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Aufs Plakat gebracht

Gestalterinnen und Gestalter der BMS St.Gallen haben am Donnerstagabend ihre Abschlussarbeit der Öffentlichkeit präsentiert. «St.Gallen inspiriert» soll die Grafikkunst in den öffentlichen Raum tragen und die Stadt zum Objekt ihres Schaffens machen. von Luca Ghiselli
Von  Gastbeitrag , 

Mit Freilichtgalerien ist es in unseren Breitengraden so eine Sache. Besonders im Frühling müssen Organisatoren immer Pavillons bereithalten, falls die ausgestellten Arbeiten nicht nass werden sollen. Die 19 Gestalterinnen und Gestalter der BMS St.Gallen haben gestern Abend zum Glück vorgesorgt.

51 Plakate waren rund um die Linde am Gallusplatz ausgestellt. Die Vielfalt ist erstaunlich: Von rein typografischen Plakaten bis Porträtzeichnungen gibt es fast alles zu sehen. Gemeinsam haben die Arbeiten nur eines: Sie sind alle von St.Gallen inspiriert und haben, mehr oder weniger explizit, einen Bezug zur Stadt. Und: Sie sind vom werberischen Zweck, den Plakate heute vorwiegend haben, losgelöst. Sie sind höchstens Werbung für jene, die sie gestaltet haben.

Inspiration als Kreislauf

Zu sphärischen Gitarrenklängen von bandXost-Sieger Elio Ricca stellten die jungen BMS-Absolventen ihre Arbeiten vor. Plakate prägten das Stadtbild und seien mehr als nur Werbeträger. Inspiration sei ein Geben und Nehmen. Sie seien als junge Künstler von St.Gallen inspiriert worden, nun wollen sie durch ihre Arbeit wiederum die Stadt bereichern.

Ein Kreislauf der Inspiration also, der nur im öffentlichen Raum so stattfinden kann. «Kunst ist eine Reise», sagte eine junge Gestalterin. Und eine Reise braucht Zeit. Bei einem Rundgang durch die Pavillons war festzustellen, dass ihr Ziel erreicht wurde. Mehrmals war von Besuchern zu hören: «Und, was inspiriert dich?»

Abstraktion und Prosa

Dabei sind verschiedene Vorgehensweisen unter den einzelnen Gestaltern festzustellen: Einige picken sich Aspekte der Stadt heraus und verarbeiten sie grafisch. Oliver Kerrison zum Beispiel, der in einer Reihe von Interviews mit St.Galler Persönlichkeiten auf die Suche nach dem perfekten Textplakat ging. Bei den Gebrüder nRiklin ebenso wie bei Pfarrer Hansruedi Felix. Das Resultat der Gespräche: typografische Plakate – eine Art Mini-Porträts, die in präziser Prosa mit nur wenig Zeichen Geschichten der Stadt erzählen.

Andere, beispielsweise Roman Karrer, lösen ihre Plakatkunst vom Kontext der Stadt. «Um von aussen einen Input zu geben und sich vom Selbstbezogenen der Stadt zu lösen», sagt er. Karrer setzt in seinen Arbeiten stärker als die anderen Gestalter in der Klasse auf Abstraktion, Farben und Formen.

 

Im Mai werden die Plakate an APG-Plakatwänden zu sehen sein. Damit, wie gestern gesagt wurde, die Kunst zu den Menschen gebracht wird statt umgekehrt. Die Plakate sind auch online zu finden, unter inspiriert.sg.

 

Bilder: Oliver Kerrison

 

Fah­nen der Ver­gäng­lich­keit

Die Welt ist in ste­tem Wan­del. Und man­che Ver­än­de­run­gen sind ir­rever­si­bel – Glet­scher schmel­zen, Tier- und Pflan­zen­ar­ten ster­ben aus. Die Aus­stel­lung «Flim­mern» wid­met sich der Be­wusst­wer­dung die­ses Wan­dels – und dem Schmerz, den er aus­löst.

Von Judith Schuck,
Flimmern Blossom 0 2 von Hoa Luo Patrik Muchenberger

Du­bio­se Zah­len zum Au­to­bahn­aus­bau

Die Grund­la­gen, mit de­nen die Be­für­wor­ter:in­nen die drit­te Au­to­b­anhröh­re durch den Ro­sen­berg in St.Gal­len und die Teil­span­ge mit dem An­schluss im Gü­ter­bahn­hof­are­al for­dern, ba­sie­ren auf frag­wür­di­gen Zah­len. Zu die­sem Schluss kommt der Raum- und Ver­kehrs­pla­ner Tho­mas Hug-Di Le­na.

Von René Hornung,
Anschluss gueterbahnhof

Grüs­se aus ei­nem kom­pli­zier­ten Land

Die St.Gal­ler Tanz­kom­pa­nie fei­er­te ver­gan­ge­nen Sams­tag mit From Eng­land wi­th Love Pre­mie­re. Das Stück wagt sich aber­mals aus dem Gleich­schritt – mit un­miss­ver­ständ­li­chen Ges­ten.

Von Andi Giger,
From England with Love

Eman­zi­pa­ti­on in geo­me­tri­scher Form

Das Kunst­haus Bre­genz zeigt in der neu­en Aus­stel­lung Ar­bei­ten der US-ame­ri­ka­ni­schen Künst­le­rin Tork­wa­se Dys­on. Aus­gangs­punkt ih­rer gross­for­ma­ti­gen geo­me­tri­schen Skulp­tu­ren und poe­ti­schen Ma­le­rei­en bil­det das Le­ben und die Be­frei­ung Schwar­zer Men­schen.

Von Sieglinde Wöhrer,
Torkwase Dyson EG Y3 A3594 Foto Markus Tretter

Vom Ges­tern in die Zu­kunft tau­chen

Wie stehts heu­te um die Gleich­stel­lung? Und wie war das frü­her? Die Pop-up-Aus­stel­lung «Frau­en­spu­ren im Hal­len­bad» in Gos­sau ar­bei­tet ein Stück Ge­sell­schafts­ge­schich­te auf. Zeigt, wo es heu­te noch hakt, und dass es nicht blei­ben muss, wie es ist.

Von Vera Zatti,
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Kolumne: 24/7 Traumacore

Ich bin Bra­ve­he­art (Mel Gib­son ty­pe shit)

Von Mia Nägeli,

Theater

Kein Kom­pli­ment

Von Vera Zatti,
Unreif Presse 05

Von Trans­sil­va­ni­en in den Thur­gau

Jo­han­na und Szi­lamer ar­bei­ten seit vier Jah­ren als Ern­te­hel­fer:in­nen in Fru­thwi­len. In ih­rer Hei­mat Ru­mä­ni­en ist die wirt­schaft­li­che La­ge an­ge­spannt und die kör­per­li­che Ar­beit auf dem Feld sind sie ge­wohnt.

Von Daria Frick, Bilder: Ueli Steingruber,
2610 Erntehelferei 260044 us 0505 max

Er­satz­wahl in den Stadt­rat: Vor­ent­scheid fällt an SP-No­mi­na­ti­ons­ver­samm­lung

Am 29. Ok­to­ber ent­schei­det die SP der Stadt St.Gal­len, wen sie in die Er­satz­wahl um den Stadt­rats­sitz von Pe­ter Jans schickt. Was ur­sprüng­lich wie ei­ne For­ma­li­tät aus­sah, hat sich zu ei­nem span­nen­den Ren­nen ent­wi­ckelt. Mit of­fe­nem Aus­gang.

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2026 Stadtrat Collage farbig

Jock Kobels zweiter Fall

Die Welt ist im­mer He­ris­au

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Bildschirmfoto 2026 10 14 um 18 12 43

Musik

Der Hai­fisch beisst wie­der zu

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Heppelers Bestiarium

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FC St. Gal­len vs. Lau­sanne-Sport – Die Es­pen er­kämp­fen sich die 3 Punk­te

Nach ei­ner ganz pas­sa­blen ers­ten Halb­zeit der Es­pen so­wie Füh­rung durch ei­nen Elf­me­ter von Gört­ler vor der Pau­se, spie­len die St. Gal­ler die­ses Re­sul­tat an­schlies­send her­un­ter und ho­len sich die 3 Punk­te.

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Die Ge­walt hat ei­nen Schlüs­sel

Mehr als vier­ein­halb Stun­den dau­er­te Der Pro­zess Pe­li­cot im Thea­ter St.Gal­len. Mi­lo Rau und Ser­va­ne Dè­cle in­sze­nier­ten ei­nen Abend über se­xua­li­sier­te Ge­walt und che­mi­sche Un­ter­wer­fung – und über ei­ne Ge­sell­schaft, die von Män­nern mehr Ver­ant­wor­tung ver­langt.

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Men­schen­rech­te sind kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit

Die Men­schen­rech­te ste­hen welt­weit un­ter Druck. Doch wie kon­se­quent setzt sich die Schweiz für sie ein? Ein neu­es Buch nimmt die Schwei­zer Men­schen­rechts­po­li­tik kri­tisch un­ter die Lu­pe. An der Buch­vor­stel­lung im Squa­re wur­de über Wi­der­sprü­che, Ver­säum­nis­se und mög­li­che Lö­sun­gen dis­ku­tiert.

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Bücherherbst: Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst von Gion Mathias Cavelty

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