf jenem Platz (verständlich) noch auf dem seines heutigen Arbeitgebers (urteilen Sie selbst) sitzen und hat einen der zwei SENF-Plätze ergaunert.
13.36 Uhr – Dem FC St.Gallen erweist heute auch Christian "Brucki" Bruckner die Ehre. Er ist einer der Menschen, bei denen es absolut keine Ausnahme ist, dass das schon das zweites Spiel im zweiten Land am gleichen Tag ist. Mit den Gepflogenheiten im SENF-Bereich auf der Medientribüne ist er hingegen noch nicht vertraut. Er hat uns gerade gefragt, ob man denn hier trinken dürfe.
13.34 Uhr – Ich habe meinen Platz bereits eingenommen. Der andere R.S. wird hingegen knapp eintreffen. Er weiss erst seit Kurzem, dass wir um 14 Uhr und nicht um 14.30 Uhr tschutten. Gut weiss er nicht, dass er danach auf einen Platz sitzen muss, der mit "Züri Live" angeschrieben ist.
Bis 2050 will die Stadt St.Gallen klimaneutral sein. Karin Hungerbühler und Tobias Fischer-Künzler von der Dienststelle Umwelt und Energie beantworten Fragen zur bevorstehenden Klimawoche und zum Klimaschutz in der Stadt.
Anita Zimmermann alias Leila Bock prägt die St.Galler Kulturszene seit Jahrzehnten – als Künstlerin, als Vermittlerin, als Ermöglicherin. Sie hat Widerstände überwunden und andere Künstler:innen immer wieder herausgefordert. Eine Würdigung
Die St.Galler Museumsnacht findet in diesem Jahr zum 20. Mal statt. Zum Jubiläum blickt Vereinspräsidentin Barbara Affolter zurück und nach vorne. Sie sagt, was die Museumsnacht bis heute ausmacht und wohin sie sich entwickeln soll.
Die Ausstellung «Voller Leben» des Vereins IG Halle Rapperswil wirft Schlaglichter auf künstlerische Schaffensprozesse und ihre Verbindungen zur Natur.
Kolumne: Stimmrecht
Der St.Galler Kunstkiosk wird fünfzehn Jahre alt. Gefeiert wird das mit einer Jubiläumsausstellung im ehemaligen Tiffany Night Club. Die Vernissage ist am 12. September. Saiten hat schon vor der Eröffnung vorbeigeschaut.
Musiktheater
Zum 36-jährigen Bestehen seiner Galerie Macelleria d'arte transformiert Francesco Bonanno ein leerstehendes Gebäude am Roten Platz in St.Gallen in ein buntes Haus voller Kunst. Was als kleines Projekt begann, wuchs zu einem Gemeinschaftswerk von fast 100 Kunstschaffenden.
St.Gallen und Luzern haben mehr gemeinsam, als man zunächst denkt – oder doch nicht? «Null41» war mit der Saiten-Redaktion in St.Gallen unterwegs.
Von St.Gallen bis nach Südafrika. Ein Ostschweizer Ehepaar reist im Landrover Defender um die Welt. Ihre Erlebnisse halten die Baumelers mit einer Kamera fest. Nun erscheint ihr Film Immer weiter in Ostschweizer Kinos – eine ehrliche Dokumentation, der eine Einordnung gut getan hätte.
«Open House St.Gallen»
Museum Herisau
Das Küefer-Martis-Huus in Ruggell widmet sich in einer Retrospektive der Wiederentdeckung einer völlig übersehenen Künstlerin: Maggy Mauritz war eine Pionierin der Graffitikunst und des Lettrismus.
Jakob Lütschg kehrte nie nach Balgach zurück. 82 Jahre nach seinem Tod im Konzentrationslager Buchenwald kehrt wenigstens sein Name heim. Der erste Stolperstein im St. Galler Rheintal erinnert an ein Leben, das beinahe vergessen ging.
Musik am See
Torreich, spannend und doch enttäuschend - nur eine Viertelstunde guter Fussball reicht halt nicht zum Punkt gegen Thun.
Nach Jahrzehnten treffen sich Eva und Franz wieder. Beide im fortgeschrittenen Alter. Viel ist passiert und doch ist da noch Zuneigung. Schwindlig heisst der neue Roman der Ostschweizer Autorin Christine Fischer, in dem vielschichtige Charaktere auf feines Sprachgefühl treffen.
Dieses Wochenende eröffnet die offene Werkstatt Meter den neuen Standort an der Burgstrasse. Und im November zügelt Offcut nach St.Fiden. Das ist der Anfang vom Ende der Gemeinschaft «Ulmen5» – zumindest in ihrer bisherigen Form. Denn 2027 könnte es zur teilweisen Wiedervereinigung kommen.
Eine neue SRF-Serie porträtiert eine elfköpfige WG aus St.Gallen. Endlich wieder mal eine sehenswerte SRF-Produktion, findet Saiten-Autor Andi Giger.
St. Gallen schlägt sich am Ende auch selbst und muss den Traum von Europa begraben. Entscheidend war er Platzverweise gegen Mihailo Stevanovic vor der Pause.