Wer ist hier nutzlos und ekelhaft?! | ruben.sg, 16. Juli 2014 um 20:27 Uhr … kritisieren. Es gäbe ja auch Ansätze: Warum fällt es der heutigen Gesellschaft so leicht, Dinge wegzuwerfen? Warum sind Zelte mittlerweile so billig, dass es niemandem mehr wehtut, sie stehen zu lassen? …
Marcel Baur, 16. Juli 2013 um 09:53 Uhr So, die Schlammausrede zählt nun auch nicht mehr, das selbe Bild auch in Frauenfeld. Leider scheinen nur Verbote und der Weg übers Portemonnaie möglich.
Philipp, 3. Juli 2013 um 22:34 Uhr Warum nicht so wie Rock am Ring / Rock im Park wo es einen "Award" gibt mit etlichen Preisen? Die Gruppe welche den schönsten Platz hinterlässt und mit Foto (vorher - nachher) dokumentiert kriegt für die ganze Gruppe ein grosses Preispaket (Tickets fürs nächste Jahr, einen Pokal und ein Merchandising-Paket welches bei einem Konzert des Veranstalters übergeben wird). Würde wohl auch der eine oder andere mit machen!
Simon, 3. Juli 2013 um 13:05 Uhr und übrigens: kein Helfer (war ebenfalls einer) wusste, wo man das Zelt abgeben konnte!
Simon, 3. Juli 2013 um 13:03 Uhr Ja, mir fällt etwas ein: jemanden wenn nicht sogar mehrere Personen zum Zelte entgegennehmen bereitstellen, dann würden nicht die meisten Openairler mit ihrem zum Abgeben bereiten Zelt wieder an ihren Platz zurückkehren um es dort liegen zu lassen... Man müsste vielleicht auch halten was man verspricht, denn 1. gabs das Geld nur auf den Chip und nicht in bar und 2. wurden ab ca. 15:00 Uhr am Sonntag nur noch Wasserflaschen im 6er Pack zum nachhause schleppen ausgegeben, anstelle der 10 Fr. .
CAVO, 3. Juli 2013 um 09:14 Uhr Wie wär mein Vorschlag - Leute die beim Eingang mit einem Pavillion erscheinen, kriegen einen anderen "Bändel" und müssen beim verlassen des Geländes den Pavillion abgeben, nach Hause tragen oder eine gewisse Busse (Bsp. CHF 100) bezahlen für die Aufräumarbeiten.
Generation Pavillon | Yoursiacker8, 2. Juli 2013 um 15:26 Uhr [...] Quelle: http://www.saiten.ch/generation-pavillon [...]
Marcel Baur, 2. Juli 2013 um 11:48 Uhr Naja, dafür gab es schon seit Jahren keine Drogentote mehr, man braucht keine Angst vor herumliegenden Spritzen mehr zu haben, holt keine Scherben mehr aus den Füssen und man wird höchstens noch zu einem Bier bekehrt. Früher war alles anders, aber besser?
#135 – Sittertobel | geoblog.ch, 2. Juli 2013 um 11:28 Uhr [...] Man beglückwünscht @meisterrem zur schnellsten Lösung, und hofft, dass unsere Leserschaft ihre Habseligkeiten wieder nach Hause gebracht hat. [...]
Andreas Fagetti, 2. Juli 2013 um 10:38 Uhr Das St.Galler openair ist die ungeniessbare St.Galler Bratwurst der Gegenwart. Ein sogenanntes Markenzeichen, ein übel riechender Leuchtturm, ein kulturelles Geschwür. Ausgelöst von Konzernen, die den Anlass im Laufe der Jahre kolonisiert haben und von Menschen, die sich nur zu gerne kolonisieren und kommerziell verwursten lassen.
yasi, 2. Juli 2013 um 09:53 Uhr ach ja; nicht dass noch jemand meint, ich lasse mein Zelt jedes Jahr dort; es war mir schon ein guter Freund am OASG für einige Jahre :-)
yasi, 2. Juli 2013 um 09:52 Uhr Also; ich habe mein Zelt abgegeben. War einfacher, als es aus dem Schlamm rauszuschleppen, und versorgt war es ja schnell. Plastikhülle beim Infostand geholt, Zelt abgebaut und reingelegt und - zack - beim Container abgegeben und mit einem druckfrischen 10ner-Nötli nach Hause gegangen. Ich glaube, viele hätten es auch abgegeben, aber bis ich am Infostand nachgefragt habe, konnte mir niemand sagen, wo ich es abgeben soll. Eine bessere Kommunikation (z.B. mit den Wegweisern, die sonst zum Baccardi-Dom, den WCs oder den Marktständen weist) nächstes Jahr wäre sicher nicht schlecht.
Der Abfallberg vom #oasg › claudioschwarz.com, 2. Juli 2013 um 09:24 Uhr [...] saiten.ch hat Corinne Riedener einen Artikel über die “Generation Pavillion” einen Artikel geschrieben. Ungefähr die gleichen Gedanken hatte ich, als ich mir die Fotos [...]
jkl, 2. Juli 2013 um 08:28 Uhr Ja - das neue übergenerationengreifende Gesicht heisst Swiss littering - coool!
Marcel Baur, 2. Juli 2013 um 06:59 Uhr Idee: der sauberste Platz auf dem Gelände erhält Gratistickets fürs nächste Jahr brauchbar?
Beni Blaser via Facebook, 2. Juli 2013 um 06:39 Uhr letztes jahr habe ich eine mutter getroffen, die mit ihren beiden töchter zurück auf das festivalgelände in frauenfeld ist, um ihr zelt zu suchen und es wieder abzubauen. alle drei waren echt beeindruckt, was sie einen tag danach so sahen.
Marcel Baur, 2. Juli 2013 um 06:32 Uhr Sry, natürlich meine ich nicht Jugendliche, sondern Besucher allgemein. Ein Fehler meinerseits
Marcel Baur, 1. Juli 2013 um 23:00 Uhr Es geht mir nicht um die Händler alleine, jeder soll sich an der Lösung des Problems beteiligen. Vom Besucher, über die Organisatoren bis zu den Verkäufern. Ich merke einfach, dass Dinge, die zu wenig Wert besitzen, viel eher liegenbleiben. Pavillons z.Bsp. Sind heute Teil der kalkulierten Ausgaben und 1x Artikel, genau so wie die unsäglichen Wegwerfgrills. Es werden wohl weitere Verbote folgen (müssen)
Jürg Solothurnmann, 1. Juli 2013 um 20:43 Uhr Ich finde es dumm oder zynisch, auf der einen Seite jeweils auf die "liberale Gesellschaft" zu pochen und andererseits z.B. Migros, Coop und andere Warenhäusern quasi als böse Verführer zu brandmarken. Es geht schlicht und einfach nur, wenn freie Entfaltung auch mit einem gleich hohen Grad von Selbstverantwortung und Aufmerksamkeit gegenüber anderen verbunden ist. Eigentlich eine Binsenwahrheit. Die gleiche Mentalität wie im Sittertobel trifft man zusehends an - etwa in der SBB, öffentliochen Bussen, nach der Spontanparty im Park, Wald oder am Flussufer, in meinem Quartier auf Strassen und in zu Abfallküblen umfunktionierten Gärten usw.: "Ich mache genau das, wozu ich Bock habe und entledige mich meines Schrotts subito und wo ich will - die anderen sind mir wurscht." - PS: Mein Sohn kehrte kürzlich von einer mehrwöchigen Reise allein durch Japan zurück. Dort gibt es angeblich fast keine öffentlichen Abfallkübel: jeder packt seinen Abfall - sogar die Zigarettenkippen - ein und nimmt sie nach Hause. Wer sich nicht konform verhält, verliert sein Gesicht. Haben wir übnerhaupt noch eines?
Corinne Riedener, 1. Juli 2013 um 20:34 Uhr bei den händlern ansetzen wäre sicher ein weg. trotzdem liegt es auch an uns verbraucherinnen. wir vergessen zu oft, dass all dieser "müll" von jemandem für uns hergestellt wurde. wer nähte denn all die liegengebliebenen nike-turnschuhe und regenjacken?
Catherine Buchmann, 1. Juli 2013 um 20:23 Uhr Ich bin wohl zu alt, um Verständnis aufzubringen für Wegwerfer. Ich erlebe alle, vom ach so neckisch Bierbecher in die liebevoll gehegte Gartenhecke Deponierenden bis zu den Zelt-Wegwerfern als unerzogene verwöhnte Goofen, die damit rechnen, dass Mai, Kindermädchen oder Putzfrau ihnen das Spielzeug aufräumt. Was glauben solche Leute wohl, wer ihren Müll wegputzen soll? Dass dann im Sittertobel Rehe und andere Wildtiere an den scharfen Stangen sich tödlich verletzen kümmert diese arroganten Wegwerfer ja auch nicht. Das Openair findet in einem Naturschutzgebiet statt, die Veranstalter brüsten sich mit dem grünsten Festival der Schweiz. Kein Witz, eher zum Heulen.
Roger Riedener, 1. Juli 2013 um 20:17 Uhr Ich schliesse mich der Meinung von Marcel Baur an. Konsum ist heute zu billig, sodass wir verlernt respektive die jüngere Generation (zu der ich mich auch zähle) gar nie erlernt hat, Konsumgütern eine Wertschätzung beizumessen. Dass wir uns alles leisten können, ist wohl das Übel unserer Gesellschaft. Ob eine solche Konsumgesellschaft nachhaltig ist, wage ich zu bezweifeln. Aber Hauptsache uns geht es gut!
Ed Kaufman via Facebook, 1. Juli 2013 um 20:14 Uhr Niemand hat von Jugendlichen geredet - das Open Air Publikum besteht (wie im Artikel erwähnt) grösstenteils aus jungen Erwachsenen. Die sind mündig und für ihre Handlungen selber verantwortlich. Aber du hast absolut recht: Hier verdienen sich gewisse Firmen (und eben nicht das Open Air) eine goldene Nase - und die Allgemeinheit darf dafür bezahlen. Wenn der Mc Donalds dazu gezwungen werden kann, den von ihm produzierten Müll wieder aufzuräumen, müsste das bei Migros, Coop und Valora doch auch gehen...
adi, 1. Juli 2013 um 20:08 Uhr diese pavillons sollte man eh verbieten oder zumindest limitieren... wahrscheinlich würden aber dann die meisten festival-besucher auch noch einen zeltplatz im flachen finden...
Marcel Baur, 1. Juli 2013 um 19:42 Uhr Es nur auf die Jugendlichen und die Veranstalter abzuwälzen wäre zu einfach. Wer sich vor den Festival-Tagen bei Migros, Coop und anderen Warenhäusern umschaut, wird erkennen, dass es bei diesen Preisen sehr schwer wird, die Abfallmenge zu reduzieren. Da gehen Zelte, Pavillions usw. für unter 30 CHF über den Tisch. Vielleicht wäre eine Mischung aus Belohnung und Bestrafung ein Ansatz. Die Händler sollten auf jeden Fall mit in die Pflicht genommen werden. Aber in einem Punkt schliesse ich mich einem Vorgängerkommentar an. Unsere Gesellschaft lernt das Wegwerfen mehr denn je.
Iris Schläpfer via Facebook, 1. Juli 2013 um 19:22 Uhr Ich glaube auch, dass es nur übers Portemonnaie, also über Pfandgebühren läuft... leider! Übrigens sind die 'Alten' nicht besser als die 'Jungen' - siehe New Orleans oder Sankt Galler Stadtfest...
Nadine Siebrecht via Facebook, 1. Juli 2013 um 19:09 Uhr 99.95 Depot aufs Bändeli. Wer MIT Zelt geht, geht mit 100.-
Valentina Nivokazi via Facebook, 1. Juli 2013 um 19:01 Uhr grinsende fratzen der wegwerfgesellschaft? na dat is aber nett!
Robert Di Falco via Facebook, 1. Juli 2013 um 18:49 Uhr Der Gurten machts ganz ordentlich. TrashAwards. Zeltplätze vermieten. Pfandpflichten... Schlussendlich liegts bei jedem einzelnen sich zu engagieren und ein wenig Umsicht zu üben. Kostet ja nix. Jedem ein ipad zu schenken wer seinen Müll wegbringt? Hackts? - (...)
Corinne Riedener via Facebook, 1. Juli 2013 um 18:42 Uhr dieses phämonen ist ja nicht nur am openair zu beobachten. es entspricht wohl einfach dem zeitgeist. darum sind die veranstalter relativ machtlos dagegen. vielleicht müsste der anreiz grösser sein, das zelt zu sammelstelle zu bringen. gäbs für jedes zelt ein ipad, wär das tobel heut morgen bestimmt blitzblank gewesen ;)
Silvia Bärle via Facebook, 1. Juli 2013 um 18:40 Uhr das grösste strassenfestival der schweiz, das über eine woche dauert, gibt alle getränke nur in pfandbecher aus.
Lukas, 1. Juli 2013 um 17:53 Uhr Was würdest den du anderst machen wenn du Openair-Organisator wärst? Fällt dir spontan was ein?
Robert Di Falco via Facebook, 1. Juli 2013 um 17:15 Uhr Schlamm vergisst nicht. Die Müllberge stauten sich bis ins Lerchenfeld. Irgendwann sind es Leichen die wir für ein bisschen Spass und grenzenlosen Konsum in Kauf nehmen.
Samuel R. Trüssel via Facebook, 1. Juli 2013 um 16:07 Uhr vielleicht gefällt ja ihnen, dass es jemandem auffällt, und darüber schreibt?
Ed Kaufman via Facebook, 1. Juli 2013 um 14:50 Uhr Darf man da jetzt "gefällt mir" drücken oder wär das zynisch?