Statt herbstlicher Melancholie gibt’s bei Saiten im Oktober einen Energieschub: Wir haben unseren Online-Auftritt neu gestaltet.
Was bedeutet das?
Verbessert wurde unter anderem die Lesbarkeit der Texte. Und dank flexiblen Artikelformen wird saiten.ch optisch bewegter daherkommen.
Für diejenigen, die saiten.ch vor allem wegen des umfangreichen Kulturkalenders besuchen, wurde die Bedienung vereinfacht: Der Direkteinstieg zum Kalender findet sich neu rechts oben auf der Startseite.
Saiten.ch ist auch für mobile Browser optimiert – Man kann uns also auch unterwegs lesen und den Veranstaltungskalender nutzen.
Und inhaltlich?
Saiten.ch setzt auf aktuelle Berichterstattung aus Kultur und Politik mit Schwerpunkt auf der Region St.Gallen. Die einzelnen Rubriken können direkt über das Hauptmenü abgerufen werden – oder beim herunterscrollen durchstöbert werden.
Neben regelmässigen Texten der Redaktion kommen vermehrt verschiedene Gastautoren und Kolumnisten zu Wort.
Der jüngste Neuzugang ist Yonas Gebrehiwet: Er stammt aus Eritrea und schreibt die Kolumne Stimmrecht. Mit dieser hat er für Aufmerksamkeit gesorgt: Porträts von Yonas Gebrehiwet erschienen unter anderem in der aktuellen «Zeit», im «Rheintaler» sowie in den Branchenmagazinen «Schweizer Journalist» und «Edito».
Für regelmässige Kommentare rund um den FC St.Gallen ist weiterhin das fussballverrückte Senf-Kollektiv mit Am Ball zuständig. Diese oft unerwarteten Einwürfe sind auch für Fussball-Skeptiker interessant.
Daneben wird auch Marcus Schäfer, Mitglied des Schauspielensembles am Theater St.Gallen, in seiner Video-Kolumne Schäfers Stunde weiter Aktualitäten kommentieren.
Und: Charles Pfahlbauer jr. wird digital! Der legendäre und langjährige Saiten-Kolumnist, der sich im Heft in unvergleichlicher Sprache jeweils Frust und Lust von der Seele ledert, wird künftig auch Online zu lesen sein.
So eine grosse Umstellung braucht Zeit. Wir bitten um Verständnis, wenn gewisse Sachen noch nicht perfekt funktionieren. Saiten bleibt dran!
Haben Sie Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob zum neuen Auftritt von saiten.ch?
Dafür gibt’s das Kommentarfeld unten – oder das Mail an redaktion@saiten.ch. Oder Facebook und Twitter.
Grafische Gestaltung saiten.ch: Samuel Bänziger
Programmierung: Manuel Märklin
Und hier noch zwei Songs, die gut zur momentanen Stimmung passen:
24/7 Traumacore
Kunst in Oberuzwil
Musik
Patrick Kessler erhält den Ausserrhoder Kulturpreis 2026. Der Kontrabassist, Klangkünstler und Kurator aus Gais reist mit alten Lautsprechern nach Wien und Hanoi, tritt mit Insekten in einen musikalischen Dialog und findet seine wichtigsten Lektionen nicht unbedingt an Hochschulen.
Die Mobilitätsallianz Ostschweiz will Pendler:innen zum Umstieg vom Auto auf Bus, Bahn und Velo bewegen. Bei den zehn beteiligten Grossunternehmen lässt bereits jede fünfte Person das Auto am Morgen stehen. Nun sollen 500 weitere Firmen folgen.
Augustin Rebetez macht keine halben Sachen. Seine Kunst ist ausufernd und dicht zugleich. Er entwickelt anspielungsreiche Bildwelten – aktuell in der Kunsthalle Arbon.
Der Kanton Appenzell Innerrhoden plante am Landsgemeindeplatz in Appenzell ein neues Gebäude für die Gerichte, die Bibliothek und die kantonale Verwaltung. Die eidgenössischen Kommissionen für Natur- und Heimatschutz und jene für Denkmalpflege brachten das Projekt jedoch zu Fall.
Offener Brief an die Bundespolitik
Das Figurentheater St.Gallen wird 70. Was sich verändert hat, warum Puppen Kinder wie Erwachsene faszinieren und wie man auch Jugendliche erreichen kann: ein Gespräch zum Jubiläum.
Die zweite Ausgabe des audiovisuellen Festivals Susurrus in der Mülenenschlucht widmet sich der «mehr-als-menschlichen» Mitwelt. Mit akustischen und performativen Interventionen erkundet das Festival neue Formen der Beziehung zwischen Mensch und Natur.
In der Ausstellung «Die leisen Unterschiede» im Haus zur Glocke in Steckborn befassen sich fünf Künstler:innen mit der Wahrnehmung von Unterschieden.
Kolumne: Heppelers Bestiarium
Mit dem Ensemble TAK aus New York gastierte am Dienstag ein Neue-Musik-Quintett von Weltrang im St.Galler Kultbau. Organisiert vom Zyklus Contrapunkt, hätte der Abend mehr Publikum verdient. Ein Bubble-Problem?
Das St.Galler Kulturmuseum öffnet in der neuen Ausstellung «Stereotypes: Neanderthalerin» den Blick auf diese Steinzeitmenschen. Die Schau mit viel Pink verknüpft geschickt Spiel mit Wissenschaft und Vergangenheit mit Gegenwart.
Das Theater an der Grenze in Kreuzlingen startet heute in die neue Spielzeit. Kürzlich verstarb die prägende Co-Präsidentin Anna Rink. Ausserdem fällt der bisherige Spielort im Kulturzentrum Kult-X bis Ende 2027 weg. Wie der Verein diese Hürden meistert, erzählen Präsidentin Vroni Ellenbroek und Klaus Okrafka aus der Programmleitung im Interview.
St. Gallen startete gut in die Partie, agierte aber oftmals zu umständlich gegen tief verteidigende Sittener und blieb letztlich glücklos.
Auf seinem neuen Soloalbum thematisiert Manuel Stahlberger die Überhitzung. Die klimatische, die gesellschaftliche, die politische. Gemeinsam mit Bit-Tuner hat der St.Galler Musiker dafür einen düsteren, elektronischen Sound gefunden.
An Kleinbauten gehen wir oft achtlos vorbei: Buswartehäuschen, öffentliche WCs, nicht mehr gebrauchte Telefonkabinen oder Feuerwehr- und Strassenwärtermagazine. Aktuell gibt es dazu eine Ausstellung im 1. Stock des Rathauses St.Gallen.
Bis 2050 will die Stadt St.Gallen klimaneutral sein. Karin Hungerbühler und Tobias Fischer-Künzler von der Dienststelle Umwelt und Energie beantworten Fragen zur bevorstehenden Klimawoche und zum Klimaschutz in der Stadt.